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Die Fahrt Taschenbuch – 2. März 2009
Englisch Ausgabe
von
Sibylle Berg
(Autor)
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Sibylle Berg
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-
Seitenzahl der Print-Ausgabe352 Seiten
-
SpracheEnglisch
-
HerausgeberRowohlt Taschenbuch
-
Erscheinungstermin2. März 2009
-
Abmessungen11.5 x 2.8 x 19.3 cm
-
ISBN-103499247755
-
ISBN-13978-3499247750
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Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 4. Edition (2. März 2009)
- Sprache : Englisch
- Taschenbuch : 352 Seiten
- ISBN-10 : 3499247755
- ISBN-13 : 978-3499247750
- Abmessungen : 11.5 x 2.8 x 19.3 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 416,715 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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- Nr. 42,819 in Literatur (Bücher)
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Sibylle Berg, 1968 in Weimar geboren und aufgewachsen, war Puppenspielerin, bevor sie 1984 in den Westen ausreiste. Sie studierte kurzzeitig an der Artistenschule Scuola Dimitri im Tessin und arbeitete anschließend in einer Vielzahl von Jobs. 1997 erschien ihr erster Roman Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (Reclam Leipzig). Es folgten Sex II (Reclam Leipzig, 1998), Amerika (Hoffmann und Campe, 1999), Gold (Hoffmann und Campe, 2000), Das Unerfreuliche zuerst - Herrengeschichten (Kiepenheuer und Witsch, 2001), Ende gut (Kiepenheuer und Witsch, 2004), Habe ich dir eigentlich schon erzählt (Kiepenheuer & Witsch, 2006) und Die Fahrt (Kiepenheuer & Witsch, 2007). Ihr Roman Der Mann schläft (Hanser Verlag) war 2009 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Juli 2012 erscheint ihr neuer Roman Vielen Dank für das Leben (Hanser Verlag).
Die Dramatisierung von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot wurde 1999 am Theater Rampe Stuttgart uraufgeführt und war in der Inszenierung des Theaters Oberhausen nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2000. 2000 hatte Helges Leben am Schauspielhaus Bochum Uraufführung, 2001 Hund, Frau, Mann (inspiriert durch die Erzählung Liebe pur von Yael Hedaja) am Theater Rampe Stuttgart. Auch Helges Leben und Hund, Frau, Mann (in der Inszenierung des Burgtheaters Wien) waren 2001 bzw. 2002 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenso 2009 Die goldenen letzten Jahre.
2009 war Helges Leben Basis der gleichnamigen Oper von Mark Moebius und Karola Obermüller, die am 31.05.2009 am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde (Regie: Florian Lutz & Juliane Scherf).
2001 produzierte außerdem der NDR eine Hörspielfassung von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (Regie: Beate Andres); die Hörspielfassung von Ende gut (Realisation: Sibylle Berg und Caspar Brötzmann) wurde 2004 vom WDR produziert (Ursendung: 28.07.2004). Die Hörspielfassung von Das wird schon. Nie mehr Lieben! hatte am 5. Juli 2006 im NDR Ursendung (Regie: Sven Stricker) und wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats gewählt.
Im Juni 2008 wurde Sibylle Berg für ihr Werk mit dem Wolfgang-Koeppen-Literaturpreis der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ausgezeichnet.
Sibylle Berg lebt in Zürich.
Die Dramatisierung von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot wurde 1999 am Theater Rampe Stuttgart uraufgeführt und war in der Inszenierung des Theaters Oberhausen nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2000. 2000 hatte Helges Leben am Schauspielhaus Bochum Uraufführung, 2001 Hund, Frau, Mann (inspiriert durch die Erzählung Liebe pur von Yael Hedaja) am Theater Rampe Stuttgart. Auch Helges Leben und Hund, Frau, Mann (in der Inszenierung des Burgtheaters Wien) waren 2001 bzw. 2002 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, ebenso 2009 Die goldenen letzten Jahre.
2009 war Helges Leben Basis der gleichnamigen Oper von Mark Moebius und Karola Obermüller, die am 31.05.2009 am Theater Bielefeld uraufgeführt wurde (Regie: Florian Lutz & Juliane Scherf).
2001 produzierte außerdem der NDR eine Hörspielfassung von Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (Regie: Beate Andres); die Hörspielfassung von Ende gut (Realisation: Sibylle Berg und Caspar Brötzmann) wurde 2004 vom WDR produziert (Ursendung: 28.07.2004). Die Hörspielfassung von Das wird schon. Nie mehr Lieben! hatte am 5. Juli 2006 im NDR Ursendung (Regie: Sven Stricker) und wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Monats gewählt.
Im Juni 2008 wurde Sibylle Berg für ihr Werk mit dem Wolfgang-Koeppen-Literaturpreis der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ausgezeichnet.
