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Die Kinder des Fechters
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Produktinformation
- Seitenverhältnis : 16:9 - 2.35:1
- Alterseinstufung : Freigegeben ohne Altersbeschränkung
- Produktabmessungen : 13.9 x 1.8 x 19.4 cm; 85 Gramm
- Regisseur : Klaus Härö
- Medienformat : PAL, Breitbild
- Laufzeit : 1 Stunde und 34 Minuten
- Erscheinungstermin : 20. Mai 2016
- Darsteller : Märt Avandi, Ursula Ratasepp, Hendrik Toompere, Joonas Koff, Lembit Ulfsak
- Untertitel: : Englisch, Deutsch
- Sprache, : Russisch (Dolby Digital 2.0), Russisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Estnisch (Dolby Digital 2.0), Estnisch (Dolby Digital 5.1)
- Studio : Indigo
- ASIN : B019GMR6TK
- Anzahl Disks : 1
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 53,610 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
- Nr. 15,728 in Komödie & Unterhaltung (DVD & Blu-ray)
- Nr. 15,775 in Drama (DVD & Blu-ray)
- Kundenrezensionen:
Rezensionen
Kurzbeschreibung
Auf der Flucht vor Stalins Geheimpolizei versteckt sich der junge Fechter Endel als Sportlehrer im kleinen Küstenstädchen Haapsalu in Estland. Nur langsam begreift er sein Schicksal dort als Glück, in dem Maße, wie er eine Beziehung zu seinen Schülern aufbaut und sich mit einer Kollegin anfreundet. Er erkennt, dass er für die Kinder rasch viel mehr ist als ein bloßer Lehrer. In der schwierigen Nachkriegszeit wird er für viele zum Vaterersatz, und sein nachmittägliches Fechttraining zum Fixpunkt in einer entbehrungsreichen Kindheit. Endel muss einsehen, dass Glück auch Verantwortung bedeutet und Kinder Träume haben, die von Erwachsenen manchmal ein hohes Risiko verlangen.
Pressezitat:
"Ein Film mit Herz und Seele. Klaus Härö erzählt ein rührendes Drama mit sehr leisen Tönen" (Deutschlandradio Kultur)
"Liebevoll erzähltes und ein wenig an den 'Club der toten Dichter' erinnerndes Drama... (SZ.de)
Bonusmaterial:
Interviews;
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Drama um einen Fechter, der in die Provinz flüchtet und seine Berufung als Lehrer findet.
Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Als er dort für die Kinder einen Fechtkurs anbietet, trifft er bei ihnen damit auf unerwartet starke Resonanz, denn viel Zerstreuung oder gar aufregend Neues gibt es in dem abgelegenen Ort nicht. Die ohnehin schon feindselige, linientreue Schulleitung macht Endel sich jedoch zum Gegner, denn für sie ist Fechten "keine volksnahe Sportart", sondern "reaktionär und ein Relikt aus der Feudalzeit".
Dennoch unterrichtet Endel seine Schüler in seinem Sportclub und wird für die Kinder mit seiner sanften Strenge (der estnische Schauspieler Märt Avandi hat mir sehr gut in dieser Rolle gefallen) zu einem Vorbild und einer Art Ersatzvater. Eines Tages lesen sie davon, dass in Leningrad ein Fechtturnier ausgetragen wird und möchten daran teilnehmen. Endel muss sich entscheiden: Verweigert er die Teilnahme, um sein Leben zu retten, enttäuscht er die Kinder und zerstört ihre Hoffnungen und Träume...
Mit "Die Kinder des Fechters"( "The Fencer", finnisch:"Miekkailija") verfilmte der finnische Regisseur Klaus Härö, Jahrgang 1971, einen ergreifenden Ausschnitt aus Endel Nelis' wahrer Lebensgeschichte auf unsentimentale Weise: einnehmend ruhig, elegant, tänzerisch und mit wunderschönen Bildern.
Zugleich erzählt er dezent eine Geschichte über Wertebildung, Haltung, Disziplin, Leidenschaft, Durchhaltevermögen, charakterliche Reifung und nicht zuletzt Widerstandskraft gerade in sozial und politisch schwierigen und gefährlichen Zeiten.
Mich hat dieser zarte und herrlich gefühlvolle Film, dem es zudem nicht an Spannung fehlt, ein Beispiel dafür sind die Fechtszenen, bewegt und geradezu verzaubert. Herausheben möchte ich zum Schluss noch diese federleichte, die Bilder und das Erzählte illustrierende Musik, die mit dem Bayerischen Filmpreis prämiert wurde!
PS: Der von Nelis in Haapsalu gegründete Fechtclub existiert heute noch.
Während die Schulleitung Angst hat, dass Fechten als unsozialistischer, elitärer Sport gesehen werden könnte, sehe es die Kinder und ihre Eltern ganz anders. Und so wird fleißig trainiert, bis die Kinder eigentlich gut genug sind um an einem Wettbewerb in Leningrad teilnehmen zu können. Doch dort wartet bereits der Zug ins Arbeitslager auf Endel. Soll er die Hoffnungen der Kinder enttäuschen, die alle schon männliche Verwandte an die Lager verloren haben?
Beruhend auf einer wirklichen Geschichte ist dies ein eher ruhiger Film über eine fürchterliche Zeit, der zeigt, dass man die Hoffnung und den inneren Widerstand gegen Unbilden nicht aufgeben sollte. Sehr ansprechend.
Einziger Kritikpunkt : Der Terror des Stalinsystems wird nicht klar genug dargestellt.
Menschen wurden abgeführt,verhaftet. In Wirklichkeit waren es über 22 Millionen, die der Diktator foltern und umbringen ließ.