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am 24. November 2016
Das Mittelalter fasziniert noch immer. Auf mittelalterlichen Märkten erwacht diese Epoche noch einmal zum Leben und jedermann fühlt sich beim Besuch solcher Feste in die Vergangenheit versetzt. Zwischen Marktständen, an denen die Kaufleute laut feilschend ihre Waren anpreisen, und defilierenden Rittern und Adligen bringt diese Vergangenheit eine romantische Atmosphäre hervor.

Doch das Mittelalter war durchaus düsterer, als romantisierte Vorstellungen es uns vorgaukeln wollen, aber auch vielschichtiger und geheimnisvoller. Besonders die Kriege und die Techniken sowie Taktiken sind uns oftmals als heroische Schlachtengemälde in Film und Fernsehen gezeigt worden. Erst in den letzten Jahren können die Archäologen und Geschichtsforscher mithilfe neuester Technik das frühere Leben aber auch die Kampftechniken analysieren und erforschen.
Im Hundertjährigen Krieg zwischen England und seinem langjährigen Erzfeind Frankreich war das Zeitalter des Rittertums in seinem Niedergang begriffen, das Mittelalter ging dem Ende entgegen und zur Renaissance über. Neue Waffen wie Kanonen, Armbrüste und nicht zuletzt der englische Langbogen forderten im Krieg ihren Tribut von den schwerfällig gepanzerten Rittern aus aller Welt.

Bernard Cornwell erzählt im ersten Teil seiner Trilogie Auf der Suche nach dem Heiligen Gral, "Der Bogenschütze", vom Verlauf dieses Hundertjährigen Krieges, der von 1337 bis 1453 andauerte.

Die Geschichte

Ostern 1342: Vier französische Schiffe überfallen das friedliche, abgelegene Dorf Hookton an der englischen Küste. Der Raubzug wird heimlich, aber mit brutaler Härte durchgeführt. Die Einwohner des Küstendorfes werden grausam niedergemetzelt, die Häuser geplündert und verbrannt. Angeführt werden die Soldaten von einem geheimnisvollen schwarzen Ritter, der sich Harlekin nennt. Sein Ziel sind nicht die dürftigen Geldwerte der Einwohner; zielgerichtet sucht und plündert er die Dorfkirche und stiehlt eine geheimnisvolle, alte Lanze. Diese soll dem heiligen Georg gehört haben - einem der Schutzheiligen - und über Gottes Kraft verfügen.
Auch der Pfarrer, der sein Gotteshaus schützen möchte, bezahlt mit seinem Leben. Sein Sohn Thomas von Hookton, einer der wenigen Überlebenden, kann fliehen und findet seinen Vater wenig später sterbend vor. Der alte Pfarrer vertraut Thomas an, dass er adligen Geblüts ist, und der Mann, der "Harlekin", der ihn niedergestochen hat, der Sohn seines eigenen Bruders ist. Seinen wahren Namen verheimlicht er aber vor seinem Sohn und nimmt ihm das Versprechen ab, die Lanze wiederzuholen und sein eigenes Schicksal zu bestimmen.

Thomas, gerade 18 Jahre jung, geht als Bogenschütze in die Bretagne. Unter dem Befehl des Earl of Northhampton kämpft und tötet er im englischen Heer. Der Schrecken des Krieges lässt Thomas schnell erwachsen werden, und sein Geschick mit dem gefürchteten Langbogen macht ihn bald zu einem Krieger, dem man Respekt zollen muss.
Die Gräuel des Krieges sind unaussprechlich. Aber nicht nur auf dem Schlachtfeld wird gekämpft, auch die französische Zivilbevölkerung wird attackiert; Felder und Bäume, Ernten und Dörfer gezielt vernichtet, die Bevölkerung ohne Erbarmen getötet - ein Zermürbungskrieg, der auf beiden Seiten unzählige Opfer fordern wird.

