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Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen Broschiert – 9. Oktober 2012
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe336 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberPiper
- Erscheinungstermin9. Oktober 2012
- Abmessungen12.5 x 20.5 x 3 cm
- ISBN-103492055362
- ISBN-13978-3492055369
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
»Um es vorweg zu sagen: Das Buch zu lesen lohnt sich nicht nur für Pharmazeuten (...).«, PZ Pharmazeutische Zeitung, 11.07.2013
»Das ultimative populärwissenschaftliche Buch zur Homöopathie. Man sollte es jedem Menschen, der sich auch nur ein klein wenig für Homöopathie und die Kontroverse um diese paramedizinische Lehre interessiert, unter den Weihnachtsbaum legen.«, Science Blogs, 09.12.2012
»Dieses Buch ist ein Muss, für Ärzte, für Apotheker, für Politiker, für Eltern - eigentlich für jeden, der lesen kann.«, Bild der Wissenschaft, 21.05.2013
»Mit kritischem Blick von außen haben sie bemerkenswerte Details recherchiert - und zeichnen ein sehr unvorteilhaftes Bild.«, SonntagsZeitung, 24.02.2013
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Nicole Heißmann ist seit 2004 Redakteurin beim stern. Ihre Themen sind Medizin, Qualität im Gesundheitswesen, Ernährung und Umwelt. 2011 erhielt sie den Journalistenpreis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin.
Produktinformation
- Herausgeber : Piper (9. Oktober 2012)
- Sprache : Deutsch
- Broschiert : 336 Seiten
- ISBN-10 : 3492055362
- ISBN-13 : 978-3492055369
- Abmessungen : 12.5 x 20.5 x 3 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 713.388 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 927 in Homöopathie
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

Dr. Christian Weymayr ist promovierter Biologe. Er arbeitet seit 1987 als Wissenschafts- und Medizinjournalist für Unternehmen und diverse Medien, seit einigen Jahren hauptsächlich für das Wirtschaftsmagazin brand eins und das Internet-Portal IGeL-Monitor.
Mehr unter www.christian-weymayr.de

Nicole Heißmann ist seit 2004 Redakteurin beim stern im Ressort Wissenschaft, Medizin und Technik. Ihre Themen sind Medizin, Qualität im Gesundheitswesen, Ernährung und Umwelt. 2011 erhielt sie den Journalistenpreis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin.
Kundenrezensionen
- 5 Sterne4 Sterne3 Sterne2 Sterne1 Stern5 Sterne66%14%7%6%6%66%
- 5 Sterne4 Sterne3 Sterne2 Sterne1 Stern4 Sterne66%14%7%6%6%14%
- 5 Sterne4 Sterne3 Sterne2 Sterne1 Stern3 Sterne66%14%7%6%6%7%
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- 5 Sterne4 Sterne3 Sterne2 Sterne1 Stern1 Stern66%14%7%6%6%6%
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Erfahren Sie mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.Die Kunden sagen
Die Leser finden das Buch gut recherchiert und informativ. Sie loben die Zusammenhänge hervorragend dargestellt, die eine klar rationale Darstellung ermöglichen. Das Buch wird als sachlich, nüchtern und kompetent beschrieben. Viele empfinden es als Pflichtlektüre für Globuli-Gläubige.
KI-generiert aus dem Text von Kundenrezensionen.
Kunden sind mit dem Inhalt des Buches zufrieden. Sie beschreiben es als gut recherchiert, interessant und eine wunderbare Zusammenfassung aller Argumente zumThema. Das Buch wird als wissenschaftlich fundiert beschrieben. Die Autoren haben hervorragend recherchiert und erklären die Grundlagen der Wissenschaft. Einige loben das Buch als allgemeinverständlich und detailliert.
"Sachlich und dennoch unterhaltsam, nach meinem Eindruck äußerst fundiert recherchiert, geben die Autoren einen Einblick in die Erfolgsgeschichte der..." Mehr
"...Vorabfazit: Das Buch "Die Homöopathielüge" ist Gut recherchiert Informativ Sachlich Wachrüttelnd..." Mehr
"...Insgesamt ein interessantes Buch, das seinen Adressatenkreis aber leider nicht erreichen kann." Mehr
"...Alles in allem ein lesenswertes Werk - wichtig besonders für diejenigen, die bis jetzt nicht genau wussten, womit sie es bei den ganzen Globuli, "..." Mehr
Kunden sind mit der Informationsqualität des Buches zufrieden. Sie beschreiben es als übersichtlich, gut gegliedert und sachlich dargestellt. Die Zusammenhänge werden hervorragend beschrieben. Einige loben die angenehme und konzise Darstellung und sagen, das Buch ermöglicht einen klaren rationalen Blick auf eine allzu sehr mystifizierte Thematik.
