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Die Geschichte der RAF Taschenbuch – 1. Oktober 2008

3.3 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Im Jahr 30 nach dem „Deutschen Herbst“ 1977 ist eine ganze Reihe neuer Bücher über die „Rote Armee Fraktion“ erschienen. Willi Winkler hat mit Die Geschichte der RAF sicherlich eines der lesenswertesten vorgelegt, auch weil es ihm -- ohne nur im Geringsten das bloß noch Verbrecherische des Terrorismus der RAF zu relativieren -- zu zeigen gelingt, aus welchem Humus und warum dieser Terrorismus erwachsen konnte und wie die RAF „halb willentlich, halb ahnungslos, aber besessen von einem heute unbegreiflichen jugendlichen Moralismus in die Brutalität hineingeriet“.

Die ersten Kapitel bieten einen kurzen historischen Rückblick auf die Zeit, in der nicht wenige in der Gewalt eine Option des „Widerstands“ zu sehen begannen, der in mancher Hinsicht gewiss auch ein nachholender war. Winkler erinnert an die heute oft vergessen scheinenden tiefen gesellschaftlichen Verwerfungen infolge der Wiederbewaffnungsdebatte schon in den 50-er Jahren, an die „Schwabinger Krawalle“, die sich 1962 an der Brutalität entzündeten, mit denen die Münchner Polizei drei jungen Musikern das Gitarrespielen nach Mitternacht austrieb, und an die bis mitten in die Gesellschaft reichenden Sympathien für die revoltierenden Studenten, deren Auflehnung sich nicht zuletzt gegen Repräsentanten einer Obrigkeit richtete, die ihnen nichts dazugelernt zu haben schien. Es folgen ebenso prägnante wie reflektierte Darstellungen der in der linken APO-Szene ausgetragenen Diskussion um Revolution und Guerillakampf, der Ereignisse des 2. Juni 1967, an dem der Student Benno Ohnesorg auf einer Demonstration von einem Polizisten erschossen wurde, des Attentats auf Rudi Dutschke, der Brandanschläge von Frankfurt 1968 und die Prozesse gegen die Brandstifter der Gründergeneration der RAF.

