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Die Gabe: Die Geschichte einer Frau und ihrer außersinnlichen Wahrnehmung Gebundene Ausgabe – 18. September 2003

4.5 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mia Dolan wurde auf der Insel Sheppey vor der Küste von Kent in Südostengland geboren. Sie ist seit fast zwanzig Jahren Medium und arbeitet hauptberuflich als Hellseherin. Ihre Spezialität sind mediale Zukunftsvorhersagen und Geisterscheinungen. Mittlerweile ist sie eine der meistbeachteten und gefragtesten Medien Großbritanniens. In der britischen Öffentlichkeit ist sie ständig präsent, die Zeitungen berichten über sie, sie gibt Interviews und tritt häufig im Fernsehen auf. "Die Gabe" ist ihr erstes Buch. Sie lebt in Sheerness und arbeitet in Maidstone (Grafschaft Kent, Südostengland).


Ulla Rahn-Huber ist Übersetzerin und freie Autorin im Bereich ganzheitlich Leben und Heilen. Zu den Methoden alternativer Therapien und gesunder Ernährung hält sie Vorträge und gibt regelmäßig Seminare.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

»Der Toast brennt an.«
Mit diesen Worten meldete er sich zum ersten Mal bei mir.
Ich war im Wohnzimmer und versuchte gerade, einen Streit zwischen den Kindern zu schlichten. Tanya zerrte schreiend an Shanes Transformer-Roboter, der Fernseher plärrte — und in der Küche brutzelte Brot unter dem Grill.
»Der Toast brennt an.«
Der Toast! Den hatte ich ja völlig vergessen! Ich stürzte in die Küche. Flammen züngelten an der weiß emaillierten Front des Backofens entlang.
Während ich das Blech herauszog, musste ich die ganze Zeit an die Warnung denken. Mir war, als hätte da jemand direkt neben mir gestanden. Die Stimme hatte geklungen, als wäre sie von außen an mich herangedrungen — sie war nicht in meinem Kopf gewesen. Und doch war außer mir und meinen Kindern niemand im Haus.
Ich muss mir das Ganze eingebildet haben, beruhigte ich mich. Der Verstand findet für alles eine passende Erklärung.
Noch am selben Abend — ich wollte gerade zu Bett gehen — hörte ich die Stimme ein zweites Mal: »Es gibt nichts, wovor du dich fürchten müsstest.«
Ach, wirklich?! Ich ging ins Kinderzimmer — die beiden schliefen tief und fest. Tanyas langes blondes Haar lag übers Kissen gebreitet. Ihre dunklen Wimpern blinzelten nicht das kleinste bisschen. Shane schien zu merken, dass ich da war. Er schlug kurz seine blauen Augen auf, machte sie dann aber gleich wieder zu. Ich schlich den Korridor entlang und sah mein eigenes Spiegelbild in einem der dunklen Fenster. An der Treppe angelangt, blieb ich stehen und überlegte. Dann schaute ich überall im Haus nach, ob jemand ein Radio auszuschalten vergessen hatte. Fehlanzeige.
Durch die Schlitze in den dicken roten Vorhängen fiel Mondlicht herein. Draußen! Die Stimme musste von draußen gekommen sein. Ich machte die Haustür auf und schaute an der Reihenhausfront entlang. Weit und breit keine Menschenseele.
»Es ist absolut in Ordnung!«
»Nein, ist es nicht!«, schrie ich in die Dunkelheit hinaus. »Ich kann damit nichts anfangen! Ich will es nicht! Wann hört das bloß auf?!«
Mitten in der Nacht — ich lag neben meinem Mann Andy im Bett — wurde ich davon wach, dass die Matratze unter mir vibrierte, subtil, gleichmäßig — eine ganz feine Bewegung, die sich auf meinen Körper übertrug, bevor sie wieder verebbte. Die Vorhänge waren nicht ganz zugezogen, und ich sah, dass es draußen noch dunkel war.
Zwei Uhr morgens. Ich schaltete das Licht ein, zündete mir eine Zigarette an und griff nach meinem Buch, konnte mich aber nicht aufs Lesen konzentrieren. Es war nicht das erste Mal, dass ich dieses Zittern gespürt hatte. In letzter Zeit war es mehrfach da gewesen, und es wurde mit jedem Mal stärker.
Ich legte meine Zigaretten und das Feuerzeug auf die Bettdecke und wandte mich wieder meinem Buch zu. Noch im selben Moment fing das Bett erneut zu vibrieren an. Langsam, rhythmisch. Und auf einmal sah ich, wie die Zigaretten und das Feuerzeug quer über die Decke wanderten und schließlich zu Boden fielen.
Ich war dabei, den Verstand zu verlieren! »Andy«, ich zog an seinem T-Shirt. »Andy, spürst du das auch?«
»Was?«
»Fühlst du, wie das Bett vibriert?«
Noch während ich es sagte, hörte die Bewegung auf.
»Mein Gott, Mia^«, grummelte Andy müde. »Kann ich jetzt weiterschlafen?«
»Ja«, gab ich leise zurück. »Natürlich.«
In der darauf folgenden Woche besuchte ich meine Freundin Janet. Die Tür war wie immer nicht abgeschlossen, und ich wollte sie gerade aufdrücken, als ich die Stimme wieder hörte. Eine tiefe, durch und durch männliche Stimme: »Sie wollen sich trennen, weißt du?«
