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Die Falschspielerin - SZ Cinemathek Screwball Comedy

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Produktinformation

  • Darsteller: Barbara Stanwyck, Henry Fonda, Charles Coburn, Eugene Pallette, William Demarest
  • Komponist: Sigmund Krumgold
  • Künstler: Stuart Gilmore, Victor Milner, Preston Sturges, Paul Jones, Hans Dreier, Edith Head, Ernest Tegte
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH
  • Erscheinungstermin: 21. Juli 2007
  • Produktionsjahr: 1941
  • Spieldauer: 80 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000PC0TF4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.712 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

s/w
Eine Falschspielerin, die mit ihrem Vater auf einem Passagierdampfer "arbeitet", verliebt sich unverhofft in einen Millionärssohn, den sie erst nach listigem Intrigenspiel für sich gewinnt.

VideoMarkt

Millionär Charles Pike, der im Urwald nach Schlangen geforscht hat, kehrt an Bord eines Luxusliners in die Staaten zurück. Der begehrte Junggeselle wird Opfer von Jean Harrington, die mit ihrem Vater, dem "Colonel", am Pokertisch Beute macht. Jean nennt Charles "Hopsie" und bringt ihn in zahlreiche Verlegenheiten. Er verliebt sich in Jean und weist sie zurück, als sie als Falschspielerin entlarvt wird. Jean rächt sich, in dem sie ihn unter falscher Identität heiratet und ihm die Hochzeitsreise zur Hölle macht. Auf der zweiten Schiffsreise bekennt sich Hopsie zu Jean.

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Top-Kundenrezensionen

Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 22. Januar 2008
Eigentlich sind screwball comedies gar nicht einmal so mein Ding. Zu laut, zu lärmend, zu hektisch, gelegentlich auch zu böse. Das ist hier nun ganz anders. Wenngleich auch diese natürlich ein Stück weit böse ist - aber eben nicht nur. Vor allem ist sie gut geschrieben und gut gespielt, und von ein paar Durchhängern im Mittelteil einmal abgesehen tatsächlich lustig statt nervtötend.

Der Film handelt davon, wie sich eine gerissene Betrügerin einen reichen und etwas weltfremden Softie angelt (Trottel wärre ein bißchen hart gesagt, aber nicht ganz ohne Berechtigung). Henry Fonda spielt ihn, und Hellmuth Karasek hat in seinem Buch "Mein Kino" sehr schön beschrieben, wie gut er das kann, dass er mit etwas steifem Understatement auch dann noch eine gute Figur macht, wenn er diverse Male hintereineinander wörtlich wie im übertragenen Sinne auf die Schnauze fällt. Er braucht gar nicht so dick aufzutragen wie etwa ein Cary Grant in "Leoparden küsst man nicht", er erreicht mit weniger mehr. Schade, dass er ansonsten wenige solcher Rollen hatte.

Und die Frau ist Barbara Stanwyck, und dies ist ein echter Glücksgriff. Sie ist ja nun wahrlich keine Screwball-Ikone, aber nach einigen völlig verschiedenen Filmen mit ihr würde ich sagen, Glückwunsch, die Frau kann einfach alles, und sie schafft eine glaubwürdige Darstellung, ohne gewisse Züge ihres bevorzugten Rollentypus völlig zu verleugnen. Das heißt hier: Sie ist ein Stück weit verrucht, hat auch diese herrlich tiefe, sehr coole Stimme, mit der sie im Übrigen ein frivoles Spiel treibt, wenn sie sie in der zweiten Hälfte des Films bewusst ablegt.
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Verifizierter Kauf
Auf seiner Fahrt über den Atlantischen Ozean geht der Luxusliner "Southern Queen" an der Mündung des Amazonas plötzlich vor Anker. Charles "Hopsie" Pike, Sohn eines steinreichen Bierbrauers, kommt an Bord. Im Schlepptau führt er seinen misstrauischen Aufpasser Muggsy, der ihn seit seiner Kindheit vor jeglichem Unheil bewahrt. Wie alle heiratsfähigen Damen steht auch die spottlustige Jean Harrington drei Etagen höher an der Reling, wo sie gemeinsam mit ihrem Vater und dessen Kompagnon die Ankunft des heiß begehrten Millionenerben beobachtet. Jean ist eine gerissene Falschspielerin. Mit einer trügerischen Liebeslist will das Hochstapler-Trio den artigen Hopsie in die Falle locken. So setzt Jean subversiv zu einer ersten Kontaktaufnahme an, indem sie einen angebissenen Apfel der Verführung zielsicher auf Hopsies Tropenhelm wirft, als dieser gerade die Leiter erklimmt, sodass der schüchterne Schlangenforscher bereits zu ihr aufschauen muss, noch ehe er den Dampfer betreten hat. Weibliches Kalkül diktiert von Anfang an den Lauf der Handlung.