Sibylle Berg lebt in Zürich.
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4,4 von 5 Sternen
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Rezension aus Deutschland vom 5. Juli 2018
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Verifizierter Kauf
Ja, natürlich sind die Personen ratlos, resigniert, depressiv, aber bei Frau Berg stört es mich nicht, zieht es mich nicht runter, ich amüsiere mich über die kleinen fiesen Bosheiten und über die tiefe Wahrheit unserer vernetzten globalisierten Welt, den scheinbar mannigfachen Lebensentwürfen, die dann aber bei näherem Hinsehen auf ein paar simple Bedürfnisse zusammen gedampft werden können. Und niemand, das kenne ich selbst, kann sich selbst entfliehen, an keinem Ort der Welt.
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Man sollte entweder in sich gefestigt sein oder vollkommen verzweifelt und nach Gründen für diese Verzweiflung suchend, wenn man Sibylle Bergs Bücher liest. Darin unterscheidet sich "Die Fahrt" nicht von "
Ende gut
" oder "
Der Mann schläft
". Durch den Aufbau des Romans erscheint mir Bergs Misanthropie jedoch noch einmal gesteigert zu sein. (Auch wenn das in Bezug auf den zeitlichen Verlauf nicht stimmt.) Allerdings immer verbunden mit einem enormen Witz, einer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe, der Fähigkeit, alles auf die Spitze zu treiben und einer beispiellosen Gnadenlosigkeit.
In insgesamt neunundsiebzig kurzen Kapiteln schreibt sich Berg um die Welt und durch die menschliche Existenz des beginnenden 20. Jahrhunderts. Jedes Kapitel ist überschrieben mit dem Namen eines der Protagonisten und dem jeweiligen Ort. So treffen wir Pia, Miki, Helena, Jenny, Peter, Frank, Brian, Michael und viele andere in Berlin, Manaus, Bangkok, Hongkong, Los Angeles, Bombay, Genf, Wien, New York, Tel Aviv oder Bayreuth an. Immer auf der Suche nach sich selbst und nach etwas, was man als den Sinn ihrer Existenz bezeichnen könnte. Berg stellt also die grundlegendste Frage der Menschheit nach dem Sinn des Lebens. Und sie gibt selbstverständlich auch die Antwort: Es gibt keinen.
Zwischen den Figuren ihrer Kapitel webt sie Verbindungen, die nach und nach aufgedeckt werden. Die eine ist die Schwester einer Pornodarstellerin in LA, die von einem ehemaligen Arzt nach Hongkong bestellt wird, dessen Tochter in Shanghai ein Opfer des Organhandels trifft, und so weiter. Die Kapitel sind nicht geordnet, so dass man aufmerksam lesen muss, um stets auf dem aktuellen Stand der Verbindungen zu bleiben. Dabei sind aber wieder die Kapitelüberschriften sehr hilfreich. Eine sehr interessante Machart eines Romans.
Bergs Roman ist aber nicht niederschmetternd, sondern kann einem beispielsweise den inneren Druck nehmen, möglichst viel von der Welt sehen zu müssen. Ich möchte nicht mehr nach Shanghai, Hongkong oder Bombay. Gut, ich wollte da vorher auch nicht hin, aber nun habe ich kein schlechtes Gewissen mehr für meine von manchen leicht als Gleichgültigkeit oder Ignoranz zu verstehende Haltung. (Dabei ist Gleichgültigkeit gar nichts schlechtes, wenn man sich das Wort genauer ansieht.)
Ein Beispiel soll genügen, Bergs zentrale Gedanken zu zeigen: "Wie kam es eigentlich zu diesem großen Missverständnis? Wann entstand die aberwitzige Idee des Individuums, ein Individuum zu sein? Mit allen dazugehörenden Individuumsansprüchen? Glücklich sein zu wollen, nur mal als eines genannt?" Berg lehnt jeden Versuch, dem menschlichen Dasein eine tiefere Bedeutung abzutrotzen, ab. Für sie ist alles Zufall, frei von einem tieferen Sinn.
Das klingt für manchen vielleicht deprimierend, allzu negativ, vor allem nicht wünschenswert. Sicher erscheint mir, dass der gegenteilige Beweis noch nicht erbracht ist und in meinen Augen auch nie erbracht werden wird. Das Positive aber ist, dass für sie eines so gut wie das andere ist. Sie kann einem die letztlich doch erfolglose Anstrengung nehmen, sich mit aller Gewalt unterscheiden zu wollen von anderen, den Individualismus auf die Spitze zu treiben, am eigenen Ende ratlos vor einer Erkenntnis zu stehen, die man auch früher hätte erlangen können. Lesern oder Leserinnen allerdings, die sich nie mit diesen philosophischen Fragen beschäftigen, bewusst oder unbewusst, mag ich nicht zum Lesen dieser Lektüre raten, es sei denn, sie möchten das ändern.
