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am 23. November 2011
Mit "Die Farbe Lila" wurde Regie-Legende Steven Spielberg 1985 erwachsen. Nach einigen Riesenerfolgen wie "Der weiße Hai", "Unheimliche Begegnung der dritten Art", "E.T." und zwei "Indiana Jones"-Filmen war Spielberg der größte Entertainer und profitabelster Regisseur der Welt. Ein ernsthafte Adaption eines Pulitzer-Preis gekrönten Romans war somit ein großes Wagnis und ein Betreten filmischen Neulands für Spielberg. Hinzu kam, dass es sich um ein Buch handelt, dass fast ausschließlich mit afroamerikanischen Charakteren besetzt ist und Themen wie Feminismus und Emanzipation behandelt.

In Spielbergs meisterhaften und sensiblen Händen entstand dann trotz des für ihn zunächst ungewöhnlichen Stoffes ein außergewöhnliches, zeitlos bewegendes Werk, das den Filmemacher damals endgültig in den Kreis der größten Regisseuren aller Zeiten stoßen ließ. "Die Farbe Lila" ebnete den Weg zu ernsthafteren Filmen wie "Das Reich der Sonne", "Schindlers Liste", "Der Soldat James Ryan" und "München" und erweiterte Spielbergs Selbstbewusstsein als Filmemacher und Bandbreite enorm.

"Die Farbe Lila" ist die epische Geschichte von Celie (Whoopi Goldberg), einer jungen, schwarzen Frau zu Anfang des letzten Jahrhunderts im Süden der USA, die sich in einer von Männern dominierten Welt durchsetzen muss. Der Film beginnt 1909 mit der 14-jährigen Celie, die bereits zwei Kinder ihres Vaters auf die Welt gesetzt hat. Von dem wohlhabenden und bösartigen "Mister" (Danny Glover) wird sie dann als Frau genommen und von ihrer jüngeren, geliebten Schwester Nettie weggerissen. "Mister" misshandelt sie regelmäßig und behandelt sie wie Dreck, erst durch eine Freundschaft und angedeutete Liebschaft mit der Sängerin Shug Avery, eine alte Liebe Misters (Margret Avery), leuchtet sie auf und gewinnt Selbstbewusstsein. Ein weiterer wichtiger Faktor in Celies Entwicklung ist Sofia (Oprah Winfrey), die Ehefrau von Misters Sohn Harpo (Willard E. Pugh), die sich mit Celie identifizieren kann, da sie selbst von Männern oft misshandelt wurde.

Die Geschichte spielt in einem Zeitraum von etwa 30 Jahren und ist für damalige Spielberg-Verhältnisse sehr langsam und behutsam erzählt. Mit 154 Minuten Laufzeit ist "Die Farbe Lila" für manche sicher nicht ohne Längen, jedoch ist eigentlich kein Moment verschwendet. Es handelt sich um ein nuanciertes Charakterdrama mit einigen starken und komplexen Figuren, die mittlerweile zurecht einen festen Platz in der Filmgeschichte gefunden haben. Die Geschichte ist sehr universell, wodurch es, besonders für Frauen, nicht schwierig ist, sich mit den Figuren und Situationen zu identifizieren. Für manch einen ist "Die Farbe Lila" auch einer der ganz großen Tränenzieher, jedoch ist der Film weitestgehend kitschfrei inszeniert.

Die Besetzung von "Die Farbe Lila" ist großartig und brachte so manchen Star hervor. Whoopi Goldberg, damals noch Stand-Up-Comedian, gab hier ihr wundervolles Filmdebüt in der Hauptrolle, die ihr auch zu einer Oscar-Nominierung verhalf. Sie spielt eine hochkomplitierte und anspruchsvolle Rolle, die sie mit Bravour gemeistert hat. Ebenfalls Oscar-nominiert Oprah Winfrey, die hier auch ihre erste Filmrolle spielte. Die Darstellerinnen lassen den Film durch ihre ungeschliffene Art, ihre Natürlichkeit und starke Präsenz sehr lebendig wirken. Auch sehr erinnerungswürdig ist Danny Glover, der hier eine beeindruckende und vielschichtige Performance als "Mister" hinlegt.

Wie von Spielberg gewohnt, ist der Film wundervoll inszeniert, die Kameraarbeit von Allen Daviau ist wunderschön anzusehen und verbunden mit dem detailreichen, liebevollen und aufwändigen Produktions- und Kostümdesign wird man von der Atmosphäre des Films stark aufgesogen. Technisch gesehen ist "Die Farbe Lila" absolut meisterlich.

"Die Farbe Lila" ist ein hoffnungsvoller, triumphaler Film, der viele leidvolle Momente bereit hält, aber letzten Endes das Durchhaltevermögen Celies zelebriert, wodurch der Film zu einem erhebenden und warmherzigen Erlebnis wird. Wie viele andere Filme Spielbergs ist auch dieses Werk ein zeitloser Klassiker, der vielleicht nicht jedermanns Sache ist, aber unbestreitbar ein filmischer Triumph ist. Schade, dass Spielbergs Wagemut bei damals 11 Oscar-Nominierungen (keinen gewonnen) nicht mit einer eigenen Berücksichtigung als Regisseur belohnt wurde.