"...Es ermöglicht einen klaren rationalen Blick auf eine allzu sehr mystifizierte Heilpraxis, liest sich gut und ist äußerst unterhaltsam geschrieben...." Mehr
"...Der Inhalt ist exzellent recherchiert und thematisch gut gegliedert...." Mehr
"Dieses Buch zeigt sachlich und in sehr verständlicher Weise, was Homöopathie ist, warum sie nicht wirken kann, warum selbst Ärzte, die nicht an die..." Mehr
"...In diesem Buch wird das zum ersten Mal sehr übersichtlich und wohl fundiert gezeigt...." Mehr
Kunden sind mit der Lesbarkeit des Buches zufrieden. Sie beschreiben es als gut, kurzweilig und informativ. Einige empfinden das Buch als Pflichtlektüre für Globuli-Gläubige.
"...rationalen Blick auf eine allzu sehr mystifizierte Heilpraxis, liest sich gut und ist äußerst unterhaltsam geschrieben...." Mehr
"...Der Text liest sich flüssig wenn auch zuweilen in einigen Passagen etwas langatmig...." Mehr
"...Ich bin noch nicht ganz durch, aber es liest sich sehr gut und ist fundiert recherchiert, kann also nur bestätigen, was in anderen Rezensionen schon..." Mehr
"...Ich finde das Buch polemisch und platt, Buchtitel und Kapitelüberschriften geben davon bereits einen ersten..." Mehr
Kunden sind mit der Wirksamkeit des Produkts zufrieden. Sie beschreiben die Homöopathie als hilfreich auf seelischer Ebene und sagen, dass sie eine Besserung des Befindens oder Heilungen hervorruft. Einige berichten von Beschwerden gebessert oder geheilt und erwähnen die eigentliche Wirkung durch Konditionierung.
"...gewinnen die Autoren explizit auch gute Seiten ab: so ist die "sprechende Medizin", also die Zuneigung des Arztes dem Patienten und genügend Zeit..." Mehr
"...genutzt, die zufrieden mit der Wirkung sind, deren Beschwerden gebessert oder geheilt wurden und die im Wesentlichen keine nennenswerten..." Mehr
"...Schon allein das bewirkt eine Besserung des Befindens. Könnte jeder Hausarzt diese Zeit aufwenden, dann bestünde kein Bedarf an Globuli...." Mehr
"...Das Buch informiert sehr sachlich, unter anderem über die Entstehung der Homöopathie...." Mehr
Kunden sind mit dem Buch zufrieden und beschreiben es als nüchtern gehalten. Sie empfinden es als eine interessante Vorraussetzung für ein kompetentes, interessantes Buch zum Thema.
"...bieten eine hervorragende Vorraussetzung für ein kompetentes und interessantes Buch zum Thema Homöopathie...." Mehr
"...wirtschaftlichen Abhängigkeiten der Krankenkassen und Ärzte sind sehr gelungen...." Mehr
"...Obwohl der Titel etwas reisserisch klingt, ist es dennoch sehr nüchtern gehalten und beschränkt sich auf gut recherchierte Fakten, wobei auf..." Mehr
"sehr gut gelungen, sachlich super..." Mehr
Kunden sind mit der Sachlichkeit des Buches zufrieden. Sie beschreiben es als mutig und nüchtern verfasst.
"Sachlich und dennoch unterhaltsam, nach meinem Eindruck äußerst fundiert recherchiert, geben die Autoren einen Einblick in die Erfolgsgeschichte der..." Mehr
"...Der kurzweilige, gleichsam nüchtern und spannend verfasste Text geht das Thema gezielt mit Vorsicht und ohne Vorurteile an...." Mehr
"...Dieses Buch ist meiner Ansicht nach sehr sachlich, die Autoren machen immer wieder deutlich, worum es ihnen eigentlich geht, nämlich um eine..." Mehr
"Fantastisches Buch, sachlich und nachvollziehbar geschrieben mit dem Anspruch, ein allgemeines Bild auf die Erkenntnisse der Homöopathie und ihren..." Mehr
Kunden sind mit den Kosten des Produkts unzufrieden. Sie finden es teure und wirkungslos, was im schlimmsten Fall eine Wirkung verhindert.
