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Die Hundeesser von Svinia Taschenbuch – 1. März 2006

4.7 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Europa ist in den Medien omnipräsent, sein kultureller Reichtum jenseits touristisch wohlfeil vermarktbarer Landesstereotypen bleibt dabei weit gehend unermessen. Wie lohnend es sein kann, sich auf dem alten Kontinent noch auf Entdeckungsfahrten zu begeben, zeigen die literarisch vielschichtigen Reisereportagen des renommierten Kulturpublizisten und Autors Karl-Markus Gauß. Nachdem er in Die sterbenden Europäer den Spuren vom Verschwinden bedrohter Volksgruppen nachforschte, führt ihn sein Weg nun in die ostslowakischen Elendsquartiere der Roma, deren von Diskriminierung geprägte soziale Not nicht nur ein nationales, sondern ein europäisches Problem darstellt.

Sprachlich pointiert schildert Gauß die Eindrücke von den Stationen seiner Reise -- Orte, die gemeinhin von Außenstehenden gemieden werden: von einer trostlosen Kaschemme in Tornal'a über die Wohnanlage Lunik IX am Rande von Kosice, wo die Roma, aus dem Stadtbild und dem Problembewusstsein verdrängt, ihr ghettoisiertes Dasein fristen, bis nach Svinia in der Nähe von Presov. Hintergrundwissen vermitteln eingeschobene Exkurse historischer und politisch analytischer Art sowie essayistische Reflexionen, etwa über die Unsichtbarkeit als das Wesentliche eines Slums, seine Ausklammerung aus der Wahrnehmung aller, die nicht in ihm wohnen.

Moralpredigten mit leichthin erhobenem Zeigefinger liegen Gauß dabei ebenso fern wie sozialromantische Verklärungen, wenn etwa die über Zinswucher betriebene Ausbeutung unter den Bewohnern von Lunik IX oder das Kastensystem der verschiedenen Romagruppen geschildert wird, auf dessen unterster Stufe die Degesi, die "Hundeesser", stehen. Gerade bei ihnen, im infernalischen Slum von Svinia, erlebt der Erzähler, von den Ärmsten der Armen wie ein Freund empfangen, die menschlich bewegendsten Momente.

Als spannende, literarisch hochwertige Synthese von forschender Beobachtung, kritischer Reflexion und fundiertem Wissen ist Die Hundeesser von Svinia eine mit Sicherheit Gewinn bringende Lektüre für Leser, die sich wie manche vom Autor als immer wieder tröstlich erlebte Reisebekanntschaften "für die Welt und nicht für deren Inbesitznahme" interessieren. --Mathis Zojer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

»Karl-Markus Gauß vermittelt Atmosphäre mit feinster Präzision, literarischem und essayistischem Schliff.«
Die Zeit

»Seine Reportage liest sich wie ein stummer Aufschrei gegen die Ungerechtigkeit«
Tages-Anzeiger, Zürich

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Top-Kundenrezensionen

Von wolfgang neubacher TOP 1000 REZENSENT am 4. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe
350 km (Luftlinie) trennen Wien von München; ebenfalls 350 km (Luftlinie) Wien von Kosice (Kaschau). Und doch sind die 350 km nach Osten eine Reise in eine andere, fast allen von uns unbekannte Welt.
Karl-Markus Gauß hat diese Reise in den Osten mehrmals gemacht; in diesem Buch berichtet er von seinen Reisen.
Er stellt uns eine Welt vor, die man bei uns geflissentlich verdrängt: die Welt der Roma (früher abwertend "Zigeuner"). Mit dem Eintritt der Slowakei in die EU kommen (und kamen ab 1. Mai 2004) einige hunderttausend Roma in die EU.
Ein paar Eckdaten: Arbeitslosigkeit in vielen Roma-Ghettos in der Slowakei an die 100%; Alkoholmissbrauch; Schulbesuch der Kinder (wenn überhaupt): meist Sonderschule; Niedergang der traditionellen väterlichen Autorität......
Gauß beschreibt auch die Geschichtslosigkeit, in die diese Gruppe von Menschen in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten gefallen ist, nachdem die Berufe, von denen sie mehr schlecht als recht lebten, meist verschwunden sind.
"Hundeesser" sind die Bewohner von Svinia, dem schlimmsten Ghetto, schon lange nicht mehr - sofern es die Älteren von ihnen je überhaupt (aus rituellen Gründen) waren; der Ruf, es zu sein, reicht, um am untersten Ende der sozialen Skala in der Slowakei zu stehen.
Ein unendlich wichtiges, sehr oft trauriges, aber doch manche Hoffnung keimen lassendes, in geschliffenstem Deutsch geschriebenes Buch - gerade richtig zum 1. Mai 2004. Die EU wird sich jedenfalls zu diesem Problem mehr als bisher einfallen lassen müssen...
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Von Ein Kunde am 5. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe
In einem kleinen Ort im Osten der Slowakei, hat Karl-Markus Gauß Menschen kennen gelernt, die wie aus Zeit und Raum gefallen scheinen. Wie Verstoßene leben sie in bitterer Armut. Ohne fließend Wasser und Elektrizität. Sie werden von Nachbarn missachtet, wie Luft behandelt. Der Herausgeber der Zeitschrift "Literatur und Kritik" liefert mit "Die Hundeesser von Svinia" mehr als eine packende Studie der Roma-Gemeinschaft, mehr als eine Reiselektüre. Nachdenken über Toleranz ist die mindeste Folge - auch bei denjenigen, die den aktuellen Ereignissen in der Ostslowakei sonst weniger politische Bedeutung beigemessen hätten...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Inhalt und mein Eindruck:
Karl-Markus Gauß hat eine Reportage über slowakische Slums geschrieben, allen voran die Vorhölle Svinia, wo 700 Roma leben, die sogar von anderen Roma ausgegrenzt und verachtet werden, da sie als Hundeesser gelten.

