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Die Flämingische Sprache: Über 5000 Begriffe und Redewendungen aus dem früheren Alltag Gebundene Ausgabe – 1. September 2012


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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort
Auf dem Fläming wird seit der Ansiedlung der Flamen und Niederländer im 12. Jahrhundert eine besondere Mundart gesprochen, die noch in Eigenarten auf die Verwandschaft mit dem Dialekt in Flandern hinweist. Die einstige Volkssprache des Fläming wird heute nur noch von wenigen Bewohnern gesprochen.
Noch 1918 schrieb Herman Boßdorf, der in Wiesenburg geboren wurde: "Bes in unse Tiet hätt hier up n Fläming under de Buern un kleene Liede sich de olle nedderdietsche Sproake an t Läewen erholln." Noch während der Zeit des 1. Weltkrieges konnten sich aus dem Fläming stammende Soldaten, die in Flandern stationiert waren, in flämingisch mit den flämisch sprechenden Bewohnern recht gut verständigen.
Seit dieser Zeit hat das Flämingische einen schleichenden Rückgang erfahren. Die bessere Schulbildung und die Verächtigungmachung der "platten" Sprache der Bauern, trugen dazu bei. In den Städten des Fläming wurde das Flämingische weitgehend verdrängt. Mit der ungerechtfertigten Verachtung des wertvollsten Kulturguts des Fläming, der flämingischen Sprache, wird die Kultur des Fläming erheblich geschadet.
Um das Flämingische nicht nur als tote Sprache zu erhalten, ist es höchste Zeit den weiteren Zerfall aufzuhalten und Maßnahmen zu ergreifen, um das Flämingische als lebendige Sprache und als das markanteste Kulturgut des Fläming zu bewahren.
Bereits Wilhelm von Humbold mahnte: "Das wertvollste Gut eines Volkes ist seine Muttersprache. Die Entfremdung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am leichtesten, wenn auch am leisesten vor sich."Für das Flämingische Wörterbuch wurden alle verfügbaren Aufzeichnungen, Geschichten und sonstigem Berichte ausgewertet und als Beispiele zu den einzelnen Wörtern aufgenommen. Die erfassten Dokumente stammen fast ausschließlich aus der Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach älteren Dokumenten des Flämingischen sowie die Entwicklung der Sprache bedarf weiterer Forschungen. Volkstümliche Sagen, Märchen, Lieder und Geschichten mit denSitten und Gebräuchen der Fläminger in ihrer Volkssprache sind Schätze, die es zu sammeln und zu bewahren gilt.
Bereits in den 1950/60er Jahren unternahm Otto Sernow, Jüterbog, eine Initiative zur Sammlung flämingischer Wörter. Die von ihm angelegte Kartei ist nicht mehr auffindbar. Einziger bedeutender Mundartschreiber des Fläming war Otto Bölke, Pfarrer in Blönsdorf. Die mundartlichen Zeugnisse, die als Beispiele im Flämingischen Wörterbuch aufgenommen wurden, berichten von den Lebens- und Arbeitsgewohnheiten der Flämingbewohner in früherer Zeit. Sie verkünden von Frohsinn und Ernst und dies auch manchmal in drastischer Sprache. In den Bauern- und Wetteregeln, die für die Fläminger in früherer Zeit
große Bedeutung hatten, kommt ihre Weisheit zum Ausdruck.
Zum Verstehen und Erlernen des flämingischen soll dieses Flämingische Wörterbuch dienen. Es wird das Interesse an der Mundart der Eltern und Großeltern fördern und kommt damit den Wünschen vieler interessierter Flämingbewohnerentgegen. Es ist Quelle und Nachschlagewerk für alle, die sich für das Flämingische interessieren. Ein Mundart-Wörterbuch des Fläming erst nach dem Jahre 2000 zu erarbeiten, war eine große Herausforderung. Das Wörterbuch entstand unter großen Schwierigkeiten, besonders bei der Suche nach alten Schriften im flämingischen und nach Helfern und Mitstreitern.
Mein Dank für die Mitarbeit bei der Erstellung des Wörterbuches gilt: Karl-Heinz Niendorf, Jüterbog; Rita Petzold, Petkus; Doris Hertel, Hohenseefeld und Werner Hermann, Hohenahlsdorf. Für die Unterstützung zur Herausgabe des Wörterbuches gilt der besondere Dank: Michael Helm, Freier Journalist, Treuenbietzen und Jens Joachimi, Medienberater, Belzig; den Verein Fläming-Freunde e.V., Jüterbog, sowie allen Spenden und Sponsoren die die Herausgabe des Flämingischen Wörterbuches ermöglichten.
Der Gebrauch dieses Flämingische Wörterbuches kann das Interesse an d

