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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
86
4,8 von 5 Sternen
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am 12. Juli 2017
Das Ende der zweiten Staffel war ganz plötzlich da und man hat nicht damit gerechnet. Tolle Serie, ich kann nur sagen das skandinavische Krimis süchtig machen, sehr gute Serie genau wie Komissarin Lund, ganz klare Empfehlung!
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am 15. Mai 2014
Genauso spannend und düster wie die erste Staffel. Habe mit großen Augen und fingernägelknabbernd vor dem DVD-Player gesessen.
Und diese schräg-emotionslose, leicht autistische Art von Saga kommt hier noch deutlicher (manchmal vielleicht ein wenig zu überspitzt) zum Vorschein.
Eine Serie, die beweist, dass die Skandinavier es echt drauf haben und nicht nur US-Serien zu fesseln vermögen.
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am 5. Juni 2014
Genial!!!! Der beste Thriller, den ich kenne. Könnte nicht aufhören zwischendurch . Wunderbar! Protagonisten und Handlung durchdacht , konsequent umgesetzt
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am 1. September 2014
Wahnsinnig packend und spannend bis zuletzt. Die Charaktere der weiblichen und männlichen Hauptrolle werden spitzenmäßig gespiel.t. Ich warte schon auf Staffel 3.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Mai 2014
13 Monate nach den Ereignissen aus Staffel 1 kollidiert der Frachter Faxborg mit einem Pfeiler der Öresund-Brücke.
Das seltsame daran: Es gibt keine Besatzung sondern nur einige Jugendliche die, wie man später feststellt, mit der Lungenpest infiziert sind.
Es folgen weitere Taten die auf Ökoterroristen hinweisen.
Da der Fall Dänemark und Schweden betrifft arbeiten die mit dem Asperger-Syndrom geborene Schwedische Kommissarin Saga Noren und der Dänische Kommissar Martin Rohde wieder zusammen an der Sache.
Auch privat hat sich einiges verändert.
Saga lebt nun mit einem Comiczeichner zusammen was gelinde gesagt...suboptimal verläuft.
Martin lebt getrennt von Mette und wird von Halluzinationen geplagt die mit dem Tod seines Sohnes aus Staffel 1 zu tun haben.
Beide ahnen nicht das viel mehr hinter den Anschlägen steckt als man zuerst denken könnte.

Alter Schwede.....auch diese zweite Staffel brilliert durch ihre komplexe und spannende Story und die grandiose Atmosphäre.
Die Dialoge sind ebenfalls gelungen und die Landschafts - sowie Urbanen Bilder sind schlicht sensationell.
Ein Highlight sind die Dialoge zwischen Saga, die dank des Asperger-Syndroms keine Emotionen empfangen und senden kann, und Martin der nach dem Tod seines Sohnes zu anfangs traumatisiert ist.
Auch die Nebenstränge der Story gliedern sich perfekt ins ganze ein was auch für die diversen Figuren gilt.
Wer also Staffel 1 schon gut fand dürfte auch mit dieser zweiten mehr als zufrieden sein.
Ich jedenfalls zähle die Serie zum Besten was Skandinavien zu bieten hat und freue mich auf Staffel 3 deren Ausstrahlung für Frühjahr 2016 geplant ist.
Schade das es noch so lange dauert....
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Die Brücke - Transit in den Tod - Staffel 2

Fast auf den Tag genau zwei Jahre lang mussten sich die deutschen Fernsehzuschauer in Geduld üben. Aber ab dem 16. März 2014 dann war es soweit und die erste Folge der zweiten Staffel von "Die Brücke -Transit in den Tod" flimmerte über die hiesigen Bildschirme. Nach dem Publikumserfolg der inzwischen mehrfach prämierten ersten Staffel, waren die Erwartungen an die zweite Staffel der in einer dänisch-schwedisch-deutschen Koproduktion für das Fernsehen entstandenen Krimiserie recht hoch. Und um es hier gleich vorwegzunehmen, für mich steht diese zweite Staffel der Ersten in nichts nach. Auch dieses Mal ist es der ganz besondere Erzählstil, der voll atmosphärischer Dichte den Zuschauer fesselt und nicht mehr loslässt, sowie die stimmungsvolle Bildinszenierung, welche die Reihe so besonders und einmalig machen.

Inzwischen steht auch fest, dass es eine dritte Staffel geben wird, in der dann hoffentlich auch wieder das sich in deren Gegensätzlichkeit ihrer Rollencharaktere so kongenial ergänzende Ermittlerteam, bestehend aus dem dänischen Kriminalkommissar "Martin Rohde" (Kim Bodnia) und der schwedischen Kriminalkommissarin "Saga Norén" (Sofia Helin), mit dabei sein werden. Nach jetzigem Stand (05/2014) soll es im Frühjahr 2016 so weit sein, dass die dann dritte Staffel erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird.

