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...ist ein Werbeslogan, der im Moment gerne auf Fantasyliteratur angewandt wird. Ob man diese Reihe so bewerben könnte ist eine Frage auf die ich im Laufe dieser Rezension eingehen möchte.

"Die Brücke der Gezeiten 1 - Ein Sturm zieht auf" und "Die Brücke der Gezeiten 2 - Am Ende des Friedens" bilden im englischen Original einen Band ("Mage's Blood"). Dieser ist der Auftakt einer auf vier Bände angelegten Reihe ("Moontide Quartet"). Doch worum geht es überhaupt?

Auf Urte gibt es zwei Kontinente: Yuros und Antiopia. Yuros ist eng an das mittelalterliche Europa angelehnt, während Antiopia eher an Afrika und/oder Indien erinnert. Ursprünglich war Urte genau so unmagisch wie unsere reale Erde, doch etwa 500 Jahre bevor die Handlung einsetzt änderte sich dies schlagartig als die Mitglieder einer kleinen Sekte plötzlich die Fähigkeit erlangen Magie zu wirken. Durch die Magie verschieben sich nicht nur schnell die Machtverhältnisse in Yuros, wo das Rondelmarische Reich und die Kirche des Corineus eine Vormachtstellung erlangen, sondern auch Antiopia bleibt nicht unbeeinflusst. Zwar hat Antiopia keine Magier aber die Magier aus Yuros errichten mit Hilfe ihrer Magie eine Brücke zwischen den Kontinenten. Dies erhebt sich zwar nur alle zwölf Jahre aus den Fluten, trotzdem verbindet sie die Kontinente in nie geahnter Weise. Die Politik, einschließlich der sich daraus ergebenden Kriege, ist ein großes Thema des Romans. Das andere große Thema ist die Magie und am Anfang besonders die Frage nach ihrem Ursprung.

Der Leser erlebt die Welt und ihre Politik durch die Augen verschiedener Protagonisten. Im zweiten deutschen Band sind dies vor Allem (Achtung Spoiler in bezug auf Band 1): der gescheiterte Magier Alaron, der denkt mit seiner verwegenen Theorie auf einer heißen Spur zu sein, die Magierin Elena, die sich gegen ihre ursprünglichen Auftraggeber gestellt hat und nun der jungen Prinzessin Cera zur Seite stehen muss, Ramita, die mit dem legendären Magier Meiros verheiratet wurde und ihr Geliebter Kazim, der sie nicht verloren geben will.

Kommen wir zurück zum Vergleich mit "Game of Thrones" bzw dem "Lied von Eis und Feuer". Meines Erachtens hat es "Moontide Quartet" verdient mit Martin's Meisterwerk verglichen zu werden. Genau wie dieses präsentiert es eine komplexe und glaubhafte Welt, auf der es nicht Gut und Böse, sondern lediglich Menschen und Interessengruppen mit glaubwürdigen Motivationen gibt. Wenn ich diese Reihe mit wenigen Worten umreißen sollte, würde ich sagen: "Game of Thrones mit mehr Magie und nur halb so vielen Protagonisten".

Gestört hat mich an diesem Buch wirklich nur wenig. Eigentlich stört mich nur, dass manche Dinge zu sehr an unsere Welt angelehnt sind. Dass die yurischen Monatsnamen eng an die irdischen angelehnt sind, mag ja noch ganz praktisch sein, dass es mit "Shaitan" ein Wesen aus der irdischen Mythologie direkt nach Urte geschafft hat, irritiert mich schon mehr. Außerdem muss man sagen, dass das Buch (bzw. die beiden deutschen Bücher) im Prinzip nur alt Bekanntes bietet; wenn auch in einer guten Form und Komposition.

Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, der mir gut gefallen hat, dem aber ein bisschen das Neue und Besondere fehlt. Trotzdem gute 4 Sterne.
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am 20. Juli 2014
Yuros und Antiopia - zwei Kontinente, dazwischen ein Ozean. Yuros wird vom Rondelmarischen Kaiserreich mit seinen übermächtigen Armeen dominiert, die herrschende Clique hat um ihre Verfügungsgewalt über Magie (die sie 'Gnosis' nennen) eine Religion erschaffen. Antiopia, der exotische Widerpart, ist die Heimat vieler, uneiniger Königreiche und zweier miteinander verfehdeter Religionen, in deren Namen eine Menge Blut vergossen wird.
Der Ozean kann nur mit magischen Windschiffen überquert werden kann, oder über eine gewaltige Brücke, die alle zwölf Jahre für zwei Jahre aus den Fluten auftaucht. Die nächste Mondflut, die die Brücke freigeben wird, ist nur noch wenige Wochen entfernt. Legionen des Rondelmarischen Kaiserreichs stehen bereit, Antiopia mit Krieg zu überziehen, sobald die Brücke begehbar ist.
Von hier aus entwickeln sich verschiedene Handlungsstränge, die zunächst noch nicht viel miteinander zu tun haben, aber auf die eine oder andere Weise alle mit dem großen Ganzen verwoben sind:
Da ist Ramita, eine Händlertochter, die an den mächtigsten Magier ihrer Zeit verheiratet wird, der mit ihr Kinder zu zeugen hofft, die der Welt irgendwie den Frieden zurückgeben sollen. Ramitas Geliebter Kazim wird unter dem Eindruck seines Liebeskummers von einer Sekte fanatischer Gotteskrieger angeworben, die Ramitas Ehemann tot sehen wollen - und lässt sich zum willigen Werkzeug ausbilden.
Dann haben wir den jungen Alaron, der mit seiner Abschlussarbeit der Wahrheit über eine gigantische Verschwörung um das heiligste Artefakt des Rondelmarischen Magierklerus erschreckend nahe kam und darauf seinen Titel nicht erhält - aber der Spur unbedingt weiter nachgehen will.
Schließlich Elena, einst Spionin in rondelmarischen Diensten, nun der jungen Königin Cera auf Antiopia aus Liebe und Loyalität ergeben. Ceras Reich ist ein Schlüssel beim Versuch, rondelmarische Vorherrschaft auf dem Kontinent zu zementieren, und Elena hat Ceras Leben um einen hohen Preis vor den Angriffen ihres früheren Meisters Gurion retten können. Doch die Bedrohung ist noch lange nicht abgewendet - im Gegenteil. Und Gurion bereitet seinen Gegenschlag an gänzlich unerwarteter Stelle vor.
'Am Ende des Friedens' - der zweite Band der deutschen Übersetzung - ist eigentlich die zweite Hälfte des ersten Bands im englischen Original, das vermutlich aus Gründen des Umfangs geteilt worden ist. Das merkt man deutlich, denn wo der erste Band seine Zeit brauchte, um so etwas wie Spannung aufzubauen, ist dieser zweite Teil fast von Anfang an packend und lädt zum Mitfiebern ein. Die Dinge geraten schnell und gnadenlos in Bewegung, es folgt eine Wendung auf die nächste, viele unerwartet. Die Figuren gewinnen an Profil und Tiefe und damit auch an Sympathie. Man nimmt tatsächlich Anteil an ihrem Schicksal, und da der Autor sie nicht schont, überschlagen sich die Ereignisse umso dramatischer.
