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Die Bühnenrepublik: Theater in der DDR Taschenbuch – November 2003

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Von Brecht bis Castorf: Theater als Bühne einer Gesellschaft im Versuch und im Widerspruch mit sich selbst. Feste Ensembles und staatlich subventionierte Bühnen zwischen Anklam und Zittau ermöglichten eine Theaterarbeit, die zum Aufbau der DDR beitragen sollte und oft zum Schauplatz ihrer inneren Konflikte wurde. Vielfache Anerkennung beim Publikum und eine hohe, stets auch mißtrauische Wertschätzung von Seiten des Staates: paradiesische Zustände für Theaterleute?

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Thomas Irmer: Waren die Umstände der DDR dem Theater eher dienlich oder eher hinderlich?

B. K. Tragelehn: Das ist sehr schwer zu beantworten, weil man eigentlich sagen müßte, beides, und verständlich machen kann man das nur durch ein Gesamtbild. Es gab die entsetzlichsten, dümmsten Hindernisse, und andererseits wurden im Theater, immer in einem widerspruchsvollen Verhältnis zu den offiziellen Anforderungen, sowohl ihnen folgend als ihnen widersprechend, die Möglichkeiten und Probleme dieser Gesellschaft wirklich verhandelt. Und wenn das passiert, dann findet eben wirklich Theater statt, nicht nur irgend so eine nette Abendunterhaltung, sondern dann findet das statt, was Theater wirklich ist, sein kann.

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Top-Kundenrezensionen

Von anna K. am 10. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Dieses Buch war sehr angenehm zu lesen, ist wunderbar gegliedert und enthält interessante Fotographien. Es vermittelt einen persönlichen, sowohl sachlichen Überblick über 40 Jahre DDR-Bühnengeschichte.

Für mich war es der perfekte Einstieg, um mehr über diesen widersprüchlichen, gesteuerten und zugleich so kreativen Zeitraum zu erfahren. Die 14 Zwiegespräche mit den unterschiedlichsten Akteuren (ob Schauspieler, Regisseur, Dramatiker und Kritiker) vermittelten mir einen ehrlichen und weit reichenden Überblick. Weiterhin wurden die Protagonisten auch chronologisch Ihrem Alter und der Entwicklung entsprechend geordnet. Das ganze erhält eine gute Präsenz in dem namenhafte Gesprächspartner zu Wort kommen, ob Benno Besson, Gregor Gysi und Hans-Peter Minetti etc. So kann man anhand des Schaffens, des jeweiligen Zeitgeistes und der wechselnden staatlichen Prohibitionen - die Zeitgeschichtliche Entwicklung klar verfolgen.

Bei mir entstand beim Lesen ein authentischer und mitreißender Eindruck. Man spürt, was Theater vermag und was durch staatliche Steuerung entstehen kann. Als Kind der DDR war ich über vieles sehr überrascht. So war mir nicht bewusst, dass unsere damaligen Schauspieler und Dramatiker für Devisen an das kapitalistische Ausland "verliehen" wurden. Es sind diese und andere kleine Anekdoten, die dieses Buch sehr nachhaltig machen. Außerdem wird mancher verklärte Blick, geschärft und in das rechte Licht gerückt.

Für mich ein muss für den der sich für ehrliche Theatergeschichte interessiert
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