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Kundenrezensionen

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am 27. Juli 2015
Inhalt: Cia Vale ist stolz, eine der wenigen Kandidatinnen für die alljährliche »Auslese« zu sein, bei der die zukünftigen Führer des Commonwealth ermittelt werden. Doch am Vorabend ihrer Abreise bekommt sie von ihrem Vater einen beunruhigenden Rat: Vertraue niemandem! Gilt diese Warnung auch für ihren Kindheitsfreund Tomas, der verspricht, Cia immer beizustehen? Tomas, der mit jedem weiteren Todesopfer, das die gnadenlose Auslese fordert, mehr um sie besorgt zu sein scheint? Wenn Cia überleben will, muss sie sich entscheiden: für ein Leben ohne Vertrauen oder für eine Liebe, die sie das Leben kosten kann … (Quelle: Verlag)

Meine Meinung: Diese Reihe wurde in den höchsten Tönen gelobt und mit Panem verglichen und ich als voll und ganzer Panem-Fan bin Ewigkeiten um die Reihe herumgeschlichen und hatte irgendwie ein bisschen Angst, sie zu beginnen, enttäuscht zu werden. Dann habe ich aber doch meinen ganzen Mut zusammengenommen und wurde nicht enttäuscht!

Anfangs ging die Story ein bisschen schleppend los. Nachdem ich den Trailer gesehen habe, und das solltet ihr unbedingt tun, wenn ihr euch für das Buch interessiert (ich habe ihn unten angehängt), wollte ich Cia natürlich sofort bei der Auslese sehen und mehr von den spannenden und gefährlichsten Tests erfahren, die sie bewältigen muss. Allerdings handelt der Anfang noch ziemlich lange von Cias Leben in ihrer Kolonie, was ich aber auch nicht schlimm finde. So hat man einen wunderbaren Einblick in die Welt bekommen und wusste, was alles passiert ist und wie diese dystopische Welt entstanden ist. Dann geht es jedoch richtig los und seit Cias Ankunft in der Stadt wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Vier Prüfungen muss Cia bestehen und von Prüfung zu Prüfung wird es schwerer und gefährlicher. Ihr Vater hat Cia eingetrichtert keinem zu vertrauen und die Autorin setzt diese Maxime und das damit verbundene Gefühl gerade während dieser Phase sehr gekonnt um. Cia war dabei für mich eine unglaublich tolle Protagonistin. Wo es ihr an Stärke fehlt, macht sie es mit Klugheit und Bedacht wett und wird so stärker als viele andere es sind. Da Cia einzig zu Tomas Vertrauen gefasst hat, ist er mir auch sofort unglaublich sympathisch geworden. Die anderen Charaktere, und genau das hat Joelle Charbonneau sehr gut gemeistert, habe ich jedoch das ganze Buch über mit einem sehr kritischen Auge betrachtet und das wird sich wohl auch in Teil 2 nicht ändern.

Nach den ersten drei Prüfungen, die meiner Meinung nach schon anstrengend und gefährlich genug waren, steht den Kandidaten, zumindest denen, die noch übrig sind, die letzte Prüfung bevor. Und da wusste ich endlich, warum dieses Buch viele mit den Hunger Games vergleichen. Die Kandidaten werden in einem abgegrenzten Gebiet abgesetzt und müssen ihren Weg zur Stadt alleine bewältigen, um diese Prüfung zu bestehen. Zwar müssen nicht, wie in den Tributen von Panem, alle anderen Gegner ausgeschaltet werden, allerdings schadet es ja nicht ein paar Gegner weniger zu haben, wenn am Ende der Prüfung über die zukünftigen Studenten entschieden wird oder? Spätestens ab diesem Teil hatte mich dieses Buch voll und ganz im Griff und es hat sich Stück für Stück einen riesengroßen Platz in meinem Herzen erschaffen. Denn genauso wie bei den Tributen gibt es hier eine einzigartige Mischung von Aktion, Gefühl und einer starken Protagonistin mit viel Moral und einer nachdenklichen Ader.

Ob Cia die Auswahl besteht und was sie alles erleben muss werde ich euch natürlich nicht verraten. ;) Ich kann euch das Buch jedoch wärmstens ans Herz legen, denn ich habe nicht den kleinsten Kritikpunkt gefunden.

Bewertung: Die Auswahl: Nur die Besten überleben hat für mich alles, was ein gutes Buch haben muss. Ich wollte meine Augen nicht mehr vom Papier lösen und konnte während des Lesens nicht den kleinsten Kritikpunkt finden. Deshalb hat es sich 5 von 5 Füchschen verdient und bekommt obendrauf noch das Lieblingslesefüchschen verpasst.
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am 3. September 2013
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Buchgestaltung

Beide Varianten sind ganz passend.

Meinung

Zu Beginn möchte ich etwas loswerden. Das hier ist eine 1-Sterne Rezension, daher wisst ihr, was euch erwartet. Mir gefiel das Buch nicht, schlimmer: Ich fand es grauenhaft und deshalb könnt ihr euch Kommentare wie „aber, ich fand es super“ oder „du hast so Unrecht“ einfach sparen. Das hier ist meine subjektive Meinung. Sie ist ehrlich. Sie ist hart und sie ist gemein. Aber es ist MEINE Meinung. Punkt.

Außerdem enthält die Rezension kleine Spoiler. Ihr seid gewarnt!