Ich gebe zu, nach dem ersten deutschen Band war ich unschlüssig, in welche Richtung dieses Epos sich entwickelt. Nach diesem zweiten Teil bin ich nun sehr positiv überrascht und meine, dass das hier auf jeden Fall große, lesenswerte, sehr epische Fantasy ist - die gelungene Verknüpfung mehrerer Einzelschicksale mit einem großen, weltumspannenden Konflikt. Es gibt derzeit eine Menge Bücher, die von sich behaupten, sie seien 'für Fans von Game of Thrones' - dieser Auftakt hier könnte es tatsächlich schaffen, eine ähnlich epische und vielschichtige Geschichte zu erzählen. Einziger Wermutstropfen ist für mich der Weltentwurf: Die Anlehnung an unsere real existierende Welt, jedoch in Fantasy-Namen gekleidet, mutet mitunter bemüht und ein bisschen bizarr an. Es ist recht offensichtlich, dass Kultur und Religion des Rondelmarischen Kaiserreichs und des ganzen Kontinents Yuros einem mittelalterlichen Europa unter Einfluss des Christentums und mit großer Lust auf Kreuzzüge ins heilige Land entsprechen, und dass Antiopia nach dem Vorbild Asien modelliert ist. Die beiden großen Religionen entsprechen bis hin zu priesterlichen Riten und dem Aussehen (bzw. Nicht-Aussehen) ihrer Götter dem Hinduismus (mit seinem Zentrum in einem Land, das Indien entspricht) und dem Islam - bei dem auch eine fanatische Sekte religiös getriebener Gotteskrieger nicht fehlen darf. Dazu wird man mit einer Vielzahl von Namen bombardiert, bei denen man auch nach 800 Seiten noch nicht sicher ist, auf welchem Kontinent oder in welcher Religion oder wo auch immer sie eigentlich hingehören.
In dem Moment allerdings, in dem man sich als Leser den Schicksalen der Protagonisten nähert, in denen es um menschliche Intrigen und Sehnsüchte und Unsicherheiten geht, da findet dieses Buch zu wirklicher Größe. Da stören auch die vielen albernen Bezeichnungen nicht mehr, denn die Charaktere und ihre Verwicklungen wissen so sehr zu fesseln, dass man alles andere vergibt.
Aus diesem Grund bekommt das Buch - zusammen mit Band 1 - auch eine klare Leseempfehlung und volle Wertung. Denn hier erwartet einen wieder einmal richtig epische, gut durchdachte, emotional packende Fantasy, bei der man sich die Nägel vor Spannung auf den nächsten Band abknabbern möchte. Ich rate zu zwei Dingen: Erstens, unbedingt den ersten Band vorher lesen - und dann unmittelbar mit diesem hier weiterzumachen, denn die Story geht nahtlos weiter. Und zweitens, habt Geduld. Vor allem beim ersten Band. Die ersten zweihundert Seiten oder so sind zäh, die Namen verwirrend, die Figuren erscheinen einem zunächst fremd. Aber das ist es wert, in diesem zweiten Band wird man belohnt.
Ach ja, die Cliffhanger am Ende sind tödlich ;)
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am 10. März 2016
Ich habe weder Zeit noch Muße für ausführliche Rezensionen, finde aber, dass gute oder sehr gute Bücher ihre 4 bzw. 5 Sterne unbedingt bekommen müssen!
Lest selbst warum :-)
Klare Kaufempfehlung.
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am 29. Juli 2015
Gerade bei einer Fortsetzung ist der Einstieg in das Buch sehr wichtig. Der Übergang muss reibungslos laufen, so das der Leser sofort wieder in der Geschichte ist. Der Autor David Hair hat hier eine sehr ungewöhnliche, mir noch nicht bekannte Variante gewählt. Nach dem Aufschlagen des Buches war ich sehr positiv überrascht. Der Autor hat ein ganzes Kapitel genutzt um dem Leser einen Rückblick auf Band 1 zu geben. Eine tolle Auffrischung. Diese Rückblende ist ausreichend um Lesern die (warum auch immer ) mit Band 2 beginnen eine grobe Vorstellung zu vermitteln.

