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Die Gefährtin des Lichts. Inheritance 02. Broschiert – 15. November 2010

4.0 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

N.K. Jemisin ist Therapeutin, politische Kommentatorin und Feinschmeckerin. Sie schreibt, seit sie zehn Jahre alt ist. Allerdings wird sie alles tun, damit ihre frühen Arbeiten nicht öffentlich gemacht werden. Sie lebt in New York City.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog
Ich kann mich daran erinnern, dass es später Vormittag war.
Gartenarbeit war meine Lieblingsbeschäftigung. Ich hatte darum kämpfen müssen, denn die Terrassen meiner Mutter waren in der ganzen Umgebung berühmt, und sie wollte sie mir nicht anvertrauen. Ich konnte ihr daraus auch keinen Vorwurf machen — mein Vater lachte immer noch über das Ergebnis meines einzigen Versuchs, die Wäsche zu waschen.
»Oree«, pflegte sie jedes Mal zu sagen, wenn ich meine Unabhängigkeit unter Beweis stellen wollte, »es ist keine Schande, Hilfe zu benötigen. Es gibt für jeden von uns Dinge, die wir nicht alleine bewältigen können.«
Gartenarbeit gehörte allerdings nicht zu diesen Dingen. Meine Mutter fürchtete das Unkrautjäten, weil viele der wild wuchernden Pflanzen, die in Nimaro wuchsen, ihren wertvollsten Kräutern sehr ähnlich sahen. Mogelfarn beispielsweise hatte die gleichen fächerartigen Wedel wie Süßzorn; Laufender Weißdorn und Ockerine besaßen Dornen, die in die Finger piksten. Aber die Kräuter und das Unkraut rochen völlig unterschiedlich. Deshalb verstand ich nie, warum sie damit solche Probleme hatte.
Ganz selten ließen Geruch und Tastsinn mich gleichzeitig im Stich. Dann legte ich den Rand eines Blattes an meine Lippen oder strich mit meiner Hand durch die Blätter und lauschte, wie sie wieder in ihre Ausgangsposition zurückschnellten. Danach hatte ich keine Zweifel mehr. Irgendwann musste Mama dann zugeben, dass ich während der gesamten Saison nicht eine einzige gute Pflanze weggeworfen hatte. Für das nächste Jahr wollte ich um meine eigene Terrasse bitten.
Normalerweise ging ich stundenlang in meiner Arbeit in den Gärten auf, aber etwas war anders an diesem Morgen. Ich bemerkte es, sobald ich das Haus verlassen hatte: Die Luft wirkte dünn wie Pergament. Eine aufgestaute Spannung schien darin zu liegen. Als die Stürme losbrachen, vergaß ich das Unkraut und setzte mich auf. Instinktiv orientierte ich mich am Himmel.
Und ich konnte sehen.
In der Ferne — erst später lernte ich, dass es so hieß — sah ich ausgedehnte, unförmige Flecken Dunkelheit, gesäumt von einem Energiefeld. Ich riss erstaunt den Mund auf und sah, wie große, lanzenartige Gebilde — deren Helligkeit in meinen Augen schmerzte, und das war mir noch nie passiert — heranschossen und die Flecken zerstörten. Aber die Überreste der dunklen Flecken veränderten sich. Sie wurden zu flüssigen Tentakeln, die sich um die Lanzen wickelten und sie verschlangen. Das Licht veränderte sich ebenfalls und wurde zu rasiermesserscharfen Scheiben, die sich blitzschnell drehten und die Tentakel zerschnitten. So ging es weiter, hin und her, Finsternis gegen Licht, und beide gewannen nie länger als für einen kurzen Moment die Oberhand. Während der ganzen Zeit hörte ich donnerähnliche Geräusche, aber es roch nicht nach Regen.
Andere sahen es ebenfalls. Ich hörte, wie sie aus ihren Häusern und Läden kamen, wie sie murmelten und Rufe ausstießen. Niemand hatte allerdings wirklich Angst. Das Merkwürdige fand alles am Himmel statt, viel zu weit über unserem irdischen Leben, um eine Rolle zu spielen.
Während ich dort kniete und meine Finger noch tief im Schmutz steckten, bemerkte ich etwas, das sonst niemand wahrnahm: ein Beben tief in der Erde. Nein, es war nicht gerade ein Beben; es war die Spannung, die ich zuvor gespürt hatte, als ob etwas aufgestaut war. Das war gar nicht am Himmel gewesen.
Ich sprang auf die Füße, griff nach meinem Gehstock und eilte zum Haus. Mein Vater war auf dem Markt, aber meine Mutter hielt sich im Haus auf, und wenn tatsächlich ein Erdbeben im Anzug war, musste ich sie warnen. Ich rannte die Stufen zur Veranda hinauf und riss die wacklige alte Tür auf. Dabei rief ich, sie solle herauskommen und sich beeilen.