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Die Auslese wird vor allem mit der beliebten Bestseller Reihe die Tribute von Panem verglichen oder eben auch die Bestimmung. Das (und der Hype um das Buch) war tatsächlich einer der Gründe, warum ich die Geschichte unbedingt lesen wollte. Ich bin ein Fan von Dystopien und immer auf der Suche nach neuen Werken, die mich begeistern können. Ich hatte hohe Erwartungen, aber was ich stattdessen erlebte war für mich persönlich ein Schock. Hier wurden Szenen förmlich geklaut, aus anderen Büchern übernommen, nachgestellt und das in einem Ausmaß, das mich ganz ehrlich (ohne beleidigend werden zu wollen) wirklich an all den positiven Meinungen hat zweifeln lassen. Denn wie kann man etwas gut finden, das so perfide aus anderen Büchern zusammen gemixt wurde?

Schon allein der Anfang des Buches erinnert stark an oben genannte Werke. Cia unsere Heldin stellt sich und ihr Leben vor. Statt Distrikten gibt es so Kolonien, die Menschen tragen Farben ihres Status, so wie es bei die Bestimmung Gang und Gebe war, sich auf diese Weise seiner Fraktion auszuweisen und prompt erfährt man von der Regierung, die nur das Beste für das Land will, indem es Jugendliche bei einer Zeremonie auswählt. Schon allein diese wenigen Ähnlichkeiten haben an meinen Nerven gekratzt und ich konnte die Auslese kaum als „innovativ“ abtun. Vielmehr musste ich das erst mal verarbeiten und nach mehreren Wochen Pause einen Neustart hinlegen, der mir noch viel mehr die Augen öffnete. Cia ist ein Charakter, der unbedingt an der Auslese teilnehmen möchte, denn nur die Besten überleben – wie es der Titel so wunderbar beschreibt. Die Erklärung für diese Form von Test fiel meiner Meinung nach recht dürftig auch und diese Durststrecke blieb dem Plot erhalten. Logikfehler, Lücken in der Erzählung und viele Fragen, die mich um den Verstand gebracht haben. Die Regierung möchte die Jugendlichen testen, damit sie später an der Universität studieren können und das Land führen können.

Dazu ist eine Reihe von Tests nötig, angefangen bei Matheklausuren bis hin zum Überlebenstraining. Schön und gut, aber warum müssen viele der Charaktere sterben? Bei Panem hat das noch Sinn gemacht. Dort wollte die Regierung für die Fehler der Vergangenheit bestrafen und die Bürger unterdrücken, aber hier? Das sind keine zufällig herbeigeführten Tode, hier finden Mordanschläge auf Jugendliche statt, die ihr Bestes geben. Wieso sollte ein Land, das die Besten der Besten sucht, die Hälfte ermorden? Was ist, wenn diese überlebende Hälfte aus anderen Gründen ausscheidet und wieso nicht dumme Menschen sterben lassen, wenn man denn unbedingt Leute quälen will? Mich mich unverständlich war auch, wieso es so wenig Leute einen Scheiß interessiert hat, das während der Auslese die Statisten, ehm Nebencharaktere abgekratzt sind. Jemand gestorben? Kein Problem. Kurz darüber nachgedacht, den Schock überwunden, aber hey, man will ja dabei bleiben, also macht man weiter! Schon allein der Fakt, das die Weigerung zur Auslese anzutreten mit dem Tod bestraft wird, müsste doch einige skeptisch werden lassen, oder?

So auch Cias Vater. Dieser teilt seiner Tochter nämlich direkt zu Beginn mit, das er auf keinen Fall will, das sie ausgewählt wird, er sogar seine Söhne als „dumm“ dastehen lässt, damit man sie nicht aus der Kolonie holt. Die Tochter ist 16 Jahre alt. Wieso lässt man sie ihr Leben auf die Auslese hinarbeiten? Wieso sagt man nicht vorher etwas von all den Dingen, die man weiß? Wieso, wieso, wieso?

Das nicht nachvollziehbare Verhalten der Charaktere zieht sich durch das Buch, so wie die vielen anderen „Fehler“ die mir den Roman ziemlich verdorben haben. Es dauert nicht lange und da wird der Love-Interest eingebaut. Ein Junge aus der Heimat, jemand mit dem Cia kaum ein Wort gewechselt hat, aber kaum, dass sie ihn erblickt, werden die Worte des Vaters (vertraue niemanden!) außer Acht gelassen und man wirft sich blindlings in irgendeine Beziehung, von der man sich ebenfalls fragt: WIESO jetzt? Da hat man sein Leben lang Zeit, wohnt im selben Dorf, aber nein erst das dramatische Schicksal an der Auslese teilzunehmen treibt beide in die Arme des anderen. Dabei beginnt das „tödliche Spiel“ hier noch ziemlich harmlos. Ankunft im Testcenter, Klausur hier, Mittagessen da, Freundschaften die geschlossen werden. Die Teilnehmer werden dabei überwacht. Mit Kameras. Trotzdem muss Cia den Leser alle fünf Seiten daran erinnern. Nur, falls man es vergisst. Wir werden beobachtet. Ich fühle mich beobachtet. Man beobachtet uns. Ich habe irgendwann einfach aufgehört zu zählen, wie oft das erwähnt wurde -.-

Während der ersten Test sterben einige der Teilnehmer. Ermordet. Wie bereits erwähnt schert das aber kaum jemanden. Es wird weiter gemacht wie gehabt. Selbst ein besonders blutiger Tod konnte mich nicht berühren, denn der Schreibstil den Joelle Charbonneau hier vorlegt, ist emotionslos und kalt. Es kommt Null Stimmung auf, liest mehr die leblose Aneinanderreihung von Wörtern. Die Autorin hat sich auch kaum Mühe gemacht Cias Innenleben zu beschreiben. Vielmehr war Cia eine Erzählerin, die nur das tat: Erzählen. Die Geschehnisse werden beschrieben. Mehr auch nicht. Gefühle, Zweifel, Ängste sind kaum vorhanden. Innere Konflikte findet man nur mit der Lupe ab der zweiten Hälfte des Buches und auch diese wurde halbherzig und schnell abgehandelt.