Es ist nicht unbedingt zwingend erforderlich, macht aber den Einstieg in die zweite Staffel einfacher, wenn man bereits die erste Staffel kennt. Die zweite Staffel setzt in deren Geschichte in etwa dreizehn Monate nach den Ereignissen der ersten Staffel an. Wieder ist es die der Reihe auch ihren Titel gebende "Öresundbrücke" mit der alles beginnt, als der Frachter "Faxborg" mit einem ihrer Pfeiler kollidiert. Als wenig später die Küstenwache das kollidierte Schiff betritt, stellt sie fest, dass es führerlos ist. Dafür finden sich im Frachtraum des Schiffes aber fünf angekettete Jugendliche, die allem Anschein nach als Geißeln genommen wurde. Der Gesundheitszustand der Jugendlichen ist extrem schlecht und verschlimmert sich mit der Zeit sogar noch.

Wenig später taucht ein erstes Bekennervideo auf. Noch während Kriminalkommissar "Martin Rohde" und Kriminalkommissarin "Saga Norén" nach den Urhebern des Videos suchen, zeigen sich Parallelen zu einigen Giftmorden in letzter Zeit.

Die zweite Staffel erzählt und verwebt gleich mehrere Handlungsstränge und Ebenen in ihrer Geschichte. Das fordert von dem Zuschauer seine ungeteilte Aufmerksamkeit, bietet dafür aber auch eine ebenso komplexe wie intelligent und anspruchsvoll aufgezeigte Geschichte. Es braucht nur wenige Filmminuten und man ist als Zuschauer mittendrin und kann nicht mehr aufhören, mitzufiebern und zu spekulieren. Dabei gefällt mir sehr, wie sich mit fortschreitender Laufzeit das zu Beginn undurchschaubare Konstrukt zu einem rundum höchst spannenden Ganzen zusammenfügt.

Jeder der fünf Teile dieser zweiten Staffel findet bei der vorliegenden Veröffentlichung seinen Platz auf einer eigenen DVD. Dabei sind die DVDs zu je zwei Stück leicht versetzt übereinander und eine einzeln lagernd in einem Jumbo-Case mit fest aufgedrucktem FSK-Hinweis untergebracht. Laut Cover beläuft sich die Gesamtlaufzeit aller fünf DVDs auf ca. 578 Minuten. Qualitativ entspricht das von den DVDs im 16:9 Format zur Ansicht kommende Bild dem einer derart zeitnah entstandenen Produktion.

Ganz im Stil vieler anderer skandinavischer Krimireihen wirken auch hier die Farben insgesamt etwas zurückhaltend und die oft grauen und zum Teil auch bedrohlich düster wirkenden Bilder verstärken zudem die mit der Filmstory vermittelte beklemmende Grundstimmung noch zusätzlich. Größere Unruhen, Rauschen oder mechanische als auch digitale Fehler fielen mir nicht während der Wiedergabe der fünf DVDs dieser Box auf.

Die DVD-Menüs sind übersichtlich und gut bedienbar gestaltet. Über "Folge starten" lässt sich die Wiedergabe selbiger von der jeweils in den Player eingelegten DVD direkt starten. Dargestellte Kapitelmenüs bieten die DVDs nicht, aber in jeder Folge sind einige bei Bedarf anwählbare Marker gesetzt. Über "Sprachen" gelangt man zu den audiovisuellen Angeboten der DVDs, um diese für die Wiedergabe festzulegen.

Von der fünften DVD kommt außer Trailern zu einigen "DVD-Highlights" auch das eigentliche "Bonusmaterial" zur Ansicht. Dieses besteht aus mit einigen Darsteller aufgezeichneten Interviews mit einer Laufzeit von um die 27 Minuten. Die im Originalton vorliegenden Interviews werden dabei deutsch untertitelt. Dem Cover liegt zudem noch ein achtseitiges Booklet der "Krimi Kollegen " mit diversen "kriminellen" Empfehlungen bei.

Tonbewertung:

In Bezug zu dem von den DVDs angebotenen Ton gibt es eigentlich nur Gutes zu berichten. Neben der für meinen Geschmack sehr gelungenen deutschen Synchronfassung wird auch noch ein dänisch/schwedischer Ton zu allen fünf Folgen angeboten. Die Sprachpakete kommen dabei alle im Format Dolby digital 5.1 zu Gehör und bieten eine durchweg gute Verständlichkeit aller in dieser zweiten Staffel zu erlebenden Darsteller. Auf Wunsch können zu beiden Sprachen erweiterte deutsche Untertitel aufgezeigt werden. Bei diesen sind die Texte einiger der Hauptfiguren mit verschiedenen Farben dargestellt und Teile der Geräuschkulissen in den jeweils gezeigten aktuellen Bildern werden per Text beschrieben.

