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Die Fälschung der deutschen Geschichte - I Gebundene Ausgabe

4,5 4,5 von 5 Sternen 8 Sternebewertungen

Produktinformation

  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 430 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 393287840X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3932878404
  • Kundenrezensionen:
    4,5 4,5 von 5 Sternen 8 Sternebewertungen

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Wilhelm Kammeier
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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
4,5 von 5
8 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 8. März 2016
Ich muss zugeben, daß ich auf dieses Buch nicht zufällig gestoßen bin, sondern bereits mit Vorwissen darauf geleitet wurde. Ich habe schon vorher gehört, daß möglicherweise nicht nur viele Überlieferungen/Quellen des Mittelalters gefälscht wurden, sondern die Fälschung sogar noch auf andere Bereiche, wie z.B. die Sprache übergriff. Daher hat mich das Thema nicht sonderlich erschrocken.

Das Buch ist inhaltlich sehr gut. Viele Punkte, wo angebliche Experten so tun, als ob sie überlegen wären, zerlegt Herr Kammeier eindrucksvoll. Mir ist es egal ob jemand einen bestimmten Abschluss hat, insbesondere wenn der Abschluss dafür nötig ist, das Gehirn auszuschalten und Ausreden zu akzeptieren. Kammeier hat mit logischem Menschenverstand verschiedene Quellen geprüft und nachvollziehbar argumentiert.

Zum Teil war das Buch etwas redundant und damit nicht ganz so einfach zu lesen. Aber das sollte in diesem Genre auch nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Ich kann das Buch also absolut empfehlen.
24 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 13. Januar 2009
Von der einfachen Frage, wie viele echte Urkunden und Dokumente des Mittelalters eigentlich bestehen, kommt der Autor zu dem Ergebnis, daß vor 1400 fast alles gefälscht ist, einschließlich Päpstelisten, antiken Autoren wie Tacitus und der Bibel. Fixpunkte unserer Geschichte wie Karl der Große werden als Sagengestalten wie König Arthus enthüllt.
Kritiker machen es sich leicht, wenn sie ihn in die rechte Ecke stellen. Aber in welchen Verlagen sollte man 1937 etwas veröffentlichen, ohne einen braunen Touch zu bekommen?
Wenn man das Buch liest, wird man feststellen daß Kammeier kein Nazi war. Das beweist auch seine Lebensgeschichte. Er war allen unbequem, sogar der DDR.
Es lohnt sich, auch seine anderen Bücher zu lesen, wo er sehr detailliert mit vielen Beweisen den Gründungsprozeß der katholischen Kirche herausarbeiten (in Frankreich, nicht Rom), und auch die Entstehung von Bibel, Thora und Koran darstellt.
47 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 11. März 2020
Ob die Wahrheit jemals ans Tageslicht kommt?
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 10. Januar 2020
Wen wundert's, dass Wilhelm Kammeier nach seinen Veröffentlichungen und Beweisführungen ein schweres Leben führen musste und er schließlich an Unterernährung in den 50ern sterben musste. Die Gilde der Geschichtsbewahrer und Gesichtsbewahrer verzeiht eben nichts. Hass in den Medien ist durchaus keine neue Erfindung, sondern findet sich schon lange auch in der sogenannten Wissenschaft. Als bestbewährtes Mittel hat sich noch immer nicht die sachliche Entgegnung, sondern das einfache Totschweigen erwiesen. Das musste auch Heribert Illig spüren als er mit seiner These aufwartete, dass es die Jahre 614 bis 911 in der realen Geschichte gar nicht gegeben habe. Sachlichkeit wird man auch gegen ihn kaum oder erst gar nicht finden – und vor allem nirgends belastbare Argumente, die die Thesen dieser beiden Autoren ernsthaft in Frage stellen könnten.

Auch wenn Kammeier Illig gar nicht kennenlernen konnte, so stimmen beide in vielem überein. Beide sind sich z.B. einig, dass die Bezeugung eines Karls des Großen durch seinen Biographen Einhard an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist. Nachgeschrieben Erfundenes. Kammeier macht zu Recht darauf aufmerksam, dass nur die Kirche über Jahrhunderte die Deutungshoheit über die Geschichte besaß. Nur ihr Personal war schreib- und lesekundig. Die Kanzleien waren in kirchlicher Hand. Wer sich schon mit diesem Aspekt der Geschichte befasst hat, weiß nicht nur, dass die sogenannte Konstantinische Schenkung schlichtweg eine Fälschung ist, er wird vielleicht auch wissen oder erahnen, dass niemals ein Heinrich VII. drei Tage vor Canossa barfuß im Schnee ausharren musste. Fälschungen, die bis heute keinerlei negative Folgen für die Nachfolger oder das tradierte Geschichtsbild haben. Das sind die zwei wohl bekanntesten aktiv gestalteten klerikalen Irreführungen. Aber was wurde zudem auch vernichtet? Nur wer noch die nötige Naivität aufbringt, kann glauben, dass Kirchenkritsches oder Glaubensablehnendes das klerikale Fegefeuer und inquisitorische Umtriebe über Jahrhunderte überstanden hätte. Nachdenken lohnt sich immer. Dabei hilft Kammeier mit seiner Darstellung, dass die gesamte Geschichte eben erst in der Zeit der Renaissance kirchenfreundlich umgeschrieben, gestaltet und mit Urkunden oder sonstigen Dokumenten befüttert wurde. Es gab nicht nur naheliegende Fälschungen, wie die, dass ein Dorf schon lange von einem Herrscher einem Kloster geschenkt worden wäre, sondern auch die gelehrten strategischen Fälschungen, die zum einen die kirchliche Tradition herausstellen sollte, aber vor allem den Vorrang aller kirchlichen Rechte vor den weltlichen und dessen Herrschern.

Leider ist das Buch nur noch in Einzelfällen als antiquarisches Exemplar zu erwerben. Es hätte wahrlich ein Neuauflage verdient, damit sich Interessierte mit dieser Thematik auseinandersetzen könnten und so gewiss ein ganz neues Geschichtsbild gewinnen. Es kann nicht erforscht oder dargelegt werden, was die Geschichte tatsächlich einst hervorbrachte, aber man wird mit dieser Lektüre den Verdacht und vielleicht sogar die Gewissheit gewinnen, dass sich die Geschichte niemals so zugetragen haben kann, wie sie uns überliefert wurde. Kammeier legt sich auf keinen Zeitraum fest, aber auch ihm fallen die fehlenden Bauten und die fehlenden echten Urkunden gerade für die Zeit der Karolinger und damit in der Zeit von 614 bis 911 auf. Alle Funde lassen sich für die Zeit davor oder die Zeit danach datieren. Man mag für unglaublich halten, aber die Argumentationen überzeugen.

Nur die Kirche hatte die hierarchische Organisation, das erforderliche hörige Personal und die Macht, Geschichte zu erfinden. Wer nicht glauben mag, dass eine groß angelegte, aus Rom gesteuerte Fälscherwerkstatt bei der Gestaltung der Geschichte ihre Hände im Spiel hatte, kann sich schnell eines Besseren belehren lassen – es sein denn, er verdient mit der Verteidigung von Märchen sein Geld.
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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