In insgesamt neunundsiebzig kurzen Kapiteln schreibt sich Berg um die Welt und durch die menschliche Existenz des beginnenden 20. Jahrhunderts. Jedes Kapitel ist überschrieben mit dem Namen eines der Protagonisten und dem jeweiligen Ort. So treffen wir Pia, Miki, Helena, Jenny, Peter, Frank, Brian, Michael und viele andere in Berlin, Manaus, Bangkok, Hongkong, Los Angeles, Bombay, Genf, Wien, New York, Tel Aviv oder Bayreuth an. Immer auf der Suche nach sich selbst und nach etwas, was man als den Sinn ihrer Existenz bezeichnen könnte. Berg stellt also die grundlegendste Frage der Menschheit nach dem Sinn des Lebens. Und sie gibt selbstverständlich auch die Antwort: Es gibt keinen.
Zwischen den Figuren ihrer Kapitel webt sie Verbindungen, die nach und nach aufgedeckt werden. Die eine ist die Schwester einer Pornodarstellerin in LA, die von einem ehemaligen Arzt nach Hongkong bestellt wird, dessen Tochter in Shanghai ein Opfer des Organhandels trifft, und so weiter. Die Kapitel sind nicht geordnet, so dass man aufmerksam lesen muss, um stets auf dem aktuellen Stand der Verbindungen zu bleiben. Dabei sind aber wieder die Kapitelüberschriften sehr hilfreich. Eine sehr interessante Machart eines Romans.
Bergs Roman ist aber nicht niederschmetternd, sondern kann einem beispielsweise den inneren Druck nehmen, möglichst viel von der Welt sehen zu müssen. Ich möchte nicht mehr nach Shanghai, Hongkong oder Bombay. Gut, ich wollte da vorher auch nicht hin, aber nun habe ich kein schlechtes Gewissen mehr für meine von manchen leicht als Gleichgültigkeit oder Ignoranz zu verstehende Haltung. (Dabei ist Gleichgültigkeit gar nichts schlechtes, wenn man sich das Wort genauer ansieht.)
Ein Beispiel soll genügen, Bergs zentrale Gedanken zu zeigen: "Wie kam es eigentlich zu diesem großen Missverständnis? Wann entstand die aberwitzige Idee des Individuums, ein Individuum zu sein? Mit allen dazugehörenden Individuumsansprüchen? Glücklich sein zu wollen, nur mal als eines genannt?" Berg lehnt jeden Versuch, dem menschlichen Dasein eine tiefere Bedeutung abzutrotzen, ab. Für sie ist alles Zufall, frei von einem tieferen Sinn.
Das klingt für manchen vielleicht deprimierend, allzu negativ, vor allem nicht wünschenswert. Sicher erscheint mir, dass der gegenteilige Beweis noch nicht erbracht ist und in meinen Augen auch nie erbracht werden wird. Das Positive aber ist, dass für sie eines so gut wie das andere ist. Sie kann einem die letztlich doch erfolglose Anstrengung nehmen, sich mit aller Gewalt unterscheiden zu wollen von anderen, den Individualismus auf die Spitze zu treiben, am eigenen Ende ratlos vor einer Erkenntnis zu stehen, die man auch früher hätte erlangen können. Lesern oder Leserinnen allerdings, die sich nie mit diesen philosophischen Fragen beschäftigen, bewusst oder unbewusst, mag ich nicht zum Lesen dieser Lektüre raten, es sei denn, sie möchten das ändern.
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 7. Januar 2016
Verifizierter Kauf
Sehr unterschiedliche, sehr typische Personen, die neben- und miteinander einherwabern. Es war für mich sehr spannend, die einzelnen Geschichten zu verfolgen, zu sehen, wie es mit ihnen weitergeht, wer wen trifft, wer wen verlässt, und dazu die Trostlosigkeit des Lebens, die blöden Zufälle, die versäumten Chacen, Gelegenheiten, die eigentlich keine sind, Ansprüche und verschiedene Lebenswelten, da schnallst du ab. Hat mir sehr gut gefallen, hat mich sehr gefesselt und zum Nachdenken angeregt! Durch die kurzen Kapitel lässt sich das auch ideal zwischendurch lesen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 6. Juni 2009
Verifizierter Kauf
Dieses Werk ist eine Sammlung von Auschnitten aus dem Leben von Menschen, die unterwegs sind. Unterwegs zwischen den Kontinenten, unterwegs zwischen Jugend und Gegenwart, und noch immer unterwegs zu sich selbst.
