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Die Kinder der Finsternis Gebundene Ausgabe – August 2003

4.4 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die Wiederentdeckung eines Dichters: Das Mittelalter wie man es noch nie erlebt hat; auch sprachlich nicht. Noch kein Mittelalter-Bestseller war in der Lage, seine Leser derart trunken diese wilde Zeit erleben zu lassen; Turnier und Minnedienst, Inquisition und Hungersnot.« (Peter Pisa, Kurier (A))

»Das Buch ist also viel mehr als ein Ritterroman mit seinen Liebschaften und Liebeslisten und Tjosten und Kämpfen. Es ist auch ein Gleichnis - nicht für ein ständisches, sondern für ein anständiges Leben. Bemerkenswert ist die Sprache des Romanciers, der für Händel und Diskussionen gern mal zum Schachtelsatz greift und dann wieder klar und schnell zur Sache kommt: "Fiebert sie? Abtrocknen! Mein Pferd!" Es ist auch dieser sprachliche Rhythmus, der das Buch lesenswert macht. « (Pascal Cames, Badische Zeitung)

»Von Niebelschütz ist ein bedeutender historischer Roman gelungen, der auch 51 Jahre nach seinem Erscheinen nichts von seiner Faszination und Sprachgewalt eingebüßt hat. Die Kinder der Finsternis" ist ein literarisches Kunstwerk. Der Text fordert die volle Aufmerksamkeit des Lesers - und bietet ein farbenprächtiges und lebendiges Panorama des mittelalterlichen Lebens in der Provence für den, der sich darauf einlässt.« (Jutta Ladwig, literaturkritik.de) --This text refers to an out of print or unavailable edition of this title.

Klappentext

In der Provence des 12. Jahrhunderts nimmt der Schäfer Barral den Kampf auf mit dem kargen Boden seiner Heimat, mit adelsstolzen Feudalherren und fuchsschlauen Bischöfen. Er bringt es zum Grafen, zum Herzog, gar zum Freund des Kaisers und gewinnt die Liebe der schönen Markgrafentochter Judith - sowie der nicht minder schönen Bauerntochter Maitagorry. Die mittelalterliche Welt ist geprägt von Kriegen und Seuchen, Inquisitionsprozessen, Turnieren, Minnehöfen, Hungersnöten und Pogromen. Ein Stoff, aus dem Wolf von Niebelschütz einen Traum gestaltet hat - der manchmal zum Alptraum wird.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe schon viele Mittelalter-Romae gelesen, gute und weniger gute. Dieses Buch fegt sie allesamt beiseite. Mit ungeheurer Sprachgewalt, einem selten klaren Blick auf die Schrecken und Freuden dieser Zeit, mit einfühlsamer Präzision bei der Darstellung der damaligen Menschen und mit einer großen Liebe zur dargestellten Landschaft entfaltet von Niebelschütz ein kenntnis- und facettenreiches Panorama der mittelalterlichen Provence, deren Geschichte er auf die Lebenszeit des anfänglichen Schäfers und nachmaligen Fürsten Barral komprimiert. Dieser Mann wandelt sich zum Titanen, dessen Leben trotz furchtbarer Schläge am Ende fast pharaonische Züge annimmt.
Ein Warnhinweis sei angebracht:
Die Sprache sowie die Bildwelt dieses Buches sind nicht jedermanns Sache. Wer sich vor allem an lingusitschem Fastfood zu erfreuen pflegt (wie es zB in den deutschen Übersetzungen von Dan Brown durchaus kunstfertig serviert wird), der sollte die Finger von Niebelschützens Büchern lassen: Hier wird tief in den deutschen Sprachschatz gegriffen, werden alte, wenig geläufige Stilformen kulitiviert und es wird an drastischen Bildern nicht gespart. Politische oder moralische Scheuklappen waren dem Autor ganz offensichtlich verhaßt.
Die Kinder der Finsternis ist kein gemütlicher Schmöker. Wer den Zugang zu diesem Buch gefunden hat, der taucht ein in eine heiß-kalte Welt voller Leidenschaften und Gegenlätze, eine fremdartig-vertraute Vergangenheit, in der die Maßstäbe unseres Denkens gezimmert wurden.
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Format: Taschenbuch
Es ist schwer, dem Buch ohne Superlative gerecht zu werden. "Literarisches Fallbeil", allerdings.