Thomas wird getrieben durch seinen Schwur und verfolgt nur das eine Ziel, den Tod seines Vaters zu rächen. In Frankreich entdeckt Thomas die Flagge der französischen Schiffe, die Hookton überfallen und vernichtet haben, und er kommt so dem Mörder seines Vater näher und damit der Vergangenheit seiner Familie.
Meine Meinung

Bernard Cornwell erzählt "Der Bogenschütze" in sehr abenteuerlicher Manier. Das Ende des Rittertums wird farbenprächtig und ausschweifend, aber auch sehr, sehr blutig und brutal dargestellt. Letztlich waren die Schlachten aber sicherlich noch brutaler, als es uns Cornwell berichten kann.
Die Ritter hatten den Distanzwaffen - Bogen oder Armbrust - nichts entgegenzusetzen. Mit dem Einsatz dieser Kriegswaffen waren die Tage des Rittertums gezählt. Selbst schwere Panzerung eines Ritters konnte von einem guten Pfeil, der gezielt abgeschossen wurde, durchschlagen werden. Der ritterliche Zweikampf fand meist nur noch auf den Turnierplätzen in ganz Europa statt. Der Krieg war seit dem Einsatz der Fernwaffen nur noch ein wildes Gemetzel. Genau dieser Szenerie beschreibt der Autor recht eindrucksvoll und geschichtlich einwandfrei recherchiert.

Es bleibt wenig übrig von Ritterlichkeit, Höflichkeit oder Tapferkeit. Bernard Cornwell schreibt über Brutalität, Rach- und Mordlust. Über das Leben im späten Mittelalter erfährt der Leser hingegen nur sehr wenig. Primär geht es in diesem Roman um das Schicksal des jungen Bogenschützen Thomas, der in den verschiedenen Schlachten zu überleben versucht, um seiner Identität nachzuspüren.
Schockierende Grausamkeiten auf dem Schlachtfeld aus der Sicht eines englischen Bogenschütze bilden im Wesentlichen die Grundlage dieses Abenteuerromans. Dem historischen interessierten Leser wird eine völlig neue Sicht des Mittelalters geschildert - Strategie, Taktik, Waffentechnik und Ausrüstung werden detailliert vor ihm ausgebreitet. Hervorragend und spannend erzählt, entführt Cornwell den Leser in die Zeit dieses mehr als hundert Jahre andauernden Krieges.

Die Hauptfigur Thomas von Hookton wird in ihrer Unreife und inneren Zerrissenheit behutsam in die Geschichte eingeführt, so dass der Charakter sich wohl erst in den beiden späteren Romanen wirklich entwickeln kann. Manchmal fand ich diese Darstellung zu eindimensional, mit viel zu wenig Potenzial erzählt. Auch die weiblichen Charaktere sind nicht sonderlich gut der Geschichte eingepasst und fast schon klischeehaft in Szene gesetzt.
Bernard Cornwells Erzählung selbst birgt auch leider keine unterhaltsame oder geschickte Wendung. Bedauerlicherweise mangelt es hieran und die Geschichte wirkt daher sehr vorhersehbar. "Der Bogenschütze" ist dennoch informativ und gut erzählt, ein unterhaltsamer historischer Roman, den ich gern gelesen habe und der mir eine militärische Sichtweise des Hundertjährigen Kriegs zwischen England und Frankreich vermitteln konnte.

Im Nachwort spricht Cornwell zwar die historische Genauigkeit des Romans an, aber vermisst habe ich dennoch ein Personenregister, aus dem man entnehmen könnte, welche Person nun wirklich lebte und wirkte, sowie eine Land- bzw. Regionskarte, um die Schlachten und deren Verlauf greifbarer werden zu lassen.

Der Autor

Bernard Cornwell wurde in London geboren. Aufgewachsen in Wessex, arbeitete er viele Jahre für den Fernsehsender BBC. 1980 folgte Bernard Cornwell seiner Frau in die USA und begann, Romane zu schreiben. Seine historischen Abenteuerromane sind weltweit sehr erfolgreich und erreichen immer wieder die oberen Plätze der internationalen Bestsellerlisten. Er lebt auf Cape Cod in Massachusetts, USA.

Originaltitel: Harlequin, HarperCollins 2001
Aus dem Englischen von Claudia Feldmann
448 Seiten, gebunden 21,5 x 13,5 cm
[...]

Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren.
Michael Sterzik
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Juni 2018
Anfangs dachte ich, das ist nicht der Cornwell, den ich in zahlreichen Büchern kennenlernen durfte. Habe ohnehin den Verdacht, dass er nicht alle Bücher geschrieben hat, die unter seinem Namen veröffentlicht wurden. Der Mann müsste über 200 Jahre alt sein. Habe selber 8 Romane veröffentlicht und weiß, wie lange man an einem Manuskript arbeitet.
Zum Buch selbst: Nicht schlecht, mehr nicht! Die linke Flanke steht links, die Rechte Flanke rechts, die Vorhut tobt vorweg und die Nachhut trödelt hinterher. Und so geht das seitenweise. Nicht wenige Rezensenten loben die detaillierten Schlachten. Ich war einmal Elitesoldat und kann diesen extremen Beschreibungen nichts, aber auch rein gar nichts abgewinnen und könnte mir vorstellen, dass es diversen Leserinnen ebenso ergeht. Ein paar erklärende Sätze und fertig wäre gewesen, von mir aus auch eine ganze Seite.
Fazit: man kann das Buch lesen und ich empfehle bei dem Schlachtengedöns nur jeden 5. Satz zu lesen und den Rest zu ignorieren
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am 6. März 2017
Ich bin der Ansicht, dass man von Bücher und Autoren selbst seine Meinung bilden sollte.
Jeder hat einen anderen Geschmack, jeder mag einen anderen Schreibstil.
Man sollte sich selbst seine Meinung bilden, sonst kann einem ein gutes Buch verborgen bleiben.

Ich für meinen Teil liebe diesen Autor und seine Bücher. Der Schreibstil gefällt mir,
die Handlung und die Darstellung der Figuren spricht mich sehr gut an.
Ich würde wieder Bücher von diesen Autor kaufen........
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am 17. März 2012
Streckenweise habe ich Cornwells Einstieg in die "Bücher vom Heiligen Gral" parallel zu Barbara Tuchmans Geschichte des schrecklichen 14. Jhrdts., "Der ferne Spiegel", gelesen. Ich würde dies ebenfalls allen empfehlen, die noch tiefer in Cornwells tollen Roman vom Ende des Rittertums bei der Schlacht von Crécy (1346), die den Beginn des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich markiert, eintauchen wollen, um mehr von den Hintergründen zu erfahren, die die Romanhandlung mitbestimmt haben.

Die berühmte Schlacht beim Dorf Crécy (in der Nähe von Amiens), bei der ein scheinbar hoffnungslos unterlegenes Heer von erschöpften englischen Rittern auf müden Gäulen und einer weit unterlegenen Truppe von hungrigem Fußvolk und "Infanteristen" mit durchgelaufenen Stiefeln oder überhaupt keinem Schuhzeug, das "Heer" Eduards III. von England, in die Enge getrieben der hochgerüsteten und zahlenmäßig weit überlegenen Armee des französischen Königs gegenüberstand, gilt kriegsgeschichtlich als Anfang vom Ende des glorreichen Rittertums. Sie setzte einem, bis dahin als buchstäblich unverrückbar erachteten, festen Bestandteil des späten Mittelalters ein unübersehbares Ende und: machte die Schlacht von Crécy eben so berühmt.

Im Buch, vor dem Ausbruch der Schlacht, kommentiert der ultimative, auf französischer Seite stehende Bösewicht des Romangeschehens, Harlekin, einem seiner Untergebenen die Ausgangslage für den Kampf so: "Der Ort ist fatal für eine Schlacht. Sie werden den Hügel mit Bogenschützen besetzen, und wir werden genau in ihre Pfeile reiten. Viel vernüftiger wäre es, sie von der Seite anzugreifen". Aber Letzteres wollten die französischen Anführer nicht, und so kam es, wie vorhergesagt wurde. Der Ausgang der Schlacht war fürchterlich, am Ende war das Schlachtfeld mit Tausenden von Leichen französischer, gepanzerter Ritter und ihrer unförmigen Rösser, die für den einen Zweck, eine buchstäblich unüberwindliche Kampfmaschine zu sein, immer größer, massiger und unbeweglicher gezüchtet worden waren, bedeckt, während die zu Beginn erschöpften Engländer keine wirklich nennenswerten Verluste zu beklagen hatten. Die verbürgten Zahlen der Verluste gehen bei der Historikern hier auseinander. Aber fest steht, daß es ein fürchterliches Gemetzel gewesen sein muß, bei dem eine bis dahin scheinbar festzementierte und seit Jahrhunderten mit immer mehr Raffinesse auch im Standesbewußtsein des Mittelalters verankerte Welt krachend zu Grabe getragen wurde.