Auch hier wird die Geschichte weiter aus wechselnder Sicht von den drei wichtigsten Protagonisten (Ramita, Alaron und Elena) erzählt. Alle drei gefallen mir auf ihre eigene Art sehr gut. Nicht das jeder gleich liebenswert ist, dennoch sind die Charaktere mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und sind herrlich unperfekt, authentisch, vielschichtig.
Der Schreibstil ist sehr angenehm.

Buch zwei hat mir noch einen ticken besser gefallen als Band 1, da die langen Erklärungen und Einführungen nicht mehr nötig waren. Ausserdem ist man von Beginn an mitten im Geschehen.
Von Anfang bis Ende begeisternd. Kontinuierlich steigt die Spannung bis dann leider wieder ein Ende kommt. Wie Vorauszusehen endet dieses Buch mit Erscheinen der Mondflutbrücke (Leviathanbrücke).

Obwohl es in der "Die Brücke der Gezeiten" hauptsächlich darum geht einen grossen Krieg vorzubereiten, fühle ich mich nicht mit Schlachten, Kämpfen oder deren Planung überrannt.
Wie auch in der Leseprobe gut zu sehen ist, befindet sich wieder eine Karte von Yuros und Antiopia im Buch

Der einzig wirkliche Kritikpunkt für mich sind die Gedankenverbindungen. Die Magi können sich über weite Entfernung miteinander Verbinden. Diese Verbindungen bzw. Gedankenunterhaltungen werden in kursiver Schrift dargestellt. Leider ohne Anführungszeichen oder Zusatz wer dies gerade sagt/denkt. So kann nicht immer klar erkannt werden welchen Gedanken sendet.

Bisher Erschienene Teile dieser Serie

Band 1 - Ein Sturm zieht auf
Band 2 - Am Ende des Friedens
Band 3 - Die scharlachrote Armee
Band 4 - Die Waffen der Wahrheit ( erscheint am 15 Oktober 2015)

=== Fazit ===
" Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens " ist ein spannend und fesselndes Buch. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

=== Der Autor ===

David Hair ist ein neuseeländischer Schriftsteller. Für seine Jugendromane wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Brücke der Gezeiten ist seine erste Fantasysaga für Erwachsene. Nachdem er lange Zeit erst in England, dann in Indien gelebt hat und die Welt bereiste, lebt er nun in Auckland, Neuseeland.
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Zusammenfassung:
Ramita, die gegen ihren Willen mit dem legendären Magier Meiros verheiratet wurde, langweilt sich in ihrem neuen Zuhause in Hebusal. Doch ihr einstiger Gelieber Kazim ist Ramita heimlich gefolgt - er hat geschworen, sie zu befreien und Meiros zu töten. Als sie schwanger wird, weiß sie nicht, ob sie das Kind des mächtigen Meiros austrägt oder das ihres Liebhabers.

Elena hat ihren Auftraggeber Gurvon Gyle verraten, der alles daransetzt, um zwischen sie und ihren Schützling Cera einen Keil zu treiben. Als Elena beginnt, sich ihre Gefühle für Lorenzo einzugestehen, ist das ein gefundenes Fressen für Gyle.

Der gescheiterte Magus Alaron ist überzeugt, dass seine Theorie über die verlorene Skytale richtig ist. Doch der Schlüssel zur Wahrheit liegt im verlorenen Gedächnis eines alten Mannes. Alaron und seine Freunde versuchen, das Versteck der Skytale des Corineus ausfindig zu machen - und nehmen damit ohne es zu wissen Einfluss auf das Schicksal ihrer Welt.

Sonias Meinung:
Gleich am Anfang nimmt die Geschichte Fahrt auf; nachdem auf einigen Seiten noch mal wiederholt wurde, was im ersten Band so alles passiert ist, geht es nahtlos weiter: es werden weiter Intrigen gesponnen, Pläne geschmiedet und, und, und.

Ich war ziemlich schnell wieder in der Welt von Urte und konnte mich gleich viel besser zurechtfinden als im ersten Band. Es wurde auch nicht mehr alles erklärt, es gab fast keine "trockene" Stelle, die voller wichtiger Informationen war. Die Handlung ist wie schon in Band eins sehr spektakulär und temporeich, es passiert sehr viel.
Es ist eigentlich von der Gestaltung her alles wie im vorherigen Band. Es wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was bei der Handlung auch sehr nötig ist!

Dieses Mal geht es aber weitaus brutaler zu, wie ich finde. Ramita, Meiros, Elena und Alaron ereilt ein schlimmer Schicksalsschlag und ich war bei einigen Stellen wirklich geschockt vom Geschehen!
Elena ist mir schon im ersten Band sehr sympathisch gewesen und Meiros habe ich auch viel Sympathie entgegenbringen können. Huriya ist ein Miststück!
Bei Alaron weiß ich nicht, was ich denken soll - er ist unheimlich dämlich, aber andererseits sehr sympathisch ;)
Die gesellschaftliche Ordnung auf Urte lässt sich mit dem Mittelalter und den Kreuzzügen sehr vergleichen, finde ich.

Ich habe zwar "Game of Thrones", beziehungsweise "Das Lied aus Eis und Feuer" nicht gelesen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Epos dem Werk von David Hair sehr ähnelt, was Glaube, Gesellschaft und Werte angeht.

