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Die Feuer von Tanith: Warhammer 40 000-Roman Taschenbuch – 6. März 2006

4.6 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dan Abnett, Jahrgang 1965, ist Comic-Autor und Schriftsteller. Mit seinen Romanen für das „Warhammer 40,000“-Universum, unter anderem die beliebte Gaunts-Geister-Serie und die Eisenhorn-Romane, hat er weltweit zahlreiche Science-Fiction-Fans gewonnen. Dan Abnett lebt in Kent.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Spät im sechzehnten Jahr des Sabbatweltenkreuzzugs geriet Kriegsmeister Macaroths einschneidender Vorstoß auf das strategisch wichtige Cabal-System ins Stocken, obwohl er in der Anfangsphase forsch und zuversichtlich vorangetrieben worden war. Die Streitkräfte des Imperiumskreuzzugs hatten zwei Drittel der Zielplaneten eingenommen, darunter auch zwei der berüchtigten Festungswelten, und die Besatzer-Armeen des Erzfeindes vernichtet oder in die Flucht geschlagen. Doch schließlich war das eingetreten, wovor viele Flottenkommandeure gewarnt hatten: Der Vorstoß hatte eine von drei Seiten angreifbare Ausbuchtung und dadurch eine zu lange Front geschaffen.
Orlock Gaur, einer der fähigsten Heerführer des Erzfeindes, lancierte unter wirkungsvollstem Einsatz der tödlichen Loxatl-Söldner einen beherzten Gegenschlag, der auf die kernwärtige Flanke des Vorstoßes zielte, und nahm in rascher Folge Enothis, Khan V, Caius Innate und Belshiir Doppelstern. Lebenswichtige Nachschublinien, vor allem jene für die Treibstoffreserven der arg strapazierten Kreuzzugsflotte, wurden abgeschnitten. Macaroths kühnes Wagnis, von dem er gehofft hatte, es werde den gesamten Feldzug gewinnen, erschien jetzt tollkühn. Falls keine neuen Nachschublinien etabliert und keine neuen Treibstoffreserven erschlossen werden konnten, würde die schwer erkämpfte Cabal-Tasche wieder verloren gehen. Im besten Fall würde das Imperium zum Rückzug gezwungen sein. Im schlimmsten Fall würde die gesamte Front zusammenbrechen und überrannt.
Kriegsmeister Macaroth setzte alles auf eine Karte und verlegte in aller Eile bedeutende Elemente seiner nach außen gerichteten Flanke, um neue Nachschublinien zu eröffnen. Alle Beteiligten wussten, dass dieses improvisierte Unternehmen über das Schicksal der Cabal-Tasche und vielleicht sogar des gesamten Feldzugs entscheiden würde.
Die wichtigsten Zielwelten waren die prometheumreichen Planeten Gigar, Aondrift Nova, Anaximander und Mirridon, die Rüstungswelten Urdesh, Tanzina IV und Ariadne mit ihren beträchtlichen Treibstoffreserven sowie die Dampffabriken Rydol und Phantine …

– aus Geschichte der Späten Imperialen Kreuzzüge

PROLOG
Ehrliches Silber

TRÄGERLUFTSCHIFF NIMBUS , WESTKONTINENTALE WEITEN, PHANTINE 211.771, M41

»Ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns wusste, was auf uns zukam.
Feth, ich bin froh, dass ich nicht wusste, was auf mich zukam.«
– Sgt. Varl, Anführer der Gruppe 1, Erstes Tanith

Ein Würgegriff war das Letzte, womit er gerechnet hatte.
Soldat Hlaine Larkin landete mit markerschütterndem Krachen an einem Ort, an dem es so dunkel war, dass er nicht die Hand vor Augen sehen konnte. Er warf sich sofort zu Boden, wie der Oberst es ihm in der Ausbildung beigebracht hatte. Auf den Bauch.
Irgendwo rechts hörte er Sergeant Obel in der Dunkelheit die Männer der Geschützmannschaft anraunzen, Deckung zu nehmen. Das war schon mal ein Witz. Deckung? Wie sollten sie Deckung finden, wenn sie nicht mal den Arsch des Vordermanns sehen konnten?
Auf dem Bauch liegend, tastete Larkin umher, bis seine Finger gegen eine aufrechte Oberfläche stießen. Vielleicht ein Pfosten. Ein Schott. Er kroch darauf zu und löste sein langes Lasergewehr aus dem Plastikschutz. Dazu brauchte er nur den Tastsinn. Seine Finger strichen über den Nalholzschaft, den Abzug und die geölte Kerbe zum Einrasten des Nachtzielrohrs.
Ganz in der Nähe schrie jemand in der Dunkelheit. Irgendein armer Teufel, der sich bei der Landung einen Knöchel gebrochen hatte.
Larkin spürte Panik in sich aufsteigen. Er holte das Nachtzielrohr aus einem Seitenfach der Schutzhülle, ließ es einrasten, entfernte die Schutzabdeckung und wollte gerade einen Blick hindurchwerfen, als sich ein Arm um seinen Hals legte.
»Du bist tot, Tanither«, flüsterte ihm eine Stimme ins Ohr.
Larkin wand sich, doch der Griff wurde nicht lockerer. Das Blut hämmerte in seinen Schläfen, als der Würgegriff stärker wurde und ihm Luftröhre und Halsschlagader zudrückte. Er versuchte »Mann außer Gefecht!« zu rufen, aber seine Kehle war zugeschnürt.
Ein Ploppen ertönte, und Leuchtkugeln explodierten über ihnen. Die Landezone war plötzlich grell erleuchtet. Pechschwarze Schatten, kantig und krass, fielen auf ihn.
Er sah das Messer.
Tanithisches Silber, gerade, dreißig Zentimeter lang, schwebte vor seinem Gesicht.
»Feth!«, gurgelte Larkin.
Eine Pfeife blies schrill und durchdringend.