Alle sind mehr oder weniger allein und im Prozess der Erkenntnis, dass das Alleinsein auf Dauer doch keine Lösung ist. Und alle erkennen: Es ist sehr schwierig, woanders auf der Welt das zu finden, was man auch zu Hause vermisst - an seinen Mitmenschen, an seinem Umfeld wie auch an sich selbst. Oder mit den Worten von Nicolas de Chamfort: "Das Glück ist keine leichte Sache. Es ist sehr schwer, es in uns selbst, und unmöglich, es anderswo zu finden."
Sibylle Berg webt ein feines Netz aus Schicksalen, Depressionen und Geschichten, die sich mehr und mehr verknüpfen und immer mehr die allen gemeinsamen Ängste vor dem Altern in Einsamkeit, vor Bindungen und vor dem Blick zurück offenbaren. Die Kombination mit nüchternen, sehr treffenden Milieustudien aus Städten und Regionen weltweit legt den Schluss nahe, dass diese Sorgen, Wünsche und Leiden ein verbindendes Merkmal sind - über Grenzen, Kulturen und Kontinente hinweg.
Wer sich grämt über sein eigenes Altern, sollte dieses Buch meiden. Wer es erträgt, kann sich als nächste Herausforderung an Houellebecq wagen, den Meister der Depression und Totengräber der Alternden.
Alle sind mehr oder weniger allein und im Prozess der Erkenntnis, dass das Alleinsein auf Dauer doch keine Lösung ist. Und alle erkennen: Es ist sehr schwierig, woanders auf der Welt das zu finden, was man auch zu Hause vermisst - an seinen Mitmenschen, an seinem Umfeld wie auch an sich selbst. Oder mit den Worten von Nicolas de Chamfort: "Das Glück ist keine leichte Sache. Es ist sehr schwer, es in uns selbst, und unmöglich, es anderswo zu finden."
Sibylle Berg webt ein feines Netz aus Schicksalen, Depressionen und Geschichten, die sich mehr und mehr verknüpfen und immer mehr die allen gemeinsamen Ängste vor dem Altern in Einsamkeit, vor Bindungen und vor dem Blick zurück offenbaren. Die Kombination mit nüchternen, sehr treffenden Milieustudien aus Städten und Regionen weltweit legt den Schluss nahe, dass diese Sorgen, Wünsche und Leiden ein verbindendes Merkmal sind - über Grenzen, Kulturen und Kontinente hinweg.
Wer sich grämt über sein eigenes Altern, sollte dieses Buch meiden. Wer es erträgt, kann sich als nächste Herausforderung an Houellebecq wagen, den Meister der Depression und Totengräber der Alternden.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 5. August 2020
Verifizierter Kauf
Das Buch lässt sich entspannt und angenehm lesen. Sehr zu empfehlen. Auch die Lieferung erfolgte unkompliziert und schnell.
TOP 1000 REZENSENT
VINE-PRODUKTTESTER
Verifizierter Kauf
Ich muß gestehen, bei mir kam zeitweise ein gewisser Überdruss auf. Zwar schreibt Berg wie immer fesselnd, bewegend, emotional und gemein, aber hier konnte mich irgendwann das ganze Elend nicht mehr wirklich interessieren. Zu banal wurden die Leben dieser Menschen, zu wenig nahe ging mir all das, das so wenig mit meiner Welt zu tun hatte, so wenig meinen Dunstkreis berührt.
Klar, hier und dort ein kleines Aaaaha, so einen kenn ich auch, aber dann doch wieder das Abdriften in seltsame, mir nicht immer verständliche Sphären.
Grundsätzlich fände ich dieses Buch sicherlich gut, da ich aber die besseren Werke von Frau Berg kenne, kann ich eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen, andererseits war ich vielleicht auch nicht in der richtig melancholisch weltschmerzigen Stimmung für das Buch.
Wer weiß das schon.
Fazit also, lesesnwert, aber sicherlich kein Muß!
Klar, hier und dort ein kleines Aaaaha, so einen kenn ich auch, aber dann doch wieder das Abdriften in seltsame, mir nicht immer verständliche Sphären.
Grundsätzlich fände ich dieses Buch sicherlich gut, da ich aber die besseren Werke von Frau Berg kenne, kann ich eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen, andererseits war ich vielleicht auch nicht in der richtig melancholisch weltschmerzigen Stimmung für das Buch.
Wer weiß das schon.
Fazit also, lesesnwert, aber sicherlich kein Muß!
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2,0 von 5 Sternen
Ein äußerst negatives und sadistisches Buch, das von Schockeffekt zu Schockeffekt schreitet
Rezension aus Deutschland vom 13. März 2017Verifizierter Kauf
Im Gegensatz zu einem anderen Rezensenten habe ich diesen Sadismus nicht lange ausgehalten. Dieses Buch muss man wirklich nicht gelesen haben, wenn man kein Masochist ist
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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