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Die Eiserne Lady

3.6 von 5 Sternen 119 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent, Alexandra Roach
  • Regisseur(e): Phyllida Lloyd
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Concorde Video DVD
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 119 Kundenrezensionen
  • ASIN: B007AQ1LAK
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Anfänge als Lokalpolitikerin in einem Bezirk Nordlondons sind für Margaret Thatcher schwer. Ihre männlichen Kollegen nehmen sie nicht ernst, erste politische Gehversuche scheitern. Doch dann wird sie 1961 Parlamentssekretärin, ein Posten als Ministerin folgt. 1979 avanciert sie zur ersten weiblichen Ministerpräsidentin Großbritanniens, ein Amt das sie bis 1990 ausführt. An ihrer Seite steht Ehemann Denis, Vater ihrer Zwillinge, Liebhaber, Berater und Stütze. Als sie 1982 Argentinien nach der Besetzung der Falklandinseln den Krieg erklärt, erhöht sich der politische Druck auf ihre Person.

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Eine alte Dame steht etwas verloren in einem kleinen Laden, um Milch zu kaufen. Sie wirkt etwas deplaziert, fast wie aus der Zeit gefallen, als wäre dies nicht mehr ihre Welt. Und in der Tat ist das England des 21. Jahrhunderts nicht mehr die Welt der Margaret Thatcher, die als erste Frau von 1975 bis 1990 Führerin der Konservativen Partei sowie von 1979 bis 1990 die erste weibliche Premierministerin Großbritanniens und damit eine der mächtigsten Frauen der Welt war. Als Tochter eines Kolonialwarenhändlers, der gleichzeitig auch das Bürgermeisteramt innehatte, kommt Thatcher schon in jungen Jahren in Berührung mit Politik und begibt sich nach ihren Studium in Oxford auf den Weg durch das politische Establishment, der sie schließlich bis an die Spitze des Landes führt.

Der Film, als intimes Kammerspiel inszeniert, gibt einen biografischen Abriss auf Thatchers Leben, indem er auf wesentliche Episoden ihres Werdegangs zurückblickt. Thatcher selbst, seit einigen Jahren an Demenz erkrankt, zeigt der Film als liebenswerte, wenn auch leicht schrullige alte Dame, die Zwiegespräche mit ihrem verstorbenen Mann Denis führt und sich an Begebenheiten aus ihrer Vergangenheit erinnert. Regisseurin Phyllida Lloyd musste sich deswegen einige Vorwürfe gefallen lassen, Thatcher zu unkritisch gezeigt zu haben: Thatchers politischen Wirken spielt nur am Rande eine Rolle und wird einzig und allein aus ihrer sehr persönlich gehaltenen Perspektive heraus gezeigt. Sie muss sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten und sich auch innerhalb ihrer eigenen Partei ihre Führungsposition hart erkämpfen. Doch auch Macht und Einfluss haben ihren Preis.

Die eiserne Lady ist eine One-Woman-Show: Meryl Streep verschmilzt in einer bravourösen, zurecht mit dem Oscar ausgezeichneten schauspielerischen Leistung vollständig mit der von ihr dargestellten Persönlichkeit. Kostüm- und Maskenbildner haben ganze Arbeit geleistet, aber es ist Streeps brillantes Spiel, dass die britische Ex-Premierministerin zurück auf die große Bühne des Lebens holt. Es ist nach Mamma Mia! Streeps zweiter gemeinsamer Film mit Regisseurin Phyllida Lloyd, ganz eindeutig der Hauptdarstellerin auf den Leib geschrieben. Dem Damentrio – Drehbuchautorin Abi Morgan ist die Dritte im Bunde – gelingt es, den Menschen hinter der Politikerin sichtbar zu machen: Ein sehr intimes und persönliches Porträt einer außergewöhnlichen Frau, die – politische Einstellung hin oder her – auf einen eindrucksvollen Lebensweg zurückblicken kann. -- Ellen Große