Trotz allem, habe ich weiter gelesen, dem Buch immer wieder neue Chancen eingeräumt. Interessant wurde als, als die ersten Teilnehmer ausgesiebt wurden und es an Phase zwei ging: Die Teilnehmer wurden im Wald ausgesetzt, in den Ruinen alter Städte und sollten den Weg zu einem Treffpunkt finden. Klingt nach viel Potenzial und so wurde es genutzt: Gar nicht. Vielmehr war das der Teil der Geschichte, der unleugbar Szenen gestohlen hat. Szenen, die 1:1 übernommen wurden. Besonders beliebtes Opfer dabei wieder: Die Tribute von Panem.

Cia IST Katniss. Sie geht jagen. Stellt mit Draht Fallen. Verbündet sich mit Tomas. Hilft diesem. Tomas wird am Bein verletzt. Die beiden küssen sich. Cia sorgt für Tomas. Cia kann super gut schießen und trifft alles, egal auf welche Entfernung. Cia denkt in der Arena...ehm, sorry, dem Wald an ihre Familie und das sie zurückkehren muss. Cia begegnet Wolfsmutationen im Wald, die menschliche Augen haben und sie an Leute erinnern. Ich könnte hier eine ganze Reihe anderer Dinge auflisten...

Das wirklich beklemmende daran ist, das ich hier nicht übertreibe, so wie man es gerne mal tut, wenn man ein Buch einfach nicht mochte! Es hat sich angefühlt, als ob die Autorin Panems Grundgerüst willentlich gestohlen hat und mit Details anderer Romane ausgeschmückt hat.

Besonders die Liebesgeschichte ging mir gehörig gegen den Strich. Cia und Tomas kommen praktisch zusammen, nachdem sie ihm gerettet hat und er sie zum Dank küsst. Dahinter stecken kaum Motive. Genau wie Peeta schien er Katniss, ich meine natürlich Cia, schon immer gemocht zu haben, aber (wieder) im Gegensatz zu Panem steckt da nicht mehr dahinter. Die beiden benehmen sich zwar nicht überschwänglich kitschig, aber trotzdem war mir das Gesülze über Liebe im Angesicht ihrer Lage doch ein Dorn im Auge. Ich werde einfach nie begreifen können, wie in Jugendbücher eine solch innige, ewige Liebe entstehen kann, wenn man sich gefühlte zehn Sekunden kennt! Tja, mein Pech. Wahrscheinlich stimmt etwas nicht mit mir.

Mal abgesehen davon weist das Buch wenig Spannung auf. Die Wanderung durch den Wald zum Ziel führt an vielen Dingen vorbei. Von rachsüchtigen Mitstreitern, bis zu den Mutantenwölfen, Wasserquellen die explodieren (hui!) und anderen Dingen, von denen ich gerne behaupten würde, sie konnten mich überraschen. Cia erhält sogar Hilfe von einem Mann, der sehr verschwörerisch tut. Dabei wurde der logighalber auch mal vergessen, das hier immer noch Kameras das ganze Spiel filmen.

Dazu kommt, das sämtliche Nebencharaktere nicht mehr sind als das: Randfiguren. Sie haben einen Namen und das war es auch schon, was man über die Leute erfährt. So wird auch wieder klargestellt, das sich beim Leser keine Gefühlsregung tut, wenn jemand durch Tod ausscheidet. Ziemlich clever, richtig? Charakterentwicklung oder Tiefgang könnt ihr auch aus eurem Wunschdenken streichen. Cia bleibt die Superheldin: taff, mutig, perfekt und Tomas ein oberflächlicher Kerl, dem sie ständig den Hintern rettet. Auch der Versuch ihn später durch merkwürdige Anmerkungen etwas mysteriöser Erscheinen zu lassen prallte vollkommen an mir ab.

Das Buch hatte auch einfach keinen guten Gegenspieler zu bieten. Im Grunde haben sich Cia und Tomas tagelang durch den Wald geschlagen und es gab nur wenige Auseinandersetzungen, die man kaum als Höhepunkte bezeichnen konnte. Die äußeren Umstände des Settings, sowie Info-Dumping wurde einfach weggelassen. Man erfährt reichlich wenig über ALLES und kann sich demnach auch kaum Gedanken zu dem Weltenentwurf oder anderen Dingen machen.

Ich könnte Tage so weiter machen, aber irgendwann wäre die Rezension ein ganzer Roman und das zu Lesen macht sicher genauso viel Spaß, wie die Auslese selbst.

Springen wir also zum Ende. Ich muss sagen, den halben Stern hat sich einzig und allein dieses Ende verdient. Es war gut gemacht und die Idee dahinter konnte nach den überstandenen 350 Seiten meine Neugier wecken. Schade, das es prompt zu Ende war, denn den Folgeband werde ich niemals in die Hände nehmen. Dabei beziehe ich mich hier wirklich auf die letzten fünf Seiten, denn alles, was davor kam, war für mich wieder wie russisches Roulette, ohne Kugel, dafür mit Logikfehlern.

Fazit

Ich weiß gar nicht so recht, was ich noch schreiben soll. Die Auslese ist meiner Meinung nach kein kommender Bestseller. Fans von Panem & Co werden sich hier nur über den billigen Abklatsch ärgern. Leser, die vielleicht kaum Bücher des Genres gelesen haben, könnten überzeugt werden, aber für mich war das ganze „Abenteuer“ verwirrend, unlogisch und so voller Anwandlungen von Jähzorn, das ich nichts Gutes über den Roman sagen kann. Und glaubt mir, Spaß gemacht hat mir das Schreiben dieser Rezension nicht. Da blutet einem echt das Leserherz...und die Augen...und das Gehirn gleich mit xD
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am 28. Juli 2014
Zunächst möchte ich sagen, wie schade es ist, dass viele Leute die schlechteste Rezension so hilfreich finden. Es ist wie mit den Vampirbüchern: Nur weil es schon welche mit Vampiren und ähnlichen Grundhaltungen schon gibt, sollte man eine sehr gut umgesetzte leicht ähnliche Variante nicht direkt verwerfen. Ja es sind viele Ähnlichkeiten da, aber Die Auslese ist sehr gut gemacht und daher sehr lesenswert.

