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Die Gesichter der UFA Broschiert – Dezember 1999

4.1 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Broschiert, Dezember 1999
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Nach Stationen als Fernsehredakteur in München und Köln war Friedemann Beyer von 2001-2007 geschäftsführender Vorstand der F.W.-Murnau-Stiftung in Wiesbaden. Dort verantwortete er zahlreiche Restaurierungen und DVD-Veröffentlichungen deutscher Filmklassiker. Neben filmhistorischen Hörfunk- und TV-Sendungen hat er Biografien u.a. über Peter Lorre, Karlheinz Böhm und Sybille Schmitz verfasst und veröffentlichte zuletzt Frauen für Deutschland – Filmidole im Dritten Reich (2012), Der Fall Selpin – Chronik einer Denunziation (2011) und, gemeinsam mit Gert Koshofer und Michael Krüger, Ufa in Farbe (2010). Daneben kuratiert er DVD-Editionen historischer Filme sowie Retrospektiven, u.a. die UFA-Filmnächte in Berlin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.


Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Den Lehrer Bömmel aus dem Film „Die Feuerzangenbowle“ (Stichwort: Dampfmaschine) kennt wahrscheinlich jeder. Den Namen des Schauspielers wahrscheinlich die wenigsten. Paul Henckels heißt der Schauspieler und wie in diesem Buch zu lesen ist, gehörte er mit 230 Filmproduktionen zu den meistbeschäftigten Nebendarsteller des deutschen Films. In „Gesichter der UFA“ wird jeder für sich Filme und Schauspieler wiederentdecken - oder ganz neu entdecken. Beschrieben werden 100 Schauspielerkarrieren, das sind 50 Schauspielerinnen („Die Damen“) und 50 Schauspieler („Die Herren“). Vorgestellt wird jede Person mit einer Seite Text und einem fast ganzseitigem Foto. Bei dem Buch handelt es sich laut Impressum um die neu bearbeitete und aktualisierte Fassung der Originalausgabe von 1992. Beim Durchblättern erfährt man, dass bis auf zwei Schauspielerinnen alle vorgestellten Persönlichkeiten inzwischen verstorben sind, was nochmal verdeutlicht, das es im Buch um ein lange zurückliegendes Kapitel deutscher Filmgeschichte geht. Und so beginnt das 19-seitige Einführungskapitel mit dem Gründungsjahr der UFA 1917. Erzählt wird der Aufstieg und die wechselvolle Geschichte des Filmkonzerns bis zum Ende der „alten UFA“ nach dem Kriege. Man erfährt z. B., dass die UFA in den zwanziger Jahren zeitweise 4000 Beschäftigte hatte oder welchen Einschnitt bzw. Schub die Einführung des Tonfilms auf die Schauspielerkarrieren bewirkte. Eine Überraschung bietet das Buch ganz zum Schluss. Dort gibt es ein Personen- und Filmregister mit 22 Seiten (!), welches immer wieder dazu einlädt, in die einzelnen Biografien hineinzulesen. Fazit: ein kurzweiliges Nachschlagewerk für filmgeschichtlich Interessierte.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Das Buch bietet einen groben Abriss aller bekannten Ufa-Stars nebst ihren Portraits. Für einen "Otto-Normalverbraucher" wie mich ist das völlig ausreichend und dem Preis des Buches angemessen. Wer mehr will, sollte sich gesondert Bücher über Stars wie z.B. Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander o.ä. beschaffen, in denen dann aber jeweils nur die erwähnten, einzelnen Stars behandelt werden.
Ein paar, weniger bekannte, Ufa-Stars habe ich allerdings vermisst, aber das würde vermutl. auch den Rahmen dieses "Taschenbuches" sprengen.
Ansonsten bin ich zufrieden, eine Fortsetzung/Ergänzung wäre wünschenswert.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Leider sind die Zeiten, als auf BR 3 in der Reihe "unter unserm Himmel" regelmäßig am Sonntagabend UFA-Filme aus den 30er Jahren gesendet wurden, lange vorbei. Auch RTL zeigte einige Monate lang alte Filme aus dieser Zeit; das ist aber auch schon wieder etliche Jahre her. 100 der bekanntesten Schauspieler dieser Epoche werden auf jeweils 2 Seiten vorgestellt; ich wollte beim ersten Griff zum Buch eigentlich nur kurz reinschauen, konnte mich aber längerer Zeit nicht von der Lektüre trennen. Die einzelnen Biographien sind sicher noch ergänzenswert; so gehört meiner Meinung nach zu den wichtigen Filmen mit Hans Söhnker jedenfalls "der Engel mit dem Saitenspiel", der mich als (damals bei der Ausstrahlung auf BR 3) jungen Mann stark beeindruckt hat. Etliche Gesichter, die mir aus den Filmen noch einfallen, finde ich bei den je 50 ausgewählten weiblichen und männlichen Schauspielern nicht. Es ist daher wünschenswert, daß sich jemand findet, der die Reihe der Darsteller in einem weiteren Buch ergänzt.
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Format: Broschiert
Ich bin (noch) nicht Kenner der Materie genug, als dass mir die von der Rezensentin Martha N. angesprochenen Recherchefehler und Irrtümer in diesem Buch aufgefallen wären. Bislang habe ich mich nur mit den populärsten UFA-Produktionen und vornehmlich Albers, Rühmann, Veidt und dem UFA-"Traumpaar" Fritsch und Harvey beschäftigt.
Alles in allem ist "Die Gesichter der UFA" ein sentimental stimmender Blick zurück auf eine filmische Epoche, die Großartiges hervorgebracht hat. Die UFA überdauert haben so unvergleichliche Filme wie "Dr. Mabuse, der Spieler", "Der blaue Engel", "Metropolis", "Die Drei von der Tankstelle", der unverwüstliche "Die Feuerzangenbowle", wie auch, der in Bezug auf seine inszenatorische Qualität kaum anfechtbare, "Triumph des Willens". Tatsächlich wurde hier noch deutsches Kino geschaffen, das weltweit große Beachtung fand (der erste Oscar-Preisträger überhaupt war Emil Jannings). Verblüffend, welche Genre-Bandbreite durch die UFA damals abgedeckt wurde, wie vielfältig der deutsche Film sich zeigte - und welch` ungeheuere Zäsur die Jahre ab 1933 bedeuteten, wovon besonders die zahlreichen, so kurzen, aber prägnanten und gekonnt das Wesentliche hervorhebenden Biographien der UFA-Darsteller/innen zeugen... Man betrachte nur einmal die Biograpien des zeitweiligen Paares Lída Baarová und Gustav Fröhlich, um nur zwei der weniger tragischen Schicksale anzusprechen. In diesem Buch kann man sich aber auch davon überzeugen, dass es für Theo Lingen ein darstellerisch reiches Leben vor der Pennäler-Komödie gegeben hat...
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