Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone
  • Android

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Kindle-Preis: EUR 7,99
inkl. MwSt.

Diese Aktionen werden auf diesen Artikel angewendet:

Einige Angebote können miteinander kombiniert werden, andere nicht. Für mehr Details lesen Sie bitte die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Promotion.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Facebook Twitter Pinterest
Die Julikrise: Europas Weg in den Ersten Weltkrieg (Beck'sche Reihe) von [Mombauer, Annika]
Anzeige für Kindle-App

Die Julikrise: Europas Weg in den Ersten Weltkrieg (Beck'sche Reihe) Kindle Edition

2.8 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
EUR 7,99

Länge: 128 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

Kindle Storyteller 2016: Der Deutsche Self Publishing Award
Kindle Storyteller 2016: Der Deutsche Self Publishing Award
Von 15. Juni bis 15. September Buch hochladen und tollen Preis gewinnen Jetzt entdecken

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Warum führte das Attentat von Sarajewo, das serbische Nationalisten am 28. Juni 1914 auf Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau verübten, zum Ersten Weltkrieg? Ist Europa in den Krieg „hineingeschlittert“, wie es der britische Premier Lloyd George einst formulierte? Oder lassen sich klare Verantwortlichkeiten benennen? Auf der Grundlage zeitgenössischer Quellen und langjähriger Forschungen schildert Annika Mombauer die Geschichte der Julikrise – vom Tod des Thronfolgers bis zur englischen Kriegserklärung an Deutschland am 4. August 1914. Dabei grenzt sie sich klar von neueren Tendenzen ab, die Verantwortung Österreich-Ungarns und des Deutschen Reiches für die Eskalation der Krise zu verwischen. Die politische und militärische Führung beider Länder wollte den außenpolitischen Befreiungsschlag und riskierte damit leichtsinnig einen Weltkrieg. Dass dieser allerdings zur „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts werden würde, konnte im Juli 1914 niemand ahnen.

Autorenkommentar

Annika Mombauer ist Senior Lecturer an der Geschichtsfakultät der Open University in Milton Keynes, Großbritannien. Sie ist eine der weltweit führenden Experten zur Julikrise.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3555 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 1 (25. Februar 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00IODM0KS
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #145.896 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Derzeit erscheinen so viele neue Bücher zur Vorgeschichte, zum Ausbruch und zum Verlauf des Ersten Weltkrieges, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Ein schmales und unscheinbares Werk wie das vorliegende Büchlein läuft Gefahr, in der Masse der Neuerscheinungen unterzugehen. Die in Großbritannien lehrende deutsche Historikerin Annika Mombauer, eine Schülerin von John Röhl, durch ihre Arbeiten über den jüngeren Moltke und die Geschichte der Weltkriegsforschung als Kennerin der Materie ausgewiesen, präsentiert auf weniger als 120 Seiten eine knappe Deutung der Juli-Krise. Mombauer weiß, dass sie sich eines seit jeher kontrovers diskutierten Themas angenommen hat, scheut sich aber nicht, klar und unmissverständlich Stellung zu beziehen.

Schon in der Einleitung macht sie deutlich, wo ihrer Meinung nach die Hauptverantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu suchen ist: In Wien und Berlin. Die Verantwortung Frankreichs, Russlands und Großbritanniens wiegt Mombauer zufolge weniger schwer. Zugeständnisse an deutsche Empfindlichkeiten macht Mombauer nicht. Nichts liegt ihr ferner, als Deutschland zu entlasten und die Verantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gleichmäßig auf alle europäischen Großmächte zu verteilen, so dass keine von ihnen zu gut oder zu schlecht wegkommt. Mal mehr, mal weniger explizit schreibt Mombauer gegen Christopher Clark an, dessen These, die Staatsmänner Europas seien wie "Schlafwandler" in den Krieg getaumelt, sie entschieden ablehnt (S. 118).