Gesamteindruck:

Ich war nach der weltweit enorm erfolgreichen ersten Staffel, wirklich sehr gespannt auf die in einer Koproduktion von Schweden und Dänemark sowie Deutschland entstandene zweite Staffel. Nachdem ich sie nun gesehen, oder besser gesagt, "verschlungen" habe, kann ich sagen, dass sie mich absolut überzeugt hat. Schon jetzt freue ich mich auf die dritte Staffel dieser tollen skandinavisch geprägten Krimi-Reihe.
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Ein Frachter kollidiert mit der Öresundbrücke, führerlos und mit lediglich fünf Jugendlichen, die im Frachtraum angekettet wurden. Ihre Gesundheitszustand ist bedrohlich, doch erst nach eingängigen Untersuchungen stellt sich heraus, dass sie mit einer äußerst ansteckenden Form der Lungenpest infiziert sind. Die Polizei geht von einem Anschlag aus, sodass das Ermittlerduo aus Saga Norén und Martin Rhode wieder auf den Plan tritt...

Die erste Staffel von der skandinavischen Krimiproduktion „Die Brücke“ hat durch ihre neuartige und außergewöhnliche Machart begeistert, umso höher waren dementsprechend die Erwartungen an die zweite Staffel. Diese ist nach der TV-Ausstrahlung auch auf DVD erhältlich. Schnell wird hier wieder eine sehr eindringliche und atmosphärische Stimmung geschaffen, die sich immer weiter aufbaut, den Zuschauer völlig vereinnahmt und den Ausdruck der Serie bestimmt. Neben der Handlung wird dies auch durch die hervorragende Filmaufnahmen generiert, die triste Farbstimmung, die entsättigten Farben, die düstere Ausstrahlung sorgen für einen sehr eindringlichen Ausdruck. Dies ist die Unterstützung, die Kulisse für einen einen sehr komplexen, hervorragend konstruierten und packenden Thriller, der mit vielen Nebenarmen, einer engen Verflechtung der einzelnen Elemente und einem sehr spannenden Verlauf vollkommen in den Bann ziehen kann. Dabei wird am Anfang eine Grundsituation präsentiert, die man zwar gut erfassen, aber schlecht einordnen kann, erst ganz langsam werden weitere Einzelheiten eingebaut, die puzzleartig ein Gesamtbild ergeben. Neue Erkenntnisse werfen neue Fragen auf, immer weiter dringt man ein in diesen sehr gut durchdachten Fall. Der Spannungsaufbau ist atemberaubend inszeniert und endet in einem grandiosen Cliffhanger. Zwar wird so einiges gelungen abgeschlossen, aber eben nicht alles, sodass auch viel Lust auf die nächste Staffel geweckt wird. Eine absolut fesselnde Geschichte, die beispiellose Spannung, eine komplexe Handlung, die einiges abverlangt – eine klare Empfehlung!

Aufgrund der hochwertigen Produktion sind auch die technischen Details herausragend. Das sehr scharfe, kontrastreiche Bild mit der intensiven Farbstimmung kommt in seiner Reinheit auch auf DVD schon fast an das Bild einer Blu-Ray herankommt. Der Ton liegt gleich dreisprachig vor, wobei sowohl die deutsche, schwedische und dänische Spur in Dolby Digital 5.1 und sehr guten Klangbild vorliegen. Als Extras findet sich ein etwa halbstündiges Interview mit verschiedenen Mitwirkenden wieder.