Und wie kam das alles? Im Gegensatz zu allen anderen europäischen Heeren hatten die Engländer, die sich anschickten, die Herrschaft über Frankreich, auf das sie seit Wilhelm, dem Eroberer, Ansprüche zu haben glaubten, zurückzuerobern, mit dem "orthodoxen" Rittertum im Prinzip bereits gebrochen und seit längerem schon auf "Fußvolk" gesetzt, das den Rittern zur Seite stand. Dieses rekrutierte sich vor allem aus Bogenschützen mit dem von da an in aller Welt berühmt und berüchtigt gewordenen englischen Langbogen. Der Langbogen verschoß Pfeile, die selbst durch die Kettenhemden der Ritter wie durch Butter schnitten und fingerdicke Eichenbohlen glatt durchschlagen konnten. Die Engländer hatten damit zu diesem Zeitpunkt als einzige Nation in Europa eine fürchterliche, besonders weittragende Waffe mit extrem hoher Durchschlagskraft. Diese zeichnete sich nicht allein wegen der in England gebräuchlichen, besonderen Herstellungstechnik des langen Bogens aus, sondern vor allem durch den erfahrenen Schützen, der seit frühester Kindheit gelernt hatte, damit souverän, und tödlich, umzugehen. Den Langbogen selbst hätten die Gegner, die zu dieser Zeit nur auf umständlich zu ladende und nachzuladende Armbrüste zurückgreifen konnten, nacharbeiten, imitieren, können, aber die hochqualifizierten Bogenschützen "hinter dem Gerät", im englischen Umfeld in Jahrzehnten ausgebildet und immer wieder "nachwachsend", waren für alles Geld der damaligen Welt "auf die Schnelle" von niemandem sonst zu rekrutieren.

Damit war das Ende der bis dahin beherrschenden Kriegsmaschinerie, die im Kern aus immer unbeweglicheren Blöcken von bis an die Zähne bewaffneten und mit zentnerschweren Rüstungen beladenen Rittern, mit Flaschenzügen auf ihre ebenfalls gepanzerten Pferde gehievt, bestanden hatte, unmißverständlich eingeläutet. Von da an ging's immer stetiger bergab. Explizit auf den Punkt gebracht wurde damit auch die Tatsache, daß der bis dahin alleinbestimmende Adel mit seinen Standesprivilegien gezwungen wurde, sich bei kriegerischen Auseinandersetzungen, die zur Tagesordnung gehörten, auf rekrutiertes "Fußvolk" zu stützen, ohne das nichts mehr ging. Die Quintessenz war, daß die bis dahin vorherrschende Standesordnung, an deren Spitze unübersehbar der Adel gestanden hatte, von diesem Zeitpunkt an immer deutlicher hinterfragt wurde und der Adelsstand seine vorherrschende Daseinsberechtigung in Frage gestellt sah. Schritt für Schritt, aber bald schon immer deutlicher sichtbar, hielt nach Crécy das "gemeine Volk" seinen Einzug auf der Bühne der Weltgeschichte.

Die Schlacht von Crécy hatte mit ihrem unerwarteten Ausgang (hinterher wußte man, daß vor allem die Engländer selbst mit dieser "Ironie der Geschichte" nicht wirklich gerechnet hatten) buchstäblich die Welt verändert. Und Bernard Cornwell hat diesen historisch bedeutsamen Augenblick in seinem Roman hinreißend nacherzählt und in allen angesprochenen Facetten auf den Punkt gebracht. Cornwell ist im Sinne des Wortes unbedingt der Größte, wenn es um spannende, historisch penibel recherchierte und schriftstellerisch über jeden Zweifel erhabene Romane geht. Bei denen an keiner Stelle der Spannungsbogen abreißt und man sich dabei ertappt, wie man schnell mal weiterblättert, um zu sehen, wie lang sich das Geplapper noch hinzieht. Was leider bei deutschen historischen Romanen so gut wie die Regel ist. Ausnahme ist natürlich Rebecca Gablé, die aber auch so schreibt, als käme sie aus dem angelsächsischen Literaturraum.