Schon am darauf folgenden Abend gerät Hopsie im Speisesaal mächtig in die Bredouille. Jean nimmt ihn mit einem Handspiegel ins Visier, während sie die ungelenken Flirtversuche der anderen Frauen abschätzig kommentiert. Als Hopsie an ihrem Tisch vorbeiläuft, ergreift sie selbst die Initiative und lässt ihn über ihr ausgestrecktes Bein stolpern, wodurch sie amouröse Turbulenzen in Gang setzt, in denen Jean ihre dominante Haltung bis zum Schluss beibehalten wird. Denn eine zunehmende Sympathie schiebt sich vor die Absicht, Hopsie zu düpieren, weshalb sie den naiven Junggesellen auch heimlich vor den raffinierten Kartentricksereien ihres Vaters schützt.
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Verifizierter Kauf
Ich habe mich selten so amüsiert und das auf ganz hohem Niveau. Grandios Barbara Stanwyck. Und ganz ungewohnt,
aber nicht weniger gut, der etwas tolpatschige, weltfremde Millionär (henry Fonda). Da gibt es nur eines kaufen und
zurücklehnen, am besten Klingel ausstellen, falls man es kann, damit man durch nichts die Dialoge verpasst und ungestört
genießen kann. Daumen ganz hoch.
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Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 2. August 2008
"Die Falschspielerin" heisst im Original "The Lady Eve". Eine englische Lady, die allerdings erst im zweiten Part des Films auftaucht. Preston Sturges Screwball-Comedy glänzt nämlich mit super Einfall, einem Extrem-Cut in der Mitte des Films, wenn aus unserer raffinierten Trickbetrügerin Jean Harrington (Barbra Stanwyk) die alles bezaubernde, liebevolle Lady Eve wird und mit der Verwandlung auch die Locations wechseln, statt an Bord des Luxusliners gehts heiter weiter beim Empfang in einer Brauereivilla. Die Verwandlung hat natürlich Gründe und ein Ziel namens Hopsie (Henry Fonda) den etwas tölpelhaften, schüchternen, weltfremden, naiven, ungeschickten Millionärssohn und Amazonasforscher Charles Pike. Hopsie erforschte im Urwald Schlangen und steigt zur Weiterfahrt nach Beendigung der Expedíton überraschend mit seinem Assistenten und Faktotum und seiner Schlange auf einen Luxusliner.
Hier macht er dann Begegnung mit der wirklichen Schlange...Jean.
Jean, ihr Vater (Charles Coburn) und ein weiterer Komplize bilden ein Betrügertrio, die auf diesen Überfahrten stinkreiche Passagiere beim Kartenspiel um viel Geld erleichtern. Hopsie soll das nächste Opfer werden...aber dann kommt die Liebe ins Spiel. Und ab diesem Zeitpunkt laufen die ganzen Pläne aus dem Ruder. Nicht zuletzt weil Hopsies Assistent die Wahrheit vermutet und schliesslich auch noch an Bord aufdeckt.
Hopsie gibt Jean den Laufpass, diese ist aber noch nicht "fertig" mit ihm, denn sie braucht ihn "wie das Hackebeil den Truthahn"...
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