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Die Demütigung: Roman Gebundene Ausgabe – 8. März 2010

3.5 von 5 Sternen 35 Kundenrezensionen

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Simon Axler, einer der großen Theaterschauspieler seiner Generation, ist am Ende. „Er hatte seinen Zauber verloren. Der Impuls war erloschen. ... Er konnte nicht mehr spielen. Auf die Bühne zu treten wurde zur Qual.“ So lauten die ersten Sätze in Philip Roths Roman Demütigung. Der sechzigjährige Simon fällt in eine tiefe Depression, verbringt 26 Tage in einer psychiatrischen Klinik und zieht sich schließlich, von seiner Frau verlassen, in sein abgelegenes Haus in Upstate New York zurück. Dort wird er zum hilflosen Zeugen seines eigenen Verfalls, den er nicht aufzuhalten vermag. Doch dann tritt Pegeen in sein Leben, die lesbische Tochter eines Jugendfreundes und es entwickelt sich trotz aller Widrigkeiten (Altersunterschied, Pegeens Homosexualität) eine leidenschaftliche Affäre. Simons Verzweiflung und Versagensängste beginnen zu schwinden und er schöpft neue Kraft. Dennoch ist diese Beziehung von vorneherein zum Scheitern verurteilt und gipfelt in einer finalen Demütigung, die Simon nicht überleben will.

In diesem knappen und dichten Roman von nicht einmal 140 Seiten ist kein Satz zu viel geschrieben. Schnörkellos und ohne überflüssige Details inszeniert Roth den Fall von Simon Axler, der mit gnadenloser Konsequenz auf sein logisches Ende zutreibt. Wieder einmal blickt Roth in den Abgrund der menschlichen Existenz und bleibt seinen Hauptthemen treu: Altern und Sterben, Sexualität und Selbstbetrug. Auch wenn Demütigung vielleicht nicht zu den besten Büchern des 77-jährigen Amerikaners gehört, so hebt es sich doch deutlich von anderen Neuerscheinungen des Frühjahrs ab und beweist erneut Roths literarische Größe.
- Alexandra Plath

Pressestimmen

"Ein Buch, dessen skizzenhafte, von keinem überflüssigen Detail verstellte Inszenierung auf jeder Seite Roths souveräne Meisterschaft zu erkennen gibt." Thomas David, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.09

"Ein grandioser Roman: Bleibt zu sagen, dass das Ende dieser Geschichte vom ersten Satz an feststeht und das man sie gleichwohl atemlos liest - und ehrfürchtig staunt über das Können dieses wahrhaft großen Schriftstellers." Ulrich Greiner, Die Zeit, 04.03.10

"Philip Roth erzählt in "Die Demütigung" meisterhaft von einem tödlichen Spiel. Ein Roman, der das Leben als grimmige Komödie entlarvt." Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 08.03.10

"Der Sog, den die Geschichte von der ersten Seite an entfaltet, lässt fast vermuten, dass sie dem großen Erzähler besonders nahegegangen ist." Der Spiegel, 08.03.10

"Philip Roths Novelle ist große Kunst." Martin Ebel, Tages-Anzeiger Zürich, 12.03.10

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Format: Gebundene Ausgabe
Schon der Titel von Philip Roths "The Humbling" bringt fuer den deutschen Leser die ersten Schwierigkeiten, gibt es doch keine eindeutige deutsche Uebersetzung fuer "Humbling". Die Bedeutung im Deutschen bewegt sich irgendwo zwischen Demut, Demuetigung (humiliation) und Bescheidenheit (humility). Mehr eine Art positiver Demuetigung, ein Herunterholen aus zu hohen Hoehen, ein Bescheiden-machen, oder eine "Bescheidung" (humble = bescheiden); Demut lehren, bzw. lernen.

Philip Roth erzaehlt uns auf 140 Seiten, die "Bescheidung" des Simon Axler, den schmerzhaften Reality Check eines alternden Mannes, der seine besten Tage lange und weit hinter sich gelassen hat. Ehemals ein gefeierter und sehr erfolgreicher Schauspieler, hat er nun, das 70ste Lebensjahr im Visier, sein Talent verloren und mit ihm seine Frau. Er hat sich selbst in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, lehnt es ab neue Theaterrollen anzunehmen und hat sich vollstaendig aus dem oeffentlichen Leben zurueckgezogen. Im Grunde hat er sich selbst aufgegeben.

In dieser Situation begegnet er nun, nach 30 Jahren, Pegeen, der Tochter alter Schauspielkollegen und Freunde aus frueheren Tagen. Die mittlerweile 40-jaehrige Frau und der 65-jaehrige Simon beginnen eine genauso eigenartige wie ungleiche Affaere. Wie schon aus den Grundkoordinaten dieser Konstellation ableitbar, handelt es sich dabei um alles andere als eine "normale" Beziehung, insbes. auch deshalb, da Pegeen bis zu diesem Zeitpunkt ein Leben als lesbische Frau gelebt hat. Letztlich geht es jedoch wieder, wie in allen neueren Buechern Roths, um das Thema Altern, Sterben und Tod.

