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Die Gold Verschwörung. Ein Blick hinter die Kulissen der Macht von einem Privatbankier aus der Schweiz Gebundene Ausgabe – 1. Juli 2003
- Seitenzahl der Print-Ausgabe320 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberKopp
- Erscheinungstermin1. Juli 2003
- Abmessungen15 x 3.5 x 21.5 cm
- ISBN-103930219549
- ISBN-13978-3930219544
Produktinformation
- Herausgeber : Kopp; 1. Edition (1. Juli 2003)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3930219549
- ISBN-13 : 978-3930219544
- Abmessungen : 15 x 3.5 x 21.5 cm
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Und wer Gold nicht respektiert, erntet Inflation, Arbeitslosigkeit, Krieg, Öl und Energie Krisen sowie auch fehlende menschliche Moral incl. Betrug und Kriminalität – alles Probleme unser derzeitigen Gesellschaft. Hoffentlich holt uns da noch wer raus, die Welt brächte mehr Köpfe wie Ferdinand Lips, zumindest kann man sich selber etwas vorbereiten, aber lustig wird unsere Zukunft so nicht.
nach dem zweiten Weltkrieg, die Goldbindung der Währung der Europäer aufzulösen, und Ihren goldgebundene Dollarwährung als einzige
Reservewährung zu verordnen, und das weltweit. Immer mit der Prämisse, die Länder könnten jederzeit die Dollar in Gold zurücktauschen.
Allerdings haben Sie dann 1971 dieses Versprechen endgültig gebrochen, und seitdem sitzt die Welt mit Ihrem erspartem auf nutz und wertlosen
Dollars, nur gedeckt durch die Hoffnung, das AMERIKA nicht Pleite geht. Und deshalb müssen alle Länder immer wieder Geld nach Amerika pumpen, damit dies nicht geschied. Auch wenn die Länder selbst dabei pleite gehen. Und in diesem Fall kauft dann Amerika die Aktiva dieser
pleitegegangen Länder billig auf. Und druckt weiter fleissig Dollar der Hoffnung. Monetärer Weltkrieg, von dem die US und A noch heute prima lebt.
Gut beschrieben, und gut zu lesen. I love it
Das die Notenbanken den Goldpreis manipulierten und auch weiterhin manipulieren wurde gut dargestellt. Leider kam nie richtig heraus, warum sie das tun bzw. tun mußten. Da ein Geldsystem mit Zins und Zinseszins nach einer Exponentialfunktion verläuft, muß es früher oder später zwangsläufig zusammenbrechen. Das versuchen die Notenbanken aber solange wie möglich hinauszuschieben. Denn eine Elite profitiert ja von diesem Geldsystem. Da ist ein im Buch so hoch gelobtes Goldgedecktes Geldsystem vom ersten Anschein nach die Lösung. Aber ein solches System hat auch gravierende Mängel und hält mit sich entwickelnden Volkswirtschaften nicht Schritt. Hier gab es leider nicht eine Kritik daran.
Positiv an dem Buch fand ich die ausführlichen Literatur- und Quellenhinweise.
Die Gründe dafür sind schnell aufgezählt (Zinsen, Inflation, unbegrenzte Geldschöpfung, fehlende Umlaufsicherung), die Ursachen und Zusammenhänge jedoch nicht, und können auch nicht im Rahmen eines einzigen Buches beschrieben werden. Ferdinand Lips versucht mit seinem immensen Insiderwissen und Erfahrung zumindest gewisse Aspekte zu beleuchten, hauptsächlich über Gold als Währung, warum man sich davon abgewandt hat und welche Konsequenzen dies hatte. Hier ist das Buch im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert, weil Lips hier wirklich mit sehr gut strukturierten Informationen und Analysen aufwarten kann.
Leider muß man ihm aber auch eine gewisse Finanznostalige nachsagen, denn für Lips ist der Goldstandard - und vor allem die Rückkehr zu selbigem - die einzig heilbringende Möglichkeit, unsere Finanzsysteme zu retten. Das ist der Zeitpunkt, wo man Lips Ansichten dann doch kritisch hinterfragen muß, weil offenbar eine sehr einseitige Sicht der Dinge vorherrscht, und bewußt oder unbewußt schwere Fehlinterpretationen und Falschaussagen getätigt wurden.
So behauptet er etwa, daß der Goldstandard Grund für die Wirtschaftsblüte der USA im 19 Jahrhundert bzw. Großbritannien in der viktorianischen Ära war und für Stabilität gesorgt hat. Die Wirtschaftsblüte Großbritanniens ist aber doch wohl eher auf den Imperialsmus und die Ausbeutung der Kolonien zurückzuführen, die der USA auf die damals noch unbegrenzte Expansion nach Westen. Hier wäre dem guten Mann dann doch ein wenig mehr Geschichte anzuraten, denn in der Tat ereigneten sich in Großbritannien in der angeblich so stabilen Blütezeit 40(!) mehr oder weniger große Finanzkrisen, und einige davon sind direkt auf den Goldstandard zurückzuführen.
Außerdem läßt er bei seinen Analysen eindeutig die (meiner Meinung nach) unleugbaren Erkenntnis freiwirtschatlichen Gedankengutes außer Acht, denn so sehr Gold auch gegen Inflation schützt (weil man es nicht beliebig vermehren kann!), aber gegen die Asymetrie eines Zins-basierten Systemes und die fehlende Umlaufsicherung kann auch eine Goldwährung nichts machen.
Umso bedauerlicher ist es, daß Lips sich Maynard Keynes quasi als Intimfeind ausgesucht hat, der seiner Meinung nach scheinbar im Alleingang für Bretton Woods und somit für den Zustand unseres momentanen Geldsystems verantwortlich sein soll. Was völliger Unsinn ist.
Es trifft zwar zu, das Keynes den Goldstandard als barbarisches Relikt bezeichnet hat, aber das tat er aus gutem Grund, in Anbetracht der großen Schwächen des Goldstandards, wie fehlende Geldmengensteuerung und Deflationsgefahr bei plötzlichem Goldabfluß.
Weiter trifft es zu, daß Keynes einer der Experten von Bretton Woods war und auch einen Plan für ein Weltwährungssystem vorgelegt wurde. Aber genau dieser Plan , der eine umlaufgesicherte und zinsbefreite Währung nach Vorbild von Silvio Gesell vorgesehen hätte, wurde NICHT umgesetzt. Auch das scheint Lips vergessen zu haben.
Man muß Lips schon recht geben: jede Währung, die nicht durch harte, reale Werte wie etwa Gold gedeckt ist, muß früher oder später in die Inflation rutschen. Daher fordert auch ein Bernard Lietaer eine globale Referenzwährung, die durch reales Gut (Getreide, Öl, Gold usw...) gedeckt ist bzw. damit fest in Beziehung steht. Aber die großen Probleme der Ungleichverteilung, des Geldmangels und des fehlenden Geldflußes (in reale Wirtschaftleistung, nicht in Finanzspekulationen!) in der lokalen Wirtschaft werden damit nicht gelöst werden. Dazu bedarf es anderer, neuer Ideen, die etwa ein Bernard Lietaer in seinen Büchern sehr gut beschrieben hat.