Mombauer ist davon überzeugt, dass der Erste Weltkrieg kein "Unfall" war. Er brach aus, weil das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn ihn wollten.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Annika Mombauer möchte mit dem hier zu besprechenden Buch nicht nur Deutschlands, sondern sogar „Europas“ Weg in den Ersten Weltkrieg darstellen. Das gelingt ihr freilich überhaupt nicht. Völlig in der Tradition von Fritz Fischer und ihres Lehrers John Röhl stehend, ist sie völlig auf die Mittelmächte, namentlich Deutschland, fixiert. Schwerpunkt ihrer Argumentation bilden die Stimmen derjenigen deutschen Militärs, die aufgrund der internationalen Situation Deutschlands („Einkreisung“) einen Präventivkrieg vorschlugen. Andere deutschen Stimmen, solche die den Frieden zu erhalten suchen, bleiben außen vor (dem entspricht, dass Mombauer lt. Literaturverzeichnis die 2002 erschienene Arbeit von Fr. Kießling „Gegen den ‚großen Krieg‘? Entspannung in den internationalen Beziehungen 1911-1914“ dem Leser vorenthalten möchte oder gar, schlimmer noch, gar nicht kennt).
Auch wo Mombauer die Reaktionen auf das Attentat vom 28. Juni bespricht, bleibt der Blick auf Deutschland und Österreich-Ungarn beschränkt. Die Entente-Mächte scheinen ihr zufolge keinerlei aktive Handlungsmöglichkeiten gehabt zu haben, sondern konnten auf das unverantwortlich-bösartige Handeln der Regierungen in Berlin und Wien nur noch reagieren. Die Einschätzung ausländischer Staatsmänner bleibt unkritisch den traditionellen Klischees verhaftet. So liest man einmal mehr, dass der britische Außenminister „ernsthaft“ vermitteln wollte – obwohl Sir Grey erst wenige Wochen zuvor im Zusammenhang mit dem englisch-russischen Marineabkommen (das für den Kriegsfall die Landung russischer Truppen in Pommern mit Hilfe der Royal Navy vorsah) – seine Reputation als ehrlicher Makler gründlich eingebüßt hatte.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Von den vielen Neuerscheinungen zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges gehört das kleine Büchlein von Annika Mombauer, Schülerin des Kaiser-Kritikers John Röhl, die bisher durchaus verdienstvolle wissenschaftliche Arbeiten abgeliefert hat, zu dem Schlechtesten und Überflüssigsten, was der Buchmarkt hergibt! Es ist bedauerlich, dass es in der renommierten Reihe des Beck-Verlages erschienen ist, mithin für günstig Geld gerade für Einsteiger in das Thema zu erwerben ist.

Das Buch ist eben keine wissenschaftlich fundierte Analyse der Julikrise von 1914, sondern eine Art K(r)ampfschrift gegen die bösen "Revisionisten" vom Schlage eines Christopher Clark, der das Pech hatte, einen zwar griffigen, aber mißverständlichen Titel für seine glänzende Analyse der Julikrise zu wählen. Auch Mombauer kann sich davon nicht freimachen, geht es doch Clark zu keinem Zeitpunkt um eine irgendwie geartete "Relativierung" von Verantwortung in der deutschen politischen und militärischen Führung. Clark geht es darum, aufzuzeigen, dass eben nicht nur in Berlin, sondern auch in London, Paris, St. Petersburg, Wien und Belgrad Entscheidungen fielen, die zum Krieg führten konnten und sollten. Aber das rührt natürlich am Selbstverständnis der Gralshüter der veralteteten und zu keinem Zeitpunkt überzeugenden These vond er deutschen Hauptverantwortung, wie sie vor allem von linken Uralt-Historikern wie Wehler, Krumeich, Röhl u.a. vertreten wurden und immer noch werden.
Lesen Sie weiter... ›
5 Kommentare 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen

click to open popover