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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 12. Juni 2015
Basierend auf einem Roman von John Grisman verfilmte Joel Schumacher dieses Drama um einen verzwickten Gerichtsfall voll von Rassismus und Vorurteilen. Interessanterweise drehte Schumacher davor „Batman Forever“ und nach „Die Jury“ „Batman & Robin“, nur mal so als Anstoß ;)
Aber zum Film: „Die Jury“ ist sicherlich in vielerlei Hinsicht ein packender Film, leidet aber auch unter typischen Problemen, wie ich finde.

Die Story handelt von einem kleinen afroamerikanischen Mädchen, dass vergewaltigt und fast umgebracht wird. Ihr Vater sinnt auf Rache und tötet die Täter. Daraufhin entbrennt ein Rechtsstreit, bei dem es längst nicht mehr darum geht, ob der Angeklagte schuldig ist oder nicht…

Dass der Film einige Jahre auf dem Buckel hat, merkt man sofort. Was aber noch auffällt, ist der hochkarätige Cast mit Matthew McConaughey, Samuel L. Jackson, Kevin Spacey, Sandra Bullock, Donald Sutherland und sogar seinem Sohn Kiefer Sutherland. Und gerade McConaughey spielt richtig gut, das Finale ist wirklich packend, wie ich finde. Technisch ist der Film generell sehr gut, die Kameraarbeit ist gut, die Nebendarsteller allesamt toll und der Score von Elliot Goldenthal interessant, wenn auch etwas zu plump eingesetzt stellenweise.

Für Diskussionsstoff sorgt der Film aber durch seine verschiedenen Themen: Manipulation, Korruption und vor allem Rassismus. Aber das vielleicht schwerwiegendste Thema des Films ist Selbstjustiz. Immer sehr schwierig, ebenso wie die Todesstrafe, welche ebenfalls eine große Rolle im Film spielt. Einerseits sehe ich es sehr gelassen und denke mir: „Es ist nur ein Film!“ Dann kann ich der Geschichte gut folgen, kann die Darsteller und ihre tolle Leistung begutachten und mich mitreißen lassen. Wenn ich mich aber tiefer mit dem ganzen beschäftige, wird’s knifflig, besonders wenn der Film Selbstjustiz stellenweise zelebriert. Klar kann man einen Fall wie diesen hier, in dem zwei betrunkene und rassistische Männer ein kleines, unschuldiges Mädchen vergewaltigen sehr schwer von beiden Seiten betrachten, aber dennoch hätte ich es besser gefunden. Der Zuschauer sieht eigentlich nur McConaugheys Figur und dessen Ansicht auf alles. Es ist zwar schön, dass sein Charakter nicht als eindimensional dargestellt wird und man sich immer wieder fragt, ob das, was er da tut richtig oder falsch ist, aber ich hätte gerne eine menschlichere Ansicht von der Gegenseite bekommen. Und das fehlt, weil die anderen Leute als absolut böse Monster dargestellt werden. Jetzt soll bitte keiner denken, dass ich in irgendeiner Weise Sympathien für die Taten der Leute in diesem Film habe, aber einen Vater, der zwei Menschen tötet und nahezu ohne Reue da sitzt, als gut hinzustellen, kommt mir etwas falsch vor.
Man merkt, dass der Stoff in dem Film nicht leicht ist, weil er polarisiert. Das ist natürlich irgendwie auch gewollt und gut für den Film, dennoch denke ich, dass „Die Jury“ etwas zu sehr abdriftet mit seiner Botschaft.

Des Weiteren sind meine Probleme mit dem Film typischer Natur: Man merkt den Hollywood-Dunst über dem Ganzen. An vielen Stellen wirkt der Film „weichgespült“, einige Dialoge sind sehr forciert und klischeehaft und man merkt, dass der Film manchmal auf die Tränendrüse drücken möchte.

Fazit: Ein Film, den man schwer bewerten kann. Wie gesagt ist „Die Jury“ zum einen sehr packend und technisch gut, vor allem der tolle Cast und guten darstellerischen Leistungen machen den Film sehenswert. Wer allerdings was gegen Selbstjustiz hat, wird den Film wahrscheinlich nicht mögen, ihn vielleicht sogar hassen. In meinen Augen packt dieser Streifen einige Themen etwas falsch an und leidet unter typischen Hollywood-Klischees, ist aber dennoch sehenswert.
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am 28. März 2016
Mit Sicherheit bietet diese sehr leidenschaftliche und intensive Inszenierung von Joel Schumacher viel anregenden Diskussions-Stoff.

