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Die Klavierbrücke Taschenbuch – 1. März 2012

5.0 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Gestern, in meinem Hotelbett, als der Schlaf nicht kommen wollte, konnte ich wieder die Klavierbrücke hören.
Bitte nicht heute, dachte ich, nicht nach diesem coolen Abend im Benjamin, wo ich so verliebt und schläfrig bin. Dann tat ich dasselbe wie immer – holte mir einen Cog-nac aus der Mini-Bar, tastete nach den sommerblauen Pillen auf meinem Nachttisch, spülte drei davon mit Alkohol runter und warf mich zurück auf die Matratze.
Eins-zwei-drei, schon ist der Spuk vorbei.
Ist ja gut, Mom.
Ich weiß, ich bin in Manhattan, nicht in Oz, und vor der Tür ist überall Licht und Leben. Ich weiß auch noch, was der Psychiater gesagt hat: Stimmen an der Schwelle zum Schlaf, das sei völlig normal. Auch wenn ich mir die Stimmen nur ausgedacht hatte. Einem Mann mit Doktortitel kann man schließlich nichts von der Klavierbrücke erzählen.
Wobei Stimmen gar nicht mal so übel wären, denke ich grinsend, während der Alkohol in meinem Nervensystem ankommt. Seit Jahren warte ich auf eine Botschaft aus dem Jenseits. Ich wüsste so gern, ob sie alle noch irgendwo existieren: Die gute Lissi, bei der ich in jenem verrückten Sommer wohnte, ihre Freundin Burga, Wolfi, Mom, und das Mädchen mit dem Neonblick, das den Fehler beging, freiwillig an einen verwunschenen Ort zu reisen. Bis heute hat sich keiner bei mir gemeldet.
Nur die Klavierbrücke war immer da. Ihr konnte ich nicht entfliehen. Ich war in Rom, Paris und Amsterdam; ich war auf der ganzen Welt, und überall gab es Flüsse, und über jeden Fluss führten Brücken, und immer kam eine Nacht, in der eine davon sich in jene Brücke verwandelte, die, als ich noch ein Kind war, über den Katzelsbach führte und bei uns im Dorf nur die Klavierbrücke genannt wurde.
Mein Zimmer lag an der Hauptstraße, die parallel zum Katzelsbach verlief, und wenn es Abend wurde und Lissi und ich am Kohleofen saßen, hob sie oft, wenn jemand über die Brücke lief, den knorrigen Zeigefinger.
„Horch. Da spielt jemand eine Serenade für uns.“
Dann war ich dran. Dann war es mein Job, in die Rolle des Wunderkindes zu schlüpfen.
„Muss der Leutholdsbauer sein“, sagte ich. „Der stampft immer so auf, dass sämtliche Forellen stocksteif werden vor Schreck. Und wenn er in den Katzelsbach spuckt, reicht das aus, um sie alle besoffen zu machen.“
Nun war es an Lissi, sich mühsam aufzurappeln, einen Blick aus dem Fenster zu werfen, um gleich darauf ungläubig den Kopf zu schütteln.
„Wie machst das nur, Bub? Es ist tatsächlich der Leutholdsbauer. Und sturzbetrunken ist er auch.“
Oder ich sagte: „Das ist der Wolfi mit seiner Mutter. Waren wohl bei der Nähterin; dort ratschen sie immer bis in die späte Nacht. Das heißt, sie ratscht, und der arme Wolfi muss zuhören.“
Blick aus dem Fenster. Kopfschütteln.
„Unglaublich, mit was für einer Gabe der Herrgott dich gesegnet hat. Willst mir dein Geheimnis nit verraten?“


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

am 18. April 2012
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am 16. April 2012
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am 7. Mai 2012
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