Die Frauen sind eigentlich nur dazu da, um Kinder zu kriegen und das einfache Volk schuftet.
Der Autor hat seine Welt sehr gut aufgebaut, alles ist logisch und schlüssig. Auch der Schreibstil gefällt mir gut, er passt einfach zum Buch: nahezu knapp und sachlich formuliert Hair seine Sätze.
Vor allem die Geschehnisse am Ende des Buches lassen den Leser gespannt zurück, ich will unbedingt wissen, wie es denn nun weitergeht! Alle Hauptcharaktere stecken bis zum Hals im Schlamassel!

Da dieser Band deutlich besser als der erste war, vergebe ich vier Sterne; ich kann es kaum erwarten, den nächsten in den Händen zu halten :)
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am 21. Oktober 2015
Der Krieg steht unmittelbar bevor denn schon bald wird sich die Mondflut-Brücke wieder aus den Fluten erheben und die Feinde können sich gegenüberstehen. Da es dabei sehr auf die Geschicke einiger weniger Charaktere ankommt, macht die Sache nicht weniger Spannend.

Wie schon im Vorband haben wir es auch hier wieder mit bereits bekannten Figuren zu tun von denen die Geschichte auch hauptsächlich getragen wird; Elena, Remita und Alaron. Letzterer ist noch immer etwas erschüttert weil er seine Magierprüfung nicht geschafft hat, jedoch stößt er auf ein Geheimnis das weitreichende Folgen haben kann.

Remita hat sich in ihre neue Rolle als Ehefrau des Magiers gewöhnt, aber immer noch denkt sie an ihre wahre große Liebe Kazim. so richtig glücklich wirkte sie in den Band nicht, was ich gut verstehen kann.. Während sich Elena um Regentin Cera kümmert und sie beschützt. Gefallen hat mir hierbei das sich jede Figur in diesem Band einem deutlichen Wandel unterzieht.

Was mir nicht oder besser noch immer nicht so gefällt ist das Setting, die vielen Namen die sich ähnlich lesen, dazu die deutlich sichtbaren Parallelen zu der realen Welt mit indischen und islamischen Teilen. Das passt für mich einfach nicht gut zusammen. Das nimmt dem Ganzen den Hauch der Fantasy weg. Dafür ziehe ich auch wieder 1 Punkt ab, die zahlreichen Namen kann ich mir ohne Notizen kaum merken so das ich immer wieder zurückblättern muss. Sowie das Setting, beides muss für mich stimmig sein.

Trotzdem konnte mich das Buch begeistern. Die Handlung ist gut konstruiert und auch die Charaktere gefallen mir. Auch hat es der Autor dieses mal geschafft viel Spannung und Action in die Handlung einzuweben. Auch der Schreibstil ist nach wie vor schön leicht leserlich und beschreibt gut die Örtlichkeiten sowie auch das ganze drumherum.

Obwohl ich ein paar kleinere Kritikpunkte habe, siehe oben, gefällt mir der Band sogar besser als der erste Teil. Hier kommt man langsam besser in die Handlung hinein und es wird allgemein spannender und interessanter. Es verspricht noch eine Menge interessanter Ereignisse die mich neugierig auf den 3 Teil gemacht haben.

Die Brücke der Gezeiten (2) - Am Ende des Friedens erhält 4 von 5 Sternen
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am 11. Juni 2015
Die nächste Mondflut naht und die Kontinente bereiten sich für die entscheidene Schlacht vor, denn die Mondflutbrücke wird sich bald aus dem Wasser erhebt und die verfeindeten Kontinente verbinden. Der Ausgang des Kriegs hängt von nur wenigen Protagonisten und ihren Entscheidungen ab, doch ist sich kein Protagonist wirklich bewusst, welche Konsequenzen ihrer Entscheidungen haben können.
Alaron versucht zu erfahren, warum er die Magier Prüfung nicht bestanden hat und stößt dabei auf ein gut gehütetes Geheimnis und dieses Geheimnis könnte alles verändern.
Während dessen versucht Elena die Junge Regentin Cera zu beschützen und unterstütz sie in allen Dingen, doch es ist die Zeit des Misstrauens.
Ramita gewöhnt sich langsam an ihre Rolle als Ehefrau des alten aber mächtigen Magiers. Sie ist hin und her gerissen zwischen ihrem Ehrgefühl und ihrer Liebe zu Karim.

