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Die Dagoberts: Eine Weltgeschichte des Reichtums - von Krösus bis Bill Gates Gebundene Ausgabe – 13. Dezember 2005

3.4 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Reich sein! Ein Traum! Nie mehr arbeiten müssen, nie mehr nachdenken müssen, ob
man sich das, was man haben will, auch leisten kann. All die Last des Lebens von
den Schultern gleiten lassen.
Reicher sein! Immer noch reicher sein! Ein Alptraum! Rund um die Uhr arbeiten,
immer nachdenken, wie man das, was man haben will, auch bekommen kann. Niemals
loslassen können.
Am reichsten sein! Der reichste Mensch der Welt sein! Eine Katastrophe! Denn von
nun an kann es nur noch bergab gehen ...
Einfach nur reiche Menschen sind langweilig. Sie haben ihr Vermögen in der Regel
damit gemacht, den Leuten das zu bieten, was sie haben wollen. Deshalb lassen
sich die Erfolgsgeschichten unserer heutigen Mittelständler genauso austauschen
wie die hansischer Kaufleute vor 600 oder römischer Großgrundbesitzer vor 2000
Jahren.
Die reichsten Menschen aber sind spannend — wobei es sich bisher immer um Männer
gehandelt hat. Denn sie hatten oder haben ihr Vermögen nicht gemacht, indem sie
sich mitten in den Mainstream hineinbegaben, sondern indem sie unbemerkt von
ihren Zeitgenossen eine neue Chance, eine neue Technologie, einen neuen Markt
erkannten und erschlossen. Wer braucht Herrn Krupps superharten Stahl, wo doch
sogar Kanonen seit eh und je aus Bronze gegossen werden? Wie will Mr. Ford mit
einem Auto Profit machen, das so billig ist, dass es sich sogar ein
Fabrikarbeiter leisten kann? Und wie kann Mr. Murdoch auch nur eine Sekunde
daran denken, in London eine Zeitungsdruckerei ohne Gewerkschaften einzurichten?
Sie haben es trotzdem versucht und hatten, aus teilweise ganz unterschiedlichen
Gründen, Erfolg. Und sie veränderten damit die Welt, in der sie lebten. Jeder,
der sich durch eigene Leistung zu den reichsten Menschen seiner Zeit
emporschwang, konnte gar nicht anders, als dabei die Welt zu verändern. Denn er
musste etwas besitzen, was außer ihm keiner besaß - und das genau zum richtigen
Zeitpunkt. Ein Schriftsteller darf sich damit trösten, dass erst die Nachwelt
seine Qualitäten zu würdigen weiß; ein Philosoph muss es wahrscheinlich. Sogar
ein erfolgloser Erfinder kann auf die Genialität eines Leonardo da Vinci
verweisen, der den Helikopter schon Jahrhunderte vor der Erfindung des dafür
nötigen Motors erfand. Wer reich werden will, hat diese Chance nicht: Er muss es
zu Lebzeiten schaffen. Ökonomischer Erfolg kann seiner Zeit nicht um Jahrzehnte
voraus sein - er muss genau ihren Nerv treffen.
Es drängt sich deshalb geradezu auf, eine ökonomische Weltgeschichte aus der
Perspektive der jeweils größten Vermögen einer Epoche zu schreiben - als
»Wirtschaftsgeschichte von oben«. Man kann die Entwicklung des ökonomischen und
gesellschaftlichen Fortschritts wohl kaum besser erzählen als durch die
Geschichten der reichsten Männer aller Zeiten.
Umso erstaunlicher ist es, dass bislang noch niemand diesen Versuch gemacht hat.
Aber irgendwann ist immer das erste Mal.
Detlef Gürtler
Marbella, im Juni2004


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

am 25. Dezember 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Juli 2006
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. August 2005
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 4. Oktober 2004
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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