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Die Frau am Pranger Gebundene Ausgabe – 1995

3.5 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ergreifend, sensibel und eine zeitlose Erzählung von Brigitte Reimann, die jeder gelesen haben sollte, der an die Liebe und das Gute im Menschen glaubt.
Die junge, zarte Kathrin lebt in einer unglücklichen Ehe auf dem Hof ihres Mannes Heinrich nebst dessen unerfüllten und frustrierten Schwester Frieda. Heinrich ist Frontkämpfer in der Ukraine, ausgezeichnet mit dem EK 1 und kommt immer wieder einmal auf Heimatbesuch, der für Kathrin die Hölle darstellt. Eines Tages, da den allein gelassenen beiden Frauen die Arbeit über den Kopf wächst, wird Alexej, ein russischer Fremdarbeiter zur Verstärkung auf den Hof gebracht. Er, der scheinbar kein Wort deutsch spricht wird allen zum Verhängnis. Alle gut gemeinten Warnungen der Dorfschwester können Kathrin nicht davon abhalten ihrem Schicksal in die Arme zu laufen. Ein Schicksal das im KZ endet...
Lesenswert bis zur letzten Seite - grossartige Literatur!
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Format: Gebundene Ausgabe
Warum sollen liebesgeschichten immer nur in paris oder new york spielen?
Kathrin ist eine bäurin irgendwo am platten land in mitteldeutschland. es ist die zeit des 2. weltkrieges, ihr ehemann ist bei der wehrmacht. Sie bewirtschaftet mit ihrer etwas älteren schwägerin mehr schlecht als recht den hof. Deswegen bekommen sie zur unterstützung einen russischen kriegsgefangenen. Schnell überwindet sie ihre scheu und lernt den gefangenen, alexej besser kennen. Die beiden werden freunde, die beiden verlieben sich. Kathrin, von natur aus schüchtern und unscheinbar, blüht sichtbar auf. Aber diese liebe ist gefährlich, lebensgefährlich...
Dieses buch ist ein frühwerk von Brigitte Reimann. Natürlich war die geschichte "deutsche und russen träumen von einer gemeinsamen friedvollen zukunft" in den fünfziger jahren der DDR politisch sehr erwünscht.
Aber Brigitte Reimann hat es sicher nicht verdient einfach als propaganda-kitsch-autorin abgestempelt zu werden.
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Format: Gebundene Ausgabe
Im Ringen um einen geliebten Menschen wächst die junge Bäuerin Kathrin Marten über sich hinaus. Von ihrem Mann und den Verwandten wird sie wie ein Stück Inventar behandelt. Erst in einer tiefen Liebesbeziehung zu dem russischen Kriegsgefangenen Alexej erkennt sie ihren eigenen Wert. Auch blinder Haß der Menschen, die sie an den Pranger stellen, kann ihr nichts mehr anhaben.

Mit dieser Erzählung von 1956 packte Brigitte Reimann ein "heißes Eisen" der deutschen Nachkriegsliteratur an, das noch heute Fragen nach Schuld und Verdrängung aufwirft.
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Von Ein Kunde am 24. Februar 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch schildert eine klischeehafte, kitschige Liebesgeschichte zwischen einer eingeschüchterten, unterdrückten Frau und einem viel zu heroischen russischen Kriegsgefangenen, der ihr nebenbei auch noch beibringt, daß in der Sowjetunion das Paradies bereits begonnen hat. Wenn man die DDR-Literatur aus späteren Jahrzehnten kennt und mag, auch die von Brigitte Reimann, ist es ganz interessant, hier mal die Anfänge vorgeführt zu bekommen.
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