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Die Erzähler Taschenbuch – 2001

3.0 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Ursula K.Le Guin ist die Poetin unter den SF-Autoren. Ihr einzigartiger Stil gleicht einem wohl temperierten Klavier: Mit nur wenigen, präzise gesetzten Anschlägen bringt sie Akkorde zum Erklingen, die im Leser noch widerhallen, wenn dieser schon lange die letzte Seite umgeblättert hat. In ihre Romane streut sie Symbole und Bilder wie musikalische Motive und scheint kaum eine äußere Handlung zu benötigen, um uns in den Bann zu schlagen.

Die Erzähler gehört -- ebenso wie Planet der Habenichtse und Die linke Hand der Dunkelheit in das Universum der "Hainish". Diese haben vor Urzeiten das menschliche Leben in unserer Galaxie verbreitet, und so ist eine immense kulturelle Vielfalt entstanden, die erst jetzt nach und nach wieder entdeckt wird. Daraus entwickelte sich eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten für Le Guin, Tochter eines berühmten Anthropologen: In Die Erzähler schickt sie die junge Linguistin Sutty auf den Planeten Aka, um dessen Kultur zu studieren. Die Terranerin verlässt nach einer persönlichen Tragödie ihren krisengeschüttelten Heimatplaneten und beginnt ein neues Leben -- durch die Zeitverzerrung vergehen während ihrer subjektiv kurzen Reise 70 Jahre. Bei ihrer Ankunft herrscht auf Aka ein totalitäres Regime, das sich ganz dem Glauben an den technischen Fortschritt verschrieben hat. Mit nackter Gewalt vernichten die neuen Machthaber Religion und Traditionen und drängen die terranische Beobachterin in die Isolation.

Schließlich wird Sutty aber eine Reise in die entlegene Bergwelt gestattet. Hier trifft sie auf die unterdrückten Überreste der alten Kultur, auf eine verfolgte Kaste, die ihre Weisheit von Generation zu Generation im "Erzählen" weitergibt. Immer höher hinauf in die Berge geht die Reise, immer tiefer dringt Sutty in die Geheimnisse der Bewohner ein. Und im größten Heiligtum von Aka begegnet sie letztendlich ihrem ärgsten Feind.

Man mag Le Guin vorwerfen, dass ihr neuester Roman zu sehr eine Variation alter Themen ist, dass er zu viel Moral und zu wenig Handlung enthält. Dennoch ist Die Erzähler unter all den schnellen, grellen SF-Romanen unserer Zeit ein kristallklares Juwel, das sich niemand entgehen lassen sollte. --Birgit Will

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ursula K. Le Guin wurde 1929 in Berkeley/Kalifornien als Tochter der Schriftstellerin Theodora Kroeber und des Anthropologen Alfred Kroeber (daher das K. in ihrem Namen) geboren. Nach einem Geschichtsstudium begann sie Anfang der sechziger Jahre mit dem Schreiben und veröffentlichte ihre ersten SF- und Fantasy-Erzählungen. Ihren Durchbruch erzielte sie schon wenige Jahre später mit dem Roman "Die linke Hand der Dunkelheit" - und mit dem Fantasy-Epos "Erdsee" wurde sie schließlich weltberühmt. Poesie und gedankliche Tiefe ihres Werkes, das nicht nur mit sämtlichen Genre-Preisen ausgezeichnet, sondern auch mit dem amerikanischen National Book Award geehrt wurde, haben in der Science Fiction neue Maßstäbe gesetzt. Die Autorin lebt und arbeitet in Portland/Oregon.