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort
Auf dem Fläming wird seit der Ansiedlung der Flamen und Niederländer im 12. Jahrhundert eine besondere Mundart gesprochen, die noch in Eigenarten auf die Verwandschaft mit dem Dialekt in Flandern hinweist. Die einstige Volkssprache des Fläming wird heute nur noch von wenigen Bewohnern gesprochen.
Noch 1918 schrieb Herman Boßdorf, der in Wiesenburg geboren wurde: 'Bes in unse Tiet hätt hier up‹n Fläming under de Buern un kleene Liede sich de olle nedderdietsche Sproake an‹t Läewen erholln.' Noch während der Zeit des 1. Weltkrieges konnten sich aus dem Fläming stammende Soldaten, die in Flandern stationiert waren, in flämingisch mit den flämisch sprechenden Bewohnern recht gut verständigen.
Seit dieser Zeit hat das Flämingische einen schleichenden Rückgang erfahren. Die bessere Schulbildung und die Verächtigungmachung der 'platten' Sprache der Bauern, trugen dazu bei. In den Städten des Fläming wurde das Flämingische weitgehend verdrängt. Mit der ungerechtfertigten Verachtung des wertvollsten Kulturguts des Fläming, der flämingischen Sprache, wird die Kultur des Fläming erheblich geschadet.
Um das Flämingische nicht nur als tote Sprache zu erhalten, ist es höchste Zeit den weiteren Zerfall aufzuhalten und Maßnahmen zu ergreifen, um das Flämingische als lebendige Sprache und als das markanteste Kulturgut des Fläming zu bewahren.

Bereits Wilhelm von Humbold mahnte: 'Das wertvollste Gut eines Volkes ist seine Muttersprache. Die Entfremdung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am leichtesten, wenn auch am leisesten vor sich.'
Für das Flämingische Wörterbuch wurden alle verfügbaren Aufzeichnungen, Geschichten und sonstigem Berichte ausgewertet und als Beispiele zu den einzelnen Wörtern aufgenommen. Die erfassten Dokumente stammen fast ausschließlich aus der Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach älteren Dokumenten des Flämingischen sowie die Entwicklung der Sprache bedarf weiterer Forschungen. Volkstümliche Sagen, Märchen, Lieder und Geschichten mit den Sitten und Gebräuchen der Fläminger in ihrer Volkssprache sind Schätze, die es zu sammeln und zu bewahren gilt.
Bereits in den 1950/60er Jahren unternahm Otto Sernow, Jüterbog, eine Initiative zur Sammlung flämingischer Wörter. Die von ihm angelegte Kartei ist nicht mehr auffindbar. Einziger bedeutender Mundartschreiber des Fläming war Otto Bölke, Pfarrer in Blönsdorf. Die mundartlichen Zeugnisse, die als Beispiele im Flämingischen Wörterbuch aufgenommen wurden, berichten von den Lebens- und Arbeitsgewohnheiten der Flämingbewohner in früherer Zeit. Sie verkünden von Frohsinn und Ernst und dies auch manchmal in drastischer Sprache. In den Bauern- und Wetteregeln, die für die Fläminger in früherer Zeit
große Bedeutung hatten, kommt ihre Weisheit zum Ausdruck.
Zum Verstehen und Erlernen des flämingischen soll dieses Flämingische Wörterbuch dienen. Es wird das Interesse an der Mundart der Eltern und Großeltern fördern und kommt damit den Wünschen vieler interessierter Flämingbewohner entgegen. Es ist Quelle und Nachschlagewerk für alle, die sich für das Flämingische interessieren. Ein Mundart-Wörterbuch des Fläming erst nach dem Jahre 2000 zu erarbeiten, war eine große Herausforderung. Das Wörterbuch entstand unter großen Schwierigkeiten, besonders bei der Suche nach alten Schriften im flämingischen und nach Helfern und Mitstreitern.
Mein Dank für die Mitarbeit bei der Erstellung des Wörterbuches gilt: Karl-Heinz Niendorf, Jüterbog; Rita Petzold, Petkus; Doris Hertel, Hohenseefeld und Werner Hermann, Hohenahlsdorf. Für die Unterstützung zur Herausgabe des Wörterbuches gilt der besondere Dank: Michael Helm, Freier Journalist, Treuenbietzen und Jens Joachimi, Medienberater, Belzig; den Verein Fläming-Freunde e.V., Jüterbog, sowie allen Spenden und Sponsoren die die Herausgabe des Flämingischen Wörterbuches ermöglichten.
Der Gebrauch dieses Flämingische Wörterbuches kann das Interesse an das Flämingische wieder wecken. Werden Geschichten der Heimat, Gedichte und Lieder im flämingischen auf Dorffesten, Fastnachtsfeiern und anderen Kulturveranstaltungen vorgetragen, wird es zum Nachdenken und Suchen nach Unterlagen kommen, um sich mit der alten Sprache der Heimat vertraut zu machen.
Ich widme das Flämingische Wörterbuch Georgius Koppehele, der 1538 in Gräfendorf im Fläming geboren wurde und Priester am Magdeburger Dom war. Er förderte und unterstützte mit der von ihm gründeten Stiftung viele Bedürftige in der flämischen Heimat und förderte die Ausbildung der Nachfahren seiner Geschwister. Das flämingische Wörterbuch möge zur Belebung der Mundart des Fläming beitragen und in Heimatvereinen, bei Heimatforschern und bei vielen interessierten Bürgern das Interesse an das Flämingische wecken. Mit diesem Wörterbuch entstand erstmals eine umfassende Sammlung des Flämingischen.

Ergänzungen und Korrekturen sollten von den Nutzern gesammelt und dem Heimatmuseum Jüterbog (museen@jüterbog.ue) zur weiteren Bearbeitung übergeben werden.
Günter Koppehele

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