Inhalt:

In der Vergangenheit wurde der Großteil der Welt unfruchtbar gemacht oder ausgelöscht. Um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern, werden nur die Besten Absolventen der Schule getestet, ob sie für ein Führungsamt geeignet sind.
Auch Cia möchte zu dieser Auslese gehören und freut sich dementsprechend sehr darüber, als sie auserwählt wird. Doch schnell verfliegt die Freude, nachdem der erste Kandidat stirbt. Cia merkt nun schnell dass es um Leben und Tod geht, denn jede falsche Entscheidung wird bitter bestraft.

Fazit:

Der Leser erlebt die Auslese in der Haut der Protagonistin Cia. Sie ist schlau, denkt viel nach und beobachtet gut. Dadurch sind ihre Gedanken nicht komplett wie die einer 16-jährigen. Das ist erfrischend und macht einen guten Eindruck. Der Text an sich ist gut gegliedert. Es gibt nicht zu viele Beschreibungen, aber auch nicht zu wenig. Es ist sehr spannend und mitreissend geschrieben und zieht den Leser sofort in den Bann.

Die Charaktere sind schnell beschrieben. Hauptsächlich geht es um Cia und Tomas. Cia ist 16 und hat Träume, große Träume. Doch als sie auserwählt wird und ihre Träume scheinbar näher rücken, muss sie feststellen, dass es nicht ganz so ist, wie sie es sich erträumt hat. Doch sie will nicht aufgeben und die Prüfungen bestehen, alleine schon, damit die anderen nicht umsonst gestorben sind.
Tomas ist Cias Schulkamerad und Mitstreiter bei der Auslese. Er ist gutherzig und sympathisch, hat aber auch ein paar Flecken auf seiner Weste.
Es gibt viele zusätzliche Charaktere, die wirklich gut beschrieben sind, sogar wenn sie nur eine kurze Rolle hatten. Das sorgt für ununterbrochene Unterhaltung.

Die Geschichte ist eine Dystopie, und zwar eine die sehr an Tribute von Panem erinnert. Nach einem zerstörerischen Krieg, versucht die Zivilisation wieder Land zu gewinnen, denn fast alles ist zerstört. Dabei sind die Menschen wieder in Distrikte unterteilt. Jeder Distrikt versucht so gut es geht sich weiterzuentwickeln und neue Errungenschaften zu sichern und die Hauptstadt profitiert und lebt im Überfluss.
Jedes Jahr werden einige Kandidaten, je nach ihren Schulergebnissen, für die Auslese auserwählt. Die Auslese besteht aus vielen Prüfungen, um starke Anführer hervorzubringen. Doch es sind nicht nur harmlose Tests. Als es ein erstes Opfer gibt, ist es bereits zu spät um auszusteigen und Cia muss alles geben um bloß keinen Fehler zu machen. Dabei sind ihre Gegner auch sehr schlau, und versuchen nicht nur selbst voranzukommen, sondern auch andere dabei schlecht abschneiden zu lassen.

Insgesamt bin ich begeistert. Es ist eine spannende und sehr gelungene Dystopie, die mit Tribute von Panem locker mithalten kann, und trotz Gemeinsamkeiten doch unterschiedlich genug ist. Nun warte ich sehnsüchtig auf den nächsten Teil dieser Trilogie!

Was ich besonders mochte:

Das Ende war anders als erwartet. Ich bin gespannt wie es weitergeht!
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am 16. März 2015
Inhalt:
Nachdem das Land durch Krieg verseucht wurde, hat sich die nun ausgedünnte Bevölkerung daran gemacht, das Land wieder fruchtbar zu machen und die Pflanzen daran anzupassen. Die besten der Bevölkerung dürften zur Universität von Tosu-Stadt gehen, um die nächste Generation Anführer zu werden. Doch dafür müssen sie erstmal die Auslese bestehen, welche wirklich nur die besten der Besten durchkommen lässt. Als Cia nach ihrem Schulabschluss für die Auslese ausgewählt wird, ist sie ganz aufgeregt. Doch ihr Vater, der diese selbst überstanden hat, dämpft ihre Freude ein wenig mit seiner Warnung, dass sie niemandem vertrauen solle. Es dauert nicht lange, bis Cia selbst erkennt, wie Recht er damit hat.

Meine Meinung:
"Nur die besten überleben" ist der erste Teil von Joelle Charbonneaus dystopischen Trilogie "Die Auslese". Die Geschichte spielt im Vereinigten Commonwealth, dem Amerika der Zukunft,dessen Erde durch den Krieg mit biologischen Wachen verseucht wurde und erst langsam wieder fruchtbar gemacht wird. Die Hoffnung ruht auf den Abgängern der Universität, welche zuvor erfolgreich die Auslese, ein Auswahlprogramm in denen die besten Schulabgänger bestimmt werden, überstanden haben.

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der 16jährigen Cia, welche aus Five-Lakes stammt, einer noch jungen Kolonie des Commonwealth. Ihr Vater ist einer derjenigen, die in der Vergangenheit die Auslese überstanden hat und so brennt Cia selbst darauf, sich zu beweisen. Als sie tatsächlich dafür ausgewählt wird, erfährt sie jedoch einen kleinen Dämpfer von ihrem Vater, der gar nicht so glücklich darüber zu sein scheint, als er ihr von seinen Ängsten erzählt.