"...So heißt es im Klappentext über die “weißen Kügelchen”: "Teuer und wirkungslos wecken sie falsche Hoffnung und verhindern im schlimmsten Fall echte..." Mehr
"...höhere Kosten für das Gesundheitssystem (dazu schreiben die Autoren selbst, dass es keine eindeutigen Studien gibt) -..." Mehr
"...Teuer und wirkungslos....verhindern im schlimmsten Fall echte Therapien“..." Mehr
Spitzenrezensionen aus Deutschland
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- Bewertet in Deutschland am 25. Januar 2013Sachlich und dennoch unterhaltsam, nach meinem Eindruck äußerst fundiert recherchiert, geben die Autoren einen Einblick in die Erfolgsgeschichte der Homöopathie in Deutschland. Denn eine Erfolgsgeschichte ist es zweifellos, denn es << hat sich der Anteil der Homöopathie-Verwender seit 1970 von 24 auf 57 Prozent mehr als verdoppelt. Allerdings fiel auf, dass die meisten Befragten nur vage Vorstellungen von Homöopathika hatten: (…) Nur 17 Prozent nannten wenigstens eins der homöopathischen Grundprinzipien: Verdünnung oder Ähnlichkeitsprinzip. (Seite 51)>>
Hier möchten die Autoren Aufklärungsarbeit leisten.
Im ersten Kapitel wird genau erklärt, was Homöopathie ist und wie Hahnemann sie vor etwa 200 Jahren erfand. Es wird klar dargestellt und begründet, dass eine angenommene Wirkung der homöopathischen Arzneien den gesicherten Erkenntnissen widerspricht, die die Naturwissenschaften in diesem Zeitraum hervorbrachten.
Im zweiten Kapitel wird dem die Tatsache gegenübergestellt, dass viele Menschen äußerst positive Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht haben. Die Autoren zeigen vielfältige Aspekte auf, die erklären, warum in der Homöopathie der Placebo Effekt so stark wirkt: Viele Patienten fühlen sich in Arztpraxen schnell abgefertigt, mit ihren Ängsten vor Nebenwirkungen und Apparaten allein gelassen – hier wird von den Autoren auch der heutige Medizinbetrieb kritisch betrachtet – so dass ein Bedürfnis entsteht, das die Homöopathie mit ihren langen Anamnesegesprächen, empathischen Therapeuten und ritualisierten Einnahmen perfekt befriedigt. Anschließend erklären die Autoren noch detailliert, was man genau unter dem Placebo Effekt zu verstehen hat und gehen dabei auch auf verbreitete Vorurteile ein (und beschreiben z.B. dass jeder Mensch anfällig für Placebos ist oder dass sie durchaus bei Tieren wirken).
Im dritten Kapitel wird noch tiefer analysiert, dass man sich zur Bewertung einer Behandlungsmethode nicht allein auf persönliche Erfahrungen verlassen kann und welche Faktoren oft den Eindruck vorgaukeln können, eine Behandlung würde helfen. Es wird dargestellt, wie die evidenzbasierte Medizin Verfahren entwickelt hat, diese Faktoren in Studien auszuschließen oder zumindest zu minimieren. Am Beispiel der relativ bekannten Kopfschmerzstudie zeigen die Autoren, wie die Wirkung der Homöopathika in Goldstandard-Studien erwartungsgemäß auf den des Placebos sinkt - und, wie die Vertreter der Homöopathie derartige Negativergebnisse mit einer Fülle von keineswegs immer standardisierten Studien beantworteten und wie auf diese Weise ein regelrechter scheinwissenschaftlicher Parallelforschungsbetrieb entstand. Dieser suggeriert dem Laien, die Wissenschaft nehme die Homöopathie ernst und ihre Bestätigung sei nur eine Frage der Zeit – was nicht stimmt, was die Autoren mit den Ergebnissen der Shang Studie sowie der Einschätzung des Cochrane Zentrums belegen. Die ernüchternde Schlussfolgerung dieses Kapitels ist, dass das Durchführen der Studien die Homöopathie erst salonfähig und wissenschaftlich erscheinen lässt, negative Ergebnisse aber ebenso ignoriert werden wie die Tatsache, dass in Studien das Problem der Widersprüchlichkeit der Homöopathie zu den Naturgesetzen grundsätzlich nicht gelöst werden kann.