Aufgrund des verabscheuungswürdigen Verbrechens an einem kleinen Mädchen, das, allein durch seine Hautfarbe bedingt, zu einem "minderwertigen" Wesen - aus der Sicht der Täter - wird, ist es dem Zuschauer gar nicht anders möglich, als für den sich rächenden Vater und dessen Selbstjustiz Partei zu ergreifen und nur als "gerecht" erscheinen zu lassen - angesichts der Tatsache, dass die Täter ansonsten mit einem "milden" Urteil hätten rechnen können.
Natürlich ist diese Wirkung beabsichtigt - der Film aber dennoch hintergründig und kein Plädoyer für Selbstjustiz oder Todesstrafe.

Mit vielen Höhen und Tiefen und einem hervorragenden Spannungsaufbau ausgestattet, entfernt sich der Film weit von einem "langweiligen Justizdrama" - bleibt packend von Anfang bis Ende, lässt mit den Akteuren mitfiebern.
Lediglich die mitunter doch sehr einfache Strukturierung der Charaktere in "Gut oder Böse" hätte sicher facettenreicher und somit um Einiges glaubhafter gelingen können.
Die hochkarätige Besetzung bietet wahre Meisterleistungen, voran Matthew McConaughey als unerwartet glänzender Charakterdarsteller.
Keine leichte Unterhaltung, Sehr sehenswert.
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am 1. Februar 2015
und zwischendurch spannende Unterhaltung, teilweise mit Tiefgang. Das Schwarz-Weiss-Problem wird sehr gut dargestellt, ohne eine Seite zu verdammen (mit Ausnahme des Ku-Klux-Clans) oder zu verherrlichen. Ein Aufruf zu mehr Toleranz. Einen Punkt
Abzug gibt es deswegen, weil die schwere Körperverletzung eines weissen Polizisten nicht geahndet wird. Darum geht es zwar auch nicht in dem Film, aber es stört doch das Gerechtigkeitsempfinden, an das immerhin andererseits appelliert wird. Schade.
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am 31. Juli 2005
"Die Jury", eine weitere geniale Verfilmung eines John Grisham Romans, ist fabelhaft und grandios besetzt. Es geht um ein farbiges Mädchen, das auf grausamste Weise vergewaltigt wurde. Ihr Vater (Samuel L. Jackson) übt Selbstjustiz und erschießt die beiden Vergewaltiger. Er bekommt einen noch recht unerfahrenen Anwalt (seine beste Rolle: Matthew McConaughey) und eine Studentin (Sandra Bullock) zur Hilfe. Doch der Staatsanwalt (wow: Kevin Spacey) fordert die Todesstrafe. Und für den Anwalt treten noch Schwierigkeiten mit dem Ku-Klux-Clan auf...
"Die Jury" ist eine der besten John Grisham Verfilmungen, welche mal wieder fabelhaft besetzt wurde. Auch wenn der Film ein Thriller ist, sind auch sehr viele dramatische und traurige Szenen enthalten, wie zum Beispiel, das kleine Mädchen nach der Vergewaltigung ihre Eltern sieht. Ein Top-Film, wer "Die Akte" super fand, wird diesen Film lieben!
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am 28. Oktober 2014
5 Sterne: Einer der besten Filme meiner Meinung nach. Sehenswert! Gänsehautfeeling garantiert - vor allem am Schluss.

2 Sterne: Es ist nur Schade, dass diese DVD nicht in einem Gang angeschaut werden kann. Man muss die DVD drehen.. Meine Hülle war auch kaputt. Sehr schade.
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am 22. Juni 2007
Denken Sie mal an den Fall Bachmeier - die Frau, die den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss und dafür aller Propaganda des deutschen Boulevards zum Trotz zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde. Das war bitter, aber: Es war im Sinne der Justiz gerecht. Und mit diesem Urteil hat unsere Justiz auch ein Urteil über seine eigene Daseinsberechtigung gesprochen.
Dass bei "Die Jury" kein unzweifelhaftes Happy End möglich ist, geht schnell aus der Handlung hervor. Man ist also sehr gespannt, wie diese schwierige Situation gelöst wird. Stattdessen bedient man sich jedoch einer Faustregel, wie sie die Bildzeitung im Fall Bachmeier gerne benutzt hat: Opfer = prinzipiell im Recht. Täter = grundsätzlich im Unrecht. Und ehe man sich versieht, findet man sich auf der Seite eines Lynchmörders wieder, ganz besonders, weil dieser auch noch als fürsorglicher Vater und armer Afroamerikaner daherkommt. So idealistisch das Handeln des weißen Anwalts fast ohne Honorar, unter massiver Bedrohung durch den Ku Klux Klan für die Rechte eines Schwarzen einzutreten auch ist, so kämpft er letztendlich dafür, dass Schwarze das gleiche Recht auf Selbstjustiz haben wie Weiße. Und so ist es nicht verwunderlich, dass nicht Recht- und Beweislage die letztendliche Entscheidung herbeiführen sondern das rührende Pladoyer des Anwalts.
Verbuchen Sie diesen Film also besser unter Hollywood-Trivialschinken und genießen Sie einen spannenden Actionfilm mit Pseudoanspruch; denn "Die Jury" ist schon durch sein grandioses Aufgebot an Topstars, die sich allesamt mächtig ins Zeug gelegt haben, recht unterhaltsam.
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am 5. August 2013
Ein Film der es versteht mit den Gefühlen des Zuschauers zu spielen. Einfach packend und spannend.
Alle Schauspieler sind gut und auch die Musik passt.