Anfangs habe ich noch meine Zeit gebraucht, in das Buch reinzufinden, aber mit Cias Ankunft in Tosu-Stadt ist es wirklich spannend geworden, wenn es auch hin und wieder mal ein paar kleinere Längen hatte. Die Autorin vermittelt uns durch die Ich-Perspektive gut Cias Gedanken und vor allem auch ihre Ängste, so dass man sich manchmal wirklich ans Buch krallen musste, da man so mit ihr mitgefiebert hat. Insgesamt macht Cia einen ziemlich intelligenten Eindruck, was sie ja auch sollte, wenn sie zu den Besten ihrer Kolonie gehört, doch besonders in der zweiten Hälfte der Geschichte fand ich ihre Entscheidungen manchmal nicht ganz nachvollziehbar. Um nicht zu spoilern möchte ich hier aber nicht weiter drauf eingehen. Trotz allem war mir Cia aber ziemlich sympathisch und ich bin gespannt, wie es ihr im nächsten Teil ergeht.

Da das Buch ja öfters mit Panem verglichen wird, möchte ich auch hier kurz drauf eingehen. Parallelen kann man hier, vor allem in der zweiten Hälfte des Buches, auf jedenfall erkennen, das möchte ich gar nicht bestreiten. Mich persönlich hat es aber nicht gestört, denn die Autorin hat es trotz allem geschafft, mit ihren eigenen Ideen neues mit reinzubringen, so dass es für mich nicht wie ein Abklatsch gewirkt hat.

Fazit:
"Die Auslese - Nur die besten überleben" von Joelle Charbonneau ist ein spannender Auftakt zu einer neuen Dystopie, die zwar ein wenig an Panem erinnert, mich aber trotzdem mit neuen Ideen überraschen konnte. Wen kleine Ähnlichkeiten nicht stören, sollte hier zugreifen, wer allerdings sehr pingelig mit sowas ist, sollte sich vielleicht lieber eine andere Dystopie schnappen. Von mir gibt es insgesamt 4 von 5 Muscheln.
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am 24. Februar 2015
Klappentext:

Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben

Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.

Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …

Dich erwarten Gefahr, Liebe - und nackte Angst!

Der erste Satz:

Heute ist also der Tag der Abschlussfeier.

Meine Meinung:

Auf dieses Buch habe ich mich wirklich riesig gefreut. Alle sind so begeistert von dieser Reihe und loben sie in höchsten Tönen. So hatte ich natürlich ziemlich hohe Erwartungen.

Tja was soll ich sagen, ich kann die Begeisterung nicht nachvollziehen. Ich begann mit dem lesen und es ging sehr zügig zur Sache. Doch überzeugt hat es mich nicht. Mir fehlte dieses Gefühl mitgerissen zu werden, das Gefühl in den Bann der Geschichte gezogen zu werden. Es stellte sich einfach nicht ein.
Erst nachdem ich über 200 seiten gelesen hatte ging es bergauf und es wurde auch für mich endlich spannend. Das war die Stelle in dem die letzte Prüfung der Auslese, die Prüfung die im Außenbereich statt fand.

Die Prüfung in der Cia von mutierten Menschen und mutierten Tieren umgeben war, die Stelle an der die anderen Kandidaten ihr wahres Gesicht zeigen und rücksichtslos zu töten begannen.

Das war für mich der Moment in dem ich gefangen wurde und wo ich mich wirklich richtig gut unterhalten gefühlt habe.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig und liest sich angenehm. Die Protagonisten vor allen Cia und Tomas sind liebevoll und authentisch. Beide habe ich relativ schnell in mein Herz geschlossen. Allerdings bin ich mir bei Tomas nicht ganz sicher , denn mein Gefühl das er etwas verheimlicht wollte einfach nicht nachlassen.
Auch die Gefühle der beiden und ihre Beziehung zueinander sind toll beschrieben und wirken sehr authentisch.

Tja nun zur Handlung, was soll ich noch sagen? Die Handlung war spannend und aufwühlend. Aber auch emotional und berührend.

Kurz gesagt nach der Mitte des Buches wurde auch ich endlich richtig gut unterhalten und hatte tolle Lesemomente.

Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, diesen habe ich ja schon hier liegen. Allerdings habe ich gelesen das dieser etwas ruhiger ist. Ich bin gespannt wie dieser Teil sein wird. Ich halte euch auf den laufenden ;-)

Das Cover:

Das Cover passt hervorragend zur Story. Denn genau so habe ich Cia immer vorgestellt. Mir gefällt es richtig gut und es hat einen Ehrenplatz.

Fazit:

Mit Die Auslese ist der Autorin eine atemberaubende Dystopie gelungen die mich allerdings erst im Mittelteil überzeugt hat. Daher bekommt dieses Buch von mir 4 Sterne.
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am 24. Juli 2016
Klappentext:
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese.
Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …

Cover:
Das Cover ist schlicht gehalten und zeigt Cia mit einer Waffe im Anschlag. Anhand dessen kann man auf einen Actiongeladenen Roman tippen, der wahrscheinlich für einige Protagonisten tödlich endet.

