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Die Farbe des Krieges Gebundene Ausgabe – 18. Januar 2007

4.4 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Gerade weil es kein plattes Plädoyer gegen den Krieg darstellt, sondern dessen Abgrund auslotet, braucht es sich vor den Meisterwerken der realistischen Kriegsliteratur nicht zu verstecken. (Neue Zürcher Zeitung)

Es sind autobiographische Erzählungen, in denen er das Grauen dieses Krieges schildert wie noch keiner zuvor. Auf dem Papier steht das, was er niemandem erzählen kann. (Die ZEIT)

Babtschenko erinnert an Remarque und Hemingway. (Neue Literarische Rundschau) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arkadi Babtschenko, 1977 in Moskau geboren, wurde mit achtzehn Jahren zum Militärdienst einberufen und 1996 nach Tschetschenien versetzt. Später studierte er Jura in Moskau, wo er heute als freier Journalist und Schriftsteller lebt. Seine Bücher «Die Farbe des Krieges» (2007) und «Ein guter Ort zum Sterben» (2009) zählen zu den bedeutendsten Werken der jüngeren Kriegsliteratur.


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Format: Gebundene Ausgabe
1995 wird ein achtzehnjähriger Wehrdienstleistender, der als Ich-Erzähler fungiert, in den Kaukasus versetzt. Zunächst wartet seine Einheit noch auf den Einsatz im unmittelbaren Kriegsgebiet. Das heißt, dass die frischgebackenen Soldaten tagsüber zumeist untätig und hungrig herumlungern und nachts von wenig älteren Berufssoldaten brutalst misshandelt werden. Täglich gelangen mehrere Flugzeugladungen mit Leichen zu ihrem Stützpunkt.

Die Verlegung an die Front bringt keine Verbesserung: Während die nächtlichen Übergriffe durch die älteren Soldaten fortwähren, ist nun auch noch die Todesangst ein täglicher Begleiter; ständig fallen Kameraden den tschetschenischen Partisanen zum Opfer, und zuweilen werden sie mangels Koordination von den eigenen Leuten beschossen. Bald kann die jungen Leute nichts mehr schockieren, denn sie haben alles erdenklich Grässliche gesehen, abgerissene Gliedmaßen, aufgerissene Leiber, von Partisanen gekreuzigte Landleute, aus Rache vor der Tötung kastrierte Tschetschenen.

Im zweiten Teil des Romans findet sich der Ich-Erzähler im nächsten Krieg gegen Tschetschenien wieder. Wenig hat sich geändert an der Grausamkeit der Kriegsparteien und der in diesem Teil noch mehr thematisierten Brutalität innerhalb der russischen Armee. Wodka und Drogen demoralisieren die Streitkräfte. Und den Lohn für die unter zahllosen Opfern errungenen Siege fahren selbstverständlich die Sesselhocker ein, nicht etwa die aktiven Soldaten. So reduziert sich das Leben des Erzählers und seiner Kameraden nur noch auf ein Ziel: "Ich will nach Hause.
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Format: Gebundene Ausgabe
Babtschenko, der in diesem Buch seine Erlebnisse aus den beiden Tschetschenien-Kriegen niederschrieb, hat mit diesem Text nicht seine Sicht der Dinge ausgedrückt sondern ein beeindruckendes Stück gegen den Krieg an sich geschaffen.

Ob der Vergleich mit anderen großen Autoren, die (Anti-)Kriegsromane geschrieben haben wirklich gerechtfertigt ist vermag ich nicht zu beurteilen - auf jeden Fall weiß "Die Farbe des Krieges" mitzureißen, betroffen zu machen und aufzurütteln.

Die Sinnlosigkeit der Hügelerstürmungen, der Suff und die Prügel von Dienstälteren und Vorgesetzten, der Hunger, der Dreck und das Elend und in all dem versteckt die Frage nach dem Sinn all dessen - so nüchtern und dennoch beklemmend habe ich schon lange keinen Text mehr gelesen.

Empfehlenswert für alle, die mehr über diesen Krieg wissen wollen - und nicht vor der ganzen, blutigen Wahrheit zurückschrecken.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Im vorliegenden Buch schildert Arkadi Babtschenko Erfahrungen und Erlebnisse als russischer Soldat im Vorfeld und während der Tschetschenien-Kriege. Obwohl ich schon viele Bücher zu derartigen Themen gelesen habe, sticht dieses durch die Eindringlichkeit und absolut schonungslos offene Ehrlichkeit daraus hervor.

Es entsteht ein beklemmendes Bild von einer Armee, in der sadistische Gewalt, Erniedrigung, massive Korruption, Trink- und Drogensucht und sonstige Exzesse aller Art offensichtlich fester Bestandteil des „Alltags“ sind. Ebenso schockierend sind die Schilderungen aus der Kampfzone bei denen eine unglaubliche Grausamkeit und Bestialität auf beiden Seiten klar zum Vorschein kommt.

Der Autor offenbart diese traumatischen Erlebnisse in einen kühlen und sachlichen Ton, ohne noch zusätzlich zu emotionalisieren – ganz im Gegenteil. Die geschilderten Verbrechen und Grausamkeiten sprechen hingegen für sich selbst und lassen den Leser oftmals ganz schwer schlucken.

Jedem, der einen ungeschönten und von propagandafreien Einblick in diesen Konflikt erhalten will, ist bei diesem Buch genau richtig. Hier kommt ein Mann zu Wort, der das Grauen mit eigenen Augen sehen musste.
Dieses Buch ist jedoch noch viel mehr als eine eindringlicher Bericht zum Tschetschenien-Krieg. Es ist vielmehr eine Blaupause, die auf jeden bewaffneten Konflikt übertragen werden kann. Die Angst, der Hass, die Verzweiflung und die sich immer schneller drehende Gewaltspirale sind symptomatisch für jede gewaltsame Auseinandersetzung.
Frei von Kriegsromantik, Verblendung und Verklärung wird hier sehr schnell klar, dass jeder ein Opfer des Krieges wird, der mit ihm in Berührung kommt – auch wenn er ihn körperlich überlebt.

Ein beklemmendes Buch für alle Menschen, die sich nicht davor scheuen der Realität ins Auge zu blicken.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Tschetschenienkrieg - einmal nicht aus der Sicht der Opfer unter der tschetschenischen Bevölkerung, sondern jener anderen Opfer - der russischen Rekruten, die für die politisch Verantwortlichen in Rußland und die korrupten Generäle, die sich an diesem Krieg eine goldene Nase verdienen, nur Kanonenfutter darstellen, rücksichtslos verheizt werden und nicht nur unter dem Krieg an sich, sondern auch den grauenhaften Zuständen innerhalb des russischen Militärs leiden.

Babtschenko gehört zu den Autoren von ArtOfWar, einer russischen Internetseite, die 1998 mit dem Ziel entstand, den Veteranen der Kriege in Afghanistan, Tschetschenien und anderswo eine Gelegenheit zu bieten, sich ihre traumatischen Erlebnisse von der Seele zu schreiben. Und es können dabei Meisterwerke entstehen, wie eben das jetzt in deutscher Übersetzung vorliegende Buch von Babtschenko. Ein Text von einer ungeheuren Eindringlichkeit, geschrieben in einem ganz nüchternen und gerade dadurch beeindruckenden Stil. Freilich ein Buch, das man nicht mit gutem Gewissen jedem empfehlen kann - allzu empfindsamen Gemütern sei von der Lektüre dringend abgeraten, da das Albtraumrisiko nicht unerheblich ist.
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