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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
14
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 12. Mai 2004
Wer bisher gedacht hat, Wissenschaft wird von alten Männern mit langen Bärten betrieben, die sich still und leise in ihr Kämmerchen zurückziehen, bis sie ihre neusten Erkenntnisse der Welt mitzuteilen gedenken, der wird mit diesem Buch eines besseren belehrt.
James D. Watsons' „Doppelhelix" entmystifiziert in klaren einfachen Worten die Welt der Naturwissenschaft. Vom Eheproblem des Vorgesetzten, über den Wunsch ein französisches Opair-Mädchen kennenzulernen, bis hin zum „inoffiziellen Entleihen" fremder Forschungsergebnisse ist das Streben und Handeln des Nobelpreisträgers nichts Fremdartiges, was man erst versteht, wenn man studiert hat. Nein, ganz im Gegenteil spiegelt es das Leben an sich wieder, in all seinen glänzenden Facetten.
Die autobiographische Aufzeichnung seiner Arbeit an der Entschlüsselung des Erbguts ist voll von knuffigen Originalen, alltäglichen Situationen und ureigenen Gefühlen, so dass der von Watson gegangene Weg lebendig und nachvollziehbar wird.
Zwar kommt es tatsächlich hin und wieder vor, dass man die eingangs erwähnten alten Männer mit langen Bärten trifft (sowohl in der „Doppelhelix" wie im echten Leben), doch sind es auch nur ganz normale Menschen die auf keinem marmornen Sockel stehen. Dies ist nur eine von vielen Erkenntnissen, die man nach knapp 190 Seiten mitnimmt.
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am 13. April 2010
Als ich 1963 als junger Medizinstudent mit der Biochemie in Berührung kam ,stand alles noch unter dem Eindruck des Nobelpreises,den Watson und Crick für ihr Modell der DNS bekommen hatten.Für mich damals die Entdeckung des Jahrhunderts(sie ist es heute noch für mich!!).Mich verfolgte jahrelang der Gedanke..wie war das möglich!? Dann bekam ich Watsons 2. Geniestreich in die Hand.nämlich diese Büchlein..und ich wurde eingeführt in eine Welt des ahnenden Strebens und Staunens, des bereitwilligen Darbietens genialer Gedanken,der großen Visionen und kleinen Schritte.Das Herantasten und Zurückgedrängtwerden,das Hoffen und Herunterfallen,die Vision von einem Modell,das zunächst schemenhaft wie eine Fata morgana war,alles das wird so plastisch,menschlich geschildert,daß der Leser--auch der Laie- fast ein wenig mit denkt,mit puzzelt .. und mitsiegt.Ich behaupte,nie ist vorher oder nachher
über Genie und Genialisches so geschrieben worden
Wenn "nature" damals meinte,auch dieses kleine Büchlein hätte den Nobelpreis für Literatur verdient,stimme ich dem voll zu.Das Göttliche des genialischen Denkens,hier wird es menschlich.hier in diesem Büchlein.!..die Maske wird dem Akademischen weggerissen..in den so abstrakten Gedankenspielen des großen Watson kann sich jeder selbst erkennen....unglaublich!
Die Welt der aufstrebenden Biochemie...die Welt der Pauling,Perutz,Craig..die von anglikanischem Entdeckergeist
geprägte Welt im Cambridge der berühmten 50-er Jahre wird sozusagen nebenbei beleuchtet..man betrachtet einen fremden Kosmos--und man glaubt ,man gehört dazu!.
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am 2. Juni 2005
Ein absolut wichtiges Buch über DIE naturwissenschaftliche Leistung im 20. Jahrhundert - hochinformativ - da Watson es sich leisten konnte, vom hohen Ross des abgehobenen Wissenschaftlers herabzusteigen und die wahren Hintergründe zu schildern.
Auch wertvoll für Biologie - Schüler und Studierende, die sich so einen etwas anderen Zugang zur Naturwissenschaft verschaffen können, zumal es sich sehr gut lesen lässt. Der Durchbruch gelang 1952 auch ohne profunde Chemie-Kenntnisse - beruhigend vielleicht, aber besser geht's wohl doch mit.
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am 22. Juni 2004
Das Buch wurde mir von einem Freund kurz vor Beginn meiner Diplomarbeit geschenkt. Obwohl ich kein Naturwissenschaftler bin, hat mir die Lektüre dabei geholfen, die eigene wissenschaftliche Arbeit in einem produktiveren Licht zu sehen. Selbst Nobelpreisträger scheinen normale Menschen mit nachvollziehbaren Bedürfnissen zu sein. Auch in der Wissenschaft geht es nicht nur um Wahrheit. Wie im nicht-akademischen Leben auch hängt der Erfolg hier auch davon ab, wie man sich verkauft und von vielen kleinen "Zufällen". Das Bild, das ich von Nobelpreisträgern hatte, hat sich damit entmystifiziert. Jedoch habe ich den Respekt und die Bewunderung für ihre Arbeit nicht verloren, sondern einfach nur geschnallt, dass es immer noch Menschen sind, die dies vollbringen.