Mein Fazit

Inhalt & Gedanken:
Um an der Universität des Commonwealth studieren zu dürfen, muss man ausgewählt werden. Jedes Jahr zum Abschluss werden einige Schüler ausgewählt, sich einigen Tests zu stellen, die ihre jeweiligen Führungsqualitäten hervorbringen und aufzeigen sollen.
In diesem Jahr wird die 16 jährige Malencia (Cia) ausgewählt um daran teilzunehmen. Doch statt begeistert zu sein, warnt ihr Vater sie vor überehrgeizigen Mitstreitern und vor den Gefahren, die dort lauern. Allen Warnungen zum Trotz freut sich Cia auf die Auslese, an der sie mit Tomas teilnimmt. Sie gibt in allen Prüfungen ihr bestes und versucht ihren Mitstreitern zu vertrauen, bis auf einmal Misstrauen erweckt wird. Sie entscheidet sich richtig und muss nicht mit den knallharten Konsequenzen leben, die für die meisten Kandidaten den Tod bedeutet.
Im letzten und längsten Teil des Auswahlverfahrens muss Cia an Tomas‘ Seite gegen alle möglichen Gefahren und Gefährdungen seitens anderer Mitstreiter, den Offiziellen oder wilden Tieren um ihr Überleben kämpfen.
Das Buch war von der Handlung her schön angenehm aufgebaut, doch hat es mich irgendwie sehr an „Die Tribute von Panem“ erinnert. Dort dient das Spiel zwar nur der Belustigung und dem Entertainment, aber auch dort ist den „Zuschauern“ ein Menschenleben nichts wert.
Man merkt hier jedoch wieder, dass Liebe und Zuneigung nicht allen verloren gegangen sind und so zeigt Cia, dass sie Mitleid und Wohlwollen in ihrem Herzen trägt, was ihr jedoch leider auch zum Verhängnis wird…

Sprache und Stil:
Der Schreibstil ist bildhaft und man kann sich in die jeweiligen Szenen gut hineinversetzen. An manchen Stellen hätte man bestimmte Ereignisse (Höhepunkte) noch spannender ausformulieren können. Dennoch lies sich das ganze Buch gut lesen und ist somit auch für junge Erwachsene eine schöne (jedoch auch etwas blutige) Lektüre.
Dank der Ich-Perspektive ist man direkt am Geschehen und kann auch Cias Gedanken und Ängste schön mitverfolgen, jedoch auch ihre Naivität.

Meine Meinung:
Das Buch ist eine solide Geschichte aus dem Reality-Bereich, die aufgrund ihres Endes sehr an eine Auslese á la Darwin erinnert. Man fühlt mit und wünscht sich, dass eine solche Grausamkeit nicht länger Bestand hat. Ich freue mich auf den zweiten Band der Reihe, der laut Klappentext einen Kampf gegen eine solch menschenfeindliche Studentenauswahl beinhaltet.

Bewertung
Spannung ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Romantik ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Charaktere ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Schreibstil ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Gesamt ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
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am 19. September 2013
Cia wurde auserwählt sich der „Auslese“ zu stellen. Die besten Jugendlichen der Bezirke werden geprüft. Versagen bedeutet nicht selten den Tod – oder aber der Verlust wichtiger Körperteile. Durch verschiedene körperliche und psychologische Tests, soll sich deutlich herauskristallisieren, wer zur politischen Führung des Landes geeignet wäre und wer nicht.
Cia ist erst 16 und damit die jüngste Teilnehmerin. Sie hat ihr Leben lang auf die Auslese hingearbeitet und ist fest entschlossen, alles zu tun um zu bestehen.
Anfänglich sind die Prüfungen wie in der Schule, schriftlich, viel, aber machbar. Bis zu dem Zeitpunkt als der erste stirbt und Cia begreift – Versagen überlebt man nicht.
Schon am Anfang warnt ihr Vater sie vor der Auslese, die er selbst durchlaufen hat. Allen überlebenden Teilnehmern werden die Erinnerungen an die Prüfungen genommen. Doch immer wieder blitzen sie auf oder drängen sich in seine Träume und so freut er sich wenig, dass seine einzige Tochter auserwählt wurde, wo er seine Söhne jahrelang davor bewahren konnte.
Der Schreibstil der Auslese ist sehr angenehm und schnell zu lesen. Der Leser wird zu Anfang in die jetzige Welt eingeführt, häppchenweise bekommt er Informationen zugeworfen.
Schon bald aber schoben sich mir Bilder anderer Bücher vors Auge, viele Szenen kamen mir mehr als bekannt vor und letzten Endes ist die Auslese eine Mischung aus Die Tribute von Panem, Die Bestimmung und Die Auswahl, alles zusammen in einen Topf geworfen und vermischt.
Eigentlich wollte die Autorin dem Leser den Eindruck vermitteln, dass Cia eine starke Persönlichkeit ist. Das was geschrieben wurde passt dazu. Das was beim Leser ankommt allerdings nicht. Cia wirkt oft, als gäbe es so etwas wie „Emotionen“ bei ihr nicht – auch wenn sie in Tränen ausbricht, bringt die Autorin das einfach nicht richtig rüber. Die erste Hälfte des Buches weist noch dazu einige Längen auf.
Die Beziehung zwischen Tomas und Cia wirkt leider total konstruiert. In ihrem Heimatdorf beachten sie sich kaum und dann ist es plötzlich doch die große Liebe – vor allem springt der Funke nicht über, von den großen Gefühlen merkt man nicht viel.
Interessant wird es erst bei der letzten Prüfung, in der sie durch kontaminiertes Gebiet reisen und überleben müssen. Auch wenn „Die Auslese“ versucht immer wieder mit Spannung aufzutrumpfen, verläuft der gesamte Roman doch etwas ereignislos und unnötig brutal – denn die Frage, die sich mir stellt:
Wieso müssen die Begabten sterben?
Das hat für mich nicht allzu viel Sinn, denn was bringt es die begabtesten der Welt umzubringen, wo man sie doch eigentlich gut gebrauchen könnte?
Alles in allem sind die Charaktere sehr distanziert und flach, Spannung wird durch Grausamkeit erzeugt und bei vielen Szenen hat man einfach dieses Déjà-Vu Gefühl. Dennoch hat mich die Auslese kurzweilig sehr gut unterhalten, was die 3 Punkte durchaus rechtfertigt, abgesehen davon ist der Roman fast in sich abgeschlossen, lediglich das Ende könnte mich dazu verleiten Teil 2 vielleicht doch noch zu lesen. Mein Fazit: Unterhaltsam, aber nichts, was einem im Gedächtnis bleibt.
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am 6. Mai 2015
Das Cover

