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Die Gärten der Finzi-Contini (WAT) Taschenbuch – 1. Januar 2001

3.9 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

»Der Romancier Giorgio Bassani ist der bedeutendste Historiker in der neueren italienischen Literatur. Bei ihm verschmelzen Kunst und historischer Stoff vollkommen.« (Gustav Seibt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Gärten der Finzi-Contini
OT Il giardino dei Finzi-ContiniOA 1962 DE 1963 Form Roman Epoche Moderne
In seinem Hauptwerk stellt Giorgio Bassani sein Thema – den Untergang des jüdischen Bürgertums – am Beispiel des Schicksals einer Familie dar. Sachlich, fast kühl wird das Geschehen berichtet; einziges Zugeständnis an die Gefühlswelt ist die Verwendung eines Ich-Erzählers.
Inhalt: Die Familie Finzi-Contini hat sich deutlich von den anderen jüdischen Familien in Ferrara abgesetzt. Ihr großer Besitz ist für niemanden zugänglich, ihren Gottesdiensten gehen sie in einer Privatsynagoge nach. Der Ich-Erzähler hat nur einmal, als Schulkind, eine kurze Begegnung mit Micol, der Tochter des Hauses, gehabt, aber das Haus und den angrenzenden Park nie betreten. Als 1938 die Rassengesetze erlassen werden, die Juden u. a. auch die Mitgliedschaft in Sportvereinen verbieten, öffnet die Familie Finzi-Contini ihren Park und bietet den jungen Juden Ferraras ihren Tennisplatz an. Außerdem verzichtet sie auf den Besuch in ihrer Privatsynagoge und feiert den Vorabend des Sabbats gemeinsam mit anderen Glaubensgenossen in einer der städtischen Synagogen.
Der Ich-Erzähler kommt wegen seiner literaturgeschichtlichen Forschungen im Rahmen seiner Doktorarbeit in Kontakt mit dem Oberhaupt der Familie Finzi-Contini. Er darf die Bibliothek des Hauses benutzen und ist bald täglich dort zu finden. Zunehmend fasziniert von der kultivierten Atmosphäre des Hauses, den geistreichen Gesprächen und der unverbindlichen Art des Umgangs, kann sich der Ich-Erzähler keinen angenehmeren Aufenthaltsort vorstellen. Zudem verliebt er sich in die zurückhaltende, spröde erscheinende Micol. Scheu und ungelenk macht er der spöttischen Schönen den Hof, die sich seine Liebesbeweise gnädig gefallen lässt, ohne sie zu erwidern. Als sie erkrankt ist, darf er sie endlich in ihrem Zimmer besuchen. Er überfällt sie auf eine plumpe Weise und bedrängt sie, doch sie reagiert kühl und überlegen. Dieses Zusammentreffen erscheint in seinen Augen als eine Katastrophe – er vermag nicht zu verstehen, dass Micol sich in der Zeit der Verfolgung und der täglichen Bedrohung den Luxus einer wirklichen Liebesbeziehung nicht erlaubt und keine Zukunft für sich sieht. So lässt sie sich nur auf eine rein sexuelle Affäre mit dem nicht jüdischen Freund des Ich-Erzählers ein, auf eine Beziehung, die von vornherein ihre Fortsetzung ausschließt.
1943 werden Micol und ihre Eltern deportiert; der Ich-Erzähler weiß um ihre Ermordung, wird aber niemals ihre Grabstätte besuchen können.
Aufbau: Der Roman beginnt mit dem Besuch des Ich-Erzählers in der etruskischen Gräberstadt von Cerveteri. Angesichts dieser pompösen Grabstätten erinnert er sich an das Mausoleum der Familie Finzi-Contini, in dem die Menschen, die er kannte und liebte, nicht ihre letzte Ruhe fanden. Der Ich-Erzähler berichtet aus der Erinnerung, bedauernd, melancholisch, unter dem Motto des »Zu spät«.
Wirkung: Der Roman, der Bassani den italienischen Literaturpreis »Premio Viareggio« einbrachte, machte den Autor nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa bekannt. Die Verfilmung von 1970 unter der Regie von Vittorio de Sica (1902–74) trug zur weiteren Verbreitung des Romans bei. D. Ma. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 5. November 2001
Format: Taschenbuch
In seinem erfolgreichsten Buch geht der unspektakuläre und dabei höchst intensive Erzähler Bassani den Spuren und Überresten einer jüdischen Familie im Italien des aufkeimenden Faschismus nach. Ort der Handlung ist Ferrara, genauer: das etwas abseits gelegene Gut der traditionsreichen und gerade verblühenden Familie, ein großer Garten, der, von einer Mauer umgeben, sowohl das Geheimnis als auch den Mittelpunkt des Romans darstellt. Der Erzähler begehrt das Geheimnis zu erfahren, das schließlich sonderbar vielfältig sich zeigt. Eine Roman über Ausgrenzung, Isolation und darin verschlungen gleichzeitig Chronik einer vorsichtigen, überwältigend-zarten Neigung; (wenn es noch nicht zu allgemein ist: eine Liebesgeschichte, intelligent-charmant! Wunderbar zu lesen.).
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Format: Taschenbuch
Giorgio Bassanis klassischer Roman über die Liebe zweier junger Juden im faschistischen Italien ist für mich eines der wichtigsten Bücher überhaupt: zugleich künstlerisch perfekt und emotional wahr. Eine der zartesten Liebesgeschichten, unspektakulär und sachte beschrieben, ohne Herz+Schmerz und all den Quatsch, fast nur angedeutet, aber gerade dadurch ganz echt, wunderschön, sehr menschlich. Sicher nichts für Fans von Action und 'großen Gefühlen' (d.h. Hollywood-Kitsch), sondern im echten Sinn tragisch. Wer etwa die Erzählungen von Alessandro Baricco (Seide, Oceano Mare) mag, kann hier das Original finden: weniger 'witzige' Einfälle und Schnörkel, weniger Künstlichkeit, dafür mehr Liebe und wirklich große Literatur.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