Dann hörte ich es herankommen. Es war nicht mehr länger nur auf das Innere der Erde beschränkt und rollte aus dem Nordwesten heran — aus der Richtung, in der sich Elysium, die große Stadt, befand. Jemand singt, dachte ich zunächst. Nicht jemand, aber viele. Es waren tausend Stimmen, die gleichzeitig erklangen. Das Lied war kaum hörbar. Sein Text bestand aus einem einzigen mächtigen Wort, das die ganze Welt mit seiner Kraft erschütterte.
Das Wort, aus dem es bestand, lautete: wachse.
Ihr müsst das verstehen. Ich hatte schon immer die Fähigkeit, Magie zu sehen, aber bis dahin war Nimaro für mich überwiegend dunkel gewesen. Es war ein ruhiges Land voller verschlafener, kleiner Städte und Dörfer. Meins machte da keine Ausnahme. Magie gehörte in die Städte. Sie war exotisch, teuer und für arme, einfache Leute wie mich unerreichbar. Ich bekam sie nur ganz selten zu sehen und auch dann nur im Geheimen.
Aber jetzt waren überall Licht und Farbe. Alles ergoss sich über den Boden und die Straße, legte sich über jedes Blatt und jeden Grashalm, über die Kopfsteine und die Holzbalken unseres Vorgartens. So viel! Mir war nie klargeworden, dass zu der Welt, die mich umgab, so viel gehörte. Die Magie verlieh den Wänden Struktur und Linien, so dass ich zum ersten Mal in meinem Leben mein Elternhaus wirklich sah. Sie umsäumte die Bäume um mich herum, den alten Pferdekarren, der neben dem Haus stand — zuerst wusste ich gar nicht, was das war — und die Leute, die mit weit aufgerissenen Mündern draußen auf der Straße standen. Ich sah das alles — ich sah es wirklich, so, wie die anderen auch. Vielleicht sah ich auch mehr als sie, ich weiß es nicht. Aber den Moment werde ich für immer in meinem Herzen bewahren: die Rückkehr von etwas Wunderbarem. Die Wiederzusammensetzung von etwas lange Zerbrochenem. Die Wiedergeburt des Lebens.
An dem Abend erfuhr ich vom Tod meines Vaters.
Einen Monat später machte ich mich auf den Weg in die Stadt Elysium, um dort ein neues Leben zu beginnen.
So vergingen zehn Jahre.
»Weggeworfene Schätze«
Bitte helft mir«, sagte die Frau. Ich erkannte sofort ihre Stimme. Sie, ihr Mann und zwei Kinder hatten sich vor ungefähr einer Stunde an meinem Tisch einen Wandteppich angesehen, ihn aber nicht gekauft. Sie war verärgert gewesen. Der Teppich war teuer, ihre Kinder drängten. Jetzt hatte sie Angst. Ihre Stimme klang ruhig, hatte aber unterschwellig einen ängstlichen Unterton.
»Worum geht es?«, fragte ich.
»Meine Familie. Ich kann sie nicht finden.«
Ich legte mein freundlichstes Sonntagslächeln auf. »Vielleicht sind sie nur kurz weggegangen. Es ist leicht, sich hier in der Nähe des Stammes zu verlieren. Wo habt Ihr sie zuletzt gesehen?«
»Da.« Ich hörte, wie sie sich bewegte. Wahrscheinlich zeigte sie mit dem Finger. Sie bemerkte ihren Fehler nach einem Moment. Wie üblich war auch sie plötzlich peinlich berührt. »Äh _ tut mir leid, ich frage jemand anderen
»Wie Ihr wünscht«, sagte ich leichthin, »aber wenn Ihr von der hübschen, sauberen Gasse dort drüben in der Nähe der
Weißen Halle sprecht, dann weiß ich wahrscheinlich, was passiert ist.«
Sie schnappte hörbar nach Luft, und ich wusste, dass ich richtig geraten hatte. »Woher wisst Ihr
Ich hörte, wie Ohn — einer der anderen Kunsthändler in meiner Nähe auf dieser Seite des Parks — leise schnaubte. Daraufhin musste ich lächeln, und ich hoffte, dass die Frau dies als Freundlichkeit und nicht als Belustigung auf ihre Kosten auslegte.
»Sind sie in die Gasse hineingegangen?«, fragte ich.
»Ja ^ also Die Frau zappelte unruhig; ich hörte, wie sie ihre Hände aneinanderrieb. Ich kannte das Problem bereits, aber ich überließ es ihr, damit klarzukommen. Niemand mag es, wenn man ihm sein Fehlverhalten unter die Nase reibt. »Es ist nur _ mein Sohn musste mal, aber keins der Geschäfte hier wollte ihm erlauben, die Toilette zu benutzen, wenn wir nichts kaufen. Wir haben nicht viel Geld
Diese Ausrede hatte sie bei mir schon benutzt, um meinen Wandteppich nicht zu kaufen. Mir machte das nichts aus — ich war die Erste, die bereitwillig eingestand, dass...


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

am 11. November 2010
Format: Broschiert
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2011
Format: Broschiert
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. November 2010
Format: Broschiert
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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