Für Interessenten möchte ich an dieser Stelle auch noch schnell die letzte Autorin "anbetungswürdig" guter und wissenschaftlich akribisch belegter historischer Romane nennen, die das hochgelobte Dreigestirn am Leserhimmel voll macht. Es handelt sich um Pauline Gedge, die nicht wie Cornwell und Gablé um Europa und das Mittelalter kreist, sondern ihren Stoff in den tausendjährigen, verschiedenen ägyptischen Dynastien findet. Tolle Bücher alle zusammen, und man würde sich wünschen, daß sich bald auch wieder einmal ein kongenialer deutschsprachiger Autor oder (natürlich; vielleicht sogar lieber noch) eine Autorin hinzugesellt.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Juli 2015
Bernard Cornwells Version der Gralssuche, eingebettet in den hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich. Spannende Trilogie mit den üblichen plastischen Schlachtenschilderungen aus der Hand von Cornwell. Die Handlung hat viele Wendungen und wird geschickt über die drei Teile der Serie geführt.

Wiewohl die Grals-Trilogie sehr gut ist, kann sie m.E. nicht mit der Artus-Trilogie von Cornwell mithalten, dies liegt wahrscheinlich an den Personen der Handlung, die im zweiteren Falle besser rüberkommen.

Aber großes Lesevergnügen in jedem Falle garantiert!
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am 13. Juli 2013
Dieses ist für mich gesehen der bisher schwächste geschriebene Teil der in dieser Zeit spielen sollte.
Dem Bogenschütze fehlt es etwas an Dramaturgie. Ist für mich zu sehr auf liebelei mit der schönen Unbekannten gedriftet.
Dramatische Auseinandersetzungen wie beim "Der weiße Reiter" fehlen hier. Der Mann als "Rauhbein" ist hier vernachlässigt worden. Dennoch ist dieser Roman aber auch gut zu lesen, langweilig ist er keinesfalls.
Hierfür gibt es von mir 3 Sterne.
Gruß Ralf
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am 19. April 2018
Das Buch ist gebraucht und in einem ordentlichen Zustand, wie angegeben, also nicht zerlesen oder beschädigt. Zum Inhalt kann ich noch nichts sagen, da ich es noch nicht gelesen habe.
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am 5. August 2013
Als Cornwell-Fan bin ich sicher ein wenig voreingenommen, aber was soll man machen: er schreibt halt gute Bücher.
Auch wenn die Bogenschützen-Reihe mit nur drei Büchern deutlich kürzer ist als die Sachsen- und die Sharpe-Reihe, steht sie diesen beiden in punkto Spannung in nichts nach. Wie in allen seinen Romanen bettet der studierte Historiker Cornwell seine Charaktere in eine Episode der Geschichte ein, in diesem Falle im 100-jährigen Krieg. Seine detaillierten Beschreibungen der geografischen, politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten machen die Handlung sehr greifbar. Am Ende eines jeden Buches äussert sich der Author über die tatsächlichen geschichtlichen Fakten und was er aus erzählerischen Gründen verändert, weggelassen oder hinzugefügt hat, so dass man das Geschehen sehr gut in den historischen Kontext einordnen kann.
Zudem sei noch zu erwähnen, dass der Verlag es immer wieder schafft, sehr gute Übersetzer für die Cornwell Bücher auszuwählen. Ich habe mehrere Cornwell Bücher in beiden Sprachen gelesen und konnte keinen signifikanten Unterschied feststellen.
Ein durch und durch gelungenes Buch.
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am 19. Dezember 2013
habe alle Bücher in ziemlich kurzer zeit durchgelesen.
Bin/war nur ein gelegenheitsleser, aber Geschichte gut erzählt hat mein Interesse geweckt und so erschienen mir die Bücher quasi zu dünn.
Das literarische Quartett wird seine eigene Meinung haben, aber außer ein paar allgemein typischen Dingen (dem Held gelingt immer alles, ...) fuer mich eine tolle buecher-Reihe
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am 28. September 2017
Ein echter Cornwell, gut recherchiert, realitätsnah, detailverliebt, interessanter Plot und gut heraus gearbeitete Charaktere! Am besten kauft man gleich alle drei Teile der Trilogie, damit man nicht plötzlich mit dem Ende des Buches konfrontiert ist und auf den nächsten Teil waren muss... Empfehlenswert!
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