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich finde die Protagonistin ansprechend und außerdem weckt es die Neugier, wie sie so dasteht, mit der Waffe in der Hand und dem kämpferischem Ausdruck im Gesicht. Unzweifelhaft gefällt mir auch ihre Frisur, aber das ist ja nebensächlich.
Titel und Farbgebung sind ebenfalls stimmig und harmonieren gut zusammen. Für mich in dem Genre ein tolles Cover.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Cia ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Prüfung ablegt. Das Ergebnis ihres Test entscheidet darüber, ob sie sich eine Arbeit in ihrem Dorf suchen muss, oder ob sie zur Auslese zugelassen wird. Eine große Prüfung, zu der nur ausgewählte Kandidaten aus allen Provinzen zugelassen werden. Diese können sich in weiteren Tests für einen Studienplatz an der Universität qualifizieren. Cia träumt davon, ausgewählt zu werden. Als ihr Traum sich erfüllt, erfährt sie jedoch verwirrende und beängstigende Dinge. Die Auslese scheint ganz anders zu laufen, als sie geglaubt hat und schon bald befindet sie sich in größter Gefahr und muss sehen, dass sie die Auslese überlebt …

Schreibstil und Storyverlauf

Den Schreibstil der Autorin fand ich gut und sehr angenehm zu lesen. Es gab ein gutes, dynamisches Tempo im Buch und die Handlung verlief meistens in einer Abwechslung aus ruhigeren Momenten und Actionszenen. Beides wurde gut geschrieben und ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte reinfallen lassen. Die Spannung nimmt immer mehr zu und erlebt mit Cia zusammen eine Welt, die ganz anders zu sein scheint, als geglaubt. Das Buch reißt sehr interessante Themen an und man spürt viele Geheimnisse, die noch zu klären sind. Das Ende des Buches empfand beinah schon als gemein und ich kann es kaum abwarten, weiterzulesen und zu erfahren, wie es mit Cia weitergeht.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Cia ist eine sympathische, taffe Hauptfigur. Ich mochte ihren Familiensinn und ihre anfängliche Unschuld und Unsicherheit. Sie ist intelligent, lernt schnell und begreift gut Zusammenhänge. Außerdem ist sie misstrauisch und hinterfragt Vieles, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Aber besonders toll ist die Tatsache, dass Cia menschlich ist und dem Leser nah bleibt. Aus dieser menschlichen Art heraus entwickelt sie Schwächen und macht Fehler, was nicht zu Mitleid fühlt, sondern Mitgefühl und sie mir näher gebracht hat, als andere perfekte Protagonisten in manchen Büchern.

Die Nebenfiguren fand ich alle sehr interessant und es gab so manche Überraschungen, die ich nicht habe kommen sehen. Sie sorgen für Spannung und geben der Geschichte einen gewissen zusätzlichen Reiz. Ich bin gespannt, wie sich die Beziehungen untereinander in Buch 2 verändern und entwickeln.

Fazit

Der Auftakt zu dieser dystopischen Trilogie konnte mich mit einer interessanten Welt, einer guten Idee und einer spannenden Umsetzung, sowie sympathischen und vielfältigen Figuren überzeugen. Ich freue mich auf den zweiten Band und kann DIE AUSLESE empfehlen.
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am 20. April 2015
Ich hatte als ich anfing zu lesen nebenbei ein paar Rezensionen überflogen. Dies scheint eines dieser Bücher zu sein das man entweder hasst oder liebt. Viele hatten bemängelt, dass es eine Mischung aus einigen bekannten Dystopien sei. Natürlich. Manche Elemente kennt man in gewisserweise schon von woanders her. Aber Dystopien sind im Kern immer gleich und nur weil das Grundgerüst ähnlich ist heißt das nicht, dass es ein abgeschriebenes Buch ist.
Ich fand nämlich, dass alle Elemente total toll und neu zusammengefügt wurden. Somit gehören ich zu den Leuten die dieses Buch mögen.
Der Schreibstil liest sich sehr schön hat aber nicht wie manche andere ein besonderes Merkmal. Was natürlich jetzt nicht schlimm ist. Es ist ein guter, durchschnittlicher Schreibstil, der sich schön lesen lässt.
Der Anfang ist ein bisschen vorhersehbar, da das Buch die Auslese heißt und einem dann natürlich klar ist, das die Protagonist, trotz aller Zweifel, ausgewählt wird. Aber der Anfang war trotzdem nicht langweilig, da man in die Dystopische Welt eingeführt und die ersten Charaktere kennen lernte.
Die Handlung fand ich durchgehend spannend und auch vor allem sehr interessant. Vom Art des Erzählens und auch Cia Charakter erinnerte mich das stark an die Eleria Trilogie. Ich liebe diese ja und somit war das ein absoluter Pluspunkt für mich.
Insbesondere die komplette Auslese ist sehr spannend und das Ende fand ich gigantisch! Es hat mich wirklich teilweise überrascht und ich fand die Idee und die Entwicklungen toll. Ich bin richtig auf Band 2 gespannt, denn ich habe das Gefühl, da wird es richtig los gehen und so einige Geheimnis gelüftet werden.
Die Charaktere waren echt super! Vor allem hat die Autorin es wirklich geschafft uns sie so sehen zu lassen wie Cia und erst später zeigen sich Seiten, die man so nicht erwartet hätte .
Auch sind diese nicht flach oder langweilig. Jeder hat irgendwas markantes an sich wie das im echten Leben halt auch ist.
Das einzige Manko weswegen es einen Stern Abzug gab ist, dass es mir manchmal was zu "seicht" war. bzw. zu viele Wiederholungen. Ich weiß nicht wie oft Cia in dem Buch Wasser geklärt hat :D. Es ist nicht nervig und es ist auch wichtig fürs Buch, aber manchmal dachte ich schon "Den Satz hast du doch grad eben schon so ähnlich gelesen".
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Zitat:
Auch mein Vater sagt mir, dass er mich liebt, und das Letzte, was er mir im Flüsterton einschärft, ist: „Cia, du darfst niemandem vertrauen.“
(S.62)