In dem sehr flüssig geschriebenen Roman schwingt über den kompletten Inhalt eine Art Melancholie, die aber nicht ins Kitschige abrutscht. Vielmehr ist der Roman so geschrieben, dass man sich zum Lesen gemütlich aufs Sofa legt und in die Geschichte eintaucht. Man kommt aber nie zur Ruhe, weil es einem das Herz zerreißt - eine unglücklich endende Romanze bzw. Verliebtheit vor dem Hintergrund des beginnenden Holocaust. Alle - Handelnde und Leser - ahnen, dass das Unheil des Nationalsozialismus dem Streben nach Liebe und Geborgenheit den letzten, endgültigen Todesstoß versetzt. Das Buch erzeugt eine Wut gegenüber den Nazis, wie es kaum eine grausame Schilderung der geschichtlichen Tatsachen vermag. Denn man weiß als Leser, dass die mögliche Romanze, diese Liebe, nicht zustande kommen wird, man fühlt mit den Menschen, man spürt die gegenseitigen Gefühle und man wird heute als Leser von den Nazis um das mögliche Happy-End der Geschichte beraubt. Passend dazu die für mich schönste Formulierung im Buch: "Für mich zählte nicht weniger als für sie nicht so sehr der Besitz der Dinge als die Erinnerung an sie, die Erinnerung, mit der verglichen der Beistz an und für sich nur enttäuschend, banal und unzulänglich erscheinen kann. Wie gut sie mich verstand! Meine Sehnsucht, die Gegenwart sofort zur Vergangenheit werden zu sehen, um sie dann mit aller Muße lieben und anschauen zu können - sie teilte sie vollkommen. Es war unser Laster, nämlich dies: mit stets rückwärts gewandtem Kopf vorwärts zu gehen. War es nicht so?"
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Ich-Erzähler stammt (wie der wirkliche Bassani) aus einer gutbürgerlichen jüdischen Familie, nennen wir ihn deswegen und wegen vieler anderer Parallelen zu seiner Biografie getrost Giorgio. Die Zeit: die späten dreißiger Jahre des italienischen und deutschen Faschismus, der Ort: Ferrara. Meistens spielt sich das Geschehen in den Gärten der hocharistokratischen jüdischen Familie der Finzi-Contini ab, hierher laden der jugendliche Alberto Finzi-Contini und seine gleichaltrige Schwester Micòl fast täglich ihre jüdischen Freunde und Bekannten ein, denn in Ferrara werden sie zunehmend diffamiert, und bei den Finzi-Contini ist reichlich Platz, um Tennis zu spielen oder für Giorgio, um nach dem Studium in der Bibliothek des Hauses seine Doktorarbeit zu schreiben. Man hat zunächst nicht den Eindruck, dass die jungen Leute stark von den zunehmenden Rassendiskriminierungen tangiert sind, sie scheinen sie eher leichtsinnig zu ignorieren oder reagieren sarkastisch auf sie, aber am Schluss resümiert Giorgio, dass die von ihm geliebte Micòl ihr Leben unter der Vorahnung des kommenden Unheils geführt haben muss. Sie will das Leben genießen, so weit es ihr möglich ist. Mit Giorgio jedenfalls ist es kaum möglich, denn er gehört wie sie zu den Menschen, für den "nicht so sehr der Besitz der Dinge als die Erinnerung an sie" wichtig ist (268)....
Das autobiografische Material Giorgio Bassanis wird also Gegenstand der Darstellung, denn Giorgios Veranlagung ist, "die Gegenwart sofort zur Vergangenheit werden zu sehen, um sie dann mit aller Muße lieben und anschauen zu können." (268f.).
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Format: Taschenbuch
Von einer hohen Mauer umgeben liegt das hochherrschaftliche Anwesen mit dem als Domus magna bezeichneten Herrenhaus und seiner parkartigen Gartenanlage, auf deren gewaltige Dimensionen der Plural im Titel des Romans «Die Gärten der Finzi-Contini» schon hindeutet. Dieses Buch von Giorgio Bassani gehört zum Zyklus des «Romans von Ferrara», es trägt unverkennbar autobiografische Züge mit sehr vielen Parallelen in den Biografien von Ich-Erzähler und Autor.

Die Geschichte spielt sich in der Zeit des Faschismus ab, kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs, als durch die Rassegesetze von 1938 die Juden in Italien plötzlich verschiedenen Pressionen ausgesetzt sind, die zunächst nur vom Vorlesungsverbot an der Universität bis zum Ausschluss aus dem Tennisverein reichen. Daraufhin öffnet die bis dahin von der Öffentlichkeit weitgehend abgeschirmt lebende jüdische Familie Finzi-Contini ihren privaten Tennisplatz für Freunde ihrer erwachsenen Kinder, und so kommt der namenlos bleibende Ich-Erzähler wieder mit Micòl, der schönen und klugen Tochter des Hauses zusammen, mit der er einst nur eine kurze Begegnung im Schulkindalter hatte. Die beiden verstehen sich blendend, führen viele anregende Gespräche miteinander, als er aber verliebt ungeschickte Annäherungsversuche unternimmt, bleibt Micòl kühl und abweisend, einem zaghaften Kuss gar weicht sie aus. Wohin soll das denn führen, fragt sie irritiert, sollen wir uns etwa verloben? Standesunterschiede und wohl auch seine angestrebte Profession als Poet stehen dem, unausgesprochen allerdings, offensichtlich entgegen.
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