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Die Geister, die uns folgen: Eine wahre Geschichte von Liebe und Krieg Gebundene Ausgabe – 20. August 2012

4.6 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Di Giovanni schreibt intuitiv, manchmal hört sich das geradezu naiv an, aber gerade deshalb wirkt diese Sprache authentisch und unmittelbar – sie wurde nicht in Form gebracht.“ , Rheinische Post, Philipp Holstein, 06.11.2012

„Jetzt hat Janine di Giovanni ein Buch geschrieben über ihre Arbeit und ihr Leben, über den Alltag im Krieg und die Rückkehr in den Frieden. Es ist ihre sehr persönliche Geschichte von Liebe und Leid, die unter dem Titel ‚Die Geister, die uns folgen‘ erscheint.“ , ARD „ttt- Titel, Thesen, Temperamente“, 26.08.2012

„In „Die Geister, die uns folgen“ beschreibt sie immer beides: Liebe und Krieg, Intimität und Völkermord, Alltag und Folter. Es ist auch eine Geschichte über uns, über uns Abendnachrichten-Menschen und unsere Abgesandten in eine Wirklichkeit, die wir nur medial kennen. Und über den Preis, den sie dafür zahlen, dass wir auf dem Sofa sitzen.“ , DER SPIEGEL, Georg Diez, 13.08.2012

"Die Geschichte, die sie erzählt, lässt sich auf vielerlei Arten lesen. Als Roman einer Amour fou zum Beispiel, die nicht nur verrückt, sondern geradezu irrsinnig ist. [...]. Als politisches Buch, das eine Idee davon vermittelt, welche Kollateralschäden ein Krieg noch zehn Flugstunden vom Schauplatz entfernt anrichten kann. [...]. Als Bericht eines Überlebenskampfes. Ein Bericht über den Krieg, der nach dem Krieg ausbricht. Über die Barberei, die einen auch im Herzen der Zivilisation einholt. [...]. Doch über die Jahre lernte Di Giovanni das ständige Gefühl der Bedrohung zu beherrschen. Sie findet einen Weg in das andere Leben.", Süddeutsche Zeitung, Jan Heidtmann, 29.01.2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Janine di Giovanni berichtet als Journalistin seit Jahren von den Kriegsgebieten der Welt, u.a. für THE TIMES, VANITY FAIR, NEWSWEEK, das NEW YORK TIMES MAGAZINE und NATIONAL GEOGRAPHIC. Ihre Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet (u.a. mit dem Amnesty Media Award), und 2012 war sie Jurypräsidentin des Prix Bayeux für Kriegsberichterstattung. Sie lebt in Paris.

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
In ihrem autobiografischen Buch schildert die Autorin ebenso eindringlich wie drastisch ihr Leben als Kriegsreporterin und wie sie im bosnischen Bürgerkrieg ihren Mann, einen französischen Kameramann, kennen und lieben lernt; wie sie getrennt jeweils ihrem gefährlichen Job in allen möglichen Krisengebieten der Erde nachgehen, sich hin und wieder und ganz unregelmäßig an einem vom Krieg heimgesuchten Ort treffen, um sich jedoch bald wieder zu trennen. Sie sind süchtig nach dem jeweils anderen, aber sie sind auch süchtig nach ihren lebensgefährlichen journalistischen Einsätzen. Als sie sich eingestehen, dass ihre Sucht sie kaputt macht, ziehen sie die Reißleine und gehen nach Paris, wo sie heiraten und eine Familie gründen mit ihrem Sohn Luca. Was sie sich nicht eingestehen können, ist ihr desolater neurologischer Zustand, in den die traumatischen Kriegserlebnisse sie unvermerkt versetzt haben. Die Autorin beginnt in Paris Dinge des täglichen Bedarfs zu hamstern, von latenter Angst getrieben, eine mögliche Belagerung überstehen zu müssen. Ihr Mann beginnt immer stärker gegen die Geister der Vergangenheit anzutrinken, was ihre Ehe zusehends zerrüttet. Noch einmal zieht sie die Reißleine, trennt sich von ihrem Mann und kehrt in ihren Beruf als Kriegsberichterstatterin zurück. Dass Janine di Giovanni ihre Geschichte aufschreibt, ist verständlich, sinnfällig und wichtig. Was man freilich dem Buch doch arg anmerkt, das offenkundig geschrieben ist zur persönlichen Aufarbeitung gelebter leidvoller Erfahrungen.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
...unwahrscheinlich anrührend und ehrlich......und allzeit schonungslos.