Auch die nachfolgende, im Detail recht komplexe Geschichte der RAF, die mit ihrem Terror die Republik über drei „Generationen“ und drei Jahrzehnte in Atem halten sollte, rekapituliert der Autor in allen wichtigen Details ebenso kenntnisreich wie im zeitgeschichtlichen Urteil souverän. Winklers Geschichte der RAF gehört zweifellos zu den besten Überblicksarbeiten, die bisher zu diesem düsteren Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte vorgelegt wurden. An ihrem Ende steht die Erkenntnis: „Der Sinn der Organisation RAF war ihr Scheitern.“ -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Willi Winkler, geboren 1957, war Redakteur der «Zeit», Kulturchef beim «Spiegel» und schreibt heute für die «Süddeutsche Zeitung». Er ist Autor zahlreicher Bücher. 1998 erhielt Willi Winkler den Ben-Witter-Preis, 2010 den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, 2013 den Michael-Althen-Preis.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Ich kann mich einigen vorher genannten Punkten anschließen, den positiven wie den negativen. Das Buch macht einen sehr fundiert recherchierten Eindruck und liefert viele Informationen. Besonders gelungen finde ich die insgesamt objektive Darstellung der Rolle der Bundesregierungen in den 60er und 70er Jahren sowie das Verhalten der Springer Presse - ohne dabei irgendein Verständnis für die Taten der RAF anklingen zu lassen.
Aber - leider hat das Buch (mindestens) zwei große Schwächen. Ich finde dieses Buch trotz der o.g. Stärken z.T. sehr anstrengend und sperrig zu lesen. Es scheint eine Krankheit zumindest einiger deutscher Autoren zu sein (mich als schreibenden Wissenschaftler eingeschlossen), sich in umständlich langen und komplizierten Satzstrukturen zu verlieren. Zumindest verliert sich der Leser manchmal darin. Zudem werden immer wieder überflüssige und dabei schwierig zu verstehende Fremdwörter eingestreut. Es scheint mir dabei mehr um die Eitelkeit des Herrn Winkler zu gehen, seinen Intellekt bitte nicht allzu sehr in den Hintergrund treten zu lassen, als den gebildeten aber mit der Thematik unerfahrenen Leser zu informieren. Ein gutes Buch von einem wahrhaft Intellektuellen beschreibt komplexe Fakten mit (scheinbar) einfacher Sprache, benennt Hintergrundinfos, anstatt den Leser zu verwirren.
Zum Zweiten, damit einhergehend, es finden sich in diesen sperrigen Ausführungen viele, manchmal unpassende, manchmal unverständliche weil mehr oder weniger ironische Kommentare. Gelingt es Herrn Winkler an einigen Stellen, objektiv und distanziert zu berichten (s.o.), werden an anderen Stellen unangebrachte Wertungen eingestreut.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
...wird hier jüngste deutsche Geschichte erzählt. Ich habe (fast) alles gelesen, was es über die RAF und den inner-deutschen Terrorismus zu lesen gibt, von linken Autoren, konservativen, von rechtfertigendem Pro bis kopfschüttelndem neoliberalem Bild-Gefasel.
Was hier als Taschenbuch vorliegt ist das Klügste und mit Abstand neutralste (!), was mir bis dato unterkam - Butz Peters und Stefan Aust zum Trotz.
Allein der Prolog ist so klar und ergreifend die Situationen beschreibend, dass man weder auf die Idee kommt, Sympathien zu verstärken oder Hass-Schübe zu erleben. Das Buch ist eine sehr, sehr gelungene Aufarbeitung, lockt mit Verstand und mahnt ohne erhobenen Zeigefinger.
Willi Winkler zitiert andere Autoren, nennt Querverweise, erklärt diese und korrigiert auch.
Streithähne über dieses Thema sollten dieses Buch lesen. Man merkt dann schnell, dass man so manchem Irrglauben, oder Propaganda-Fallen und Presse-Enten aufgesessen war. Freuen wir uns, dass es schlaue Leute wie Willi Winkler gibt. Ehrlich
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Format: Taschenbuch
Die Geschichte der RAF ist das beste Sachbuch, dass ich seit langem gelesen habe.
Willi Winkler beschreibt die Beginne der RAF bis zu ihrem Ende 1998. Dabei kommen auch die gesellschaftlichen Umstände der 60er Jahre nicht zu kurz, in deren Umfeld sich die RAF gebildet hat.
Im Gegensatz zu manch anderen Autoren macht Winkler auch nicht den Fehler die Taten der RAF zu beschönigen. Er verschweigt aber auch nicht, welchen Anteil konservative Medien (Springer-Presse) und der Staat selbst an den Terrorakten hatten.
Letztlich ist noch der erstaunlich erfrischende Schreibstil Winklers hervorzuheben, der so selten in einem Sachbuch zu finden ist.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor Willi Winkler versucht in seinem Buch, dem Leser ein Stück deutsche Geschichte zu vermitteln. Doch die Geschichte der RAF beginnt nicht mit ihrer Gründung Anfang 1970. Die Ereignisse, welche zu ihrer Gründung und ihren Unternehmungen führen, ereignen sich bereits Jahre zuvor. Nachkriegsdeutschland befindet sich im Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder beginnt. Die Republik ist in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Berlin, die geteilte Stadt, entwickelt sich wieder zu einem Zentrum, in dem das Leben pulsiert. Der Ostteil der Stadt ist von der Roten Armee befreit worden und steht nun unter sowjetischem Protektorat. Der Westteil wird von Frankreich, Großbritannien und den USA vor den Kommunisten beschützt. Gerade im Westteil ist die Stimmung antikommunistisch und proamerikanisch. Das führt dazu, dass unter anderem die KPD verboten wird. Deren Mitglieder werden denunziert, verfolgt und inhaftiert. Die BRD, als Rechtsnachfolger des Dritten Reiches, hatte in politischen und wirtschaftlichen Führungsebenen immer noch Nazi-Größen und deren Sympathisanten sitzen. Die Presse bleibt nicht länger neutral, sondern engagiert sich politisch. Vor allem der Springer-Verlag sticht hier heraus. Die Meinungen der Springerpublikationen werden oftmals von der Politik unreflektiert aufgenommen oder gar umgesetzt.
Doch es regt sich Widerstand gegen diese Haltung. Vor allem auf Studenten, die rebellieren und aufbegehren, liegt das Augenmerk der Politik und auch der Presse. Es wird gegen den Vietnamkrieg demonstriert, gegen die Beteiligung Europas und Deutschlands an diesem Krieg, gegen die Stationierung von Atomwaffen in der BRD und gegen das Wettrüsten. Auch war der empfundene Faschismus jener Zeit ein weiterer Grund zu demonstrieren.
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