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Die Geisha Gebundene Ausgabe – 1999

4.5 von 5 Sternen 212 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Gebundene Ausgabe von 1999 - Lizenzausgabe von Bertelsmann Club - noch sehr guter neuwertiger zeitgemäßer Allgemeinzustand und absolut unbeschädigt nach 15 Jahren (Regalbuch als Kartonageneinband mit Schutzumschlag in Glanzdruck; keinerlei Gebrauchsspuren vorhanden, Buch ist offensichtlich ungelesen/unbenutzt, Seiten sind etwas nachgedunkelt; als Geschenk noch sehr geeignet - siehe hierzu mein eingestelltes Buchfoto; das Exemplar hat 573 Seiten und wiegt 769 g; Format: 22 x 14,8 x 5 cm!


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Also mal ganz ehrlich, die Verfilmung „Die Geisha“ ist ein Schlag ins Wasser hat aber bewirkt, das ich nachträglich unbedingt den Roman lesen wollte. Schon nach wenigen Zeilen war ich im Bann A.Goldens gefangen und mir fiel es schwer das Buch auch nur kurz beiseite zu legen, zum Beispiel um zu essen. Welch verzaubernde Worte er nutzt um die Dinge zu beschreiben wie sie ein Kind wohl sieht. Ich fiel selber ins Kindsalter zurück und schlüpfte in die Rolle der keinen Chiyo, sah alles mit ihren Augen. Ich begann zu fühlen wie sie. Lachte und weinte mir ihr. Während des lesens wurde ich zu Chiyo und mit ihr zur Geisha Sayuri, ging eine tiefe Verbindung mit ihr ein und streifte durch die Gassen von Gion (Kyoto – der einzige Ort wo heute noch Maikos zu Geishas ausgebildet werden) als währe ich tatsächlich dort. Ich begann Chiyos bzw Sayuris Widersacherin Hatsumomo zu verachten und machte mir Gedanken wie ich sie aus dem Weg räumen könnte.
Leider aber hat diese Geschichte trotz aller Lobeshymnen auch einige Kleinigkeiten die mich etwas störten. So zum Beispiel wird sehr viel Zeit für die Misuage (Entjungferung in der Tradition der Geishas) aufgewendet und es erscheint der Eindruck als hätten damals (im realen Japan) alle jungen Geishas das selbe Schicksal ertragen müssen, was nicht stimmt. Auch huscht Herr Golden durch die Kriegsjahre als währen es ein paar Wochen gewesen. In diesem Kapitel hätte er etwas mehr verweilen können, denn hier gerät der Autor stellenweise sogar ins stottern. Auch kam es mir so vor als wolle er die Geschichte endlich zu Ende bringen. So wirkt das letzte Drittel des Buches im Vergleich zum Anfang, an Detailtreue zu verlieren.
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Format: Gebundene Ausgabe
Arthur Golden ist es mit seinem Buch ‚Die Geisha' gelungen, den Leser in eine faszinierende Welt zu entführen, die dem Bewohner der westlichen Welt gänzlich fremd und verschlossen ist, aber deswegen umso mehr mitreisst. Golden malt auf mehr als 500 spannenden Seiten ein detailgenaues Bild der Welt einer Geisha über den Zeitraum von den 1930ger Jahren bis nach dem zweiten Weltkrieg. Er zeigt auf, dass eine Geisha weniger die Angestellte eines Bordells als vielmehr eine Unterhaltungskünstlerin ist, die in jahrelanger Ausbildung zugleich singen, tanzen, musizieren, Teezeremonie zubereiten, anmutig sein, mal geistreiche, mal lustige Konversationen in exquisiter Kleidung und Umgebung zur Unterhaltung von bezahlenden Herren lernt. Arthur Golden geht dabei auf Feinheiten und Details des Geishalebens, -lernens und -leidens ein, so dass der Leser meint, in die Handlung integriert zu sein. Dabei benutzt er Wortmalereien und Metaphern um uns die Kultur Japans mit ihrem strengen Verhaltenskodex und den zahlreichen informellen und impliziten Handlungsweisen nahe zu bringen. So beschreibt er ein altes, windschiefes Haus als ‚beschwipstes Haus' oder nennt einen Kunden mit schuppendem Haar ‚Herrn Schneegeriesel'.
Im Mittelpunkt des Romans steht die Entwicklung sowie der Lehr- und Leidensweg und spätere Erfolg des einfachen Mädchens Chiyo zur begehrten Geisha Sayuri in Kyotos Geishaviertel Gion. Die naive und unwissende Chiyo wird nach dem Tod ihrer Mutter aus einem Fischerdorf in ein Geishahaus nach Kyoto verkauft, wo sie unter lauter Frauen zunächst als Dienerin arbeitet und dann ihre Lehre als Geisha beginnt.
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Format: Taschenbuch
Japan in den 30er Jahren. Chiyo wird als 10-jährige mit ihrer Schwester nach Kyoto verkauft. Die Mutter liegt im Sterben, der Vater kann sich um die beiden nicht entsprechend kümmern. Die Schwester landet im Bordell. Chiyo, die Hübschere mit ungewöhnlichen grauen Augen, landet in einer Okiya. Dort fängt sie als Dienerin an und soll später zur Geisha ausgebildet werden.
Geishas sind Künstlerinnen geschult in Tanz, Gesang, Instrumente spielen, Teezeremonie und ausgebildet, um Männer zu unterhalten. Chiyo wird in der Okiya durch die eifersüchtige und neidische Geisha Hatsumomo das Leben schwer gemacht und sie versucht zu fliehen. Die Flucht scheitert und es scheint, als ob Chiyo fortan ein Leben als Dienerin beschert wäre, um die hohen Schulden abzuarbeiten, die sie sich eingehandelt hat.
Die Geisha Mameha, (auch ein Opfer von Hatsumomos Intrigen) nimmt Chiyo als jüngere Schwester an, was Chiyo erlaubt wieder die Geishaschule zu besuchen. Mameha wettet mit der Mutter der Okiya, in der Chiyo lebt, dass Chiyo bis zu ihrem 20. Lebensjahr mehr Geld verdient als Hatsumomo.
Ein langer und schwerer Weg mit Hindernissen steht Chiyo bevor, die später den Namen Sayuri annehmen wird und sehr erfolgreich wird.
Der Krieg führt dazu, dass die Teehäuser geschlossen werden, Sayuri muss arbeiten gehen und die Kriegsjahre gehen nicht spurlos an ihr vorbei.
All die Jahre pflegt sie eine Freundschaft zu Nobu, mit dem sie schicksalhaft verbunden zu sein scheint, und der ihr oft hilft. Sie träumt aber nur von dem „Direktor“ der Firma, für die auch Nobu tätig ist. Der Direktor beachtet sie jedoch nicht.
Sayuri wird ihr Glück machen. Mehr wird nicht verraten.
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