»Stehen Sie auf, Sie Idiot«, befahl Kommissar Viktor Hark, während er mit der Pfeife in der Hand durch den Hangar marschierte. »Sie, Soldat! Stehen Sie auf! Sie liegen verkehrt herum!«
Die Deckenlampen schalteten sich flackernd ein und tauchten den gesamten Hangar in ein fahles, gelbes Licht. In dem Durcheinander aus Kisten und Wellblech blinzelten Soldaten in schwarzem Gefechtsdrillich und erhoben sich zögernd.
»Sergeant Obel!«
»Herr Kommissar?«
»Kommen Sie gefälligst hierher!«
Obel beeilte sich, dem Befehl des Kommissars Folge zu leisten. Hinter Hark zuckten harmlose Niederenergie-Laserschüsse durch die Düsternis.
»Hören Sie auf damit!«, brüllte Hark, indem er sich umdrehte. »Sie sind sowieso alle tot! Feuer einstellen und Ausgangsposition zwo einnehmen!«
»Jawohl, Herr Kommissar!«, kam die Antwort von der Feindseite.
»Meldung?«, fragte Hark, während er sich wieder dem rotgesichtigen Obel zuwandte.
»Wir sind abgesprungen und haben uns verteilt, Herr Kommissar. Schema Theta. Wir hatten Deckung …«
»Wie schön für Sie. Glauben Sie, es spielt eine Rolle, dass sich achtzig Prozent Ihrer Einheit in die falsche Richtung gewendet haben?«
»Herr Kommissar, wir waren … verwirrt.«
»Ach du meine Güte. Wo ist Norden, Sergeant?«
Obel zog seinen Kompass aus einer Uniformtasche. »In dieser Richtung, Herr Kommissar.«
»Endlich. Es hat einen guten Grund, dass die Anzeige dieses Instruments im Dunkeln leuchtet, Sergeant.«
»Hark?«
Kommissar Hark nahm zackig Haltung an. Eine hochgewachsene Gestalt in einem langen Mantel ging durch den Hangar zu ihm. In dem schlechten Licht sah er wie Harks Schatten aus.
»Was glauben Sie, wie Sie sich geschlagen haben?«, fragte Kommissar-Oberst Ibram Gaunt.
»Was ich glaube, wie wir uns geschlagen haben? Ich glaube, sie hätten uns abgeschlachtet. Und das verdientermaßen.«
Gaunt verbiss sich ein Schmunzeln. »Seien Sie nicht ungerecht, Hark. Diese Männer da sind alle in Deckung. Sie hätten sich sehr schnell zurechtgefunden, wenn der Laser-Beschuss echt gewesen wäre.«
»Das ist eine sehr großzügige Einschätzung. Ich würde es als Fünfundsiebzig-Punkte-Sieg für die passive Seite werten.«
Gaunt schüttelte den Kopf. »Höchstens fünfundfünfzig bis sechzig Punkte. Ihnen stand immer noch ein Weg offen.«
»Ich korrigiere Sie nur sehr ungern, Herr Kommissar«, sagte ein hochgewachsener, hagerer Tanither im Tarnumhang, der beiläufig aus Obels Reihen trat. Er schraubte gerade den Verschluss auf einen Farbstift.
»Mkvenner?«, begrüßte Gaunt den grimmigen Späher, der zu Sergeant Mkolls Elite-Truppe gehörte. »Nur zu, klären Sie mich auf.«
Mkvenner hatte ein längliches Gesicht mit hohen Wangenknochen, das alles, was er sagte, düster und erschreckend erscheinen ließ. Er hatte eine blaue Halbmond-Tätowierung unter dem rechten Auge.
Viele fanden, dass er große Ähnlichkeit mit Gaunt hatte, obwohl Mkvenners Haare tanithisch schwarz waren und Gaunts strohblond. Gaunt war außerdem größer, breiter und wirkte einfach imposanter.
»Wir hörten sie während der Verdunklung landen, und ich habe fünf Männer in ihre Linien geschleust.«
»Fünf?«
»Bonin, Caober, Doyl, Cuu und mich selbst. Nur Messer«, fügte er hinzu, indem er auf seinen Farbstift zeigte. »Wir haben acht von ihnen markiert, bevor das Licht anging.«
»Warum konntet ihr etwas sehen?«, fragte Obel wehmütig.
»Wir haben...