Ein Buch, das mich sehr bewegt hat - nicht aufgrund des Dramas, das erlebt wurde und das man wohl sieht, wenn man als Reporter zwischen den Kriegsfronten sitzt.
Nein - es ist so bewegend, weil die Art und Weise, wie es erzählt wird, ganz besonders ist. Sie ist leise, sie ist unaufgeregt. Man hat das Gefühl, mit der Autorin in einem Cafe zu sitzen und sie beginnt, ohne ein bestimmtes Ziel, ihren Lebensweg zu erzählen. Mit kleinen Sprüngen hier und da, mit Nebenanekdoten dort, über Einsätze, über die Familie, die Liebe...und langsam, ganz langsam, beginnt alles, einen Sinn zu machen. Die gesehenen und erlebten schrecklichen Dinge sind im Einzelnen nicht mehr wichtig, denn das Gesamtbild ist es, was den Atem nimmt und fassunglos macht. Und daraus wird auch klar, wie jedes kleine Stück in Summe dann dazu führt, daß ein Mensch sich verändert und Dinge, die einst wundervoll waren, sich bewegen, zu anderem werden, den Zauber verlieren, wieder aufgebaut werden, zerfallen.

Ein ergreifendes Buch, daß man jedem (!) nur ans Herz legen kann.
Eine Autorin, vor deren Ehrlichkeit über das Leben man sich verbeugen darf.
Eine Reportage über den Krieg, den jeder von uns in der Tiefe seines Lebens mal mehr, mal weniger führt...
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Janine di Giovanni schreibt sehr leise ohne langweilig zu werden! Ihre gesammelten Eindrücke sind teilweise sehr heftig, aber kommen ohne gewalttätige Beschreibungen aus, was sie oftmals noch schlimmer machen! Das Buch ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven! Es ist sehr persönlich und eindringlich!
Sie erlebte zuviel im beruflichen, wie auch im privaten Leben um es nicht in einem großartigem Buch zu verfassen!
Für alle die Autobiographien mögen ein absolutes Muss!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wer von uns spinnt nicht mehr oder weniger? Beim Lesen dieser außergewöhnlichen Lebensstory ist man immer wieder zur Selbstreflektion gezwungen. Der gewährte Einblick in die psychischen Intimitäten der Autorin verlangt Hochachtung für den Mut, solches zu veröffentlichen. Auch bekommt man viele historische Informationen einmal von einer völlig anderen Perspektive als der "öffentlich-rechtlichen". Mein Dank.
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Format: Gebundene Ausgabe
Diese wahre Geschichte von Krieg und Liebe hat es in sich.

Kriegsreporterin trifft Kriegsreporter. Immer wieder kreuzen sich die Wege von Janine di Giovanni und ihrem späteren Ehemann Bruno Girodon. Die beiden lernen sich in Sarajevo kennen. Um sie herum tobt der Bürgerkrieg. Diese erste Begegnung verläuft stürmisch. Wer weiss schon, was morgen ist. Ob es überhaupt ein morgen gibt. Begegnungen beginnen und enden. So ist das nun einmal. Auf Sarajevo folgen Treffen in Kabul, Dakar, der Elfenbeinküste und in vielen weiteren Krisengebieten dieser Welt. Bis klar wird, dass sie nicht mehr ohne einander leben wollen. 2004 bricht Janine di Giovanni ihre Zelte im Heimathafen London ab und zieht nach Paris. Bruno und sie bauen ein Nest. Sie möchten endlich zur Ruhe kommen. Sie heiraten und der langersehnte Sohn kommt zur Welt. Mit ihm gerät Janine di Giovanni's Welt aus ihren Fugen. Panikattacken und Alpträume lähmen sie förmlich.

Aber dieses wirkliche Leben mit seinen scharfen Ecken und Kanten, das war fürchterlich schwierig für mich.

Während Bruno all seine Kräfte bündelt und übernimmt, was er nur kann, kämpft Janine die Giovanni sich langsam aus dem Dunkel wieder ans Licht. Als sie wieder halbwegs funktioniert, bricht ihr Ehemann zusammen. Denn die Geister sind auch ihm gefolgt.

Fazit: Spannender, bewegender und sehr authentisch wirkender Bericht eines Lebens im Ausnahmezustand. Absolute Leseempfehlung!
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