Ganz nebenbei empfand ich die Art und Weise, in der der Entdecker selbst, von der Entdeckung erzählt nicht nur unterhaltend, sondern auch ziemlich spannend.
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am 29. Juli 2015
Wer bisher gedacht hat, Wissenschaft wird von alten Männern mit langen Bärten betrieben, die sich still und leise in ihr Kämmerchen zurückziehen, bis sie ihre neusten Erkenntnisse der Welt mitzuteilen gedenken, der wird mit diesem Buch eines besseren belehrt.
James D. Watsons' „Doppelhelix" entmystifiziert in klaren einfachen Worten die Welt der Naturwissenschaft. Vom Eheproblem des Vorgesetzten, über den Wunsch ein französisches Opair-Mädchen kennenzulernen, bis hin zum „inoffiziellen Entleihen" fremder Forschungsergebnisse ist das Streben und Handeln des Nobelpreisträgers nichts Fremdartiges, was man erst versteht, wenn man studiert hat. Nein, ganz im Gegenteil spiegelt es das Leben an sich wieder, in all seinen glänzenden Facetten.
Die autobiographische Aufzeichnung seiner Arbeit an der Entschlüsselung des Erbguts ist voll von knuffigen Originalen, alltäglichen Situationen und ureigenen Gefühlen, so dass der von Watson gegangene Weg lebendig und nachvollziehbar wird.
Zwar kommt es tatsächlich hin und wieder vor, dass man die eingangs erwähnten alten Männer mit langen Bärten trifft (sowohl in der „Doppelhelix" wie im echten Leben), doch sind es auch nur ganz normale Menschen die auf keinem marmornen Sockel stehen. Dies ist nur eine von vielen Erkenntnissen, die man nach knapp 190 Seiten mitnimmt.
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am 13. August 1999
Jeder sollte heute, im Zeitalter der Biotechnologie und Gentechnik, die Namen Crick und Watson kennen, Entdecker der DNA und Nobelpreisträger 1962. Dieses Buch ist von einem von ihnen, und es behandelt genau diese Entdeckung. Watson schildert in leicht verständlicher Sprache die Vorgänge die zur Entdeckung der DNA-Struktur geführt haben, und überhaupt seine Erlebnisse in den Jahren 1951-53. Dieses Werk ist eines der wenigen Bücher, in denen ein moderner Wissenschaftler, der eine weltbewegende Entdeckung macht, nicht nur ihren wissenschaftlichen Teil veröffentlicht, sondern auch die gesamten Erlebnisse und Gedanken des Forschers wiedergeben. Es liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte. Für mich war das Buch eines der ersten, die mich wirklich für die Wissenschaft interessiert haben. Man muß nicht Chemiker sein, um die Faszination der Forscher für die Grundstruktur des Lebens und damit auch dieses Buch zu verstehen. Für mich gehört es gemeinsam mit Hawkins "Eine kurze Geschichte der Zeit" zu den populärwissenschaftlichen Büchern, die man unbedingt gelesen haben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 6. Januar 2013
Sehr schönes Buch, um zu sehen, wie Wissenschaft früher stattgefunden hat und teilweise heute noch Anwendung findet, da viele Strukturen noch immer nicht aufgeklärt sind. Hat mich ein wenig an die eigene Arbeit erinnert, ...

Leider geht so eine Entdeckung heute nicht mehr so schnell.
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am 25. April 2015
...das ist es, was das Buch auch heute noch lesenswert macht. Da beschreibt ein Nobelpreis-Empfänger, wie er es geschafft hat, diesen zu bekommen. Seine Schilderungen über die eigene Begrenztheit und die seiner Mitarbeiter machen das Erzählte glaubhaft und spannend.
Gerade die zwischenmenschlichen Beweggründe, werden amüsant und nachvollziehbar geschildert.
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am 27. Mai 2002
Wenn man sich für Naturwissenschaften interessiert sollte man dieses Buch unbedingt gelesen haben.Für jederman verständlich beschreibt Watson,wie er mit seinen Kollegen die Struktur der Doppelhelix entschlüsselte,und liefert Einblicke wie wissenschaftliches Arbeiten funktionieren kann.Er beschreibt eine der wichtigsten Entdeckungen in der Biologie aus einer sehr persönlichen Sichtweise,und lässt kaum ein gutes Haar an seinen Mitarbeitern,was oft sehr amüsant ist.Wer also nur trockene Fakten über die DNA-Struktur bekommen will wird etwas enttäuscht sein,will man allerdings mehr über die Hintergründe der Entdeckung aus der Sicht von Watson erfahren stehen einem einige Stunden mit kurzweiligem Lesevergnügen bevor.
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am 30. Dezember 2015
Inhaltlich kann ich den anderen Positiv-Rezensenten zustimmen, es gibt dem nicht mehr viel hinzuzufügen, mir hat das Buch sehr gut gefallen, allerdings war es für mich als Laien zu Chemie-spezifisch
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