Zeit seines Lebens hat Roth immer nur ueber Themen geschrieben, die unmittelbar mit ihm selbst und seinem Leben zu genau diesem Zeitpunkt zu tun hatten.
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Format: Taschenbuch
Simon Axler kann plötzlich nicht mehr. Der berühmte Schauspieler kann nicht mehr, womit er Geld verdient: auf der Bühne oder auch mal vor der Kamera stehen und voller Selbstsicherheit seinen Job tun. Axler bricht zusammen und kann nicht mehr. Er muss in die Psychiatrie. Danach verlässt ihn endlich seine Frau und er findet neue Energie darin, dass es ihm scheinbar gelingt, eine fünfundzwanzig Jahre jüngere Lesbe zu verführen. Er geht mit ihr eine Beziehung ein und glaubt, sie verwandelt zu haben, wenn sie plötzlich auf schicke Kleidung und modische Frisuren abfährt, die er ihr rücksichtslos spendet. Doch dann macht sie abrupt Schluss und auch Axler bleibt nun nicht vom Roth-Syndrom verschont, das jedem seiner männlichen Protagonisten widerfährt: Die Wut gegen sich selbst, das Selbstmitleid, die Agonie. Gerade hier hätte Roth sicher mehr bieten können und das Ende dieses kurzen und knackigen Romans noch etwas verlängern können, ohne dabei dem Leser die Freude an Axlers wütender Verzweiflung zu nehmen. Dennoch kommen Roth-Liebhaber ganz auf ihre Kosten bei den gut 120 Seiten.
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Von Gerhard Mersmann TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 13. Mai 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Mit dem 2009 erschienen Roman Demütigung veröffentlichte Philip Roth sein 30. Buch. Es ist nicht verwunderlich, dass der Autor, nunmehr selbst gut in den Siebzigern, in der letzten Dekade vermehrt das Phänomen des alternden Mannes thematisiert. Bereits in Jedermann und Exit Ghost hatte er die letzte Lebensphase des Mannes mit seinen tragischen und komischen Implikationen zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. In Demütigung steigert er die bereits verwendete Metaphorik, indem er als Hauptfigur einen einstmals gefeierten Schauspieler zum Protagonisten macht.

Simon Axler, der in den Staaten als einer der großen Darsteller des Falstaff, Peer Gynt oder Hamlet galt, verliert, als er das sechzigste Lebensjahr überschritten hat, seine Kraft und Magie. Er versagt in den Rollen, die ihm nach wie vor angetragen werden, vergisst die Texte, liest und spricht sie wie ein Unbeteiligter, ihm gelingt nicht mehr, das Publikum zu faszinieren. Eine schwere Lebenskrise erreicht ihn mit der negativen Kritik, und sie entwickelt sich zu einem Selbstzweifel pathologischer Dimension, als er einsieht, wie berechtigt die Enttäuschung des Publikums ist. Axler zieht sich zunächst in sein Landhaus im Staate New York zurück, um in sich zu kehren, erkennt aber bald, dass diese selbst gewählte Einkehr keine Abhilfe schafft.

Er lässt sich in eine psychatrische Klinik einliefern, in der er zu der Erkenntnis kommt, dass er sich von seinem früheren Leben als gefeierter Schauspieler verabschieden muss. Zurück in seinem Landhaus erhält er unerwartet Besuch von der Tochter eines früher befreundeten Paares. Diese, 30 Jahre jünger als er, entflieht gerade einer lesbischen Bindung und bleibt bei ihm.
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Format: Gebundene Ausgabe
Haben Sie selber schon einmal das eigene Unvermögen so hoffnungslos stark gefühlt, dass Sie damit kokettierten, Ihrem Leben ein Ende zu setzen? Philip Roth beschreibt das Versagen seines Protagonisten so eindrücklich echt, dass es schmerzt und Lesende mit ähnlichen eigenen Erfahrungen gnadenlos in Bann zieht und zu Komplizen macht. Diese Passagen machen sein Buch "Die Demütigung" lesenswert. Beispielsweise, wenn er bemerkt, wie er sich selbst durchschaut und dadurch seine Authentizität verliert: "Ein Mann der leben wollte, spielte einen Mann der sterben wollte". An andern Stellen verliert der Text diese Dichte und driftet ins Seichte ab (...und damit war wieder eine der Millionen Geschichten über unglücklich miteinander verbundene Männer und Frauen beendet). So stark wie beim Verlust der Schauspielereifähigkeit empfinde ich keine der nachfolgenden Passagen. Weit hergeholt scheint mir seine Eroberung der Lesbe Geezbe, die dann ausgerechnet noch die Tochter eines ihm gut bekannten Paares (das kann und "darf" ja nicht gut gehen. Das geheimnisvoll Anziehende zwischen Mann und Frau hat Philip Roth im Buch " Der menschliche Makel" für mich viel eindrücklicher inszeniert. Der Suizid als menschliche Möglichkeit und seine Bezüge in der Literatur sind für mich das Interessante an diesem Buch.
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