In den Kapiteln 4 bis 9 stellen die Autoren eindrucksvoll Fakten zusammen, wie die Hersteller homöopathischer Arzneien über den oben beschriebenen pseudowissenschaftlichen Betrieb Einfluss nehmen auf niedergelassene Ärzte und Apotheker, auf Politiker und Gesetze, auf Presse und Medien. In diesem zentralen Teil ist das Buch also eine scharfsinnige journalistische Analyse gesellschaftlicher und politischer Mechanismen. Das Buch beschreibt auf diese Weise ausführlich, wie wir alle systematisch dazu gebracht werden, die Wirkung der Globuli nicht anzuzweifeln, obwohl es - wie dargestellt - keinerlei vernünftigen Grund dafür gibt, eine solche Wirkung erst einmal anzunehmen. Genau das ist die Homöopathie-Lüge! Und die Autoren ziehen als Fazit: Wenn der aus Enttäuschung und nicht ganz unberechtigter Kritik am Medizinbetrieb entstehende Wunsch nach Alternativen wie beschrieben ausgenutzt wird, wird die Homöopathie zum Türöffner für alle möglichen irrationalen Annahmen. <<Denn wenn man spezifische Wirkungen der Homöopathika, obwohl unmöglich, für möglich hält, verliert man die verlässlichen Kriterien, die uns die Naturgesetze, die Mathematik und die Logik vorgeben – wir verlieren damit die einzige allgemeingültige und objektive Entscheidungsgrundlage. (Seite 313)>>
Mit diesem Resümee werden sich die Autoren bei Heilpraktikern und vielen Anhängern der Homöopathie bestimmt keine Freunde machen. In meinen Augen hat ein Buch, das die oben genannten Fakten besonders aus dem Blickwinkel des deutschen Homöopathie Marktes so ausführlich und offen darstellt, jedoch dringend gefehlt.
Es ermöglicht einen klaren rationalen Blick auf eine allzu sehr mystifizierte Heilpraxis, liest sich gut und ist äußerst unterhaltsam geschrieben. Mich hat beim Lesen mehrfach überrascht, wie effektiv sich die Homöopathie in diesem Umfang Zugang zu Praxen, Universitäten und Politik machen konnte. Wie sie die allgemeine öffentliche Meinung für sich positiv beeinflusst hat, kenne ich aus dem eigenen Bekanntenkreis. Und wie die Autoren beschreiben, habe ich das Gefühl, dass die Stimme der Vernunft hier in eine unerwünschte Außenseiterposition gerät. Ich kann die Argumentation und das Fazit der Autoren dementsprechend gut nachempfinden.
Einige Anekdoten hätte man auch weglassen können, der Kürze wegen. Ich persönlich hätte mir das erste Kapitel, in dem der Widerspruch zum gesicherten Wissen der Naturwissenschaften aufgezeigt wird, dafür noch etwas ausführlicher gewünscht. Es mag manchem Laien hier etwas zu schnell gehen, auch wenn die Autoren in der Sache komplett richtig liegen. Hilfreich finde ich das zehnte Kapitel, das die Gedankengänge und Argumente des Buches noch einmal kompakt zusammenfasst. Wünschenswert wäre als Ergänzung oder zum Nachschlagen auch noch eine ausführliche Literatur- und Quellenliste gewesen.
- Bewertet in Deutschland am 16. Dezember 2012Hinweis:
Ich beabsichtige mit dem Folgenden eine Rezension zu dem Buch "Die Homöopathielüge" zu schreiben. Dementsprechend möchte ich betonen, dass ich das Buch gründlich und aufmerksam gelesen habe. Merkwürdig, aber nach dem Lesen der vorhandenen Rezension und der Erkenntnis, dass ganz offensichtlich viele der "Rezensionen" von Personen verfasst wurden, die dieses Buch gar nicht gelesen haben, scheint dieser Hinweis angebracht. Auch möchte ich betonen, dass ich nicht der Pharmaindustrie angehöre und von keinerlei Seite "gesponsert" werde.
Vorabfazit:
Das Buch "Die Homöopathielüge" ist
Gut recherchiert
Informativ
Sachlich
Wachrüttelnd
Augen öffnend
Umfassend
Längst überfällig
Wichtig
Die Autoren:
Das Autorengespann Christian Weymayer, promovierter Biologe mit journalistischer Erfahrung und Nicole Heißmann, Journalistin mit Erfahrungen im Bereich des Gesundheitswesens, bieten eine hervorragende Vorraussetzung für ein kompetentes und interessantes Buch zum Thema Homöopathie.
Und... die Autoren werden den Erwartungen mit diesem Buch gerecht.