Auf Blu-Ray erstrahlt der Film regelrecht. Die Bildqualität ist absolut großartig, Nahaufnahmen sind teils unglaublich detailliert, jede Schweißperle und Hautpore erscheint ungemein klar. Obwohl es sich um einen charakterbasierten und damit dialogstarken Film handelt ist auch die Tonqualität hochkarätig, besonders bei den musikalischen Nummern wird es sehr atmosphärisch. Die Extras sind reichhaltig und informativ: Es gibt ein Making-Of (23 Min.) und Featurettes zur Entwicklung des Buches zum Film (28 Min.), der Besetzung (23 Min.) und der Musik (7 Min.). Außerdem gibt es noch den Original-Trailer und eine Fotogalerie.
27 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Mai 2018
Der Film an sich ist toll. Was mir nur nicht gefällt ist das der Film direkt in englischer Sprache beginnt ohne das vorher ein Menü zu sehen war. Man muss also später auf die Menütaste tippen um die Einstellungen zu ändern. Des Weiteren finde ich es nicht so toll das man die DVD in der Mitte des Films wenden muss um weiter sehen zu können. Das zerstört ein wenig die Atmosphäre. Vier Sterne vergebe ich dennoch, da der Film einfach roßartig ist.
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am 27. Januar 2013
Toller Film, sehr zu empfehlen. Sehr gute schauspielerische Leistung und der Film ist sehr realistisch dargestellt. Es lohnt sich diesen Film im DVD Regal zu haben.
Whoopie Goldberg und Ophra Winfrey (Schreibweise ohne Gewähr) wurden nach meiner Information mit diesem Film berühmt. Zu Recht muss ich sagen. Die empfohlene Altersgrenze
ab wann der Film angesehen werden kann, sollte eingehalten werden.

Es geht in dem Film um Celie, eine dunkelhäutige Frau, die erst von ihrem Vater erniedrigt wird und nur halt bei ihrer Schwester findet.
Dann wird sie in die Ehehölle mit einem Mann gebracht, der sie genau so schlimm erniedrigt wie ihr Vater. Nur ihr starke Glaube an Gott gibt ihr halt,
da ihr Mann ihre Schwester vertrieben hat. Sie findet dann Freunschaft zu zwei starken Frauen, die ihr zu Seite stehen.
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am 6. Juni 2015
Als ich damals den Film das erste Mal mit meiner Mutter gesehen habe, ist er mir im Gedächtnis geblieben, bis heute. Immer wieder schießen mir die Tränen der Verzweiflung und der Wut aber auch der Freude in die Augen wenn ich diesen Film sehe. Die schauspielerische Leistung alle ist grandios und dieser Film ist einfach ein Muss
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am 9. September 2014
Ich hab den Film von Steven Spielberg schon sehr oft gesehen und leide jedes Mal mit der Hauptdarstellerin und bin am Ende voller Bewunderung, Whoopi Goldberg zieht mich einfach in ihren Bann. Es ist unglaublich wie Celie über sich hinaus wächst und das Unmögliche schafft. Sie ist nicht besonders hübsch und wird deshalb mit einem Mann verheiratet, der eigentlich ihre jüngere Schwester will, doch sie ist die Ältere und so wird sie in einen völlig runter gewirtschafteten Haushalt mit 3 verwahrlosten Kindern geschubst. Ihr Mann trinkt, geht fremd und schlägt sie und doch hält Celie durch und glaubt an ihren Traum. Sie ist unglaublich stark....und so auch für mich ein Vorbild geworden, wenn man will und an sich glaubt,kann man alles schaffen.
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am 20. Februar 2015
Dieser Film ist einer der besten Filme die es gibt.
Die Hauptrolle hätte nicht besser besetzt werden können als mit Whoopi Goldberg.
Ein super Drama, dass die damalige Zeit authentisch rüber bringt. Mir war oft zum Weinen und schlucken.
Ein toller emotionaler Film mit Bestbesetzung.
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am 15. Januar 2017
Super schöner Film von Steven Spielberg, hatte ich mal auf Videokassette, jetzt habe ich die DVD.
Einen Stern zuehe ich ab, weil man mitten im Film die DVD umdrehen muss.
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am 4. September 2011
Dieser Film ist wirklich mehr als empfehlenswert.
Er zeigt wie die junge, schwarze Celie von ihrem Vater an einen lieblosen Mann, mit unerzogenen, grausamen Kindern, "weitergegeben" wurde und sie dort jahrelang misshandelt, gedehmütigt und erniedrigt wurde. Wie sie von ihrer geliebten Schwester Nettie getrennt wurde und sie eine Freundschaft zur Sängerin Shug Avery aufbaute. Irgendwann steht sie ihre Frau und verschwindet aus dem erniedrigenden Leben mit ihrem Mann und baut sich eine eigene Zukunft auf.
Die Farbe Lila... ein einfühlsamer Film der so einigen nahe gehen kann. Super Schauspieler, super Geschichte.... Der Film steht dem Buch in nichts nach!!
Eigentlich hat der Film mehr als nur fünf Sterne verdient!
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am 9. Februar 2017
Ein wunderschöner Film der in einer guten Filme - Sammlung definitiv nicht fehlen darf :)
Leider auch sehr traurig.
Dennoch kann ich den Film wirklich empfehlen.
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am 20. September 2012
Ein erstklassiger Film in bester Besetzung. Wer den Film nicht kennt sollte ihn sich unbedingt ansehen! Herzergreifende Geschichte. Ich habe regelmäßig Tränen in den Augen wenn ich ihn sehe. Trotz des strapaziösen (emotional) Anfangs wendet sich die Geschichte am Ende zum Guten. Überraschend kommt es zu einem vollkommenen Happy End. Auf keinen Fall kitschig! Ansehen!
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