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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 9. Dezember 2006
Zwei ältere Chinesinnen, seit Jahrzehnten in den USA sesshaft, verbindet eine seltsam anmutende Freundschaft. Im ersten Kapitel stellt Amy Tan die Jetztzeit dar, und man kommt schnell dahinter, dass die beiden alten Damen - jede für sich und auch beide miteinander - Geheimnisse haben.

Die Autorin versteht es, einen Bogen zu schlagen in die traurige Kindheit der Hauptfigur und ihre weitere Entwicklung.

Ein lebendiges Zeugnis der beginnenden Kulturrevolution und der zu Ende gehenden Monarchie.

Aber ebenso ein eindrucksvolles Bild davon, dass für eine junge Frau zur damaligen Zeit in China als höchste Tugenden gutes Kochen und absoluter Gehorsam galt.

Fast kaum auszuhalten sind die Szenen, in denen die Hauptfigur von ihrem Ehemann vergewaltigt wird, gedemütigt und misshandelt. Wie sie ihre Kinder zur Welt bringt, um sie im Kindesalter wieder zu verlieren, ohne ein Zeichen von Mitgefühl ihres Mannes.

Dass die Hauptfigur Winnie doch noch das Glück ihres Lebens findet, und wie sie den Schatten ihrer Ehe über Jahrzehnte mit sich herumträgt ohne ihn wirklich zu besiegen, ist wirklich lesenswert.

Eine Warnung allerdings an sexuell traumatisierte Menschen: einige Passagen des Buches sind möglicherweise triggernd!
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am 27. September 2008
Den Roman von Amy Tan konnte ich kaum aus der Hand legen, so sehr war ich von der Geschichte gefesselt.
Der Stil ist einfach verständlich, aber elegant - sehr gut zu lesen, aber nicht so aufdringlich, dass er die Geschehnisse in den Hintergrund drängt: und die haben es in sich. Manchmal konnte ich gar nicht fassen mit welch leichtem Ton die Mutter, Winnie, ihre zum Teil sehr furchtbaren Erlebnisse mitteilt.
Sehr gelungen finde ich vor allem das Zusammenspiel von historischen Begebenheiten und persönlichen Erfahrungen, sodass das Buch zugleich lehrreich ist und doch so berührend, dass mir das ein oder andere Tränchen über die Wangen lief.
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am 3. März 2012
Ein Frauenbuch, klar. Männer sind hier eigentlich nur Staffage. Als potthässliche Küchengottheit. Als ignoranter Vater. Als Ehemänner, die wahlweise entweder ihre nächtlichen Rechte brutalstmöglich durchsetzen oder ihre ehelichen Pflichten mangels Interesse nicht wahrnehmen.
Oder als Abziehbild des idealtypischen US-amerikanischen GI, der in Treue zur Ehefrau und in Liebe zu Gott buchstäblich für die Protagonistin vom Himmel fällt.

All diese Klischees sind schon ein Manko. Aber was soll's! Ich bin schließlich ein Mann. Und damit erstens nicht unbedingt Zielgruppe und zweitens befangen.

"Die Frau des Feuergottes" ist aber immerhin leicht und einigermaßen erträglich geschrieben und schildert anschaulich Kindheit, Adoleszenz und die jungen Ehejahre einer Frau im China der 30er und 40er Jahre.

Und darüber wusste ich bis vor einer Woche ziemlich wenig. Da der Schwerpunkt bei Amy Tan aber offenbar eher die Emotion und weniger die Information ist, hat sich mein Wissen über China nun nicht gewaltig vergrößert.

Gewachsen ist aber mein Verständnis für all jene, die sich weltweit für die Stärkung der Frauenrechte eingesetzt haben und es heute noch tun. Tradierte Rollenbilder haben wir in vielen westlichen Ländern zwar schon länger aufgehoben. Aber das, was Frauen im China der 30er Jahre ertragen mussten, ist für viele in anderen Ländern heute noch Alltag: Mangelnder Zugang zu Bildung und zum Broterwerb und eine dem Ehemann untergeordnete Rechtsstellung mit allen oftmals demütigenden Martyrien.

Darüber hinaus gibt es in dem Buch zwei drei ganz kurze Passagen, die wirklich ergreifen, einfach einen Kloß im Hals machen. Nämlich dann, wenn die Protagonisten in nüchternen, fast lapidaren Sätzen vom Verlust ihrer Kinder erzählt. Oder von einer von den gesellschaftlichen Umständen verhinderten Romanze. Und nicht zuletzt dann, wenn sich unter rauer Schale die Innigkeit einer lebenslangen schwesterlichen Freundschaft offenbart.
Ein Pluspunkt ist zudem, dass die im Buch erzähle Geschichte stark (auto-)biographische Züge aufzuweisen scheint.

Insgesamt reißt mich "Die Frau des Feuergottes" dennoch nicht richtig vom Hocker. Zuviel Gefühlsduselei. Wenig literarische Tiefe. Zuwenig Systemisch-Historisches über China. Aber das ist Geschmackssache. Deshalb knappe drei Sterne und die Empfehlung von mir: Günstig kaufen, lesen und für sich selbst herausfinden, ob beim Feuergott der Funke überspringt!
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am 5. Januar 2000
"Die Frau des Feuergottes" von Amy Tan - "The Kitchen God's Wife" im englischsprachigen Original - ist ein sehr schöner Roman. Er ist sehr leicht zu lesen, doch trotzdem gut geschrieben, man kann ihn kaum aus der Hand legen. Auch hier wieder thematisiert Amy Tan Generations- und Kulturkonflikte zwischen chinesischen Müttern, die einst in die USA einwanderten und ihren in den USA geborenen und aufgewachsenen Töchtern. Es ist ein Buch über Geheimnisse, die voreinander versteckt werden, über längst Vergangenes, immer noch zu Bewältigendes, über den Zweiten Weltkrieg in China, über chinesische Geschichte, über Krankheit. Was etwas nervt, sind die Klischees und Stereotypen, die Amy Tan immer wieder einbringt in ihren Werken. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Oktober 2002
... für die deutschen Soldaten ist es nach vier Jahren der letzte Frühling in der französischen Hauptstadt. Ein Thriller aus der Welt der Geheimdienste und zugleich ein Stück Zeitgeschichte.
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am 25. Mai 2005
Amy Tan schafft es in jedem ihrer Bücher, uns eine Welt näherzubringen, die uns immer wieder in Erstaunen versetzt und die Mystik, die sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte zieht, aufrechtzuerhalten. Dieses Buch ist kann von jedem gelesen werden, man braucht nicht gewisse Vorlieben für irgendein Thema zu haben; es ist mit Einfühlungsvermögen und Spannung geschrieben, wie ich es nur von wenigen Büchern kenne.
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am 23. März 2014
Sehr schönes, kurzweiliges Buch. Gibt spannende Einblicke in das Leben der Frauen in China. Humorvoll, tiefgründig, bewegend, sehr zu empfehlen!
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am 24. September 2014
habe zwar erst angefangen zu lesen, aber trifft voll meine Erwartungen. Was will man mehr? Würde mich wieder dafür entscheiden
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am 6. August 2003
Leider wird von der Autorin Amy Tan meistens nur "Töchter des Himmels" als "das Buch" genannt. Natürlich ist dieses Buch gut, aber die Frau des Feuergottes rührt mich immer wieder, sooft ich es auch gelesen habe. Ich wünsche uns allen eine "Lady Kummerlos"!
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