,,Am Ende des Friedens“ ist eine gelungen Fortsetzung und die zuvor angedeuteten Konflikte spitzen sich immer mehr zu. Erneut erlebt man die Vorkriegszeit aus verschiedenen Perspektiven und so konnte ich die Beweggründe der einzelnen Parteien sehr gut verstehen und nachvollziehen. Gespannt habe ich verfolgt, welche Partei einen Vorteil hat, dies konnte sich allerdings schnell ändern und so gelingt es dem Autor durch das ständig Katz und Maus Spiel eine anhaltende Spannung aufzubauen. Bis zum Ende hin ist das Machtverhältnis relativ ausgewogen und so ist auch zum Ende des zweiten Bandes noch alles offen und möglich.
Die Ideen die hinter der Mondflutbrücke steckt faszinieren und begeistert mich. Jedoch gibt aus auch altbekanntes wie z.B. der Aufbau der politischen Intrigen und auch einzelne Figuren erinnern mich an manch andere Charaktere.

Jede Figur ist überzeugt das Richtige zu tun und auf der richtigen Seite zu stehen und schlussendlich entscheidet der Sieg, ob die Figuren die richtigen Ideale haben oder nicht. Keine Figur ist wirklich grundsätzlich Gut oder Böse. Jedoch handeln die Charaktere alle Interessen geleitet.
Geschickt verwebt der Autor die verschiedenen Schicksale zu einem großen Ganzen und es gelingt ihm perfekt zu verdeutlichen welche Rollen die einzelnen Protagonisten im großen Konflikt einnehmen.
Jede Figur ist im Wandel und verändert sich und wächst an ihrer Aufgabe. Jedoch verändern sich leider einige Protagonisten nicht immer zu ihrem Vorteil und haben bei mir einige Sympathiepunkte eingebüßt.
Elena wirkte im ersten Band sehr selbstbewusst und auch sehr intelligent. In ,, Am Ende des Friedens“ übersieht sie jedoch sehr oft offensichtliche Gegebenheiten und bringt sich dadurch in Schwierigkeiten. Zudem achtete sie im zweiten Band wesentlich weniger auf ihre Umgebung und wirkt stellenweise einfach etwas oberflächlich.
Die Passagen mit dem jungen Magier Alaron konnten mich von Anfang an begeistern, da er sich einfach nicht unterkriegen lässt und sich weigert aufzugeben. Die Detektivarbeit, die er mit seinen Freunden betreibt, um das Geheimnis rund um seine Abschlussarbeit zu lösen, hat dem Roman das gewisse etwas verliehen und mich gut unterhalten.
Ramita wurde im ersten Teil leider nur sehr blass und oberflächlich skizziert. Der Autor lässt sie jedoch im zweiten Teil stark reifen und verleiht ihr mehr Tiefe. Sie wirkt einfach nicht mehr wie eine junge verwöhnte Tochter.

David Hair legt großen Wert auf die Gestaltung seiner Figuren und beschreibt sie und ihre inneren Kämpfe sehr detailliert. Zudem bedient er sich erneut einem klaren und nüchternen Schreibstil, der weder kompliziert, noch zu einfach wirkt. Geschickt baut David Hair die verzweifelte, düstere und erwartungsvolle Atmosphäre der Vorkriegszeit auf.

Alles in allem konnte mich auch der zweite Band der Reihe Überzeugen. Der Autor geht noch wesentlich intensiver, als im ersten Teil, auf die einzelnen Protagonisten ein und schafft es die Eindrücke jeder Figur bezüglich der Vorkriegszeit perfekt einzufangen.