>>> Es lag ein Bischof tot in einer Mur am Zederngebirge fünf Stunden schon unter strömenden Wolkenbrüchen. Die Mur war hinabgemalmt mit ihm und seinem Karren und seinen Maultieren und seiner Geliebten, unter ihm fort, über ihn hin, als schmettere das Erdreich ihn in den Schlund der Hölle, kurz vor Anbruch der Nacht.

Fünf Stunden donnerten die Gießbäche, Felsen und Schuttlawinen; die Bergflanke bebte. Fünf Stunden kauerte die Geliebte neben dem Gehaßten, unverletzt, naß bis zur Haut, frierend, obwohl es warm war. Fünf Stunden schrien und keilten hufoben die Mulis und rüttelten durch das verknäulte Geschirr den Wagenkasten, der ohne Räder hintüber auf dem Steinmeer saß, bedeckt von grauenvoller Dunkelheit.

In der sechsten hob sich die Regenbank, der Mond jagte hinter finsteren Schleiern und bestrahlte im Winkel den weich lehnenden Leichnam, dessen Blicke erglitzerten, loschen, glitzerten. Sein höhnisch zudringliches Schillern steigerte die Angst der Verlassenen. Aus Angst, er sei nur betäubt gewesen, wagte sie nicht, ihm die Lider zu schließen; aus Angst vor den Muren wagte sie keine Flucht. Zwanzig Klafter tiefer gischtete der Wildfluß, Ziel aller Wächten und Tobel. Wohin flüchten? zu wem? Niemandem konnte sie begegnen, der nicht Böses vorhatte, niemand in der Mauretanischen Mark öffnete nachts ein Haus, die Nächte waren von Raubkatzen durchschlichen. Nicht einmal wehren konnnte sie sich: Dom Firmians Schwertgurt, beim Fallen hinausgeschleudert, ruhte unter Klötzen begraben am Grunde der Schlüfte.
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Format: Taschenbuch
Ein unbekannter Großer der deutschen Literatur. Empfehlenswert auch "Der blaue Kammerherr" vom gleichen Autor. Wenn auch die Sprache möglicherweise gewöhnungsbedürftig ist, bereitet sie m.E. dennoch nicht so viel Mühe wie das Spätwerk Thomas Manns. "Saft und Kraft", hier durchaus nicht spöttisch gemeint, ungeheurer Kenntnisreichtum und eine Erzählkraft, wie sie deutschen Autoren keinesfalls häufig eignet, zeichnen dieses Buch aus. Ich hoffe, dass der Literaturunterricht an deutschen Schulen das Werk mittlerweile entdeckt hat.
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Format: Taschenbuch
Liest man einen Roman, der im Mittelalter spielt, kann man davon ausgehen, dort auf hervorragend recherchierte Darstellungen über das Leben in der damaligen Zeit zu treffen, und doch stellt sich dieses Leben bei genauerem Hinsehen oft als bloße Übertragung der heutigen Verhältnisse heraus. Anders ist es mit dem Roman "Die Kinder der Finsternis". Es handelt sich hierbei nicht um einen Bestseller von der Stange irgend eines Fließbandautors, sondern um das Lebenswerk eines wahrhaftigen Dichters. Wolf von Niebelschütz nannte sein Werk "Ein Märchen aus dem 12. Jahrhundert" und meint damit die plausibelste mir bekannte Darstellung über die Vorgänge, das Leben und - und das unterscheidet diesen Roman von anderen - die Menschen des Mittelalters. Er läßt das Spannungsfeld, in dem die Helden leben, plastisch auferstehen: Gottesfurcht und Aberglaube, Todesangst und Lebensfreude, schwärzester Nacht und den satten, hellen Farben der Provence. Wer dieses Buch zur Hand nimmt, taucht tief ein in das Mittelalter, in eine Zeit, in der unsere Welt noch eine andere war. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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