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Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Die Erzähler ist ein neues Meisterwerk der bekannten Science-Fiction- und Fantasy-Autorin Ursula K. Le Guin. Es spielt im schon von früheren Büchern her bekannten Hainish-Zyklus. Wieder wurden ein neuer Planet entdeckt und Vetreter der Ökumene zur Kontaktaufnahme ausgeschickt. Diese neue Welt wird von einem autoritären und fortschrittsgläubigen Regime beherrscht, welches seine kultuerelle Vergangenheit fast vollkommen ausgerottet hat. Die junge Linguisten Sutty erhält die Gelegenheit, Überreste einer alten Kultur zu studieren. Sie lernt die Erzähler kennen, eine Volksgruppe, die durch mündliche Überlieferung alte Traditionen und Weisheiten am Leben erhält. Sutty begreift auch, wie bedroht diese Welt ist, wenn diese alte Kultur vollkommen ausgelöscht werden sollte.
Mit ihrem Buch hält die Autorin uns Lesern, unserer Welt, einen Spiegel vor. Sie zeigt, wohin übertriebener Glaube an den Fortschritt und das Abwenden vom kultuerellen Erbe führen kann. Dieser Roman ist sehr spannenend und anregend geschrieben.
Es stimmt auch, was Jane Yolen über die Autorin geschrieben hat:"Ursula K. Le Guin ist eine wahre Poetin - ihre Bücher regen Leser zum Denken und Denker zum Lesen." In einer bildereichen Sprache werden Situationen und Orte geschildert, man fühlt sich sofort in die Handlung hineinversetzt und gefangengenommen.
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Wie die anderen Rezensenten schon schrieben, ist ihr diesmal der Plot nicht sehr gelungen. Der Schwerpunkt liegt eher auf der persönlichen Entwicklung der Protagonistin und ihre Erfahrungen auf ihrer Reise ( vorsicht Taoismus, insofern ist der Plot ein Teil der Aussage des Buches und durfte nicht spannend, willens- und zielbetont sein ). Das ist ihr in meinen Augen recht gut gelungen, aber z.B. in Linke Hand der Dunkelheit war es besser. Das Thema ist die Unterdrückung einer Kultur durch den "Fortschritt" der Zivilisation. Sie hat mit diesem Buch nach eigener Aussage (sie hat ne gute homepage!) die Ausrottung des Taoismus in China verarbeitet, der zwar zu ihrer Lebenszeit (Kulturrevolution von Mao) passierte, von der sie aber auch sehr lange garnichts wusste. Ich habe das Buch durchaus genossen und Le Guin-Fans dürfen bedenkenlos zugreifen, aber es ist kein Roman für Le Guin-Einsteiger, denn sie hat schon besseres geschrieben.
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Ursula Kroeber Le Guin schreibt immer wieder die Geschichte von Alfred Kroeber ihres berühmten Vorfahren und Ishi dem letzten seines Stammes. Die Begnung des weißen Mannes
mit den indigenen Völker. Nur sie legt sie in die ferne Zukunft. So auch in dem wundervollen Roman "Die Erzähler". Mit poetischer Eindringlichkeit beschreibt sie die Auswirkung von Fundamentalismus in religiöser sowie sogenannter Wissenschaftlichkeit auf eine indigene ferne Zivilisation am anderen Ende des Universums. Gerade in Zeiten wie unsere gewinnen solche Geschichten ihre Bedeutung. Wie gehen wir mit dem uns Fremden um? Welchen Reichtum an Schönheit vernichten wir? Durch den Glauben an unsere kulturelle oder zivilisatorischen Überlegenheit? Oder durch den Irrglauben das das was meine Religion sagt, dass einzig wahre Wort Gottes ist. Es ist eine wundervolle Ergänzung Ihres Hainish Zyklusses.
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Als LeGuin-Fan der ersten Stunde und Leser all ihrer Bücher muss ich leider sagen, das ist das schwächste Buch, das ich von ihr kenne. Der Plot schleppt sich so dahin und man muss schon wirklich neugierig (oder Fan wie ich) sein, um die ersten 100 Seiten durchzuhalten. Leider kommt aber auch danach nichts (oder nicht viel). Die Story ist dünn, die Charaktere bleiben farblos. Schade, schade, ich war total enttäuscht und kann deshalb "Die Erzähler" wirklich nicht weiterempfehlen.
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