Mich hat diese zweite Staffel vollkommen begeistert. Die hochkomplexe Handlung verlangt dem Zuschauer einiges ab, belohnt ihn aber auch mit viel Spannung und Dramatik. Auch die persönlichen Belange der beiden Ermittler sowie deren spezielle Beziehung zueinander fügen sich sehr gut in das Gesamtbild ein. Ich war gefesselt von der eindrucksvollen Handlung und der hervorragenden Inszenierung.
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am 28. April 2015
Oft können ja weitere Staffeln das Niveau der Ersten nicht halten. Das ist hier absolut nicht der Fall.
Die Geschichte wird fortgeführt, ein neuer Fall, allerdings immer wieder mit Verweisen auf die erste Staffel
War Sofia Helin schon in der ersten Staffel genial, hier steigert sie sich noch in Mimik und Ausdruckskraft. War es im ersten Teil noch der Aha Effekt des Andersseins, ist es ihr gelungen, dies nicht zur Schablone werden zu lassen, sondern die Tragik und Verletzlichkeit der von ihr dargestellten Person fast schmerzhaft spürbar werden zu lassen. Besonders gegen Ende der Staffel würde man sie am liebsten umarmen.
Was hier gelingt, wirkt in der Figur des Martin Rohde völlig überzogen. Kim Bodnias permanentens Lippengezitter und Zähnefletschen nervt mit der Zeit.
Wahrscheinlich dachte er, er muss Sofia Helin etwas entgegensetzen. Sollte dem so sein, war es ein Reinfall.
Die Story selbst ist genial erzählt, mit vielen falschen Fährten für den Zuschauer ausgelegt, man tappt lange Zeit zusammen mit den Kommissaren im Dunkeln. So stelle ich mir gelungene Krimikost vor.... Schade, dass keine dritte Staffel in Sicht ist.
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am 6. April 2014
Ja, auch ich lande Sonntagabend ziemlich spät vor dem TV und gucke Brücke II. Abgesehen davon, dass ich die Zeichnung der Kommissarin mit dem Autismus-Defekt total gelungen finde - man ist von ihrer erfrischenden, unbewussten Aufrichtigkeit vollkommen geflasht! - gefallen mir auch die anderen Figuren sehr gut. Seit geraumer Zeit bin ich von den skandinavischen Serien bzw. Krimis viel mehr angetan als von jedem deutschen Tatort, auch die amerikanischen haben viel mehr zu bieten!
Deutsches tv ist verzopft, linear in den Charakterbeschreibungen und einfach total "unmodern", woran das immer liegen mag. Auch die Themen, die hier angesprochen werden, locken niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Es gilt also auch für die Machart der schwedischen, dänischen und nordamerikanischen Fernsehserien:
erfrischend, vielschichtig, durchkonstruiert und mit tollen neuen Gesichtern besetzt!
77 Kommentare| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich hätte nicht gedacht, dass von der ungewöhnlichen skandinavischen Krimiserie "Die Brücke" eine zweite Staffel auf fünf DVDs erscheint! Aber das Teil war wohl ein großer Erfolg, also musste man sich wieder eine Geschichte ausdenken, bei der die Brücke welche Dänemark und Schweden über das Meer verbindet wieder mitspielt. Das ist zwar konstruiert aber legitim.
Dieses Mal kracht ein führerloses Frachtschiff an die besagte Öresundbrücke und hat junge, bewusstlose Twens aus Dänemark und Schweden an Bord die wenig später an aggressiven Lungenpestbakterien sterben. Im Internet melden sich mit aufwendigen Tiermasken vermummte Ökoterroristen und planen schon neue Anschläge bei denen kurze Zeit später wahllos Menschen durch vergiftetes Obst sterben.
Doch vorher nehmen circa 1 Jahr nach dem ersten Fall die beiden Kommissare Saga Norén (Sofia Helin)- Schweden und Martin Rohde (Kim Bodnia)- Dänemark den Fall gemeinsam auf und ermittlen.
Saga Norén versucht nun emotionaler und menschlicher zu wirken, hat aber immer noch genügend menschliche Probleme und wirkt oft wie Data bei "Star Trek". Sie wohnt in der Zwischenzeit mit ihrem Freund zusammen und versucht eine normale Beziehung zu führen. Ihr Verstand und ihre Auffassunsgabe als Polizistin sind immer noch messerscharf. Martin Rohde ist wegen dem Mord an seinem Sohn (Staffel 1) in psychologischer Behandlung und bei seiner Familie ausgezogen und tritt auch im Dienst kürzer. Das ist nun seine Chance! Er versucht auch den Mörder seines Kindes zu treffen den er ins Gefängnis brachte um diesen ein Schuldeingeständnis oder ähnliches abzuringen.
Trotzalledem ist er wieder Sagas Mentor in Sachen Menschlichkeit und gibt ihr Tipps wo er nur kann.
Neue Kollegen und eine verzwickter, langsam aber spannend sich entfaltender Fall halten den Zuschauer permanent bei der Stange und die Nebenfiguren und Verdächtigen werden wie bei "24" nur ohne Echtzeit eingeführt und deren Handlung läuft parallel zu den Polizisten. Mit der Zeit weiß man erst warum der eine oder die andere "im Bild" sind, aber hier wird nicht direkt alles verraten!
Nur ein Fall und Folgen die gut 100 Minuten dauern könnte langweilig sein, nicht doch bei der "Brücke"! Die bewusste Farbentleerung, die graue Großstadt und diese Tristesse und Dunkelheit haben auch ihren Reiz auf den Zuschauer.
Am Ende ist jedoch nicht alles aufgeklärt und es schreit auch vieles nach einer Fortsetzung. Ich war zwar von der einen oder anderen Wendung etwas enttäuscht und auch das die finale Auflösung fehlt, aber wenn es 2015 weiter geht bin ich besänftigt!
Als Extra gibt es Interviews mit einigen Darstellern, wobei die großartige Sofia Helin kurioserweise am wenigsten zu Wort kommt und in "echt" ganz anders ist. Das zeigt nur wie gut und glaubhaft sie hier eine Polizistin mit zwischenmenschlichen Problemen spielt.
Bitte mehr davon!
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