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Die Insel des Dr. Moreau: Roman Taschenbuch – 1. Dezember 1996

4.5 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der englische Schriftsteller Herbert George  Wells wurde durch seine Romane [...] zum Mitbegründer der modernen Science-Fiction. [...] H.G. Wells wies in seinen Erzählungen auf die Auswirkungen menschlichen Handelns hin und kritisierte durch seine düsteren Zukunftsvisionen seine zeitgenössische Gesellschaft.«
Buchreport 11.08.2011

Über den Autor und weitere Mitwirkende

H(erbert) G(eorge) Wells wurde am 21.9.1866 in Bromley/Kent geboren und starb am 13.8.1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science-fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen.


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 11. September 1999
Format: Taschenbuch
H. G. Wells schrieb einige der großartigsten Science-fiction Stories überhaupt. Dies erkannte auch der große Borges, der erklärte, Wells' frühen Texte wie DIE ZEITMASCHINE oder DIE INSEL DES DR. MOREAU hätten es verdient, ins kollektive Gedächtnis der Welt einzugehen. Ich kann ihm dabei nur Recht geben. Vor allem der 1896 verfaßte DR. MOREAU, die Geschichte eines fanatischen Wissenschaftlers, der auf einer einsamen Insel aus Tieren Menschen macht, fasziniert und schockiert mich, so oft ich es lese, immer wieder neu. Natürlich, Wells war keiner der ganz großen Stilisten (aber er war auch nicht der schlechteste!), jedoch hat er es mit seiner genialen Phantasie vermocht, das Faustus-Thema in neuer, höchst origineller Weise zu präsentieren, so daß ein zeitloser, atmosphärisch ausgesprochen dichter Klassiker entstanden ist, der noch dazu gerade in der heutigen Zeit der expandierenden Gen-Technik besondere Relevanz erhält. Viele werden den explosiven Stoff nur aus den drei Verfilmungen kennen -- die beste ist meines Erachtens zweifellos die erste mit Charles Laughton als Moreau ("Island of Lost Souls") --, jedoch lohnt es sich wirklich, den Text zur Hand zu nehmen, denn was das Erzeugen von Spannung angeht, da ist gerade der frühe Wells ein wahrer Meister! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Inhalt:
Edward Prendick überlebt ein Schiffsunglück und landet auf einer Insel, auf der ein gewisser Dr. Moreau sonderbare und unheimliche Experimente an Tieren durchführt. Die Insel ist voll von monströsen Tiermenschen, die Edward Prendick in Angst und Schrecken versetzen, doch eine Flucht von der Insel scheint unmöglich, und schließlich verliert Dr. Moreau die Kontrolle über seine Forschungsobjekte.

Mein Eindruck:
Man mag kaum glauben, dass man es hier mit einem Roman zu tun hat, der bereits mehr als 100 Jahre alt ist, denn das Thema ist in Zeiten der Stammzellen- und der Genforschung ebenso aktuell wie erschreckend. Wie weit darf man im Namen der Forschung gehen? Wo werden die Grenzen zum Unethischen und zum Gefährlichen überschritten? Darf man, muss man sich über diese Grenzen hinwegsetzen, solange es einem höheren Ziel dient?

Durch Wells' detailreiche Beschreibungen der handelnden Personen, der Orte und der Geschehnisse kann man sich als Leser ein genaues Bild der Insel, der Geschöpfe und der ausweglosen Situation machen. Auch die Stimmungen auf dem Schiff und auf der Insel werden perfekt eingefangen, die Gefühle der Protagonisten glaubwürdig und überzeugend wiedergegeben. Das Resultat ist ein spannungsgeladener Roman, der eine Zukunftsvision bietet, die in Ansätzen bereits Wirklichkeit geworden ist und die so für zusätzliche Gänsehaut sorgt.

