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Die Eiswand: Roman. Aus dem Japanischen von Oscar Benl Gebundene Ausgabe – 6. November 1968

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Eiswand
OT Hyoheki OA 1957 DE 1968Form Roman Epoche Moderne
Mit diesem spannenden Roman über eine Dreiecksgeschichte, die in einer tödlichen Bergbesteigung gipfelt, bereicherte Inoue Yasushi die japanische Literatur um das neue Genre des »Bergsteiger-Romans«.
Entstehung: 1955 war in der Steilwand des Vorderen Hodaka in den Japanischen Alpen ein Mitglied einer Alpinistengruppe ums Leben gekommen, als ein Nylonseil riss. Ausgehend vom Bericht über das Unglück sowie seinen eigenen Erfahrungen mehrerer Besuche dieses Bergs entwickelte Inoue den mehr als 500-seitigen Roman Die Eiswand, der 1956 / 57 zuerst in einer Tageszeitung publiziert wurde.
Inhalt: Kyota Uozu steigt mit seinem Freund und Bergpartner aus der Studentenzeit Otohiko Kosaka auf den Berg Hodaka. Zehn Meter vor der Spitze reißt das Nylonseil, das die beiden verbindet, im Schneesturm auseinander und Kosaka stürzt ab. Direkt nach dem Unfall spekulieren Journalisten über mögliche Todesursachen: ob die Qualität des Nylonseils mangelhaft war, die beiden das Seil falsch benutzt haben, Uozu das Seil abgeschnitten hat, um sich selbst zu retten, oder ob es Kosaka war, der sich aus unglücklicher Liebe zu einer verheirateten Frau selbst getötet hat. Uozu wird gezwungen, die schlechte Qualität des Seils unter Beweis zu stellen, um seine eigene Ehre und Unschuld sowie die seines Freundes zu verteidigen. Da er bei der Tochterfirma des Nylonseilherstellers arbeitet, muss er diesen Kampf mit der Unterstützung seines Chefs Tokiwa führen. Kyonosuke Yashiro testet die Stärke des Nylonseils und stellt fest, dass es unter verschiedenen Umständen stärker ist als ein Hanfseil. Hierauf wird Uozu gezwungen, seine Firma zu verlasen. Er verliebt sich in Minako, die Ehefrau Yashiros, doch nachdem der Leichnam von Kosaka gefunden wurde, akzeptiert er den Heiratsantrag von Kosakas Schwester Kaoru – nicht aus Liebe, sondern aus einer Art Verantwortungsgefühl heraus. Er beschließt, nochmals den Berg zu bezwingen, um seine Liebe für Minako zu überwinden. Das Unternehmen endet in einem abermaligen Unglück und seine Verlobte wartet am Fuß des Bergs vergeblich auf ihn.
Wirkung: Die Züge eines Kriminalromans und die realistische Darstellung der japanischen Gesellschaft in den 1950er Jahren zogen die japanischen Leser an und machten das Buch zu einem Bestseller. Inoue wurde für dieses Werk mit dem Geijutsuin-Preis, dem Preis der Akademie der Künste, ausgezeichnet. S. S. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Yasushi Inoue wurde am 6. Mai 1907 in Asahikawa im Norden der japanischen Insel Hokkaido geboren und starb am 29. Januar 1991 in Tôkyô. Mit sechs Jahren kam er zu seiner Großmutter, einer früheren Geisha, nach Shizuoka auf der Halbinsel Izu südlich von Tôkyô und ging dort auf die Mittelschule. 1926 wechselte er auf die höhere Schule. Während dieser Zeit trainierte er Judo und schrieb nebenher Gedichte. Zur Enttäuschung seiner Familie durchbrach er die Familientradition, nach der die Söhne seit sieben Generationen Ärzte geworden waren, und studierte zunächst Jura, später Kunstgeschichte und machte 1936 seinen Abschluss. Nach seinem Examen veröffentlichte er einige Gedichte und Kurzgeschichten in Zeitschriften, arbeitete dann aber erst als Journalist für die große japanische Tageszeitung Mainichi-shimbun in Osaka. Erst um 1950 etablierte er sich als freier Schriftsteller.


»Wie wohl kein anderer lebender Schriftsteller vereint Inoue auf sich und sein Werk die Sympathie und Zuneigung seiner Landsleute. Als großer Meister der japanischen Gegenwartsliteratur, als Botschafter und Brückenbauer zu den Kulturen des asiatischen Festlandes, als verständnisvoller Förderer der Künste im eigenen Land und als lebendiges Beispiel einer zugleich traditionsverwurzelten wie lebensoffenen Lebensform fällt ihm die Rolle eines Vorbilds zu, die ihn fast schon wieder entrückt. Doch die Herzlichkeit und Würde, die der Mensch Inoue ausstrahlt, seine Aufrichtigkeit und Humanität sind dazu angetan, jede Distanz zu überwinden.« Irmela Hijiya-Kirschnereit

 

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Format: Taschenbuch
In klaren, knappen Sätzen schildert der Roman das Ende einer Freundschaft und die Faszination der kalten Bergwand, die für Uozo einen Wendepunkt markiert. Die Schilderung japanischer Verhältnisse zeigt deutliche Unterschiede zu unserer Gesellschaft, dennoch lassen sich Grundprobleme der Zivilisationsflucht und betreffs zwischenmenschlicher Probleme leicht nachvollziehen. Inoue entwirft das Bild eines unangepassten Menschen, der sich mit der Gesellschaft und ihren Freuden und Zielen nicht zufriedengeben kann und letztlich scheitert auf seinem Weg.
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