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Die Hochstaplerin Gebundene Ausgabe – 1999

4.0 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Die Ausbildung zu ihrem Beruf der Hochstaplerin wurde Felicitas in die Wiege gelegt. Schon ihr Vater hat bis zu seiner Verhaftung über seine Verhältnisse in prächtigen Kulissen gelebt. Ein Umzug folgte dem anderen, eine noble Behausung löste die nächste ab und zurück blieben immer eine Reihe geprellter Geschäftsleute, Ärzte und Architekten, die ihm ihr Geld für hochspekulative Finanzgeschäfte anvertrauten und der Reihe nach von ihm hinters Licht geführt wurden.

"Das Leben war ein großer Spaß, solange die Kugel rollte, die Banken Kredite gaben und die Häuser wuchsen, um Gewinne abzuwerfen. Ein Objekt finanzierte das nächste, so war das Spiel."

Kein Wunder, daß Felicitas dieselbe Laufbahn einschlägt. Halt, man sollte ihr zu Gute halten, daß sie, als sie die Schule abgebrochen hat, einige Monate auf St. Pauli gekellnert hat. Das war die Zeit, als sie ihrem Vater zeigen wollte, daß sie durchaus auf eigenen Beinen stehen konnte, doch ihre Bleibe war alles andere als nobel und schnell war ihr klar, daß sie ihr Geld leichter verdienen konnte. Gut, immer läuft ihre Masche nicht reibungslos. Da findet sie sich, als sie einen vor Geld nur so strotzenden Manager abgeschleppt hat, plötzlich bei ihm zu Hause in Handschellen wieder. Eine Herausforderung an ihre Improvisationsgabe. Und ob der letzte große Deal um zehn Millionen klappen wird, das kann an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden.

Die Hochstaplerin ist ein vergnüglich zu lesender Unterhaltungsroman gespickt mit einigen amüsanten, sehr zugespitzten Formulierungen. -- Manuela Haselberger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christine Grän
geboren am 18. April 1952 in Graz in der Steiermark, lebt in Bonn.
Mehrjähriger Aufenthalt in Botswana, wo sie ein Buschhotel leitete und ihren ersten Roman schrieb. Ihre Anna-Marx-Krimis werden als TV-Abendserie verfilmt.
Journalistin und Autorin.

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Format: Taschenbuch
die Autorin. Die Hochstaplerin erzählt wie sie zur Lügnerin wurde. Das ist in sehr gutem Stil geschrieben, wendet sich gegen Sexismus der Männer. Sehr spannend geschrieben.
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Von Zaga am 15. Dezember 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Die aktuellen Ereignisse lassen mich sofort wieder an das Buch denken, das ich bereits vor längerer Zeit gelesen habe.

Heute online über den Milliarden-Betrug an der Wall Street berichtet:
"Der 70-jährige Madoff betrieb den Behörden zufolge ein typisches Schneeball-System: Er versprach als Vermögensverwalter hohe Zinsen, die mit dem Geld immer neuer Kunden bezahlt wurden, während es keine tatsächlichen Gewinne gab."

Wovon hat es nur Frau Grän gewusst?
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