Der Titel:
Der Buchtitel " Die Homöopathielüge" ist gut gewählt, denn der Inhalt des Buches zeigt eine Vielzahl von Irrglauben und Lügen rund um die Homöopathie auf. So wäre auch der Titel "Die Homöopathielügen" (Plural) durchaus passend, da es nicht nur um eine einzelne Lüge, sondern um eine Vielzahl von Lügen im Zusammenhang mit der Homöopathie geht, die, so wie das Buch aufzeigt, verschiedenste Bereiche, wie z.B. die Erklärungen zum Wirkmechanismus oder die Darstellung von Studienergebnissen,... betrifft. Ja sogar ein Titel wie "Der Homöopathieskandal" wäre nach den im Buch aufgezeigten Praktiken rund um die Homöopathie durchaus nicht übertrieben. Aber aufgrund der aufgeheizten Diskussionsatmosphäre rund um das Thema, taten die Autoren (oder der Verlag?) gut daran, es bei dem vorliegenden Titel zu belassen.
Der Inhalt:
Der Inhalt des Buches ist sinnvoll in 10 Kapitel unterteilt. Die ersten beiden Kapitel, "Ohne Substanz..." und "Sehnsucht nach dem Übernatürlichen...", beschreiben die Grundprinzipien der Homöopathie und decken diese aus heutiger, fundamentaler, wissenschaftlicher Sicht als Irrglauben auf und legen dar, warum auch heute noch so viele Menschen trotzdem daran glauben.
Die folgenden 7 Kapitel durchleuchten ausführlich, wie es der Homöopathie gelungen ist, in den Bereichen Wissenschaft, Ärzteschaft, Pharmaindustrie, Pharmazie, Politik, Krankenkassen und Medien Fuß zu fassen und sich zu "etablieren". Im zehnten und letzten Kapitel wird in Form von 10 Anregungen, 10 Antworten und 10 Quellen quasi resümiert.
Der Text liest sich flüssig wenn auch zuweilen in einigen Passagen etwas langatmig. Auch könnte man einige Abschnitte ebenso thematisch passend in anderen Kapiteln wiederfinden. Dies liegt aber eher am Thema als an einer falschen Kapitelzuordnung der Autoren, denn einige Themen z. B. aus dem Bereich der Pharmazie sind eng verknüpft mit der Politik und hätten somit in beiden Kapiteln ihre Daseinsberechtigung. Sehr gut ist das Buch auch zum Querlesen zu nutzen. Wer sich also vor allem für Fragen der Homöopathie z.B. hinsichtlich der Medien interessiert, kann sich auf das entsprechende Kapitel konzentrieren. Gut zum Buch hätte auch ein zusätzliches Kapitel zur Geschichte gepasst. Geschichtliche Aspekte, wie z. B. aus der Nazizeit, werden lediglich angerissen. Die Autoren stellen aber sicherlich nicht den Anspruch der vollständigen Abdeckung aller Themen rund um die Homöopathie und so kann man feststellen, das hier die wichtigsten und vordergründigsten Aspekte sachlich besprochen werden. In der Literatur findet man weitere exzellente Bücher zum Thema Homöopathie, die von englischen Autoren stammen und dementsprechend spezielle Aspekte aus den entsprechenden englischsprachlichen Ländern beschreiben. Die Autoren von "Die Homöopathielüge" konzentrieren sich auf den Einfluss der Homöopathie auf die verschiedenen Bereiche des sozialen Lebens in Deutschland und ist in weiten Bereichen sehr aktuell.
Das Fazit:
Das Taschenbuch " Die Homöopathielüge" ist in jedem Fall eine lohnende Anschaffung. Es ist jeden Cent des Kaufpreises wert. Der Inhalt ist exzellent recherchiert und thematisch gut gegliedert. Wegen der teilweisen Langatmigkeit, hat das Buch 4,5 Sterne verdient, da man nur ganze Sterne geben kann, verteile ich aber guten Gewissens volle 5 Sterne.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
DanielBewertet in Spanien am 6. Oktober 20135,0 von 5 Sternen Ein gelungenes Werk!
In diesem Buch arbeiten Christian Meyer une Nicole Heißmann in einer gut verständlichen Ausführlichkeit das Titelthema allumfassend auf.
Aufgefallen sind mir nur zwei Dinge: Es wird mit sehr vielen Abkürzungen gearbeitet (DZhÄ, BAH, IPA, uvm.) und viele Kapitel sind redundant, liefern also immer wieder mal Informationen, die man bereits gelesen hat. Beides ist im Anbetracht der Komplexität des Themas aber kein großer Störfaktor. 5 von 5 Sternen für dieses Sachbuch, dem ich hiermit eine klare Leseempfehlung ausstelle.