Mein Resümee:
Mein erstes, aber sicherlich nicht mein letztes Buch von H.G. Wells. Sehr empfehlenswert!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In diesem Buch geht es um die Folgen der Umwandlung von Tieren in menschenähnliche Wesen. Diese Umwandlung führt Dr. Moreau auf einer einsamen Insel mit Hilfe chirurgischer Mittel durch. Zeitgemäß wäre es heute, dies mit Hilfe der Gentechnologie geschehen zu lassen. Daher wohl heißt die jüngste Verfilmung „DNA..." Aber die technische Seite ist nicht das wichtige Thema des Buches. Thema ist die Schilderung der konkreten, gefährlichen Situation, die sich für die Protagonisten der Geschichte aus den folgenschweren Experimenten des Dr. Moreau ergibt und nicht zuletzt ihr ethisch-moralisches Dilemma.
Was das Buch so wertvoll macht, ist die spannende Erzählung einer - ich würde sagen für Jugendliche geeigneten Geschichte, jedoch mit äußerst komplexer zugrundeliegender Thematik. Es ist die schlaglichtartige Beleuchtung der Frage „was unterscheidet Mensch und Tier", einer der wichtigsten philosophischen Fragen der Gegenwart. Gerade jetzt ist unsere Gesellschaft in ein Entwicklungsstadium eingetreten, wo sich die kategorische Unterscheidung von Mensch und Tier in intelligentes Leben einerseits und unintelligentes Leben andererseits, nicht mehr halten lässt. Ethisch/wissenschaftlich/medizinisch blockiert diese Sichtweise nur, sie wird um so mehr in der Gesellschaft schwinden, je mehr sich die materielle Basis davon entfernt. Die alten Griechen wussten schon „alles fließt", fließend ist auch der Übergang zwischen den Intelligenzniveaus verschiedener Lebensformen.
Dieses Buch ist bedeutend in unserer Zeit, besonders, da H. G. Wells für seine ausgesprochen intelligenten und nonkonformistischen Sichtweisen bekannt ist, und dem aufmerksamen Leser sicherlich einiges zu denken geben wird.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Pendrick landet nach einem Schiffsunglück zusammen mit seinem Retter auf einer kleinen abgeschlagenen Insel.
Die Menschen dort verhalten sich seltsam und wecken in Pendrick ungeahnte Ängste. Bald erfährt er, dass ein gewisser Moreau auf der Insel arbeitet, der vor einiger Zeit schon in den britischen Medien durch biologische Experimente auffällig geworden war.
Pendrick bekommt ein ihm eigens zugewiesenes Zimmer, doch hinter verschlossenen Türen bahnen sich unmenschliche Schreie ihren Weg in seinen Geist. Er flieht, doch was er dann sieht, lässt ihn den Glauben an das Gute im Menschen verlieren.

H. G. Wells gilt als Begründer der modernen Science Fiction.
Der Schauplatz hier: eine kleine verschlagene Insel mitten im Nirgendwo. Ein Arzt, der es sich zum Ziel gemacht hat, biologische Prozesse außer Kraft zu setzen und zu verändern. Pendrick erzählt als Überlebender diese unglaubliche Geschichte, die ihm niemand glaubt. Und doch ist er der einzige Zeuge eines Wahnsinns, der nicht nur Tiere, sondern auch Menschen leiden lässt. Er lebt in ständiger Angst vor den Wesen der Insel, versucht sie zu beherrschen, sie zu verstehen, sich anzupassen und endet schließlich wieder in der Angst vor ihrer wahren Natur.

Ein wunderbarer Roman über den Größenwahn eines einzigen Menschen, der sich in seinen Experimenten ergeht und dem Moral und Anstand nichts bedeuten. Er stellt die Wissenschaft über alles. Wells ist ein großartiger Geschichtenerzähler, der den Leser mitnimmt, ihn durch die Geschichte trägt und ihn hier und dort zu einer Stellungnahme zwingt.
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