(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de
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am 8. August 2014
"Die Brücke der Gezeiten - Am Ende des Friedens" von Autor David Hair ist die Fortsetzung von "Die Brücke der Gezeiten - Ein Sturm zieht auf". Mir hat dieser Teil besser gefallen als der erste, da mir dort einfach die Handlung fehlte und das Ganze eher wie eine langgezogene Einführung wirkte. Inzwischen weiß ich, dass diese beiden Bücher im Original eigentlich nur ein Buch darstellen und der deutsche Verlag aus mir unbekannten Gründen die Geschichte auseinander gerissen hatte. Das erklärt natürlich, warum ich nach dem ersten Band das Gefühl hatte noch gar nicht richtig im Buch angekommen zu sein und auch, warum mir dieses zweite Buch nun deutlich besser gefallen hat. Auch wenn es nun schon ein paar Monate her war, dass ich den ersten Teil gelesen hatte, habe ich sehr gut in die Geschichte zurück gefunden, wobei eine kurze Zusammenfassung am Buchanfang ebenfalls geholfen hat. Man verfolgt weiterhin die Schicksale ganz unterschiedlicher Figuren, wobei langsam jedoch immer mehr Verbindungen zu Tage treten, die einen Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Handlungsfäden zeigen. Auch "Am Ende des Friedens" bricht leider wieder mitten in der Handlung ab, da die Geschichte in weiteren Büchern fortgesetzt wird. Auf Englisch ist bereits ein weiteres Buch erschienen, das jedoch einen ähnlichen Umfang hat wie das erste Buch und daher bestimmt wieder in Deutschland auf zwei Bände aufgeteilt wird. Es bleibt nur die Hoffnung, dass dies zumindest nicht allzu lange dauern wird, denn ich würde nun doch gerne wissen, wie es mit Elena, Alaron, Ramita und allen anderen weiter geht. Was mich hier weiterhin etwas stört, sind die Stereotypen und Vorurteile bestimmten Volksgruppen und Religionen gegenübern, die nur allzu viele Ähnlichkeiten zu unserer Welt aufweisen, anstatt klar in eine Fantasywelt zu gehören.
Empfehlen kann ich "Am Ende des Friedens" nur an Leser die auch "Ein Sturm zieht auf" gelesen haben und Lust auf ein komplexes Fantasyepos haben, das sicherlich einige Fortsetzungen nach sich ziehen wird.
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am 2. August 2014
Inhalt:

Die Mondflut rückt immer näher und für drei Menschen ändert sich ihr Leben. Ramita wird endlich schwanger, doch von wem sind die Kinder? Von ihrem Ehemann Antonin Meiros, oder ihrem früheren Verlobten Kazim, den sie noch immer liebt. Cera wird immer gefühlskälter, was Elena sehr erschreckt, doch Cera geht ihren Weg als Regentin. Aber es könnte sein, dass etwas anderes dahintersteckt und das muss Elena herausfinden. Alaron Merser und seine Freunde müssen zusammen ein Geheimnis lüften, denn ein komischer alter Greis taucht eines Tages unvermittelt bei Alaron auf und dieser wird von der Stadtwache gesucht. Wer ist der alte Kauz? Um dies herauszufinden müssen sie sich dem Kommandanten der Stadtwache anvertrauen. Können die drei Muhren trauen?

Meine Meinung:

Lange habe ich den zweiten Teil dieser Reihe herbeigesehnt und endlich konnte ich ihn in meinen Händen halten. Beim ersten Teil ging es mir auf den ersten Seiten so, dass ich die ganzen Informationen die ich bekam nicht verarbeiten konnte. Dadurch hatte ich als Leser das Gefühl, dass ich beim lesen nicht vorwärtskam. Was aber daran liegt, dass diese Geschichte so bildgewaltig präsentiert wird. Eigentlich ging ich davon aus, dass man den ersten Teil nicht mehr toppen kann, denn dieser hat mich schon aus den Schuhen gerissen aber David Hair hat die Messlatte noch ein ganzes Stück nach oben gesetzt und mich total umgehauen. Ich bin jetzt schon auf die Nachfolger gespannt und leide jetzt schon darunter, dass es noch lange dauern kann. Der Unterschied zum ersten Teil ist, dass hier die Charaktere nicht mehr vorgestellt werden müssen und man gleich mitten im Geschehen ist. Auch der Einstieg war für mich recht leicht, da am Anfang zusammengefasst wird, was im Vorgänger alles passiert ist.
Nur bin ich wirklich gespannt, welche Charaktere im nächsten Band noch mitwirken, denn in diesem hier müssen wir uns leider von sehr vielen sympathischen verabschieden. Es geht wirklich richtig zur Sache und mehr Spannung geht schon gar nicht mehr.
Von den drei Geschichtssträngen finde ich den von Alaron Merser und seinen Freunden am interessantesten, denn von ihrer "Schatzsuche" hängt viel ab.
Die Geschichte um Ramita und Meiros handelt sehr viel davon, dass sich die beiden trotz der Zweckheirat näher kommen und sie sich sogar etwas in ihn verliebt. Doch leider hat diese Geschichte einen schlimmen Ausgang.
Relativ uninteressant finde ich alles was sich um Cera und Ella dreht, denn dort hat Gurvon Gyle seine Finger im Spiel und er ist ein absoluter Unsympath. Auch hier passieren sehr viele schlimme Dinge.