Neben der Beschreibung der Zustände in den slowakischen Slums erzählt Gauß von der Geschichte der Roma von 1945 bis heute, von der Eingliederung in die tschechoslowakische Gesellschaft zu Zeiten des Sozialismus über reihenweise Sterilisierungen in den letzten Jahren vor Beendigung des Kalten Krieges bis zum EU-Beitritt der Slowakei und der Vertreibung der Roma aus ihren Häusern und ihrem bisherigen Leben.

Mir hat 'Die Hundeesser von Svinia' sehr gut gefallen, obgleich ich recht bestürzt war über die geschilderten Zustände. Begriffe wie Ghetto, Apartheid, Slums und bitterste Armut assoziiert man für gewöhnlich nicht mit dem Europa des späten 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Der Autor berichtet aber genau von diesen Missständen, die man in einem EU-Land nicht vermutet und die das Weltbild des Lesers demnach ein wenig gerade rücken.

Mein Resümee:
Eine beeindruckende und spannende Reportage.
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Format: Taschenbuch
Ein Buch von dem ich mir gewünscht hätte, dass es drei Mal so dick ist. Ich hätte noch Stunden weiterlesen können.
Es ist schwer zu realisieren, dass solche Dinge unweit von uns geschehen, aber Karl-Markus Gauß ruft es denen, die es bisher noch nicht wussten, nochmals ins Gedächtnis. Ich selbst habe schon ähnliche Zustände hautnah miterlebt und kann dadurch auch beurteilen, inwiefern die Ausführungen Gauß' realistisch sind oder nicht. Und sie sind es.
Das Buch ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Informieren, Aufsehen erregen und Menschen dazu bringen, sich damit auseinander zu setzen, sind die Wege, die es zu gehen gilt um solche Probleme in Zukunft hoffentlich nicht mehr kommentieren zu müssen.
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Format: Taschenbuch
L.-M. Gauß ist ein Chronist der Randgruppen. In diesem Buch sind es die Roma im Osten des EU Landes Slowakei. In Svinia leben die Ärmsten von ihnen. Sie müssen unter Bedingungen leben, die man sich hierzulande nicht vorstellen kann: Vertrieben, verstoßen, verachtet und ausgegrenzt.
Der Schriftsteller bietet keine Lösungen an, er ist nur Berichterstatter.
Mit viel Einfühlungsvermögen berichtet er über Kinder, die im Dreck hausen (müssen) und das Leben der Menschen ohne Zukunftsperspektive.
Mich hat das kleine Buch (ca. 120 Seiten) sehr berüht, und ich würde es jedem raten zu lesen, bevor er sich in eine Diskussion über "Zigeuner" begibt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Hundeesser von Svinia ... wie Menschen aus einer anderen Welt ... das wird uns irgendwann einholen, wenn sich in ein paar Jahren die Population der Zigeuner aufgrund der bestehenden Verhältnisse in den ehemaligen Ostblockstaaten allen voran Rumänien und Slowakei verdoppelt haben wird.
Als Nachfahre einer deutschen Familie, die wie so viele aus der Slowakei vertrieben wurde, hab ich mir die Dörfer meiner Vorfahren angesehen. Die durch Deutsche gegründeten Dörfer sind teilweise zu mehr als 90% von Zigeunern bewohnt. Das wurde nach dem Krieg von der kommunistischen Tschecheslowakei bewusst so beschlossen, um zum einen die Deutschen abzustrafen und zum anderen die Zigeuner aus den Städten in die Dörfer zu vertreiben.
Eines ist damals wie heute klar: bei den Slowaken sind die sogenannten Schwarzen mehr als unbeliebt.
Sie sind als Bettler, Diebe, Nichtsnutze verschrien. Man sieht ihnen äusserlich sofort an, dass sie nicht dazugehören.
Die Zigeuner, vor allem die Kinder, machen einen verarmten aber auch sehr fröhlichen Eindruck.
Das Buch ist für Interessierte eine absolute Empfehlung. Wer es kauft, hat sicher Interesse, die Menschen kennenzulernen. Zu finden sind die Zigeunerdörfer im Atlas oder google map entweder als "romska osada" (Zigeunerdorf) oder man sucht nach ehemals deutschen Dörfern in der Slowakei (google).
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