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 14. März 2006
Format: Taschenbuch
Nach einem gewagten Vorstoß durch Kriegsmeister Macaroth wurde der Sabbatweltenkreuzzug erfolgreich Vorangetrieben. Die Mächte des Chaos haben jedoch die ausgedünnten Linien der Imperialen Armee genutzt und durch eine starke Gegenoffensive wichtige Versorgungslinien zerschlagen. Wenn nicht sofort neue Versorgungswege errichtet werden, droht dem Imperium eine der größten Niederlagen und der Verlust der gesamten Sabbatwelten, die in den letzten 16 Jahren erobert wurden.
Kriegsmeister Macaroth plant, diverse Planeten zurückzuerobern, die reich an Rohstoffen sind. Einer dieser Planeten ist der promethiumreiche Planet Phantine. Kommisar-Oberst Gaunt und seine Geister sind eines der Regimenter, die im Namen des Imperators diesen Planeten zurückerobern sollen. Das einzige Problem ist, dass ein massiver Angriff nicht möglich ist, da die Städte auf Phantine kleine Plattformen an den höchsten Punkten des Planeten sind. Aufgrund jahrhundertelanger Verschmutzung ist dieser Planet so verseucht, dass nur in diesen Höhen ein überleben überhaupt möglich ist.
Verstohlenheit und taktische Rafinesse sind hier das Schlüsselwort zum Erfolg und wer ist für diese Art der Kriegsführung besser geeignet als das Erste und Einzige Tanith.
Kann der Planet durch die Tanither erobert werden, oder bahnt sich hier die größte Katastrophe an, die jemals den Weg in die Geschichte des Imperiums gefunden hat??
Ich wünsche euch viel Spass beim lesen.
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Von Ein Kunde am 8. April 2006
Format: Taschenbuch
Für Warhammer 40k Fans und vorallem Leser der Reihe einfach zu empfehlen! Ich warte schon gespannt auf den nächsten Teil was mit Cuu passiert und ob "Machs nochmal" Bragg wieder auftaucht (wie bei den meisten wichtigen Figuren im Roman)
Leser die Gaunts Geister zum ersten mal lesen wollen, sollten besser mit Geisterkrieger anfangen, da der Einstig in die Reihe ohne Vorkenntnisse schwer ist.
Kommentar 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Toller Roman für alle Fans von Gaunts "Geistern". Nach den Schlachten auf Verghast und Hagia ein weiteres Highlight auf der Industriewelt Phantine. Viele existierende Plots werden weitergestrickt, die Verschmelzung der Tanither mit den neuen Rekruten von Verghast, die Geschichte um Gol Kolea, Lijah Cuu, die neuen Frauen im Regiment usw.

Peinliche Übersetzungsfehler aus dem Englischen von Eigennamen und Co. gibt es glücklicherweise kaum, der ein oder andere "Würger" bleibt verzeihlich und auch der Originaltitel "The Guns of Tanith" wurde annehmbar übersetzt. Unverzeihlich ist hingegen das Cover, welches catachanische Dschungelkämpfer zeigt, die rein gar nichts mit Gaunt und seinem 1. Tanith zu tun haben. Nichtmal thematisch macht das Cover Sinn, da auf Phantine weit und breit kein Dschungel zu sehen ist. Das Originalcover mit den Stadtkuppeln ist wesentlich atmosphärischer.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch beweist wieder, warum Dan Abnett zu den besten Autoren des W40k-Universums zählt. Auch dieser Teil der Reihe um "Gaunts Geister" bietet eine fesselnde Geschichte in einem neuen Setting. Abnett versteht es meisterhaft, die Geschichte rund um den Kommissar-Oberst Ibram Gaunt und das 1. Tanith weiterzuspinnen. Abnett haucht der imperialen Garde einfach Leben ein, vom einfachen Soldaten bis zum General!

Kurzweilig und fesselnd habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen und dann immer wieder gern mal mir zu Gemüte geführt.
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