Meine Meinung:

Ein episches Abenteuer, das durch seine bildgewaltige Darstellung seinesgleichen sucht.
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am 5. Juli 2014
Endlich!! Endlich ist die Fortsetzung von “Die Brücke der Gezeiten – Ein Sturm zieht auf” veröffentlicht. Schon der erste Band aus dem Penhaligon Verlag hatte mich begeistert und so wartete ich seit Januar schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihrem mächtigen Ehemann und ihrem Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr Leben nie mehr sein wie zuvor …

Der Einstieg in ein Buch ist wichtig und gerade bei einer Fortsetzung sollte ein guter Anschluss an den vorhergehenden Teil geschaffen werden. David Hair hat hierfür eine mir so bisher noch nicht begegenete Variante gewählt. Er hat am Anfang zwei kurze Abschnitte genutzt um die allgemeine Situation sowie die Geschehnisse aus dem ersten Band noch einmal grundlegend zusammenzufassen. Das ist sehr angenehm, da mir so als Leser die Möglichkeit gegeben wurde selbst zu entscheiden, ob ich diese rückblickenden Zusammenfassungen lesen möchte oder nicht.

Ramita und Huriya gingen ruhelos in den Gärten von Meiros’ Palast auf und ab und wünschten, sie hätten Flügel, um diesen Mauern zu entfliehen.
Zitat Seite 20

Durch die vorangestellten Abschnitte ist der tatsächliche Einstieg in “Am Ende des Friedens” etwas später, doch sehr zu meiner Freude beginnt Hair hier direkt mit einem der Handlungsstränge, die mir schon im vorhergehenden Teil sehr gut gefallen haben. Ramita und ihr Gemahl sowie ihr Freund und ehemaliger Verlobter waren auch diesmal eine wichtige Stütze der Leseunterhaltung für mich. Kazim, Ramitas ehemaliger Verlobter, wurde mir jedoch mit dem Voranschreiten der Handlung immer unsympathischer. Seine Selbstverliebtheit und die damit einhergehende Blindheit gegenüber den Gefühlen der Personen um ihn herum sowie deren Absichten waren teilweise fast schon etwas nervtötend. Dennoch ist er wohl eine der wichtigsten Personen in diesem Band und wird, so vermute ich, auch im nächsten Teil einen nicht unwesentlichen Teil einnehmen.

Ramita dagegen ist mir beim Lesen noch mehr ans Herz gewachsen. Sie hat eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht, was die Feinheiten in der Ausarbeitung der Charaktere in “Die Brücke der Gezeiten” sehr unterstreicht. Hair hat ihnen fast nebenbei und eher spielerisch immer mehr Facetten und Winkelzüge verliehen. Etwas schade finde ich jedoch, dass ich in diesem Band zu Elena keinen wirklich Zugang mehr finden konnte. Vielleicht war aber auch Ramitas Geschichte zu prägnant? Ich weiß es nicht.

Der Schreibstil war wie schon im ersten Band wieder angenehm zu lesen. Er ist nicht zu einfach, aber auch nicht zu kompliziert angelegt, sodass auch die mitunter komplexen Ränke und Geschehnisse gut verstanden werden können. Insgesamt hat es Hair geschafft sehr gut an den ersten Band anzuschließen und seinem Stil insgesamt treu zu bleiben. Aus diesem Grund bekommt auch der zweite Teil von mir wieder solide und sehr gute 4 Sterne, denn ich finde es etwas schade, dass nicht alle Handlungsstränge gleichermaßen fesseln können. Dies ist aber wohl einfach der persönliche Geschmack, der mal mehr für den einen oder anderen Handlungsfaden begeistert ;)
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