Wir setzten uns an den Küchentisch, tranken Kaffee und hatten es eilig, uns die Ereignisse des vergangenen Wochenendes zu erzählen. Seit Jahren waren wir befreundet. Janet hatte einen Sohn und eine Tochter im gleichen Alter wie meine beiden Kinder. Irgendwann kamen wir, wie könnte es anders sein, auf das Thema Beziehungen. Ich stimmte mein übliches Klagelied über Andy an: »Ich musste heute Morgen wieder mal ganz allein aufstehen, um die Kinder zur Schule zu bringen, während er sich faul zwischen den Laken räkelte«, schimpfte ich.
»Ich hab die Nase endgültig voll«, unterbrach sie mich. »Ich ziehe aus.«
»Wie meinst du das?«
»Bevor ich mir das hier noch länger gefallen lasse, bin ich lieber allein.«
Während Janet mir von ihrem bevorstehenden Auszug erzählte, hörte ich nur mit halbem Ohr hin. In meinem Kopf war nur ein einziger, alles dominierender Gedanke: dass ich vorher gewusst hatte, sie würden sich trennen. Wie konnte das sein? Janet war in ihrer Ehe noch nie besonders glücklich gewesen — aber dasselbe hätte ich auch von mir sagen können. Das Leben ist eine komplizierte Angelegenheit; um über die Runden zu kommen, errichten wir Mauern um uns herum. Ich wusste, dass sie unzufrieden war, aber es hatte keinerlei konkrete Hinweise darauf gegeben, dass sie gehen und sich von Will trennen würde.
Ich hatte eine Stimme gehört. Das hieß, ich war verrückt. Ich hatte den Verstand verloren. Wie sonst ließe sich das alles erklären?
In jener Nacht vibrierte das Bett nicht. Aber der Fernseher schaltete mitten in einer Sendung auf einmal auf einen anderen Kanal um, bevor er sich ganz verabschiedete. Und als ich später im Wohnzimmer das Licht ausknipsen wollte, ging es von allein wieder an.
Ich weiß, mit der Elektrik im Haus können manchmal die sonderbarsten Fehler passieren. Aber in den darauf folgenden Tagen hatte ich fast den Eindruck, als würden die Lichter ihre neu gefundene Unabhängigkeit genießen — sie wurden mal dunkler und mal heller, ganz wie es ihnen passte. Auch der Fernseher und das Radio hatten ihren eigenen Kopf und fällten selbst die Entscheidung, wann sie mich zu unterhalten gedachten und wann nicht.
Auf der High Street traf ich Jennifer, eine alte Schulfreundin von mir.
»Sie ist schwanger, weißt du?« Da war die Stimme wieder.
Nervös plapperte ich los, um meine Angst zu kaschieren. Aber ich musste sie fragen, ich musste es einfach wissen: »Bist du schwanger?«
Jennifer sah mich verwundert an. »Nein«, gab sie zurück.
»Dann habe ich da irgendwas durcheinander gebracht.«
Ich konnte es nicht abwarten, von Jennifer wegzukommen. Kaum hatten wir uns voneinander verabschiedet, ging ich auf direktem Weg zu meiner Mutter. Sie war die Einzige, der ich von der Stimme erzählt hatte.
»Ich verliere den Verstand«, sagte ich.
»Ach was«, beruhigte mich meine Mutter. »Du bist bloß übermüdet und gereizt. Du kannst nicht klar denken.«
Meine Mutter hatte eine logische Erklärung: Mein Verstand gaukelte mir Dinge vor.
Mitten in der Nacht wachte ich auf und war von Kopf bis Fuß gelähmt. Ich konnte nicht einmal mehr den kleinen Finger heben. In meinem Kopf war ein schrilles Rauschen wie von hundert falsch eingestellten Radios. Als ich mich endlich aus der Starre lösen konnte und mich aufsetzte, fühlte ich mich, als hätte ich mich in einen Körper gezwängt, der zu klein für mich war.
Jennifer rief an: »Woher hast du das gewusst?«, fragte sie.
»Was gewusst?«
»Ich war gerade beim Arzt, und er hat mir gesagt, dass ich schwanger bin.« Ihre Worte fühlten sich an wie ein Schlag in die Magengrube.
»Ich habe dir doch gesagt, dass ich da etwas durcheinander gebracht habe«, entgegnete ich. »Es ist bloß ein Zufall.«
»Du musst hellsehen können«, beharrte Jennifer.
Hellsehen? Ich? Ich glaubte nicht an so etwas. Übersinnliche Fähigkeiten, Geister, Gott — alles Quatsch! Wunderbare Theorien, die sich die Menschheit ausgedacht hatte, um die Angst vor der eigenen Sterblichkeit zu übertünchen. Ich war Atheistin. Ich glaubte nur an das, was ich anfassen und sehen konnte.
Etwa eine Woche später — es war Sonntag — stand ich frühmorgens im Garten und hängte Wäsche auf. Ich zog ein T-Shirt aus dem Korb und klammerte es an der Leine fest. Doch urplötzlich war ich ganz woanders. Unter meinen Füßen... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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am 5. Juni 2017
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
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am 16. November 2004
Format: Gebundene Ausgabe
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am 29. Mai 2004
Format: Gebundene Ausgabe
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am 16. November 2009
Format: Taschenbuch
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am 22. April 2008
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am 23. Oktober 2011
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am 11. November 2003
Format: Gebundene Ausgabe
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am 29. Juni 2011
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