Leider ist das Ende...naja eben Hollywood.

Dennoch ein Film den mal gesehen haben sollte.
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am 7. Januar 2003
Wer von "Die Jury" denkt nur einen langweiligen Anwaltsfilm zu sehen, irrt ganz gewaltig. Dieser Film fesselt von der ersten Minute an und zieht einen völlig in seinen Bann.
Einer der wenigen Filme, die mir im Kino die Tränen laufen liesen. Absolut sehenswert Matthew McConaughey, Samuel L. Jackson und auch Sandra Bullock! Mit Sicherheit einer der besten Filme der vergangenen Jahre!
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am 29. November 2006
"Lasst ihn frei! Er ist ein Held!"

Das ruft der Polizist, der von Carl Lee Hailey versehentlich zum Krüppel geschossen wurde, als der die Vergewaltiger seiner kleinen Tochter zur Strecke brachte. Und so zieht es sich durch den ganzen Film: Das Thema Selbstjustiz wird nur vom Staatsanwalt diskutiert, den man getrost zu den Bösewichtern zählen kann, auch wenn er nicht die Südstaatenflagge schwingt.

Natürlich leidet man mit Carl Lee und seiner kleinen Tochter mit, und deren Peiniger sind auch nichts anderes als abstoßender, rassistischer Menschenmüll, ebenso wie die Horden von KKK-Jüngern (allen voran der herrlich fies spielende Kiefer Sutherland)... aber das ist ja genau das Problem: Die Überzeichnung der bösen Charaktere zwingt den Zuschauer unweigerlich auf die Seite des Mannes, der das Gesetz in die eigenen Hände genommen hat und der kein bisschen Reue zeigt, sondern sich völlig im Recht wähnt. Am Ende des Films ist Carl Lee auf freiem Fuß, quasi ein unbescholtener Bürger, obwohl er zwei Menschen umgenietet hat.

So isses halt in Amerika... entweder Du landest als verurteilter Mörder in der Gaskammer oder spazierst locker in die Freiheit.

Im Grunde ein guter Film mit einigen herausragenden Darstellern, durchaus sehenswert und durchweg spannend. Moralisch halt fragwürdig...
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am 26. Mai 2009
Mir liegt zwar die UK-Version vor, doch die dürfte sich nicht von der deutschen unterscheiden, zumal Sie bei entsprechender Einstellung des Players ein deutsches Pop-up-Menü usw. bietet. Den Film fand ich zwar nicht (mehr) gerade toll, da mir hier ein Selbstjustizfilm als Rassistendrama getarnt schien (die Szenen mit dem Klu-Klux-Klan und der Prügelei waren ein Beispiel für die Verniedlichung solch gefährlicher Kaputzen-Fanatiker), aber die Blu ray selber ist erstaunlich toll gelungen. Anscheinend lag hier ein wohl gänzlich neu bearbeites Master vor, denn die DVD triefte noch mit Schärfeproblemen und einem etwas matschigen Bild. Hier nun eine Schärfe, die viele neue Produktionen nicht aufbringen können, pralle Farben, ein sehr guter Schwarzwert, überdurchschnittlicher Kontrast und einige Wow-Effekte für das Produktionsjahr - bravo Warner - wäre schön gewesen wenn dies auch bei "2010" geklappt hätte. Nun sicher kein Referenztitel a la "Baraka", aber ein großartiges Beispiel für die mögliche Quali von etwas älteren Titeln.
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