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Gerne hätte ich mehr über M. Thatcher erfahren. Dies war leider überhaupt nicht der Fall. Ein wenig Werdegang, der eine oder andere Zwischenfall in ihrer Regierungszeit, das wars auch schon. Der Film zieht sich dahin, man erhält keine tieferen Einblicke in das Schaffen der Eisernen Lady. Schade um die vertane Chance. Einzig M. Streep glänzt in ihrer Rolle.
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Format: DVD
Es ist ja beruhigend, dass hier so vielen Rezensenten das politische Wirken der Margaret Thatcher lebhaft in Erinnerung geblieben ist und man nicht verschont davon bleibt, die näheren Zusammenhänge hier auch noch dargelegt zu bekommen. Aber wenn man doch schon alles über Mrs. Thatcher weiß, fragt sich: Warum ein solcher Film?
Den wenigsten dürfte wirklich bewusst sein, dass Mrs. Thatcher an der Alzheimer Demenz erkrankt ist ... aber ich vergaß: so etwas möchte man natürlich eigentlich überhaupt nicht wissen.
Aber genau hierum geht es doch in diesem Film! Er schildert das gegenwärtige Leben der ehemaligen englischen Premierministerin von Großbritannien - oder besser gesagt: das von vor 5-6 Jahren. Damit zeigt der Film eindrücklich, was im Kopf eines an Demenz erkrankten Menschen vorgeht. Wichtige Dinge werden erinnert, Unwichtiges vergessen. Wichtig schien Mrs. Thatcher ihr Mann Dennis. Immer wieder gleiten die Erinnerungen bruchstückhaft zu ihm zurück, sei es im privaten, sei es im politischen Bereich. Er schien in ihrem Leben eine immanent herausragende Rolle gespielt zu haben, so bedeutend, dass er ihr als Halluzinationen (völlig typisch für ihre Erkrankung!) das Leben schwer macht ... oder vielleicht doch wieder leicht und erträglich? In diesem Zusammenhang von nervigen Geisterszenen zu sprechen hinterlässt bei mir Unverständnis.
Mrs. Thatcher erinnert sich nur ungenau und unzusammenhängend. Mal besser, mal schlechter. Als eine prägende Erfahrung neben ihrem Mann dürfte dabei mit Sicherheit ihre Entscheidung über den Falklandkrieg angesehen werden. Gleichwohl der Hass der eigenen Bevölkerung, ihr Rücktritt.
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Von J..... am 29. Oktober 2012
Format: DVD
galt sie, die erste weibliche Premieministerin in einem westlichen Land. Dieser Film zeigt NICHT wie ich zuerst erwartet hatte, eine einigermaßen vollständige (politische) Biographie oder eine filmische Dokumentation ihres wirkens. Der Film zeigt Ausschnitte aus MTs Leben, und Ausschnitte ihres politischen Handelns. Im Vordergrund steht aber das Leben der MT als Greisin, als Seniorin. Es ist ein Melodram, das zeigt, wie Thatcher immer weiter in die Verwirrtheit aufgrund ihrer Demenz gleitet. Ihrer Erinnerungen verweben sich dann ganz typisch mit tatsächlichem, aktuellen Geschehen. Auch das Langzeitgedächtnis bleibt auf Dauer nicht völlig verschont.

Ob man dem Thatcherismus etwas abgewinnen kann oder nicht: Meryl Streep macht auch in diesem Film einen großartigen Job wie ich finde. Der Film mag auch eine Idee davon vermitteln, wie die eiserne Lady wurde wie sie war. "Hart" in einer männerdominierten Welt, die gezeigte Emotionen dazu nutzt, das konkurrierende Gegenüber wegzubeissen. Gerade eine Frau, die sich da durchsetzen wollte und immerhin ca. 11 Jahre durchgesetzt hat, musste eine gewisse Härte mitbringen und eine gewisse "Kälte" entwickeln.

Ich hatte vom Film mehr, anderes erwartet. Deutlich zu kurz gekommen sind mir z.B. die Darstellung, wie schwierig die damaligen Lebensverhältnisse der Menschen waren. Gezeigt wurde meist nur die Reaktion der Bevölkerung auf die Regierungstätigkeit. Auch das - dem vernehmen nach - angespannte Verhältnis zur Queen wurde nicht oder kaum thematisiert.

Der Film ist die Beschreibung des persönlichen Demenzdramas von Marghret Thatcher. Sehenswert in dieser Hinsicht auf jeden Fall. Als politischer Film hätte ich allerdings mehr, sogar vielmehr erwartet.
2 Kommentare 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Dieser Film hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir mehr erzählte Lebensgeschichte von Margaret Thatcher erhofft hatte. Ihre Rückblicke als Seniorin in einem Heim sind zwar stimmig, nehmen aber irgendwie immer etwas Fahrt aus dem Verlauf der Geschichte. Dennoch - alle Daumen hoch für Meryl Streep, sie spielt umwerfend. Wer die englische Fassung ansieht, wird mir vor allem zustimmen, wie genial sie die Stimme der Eisernen Lady zu imitieren in der Lage ist.
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Von Hemeraner TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 6. September 2015
Format: DVD Verifizierter Kauf
Die betagte Margaret Thatcher (in jung: Alexandra Roach, in alt: Meryl Streep) blickt dement immer wieder nach dem Tod ihres Mannes in ihre Vergangenheit zurück. Ihr verstorbener Mann ist für sie allgegenwärtig dabei. Allerdings hat sie nur allzu oft Ausfälle. 1950 bleibt der erste Wahlerfolg von Margaret Roberts. Denis Thatcher ((in jung: Harry Lloyd, in alt: Jim Boradbent)macht ihr daraufhin einen Antrag. In der Tat arbeitet sie sich hoch und wird bis 1974 Erziehungsministerin. Der Generalstreik macht dem öffentlichen Leben zu schaffen. Müll stapelt sich in die Höhe. Der Premierminister ist zu schwach, daher will Thatcher selbst Premier werden. In diese Zeit fällt der Tod ihres Sprechers durch einen Anschlag der IRA.

Die Wahl 1979 kann die konservative Partei überragend für sich beanspruchen. Thatcher wird am 04.05.1979 die erste Premierministerin und zieht in die No. 10 Downing Street ein. In den frühen 80ern kommt es in Großbritannien zu einer schlimmen Rezession. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Trotzdem ordnet sie extreme Sparmaßnahmen an und ist dafür verhasst. Die IRA begeht in der Zeit auch diverse Anschläge. Während eines Aufenthalts in einem Hotel kommen sie und ihr Mann gerade noch so mit dem Schrecken vor einem Anschlag davon. Als aufgrund von Sparmaßnahmen die Falkland-Inseln ohne Marineschutz sind, besetzen die Argentinier die Inseln. Thatcher fährt schweres Geschütz auf.

Nach dem Falklandkrieg boomt Großbritannien wieder und Thatcher steigt im Ansehen. Letztlich ist sie aber weiterhin mehr als konservativ und in alten Mustern verwurzelt. Auf ihre Berater hört sie kaum und zieht ihr eigenes DIng durch. ..
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