Inhalt:
Es begann mit den vier Stadien des Krieges, in denen sich die Menschen gegenseitig bekämpften. Darauf folgten die drei Stadien des Krieges, in denen sich die Natur zur Wehr setzte und den Rest der Welt nahezu zerstörte, die Gewässer vergiftete und unzählige Mutationen hervorrief.
Vor 99 Jahren wurde Tosu-Stadt gegründet, ein Lichtblick für die Menschheit, ein Zeichen des Überlebens. Mittlerweile gehören dem Vereinigten Commonwealth 18 Kolonien an, die ständig an der Revitalisierung des Landes arbeiten.
Um die klügsten und vielversprechendsten Bewohner des Vereinigten Commonwealth auszusieben, findet jährlich die Auslese statt. Wer die Auslese besteht, wird für die Universität in der Hauptstadt zugelassen und der zukünftigen Elite des Commonwealth angehören.

Heute ist der große Tag der 16-jährigen Malencia Vale, kurz Cia. Der Tag ihres Abschlusses, der Tag des Übergangs in das Erwachsenenalter.
Seit Jahren wurde von den Abschlussjahrgängern der Five-Lakes-Kolonie keiner mehr für gut genug befunden und für die Auslese zugelassen.
Auch Cias ganze Hoffnungen auf eine ruhmreiche Zukunft werden an diesem Tag zerstört.
Erst später wird ihr und 3 anderen jungen Menschen offenbart, dass sie für die Auslese bestimmt sind. Die Teilnahme ist für die Auserwählten Pflicht, ein Nicht-Erscheinen wird mit dem Tod geahndet.

Kurz vor der Abreise erfährt Cia von ihrem Vater die schreckliche Wahrheit über die Hölle der Auslese, für die sie niemals ausgewählt werden sollte.
Doch Cia muss sich der Aufgabe stellen.

Von 108 Prüflingen werden höchstens 20 bestehen. Doch was passiert mit denen, die es nicht tun?

Meinung:
Der Klappentext und der Inhalt klangen höchst interessant, bereiteten mich aber in keiner Weise auf „die Auslese“ vor: einer gigantischen Kombination aus Handlung, Spannung, Brutalität und zarten Emotionen. Dabei begann alles so harmlos…

Die Protagonistin Cia erzählt aus der Ich-Perspektive im Präsens, wie sie ihre Abschlusszeremonie erlebt. All die Hoffnung auf eine große Zukunft wird im Keim erstickt, als keiner der Absolventen für die Auslese bestimmt sein soll. Cia kann sich die Erleichterung ihrer Eltern vorerst nicht erklären. Erst nachdem sie die „frohe Botschaft“ erhalten hat, doch noch zur Auslese zu gehören, und ihr Vater seine bruchstückhaften Erinnerungen an diese mit ihr teilt, beginnt sie zu verstehen. Doch es ist zu spät und sie muss zur Prüfung.

Cia war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich hoffte mit ihr, zur Auslese zugelassen zu werden und trauerte nach der Zeremonie. Ich bangte nach den Schilderungen ihres Vaters und versuchte, mich auf das vorzubereiten, was sie in Tosu-Stadt erwarten wird.
Cia ist klug und intelligent, eine starke Persönlichkeit, mit einem großen Bedürfnis zu helfen. Sie denkt klar und strukturiert, versucht vorausschauend zu handeln. Ihr Überlebenswille ist so stark, dass sie über sich hinauswachsen und ihre Prinzipien über Bord werfen muss. Stets schwebt die Frage über ihr, wem sie vertrauen kann.

Ich verzichte aus genau diesem Grund auf die Beschreibung weiterer Charaktere. Denn jeder kämpft ums Überleben und jeder hat seine Abgründe und Geheimnisse.

Beeindruckt von der Grundidee und schockiert über die äußeren Umstände der Zeit nach den Sieben Stadien des Krieges wagte ich mich gemeinsam mit Cia in „die Auslese“. Waren die Prüfungen alle von starkem offensichtlichen oder noch häufiger unterschwelligen psychologischen Druck geprägt, der mich über die Schultern schauen und jedes kleinste Detail beobachten und bewerten ließ, wurden die „Strafen“ für Misserfolge brutaler und meine Angst um bereits liebgewonnene Charaktere größer.
Doch die grausamste Prüfung beginnt noch VOR der zweiten Hälfte des Buches und in Erwartung schlimmster Ereignisse und zahlreichem Ausscheiden aus der Prüfung raste ich durch die Seiten. Denn hier wird den Charakteren wirklich ALLES abverlangt.

Frau Charbonneau hat eine Welt erschaffen, auf die wir bereits zusteuern. Die unablässigen Kämpfe Mensch gegen Mensch haben ihre Konsequenzen und die Natur hat sich gerächt. Zu viele falsche Entscheidungen der Machthaber wurden getroffen, um es so weit kommen zu lassen. Daher soll die Auslese diejenigen herausfiltern, die einer solchen Aufgabe auch wirklich gewachsen sein werden. Dabei kristallisiert sich während der Prüfungen immer mehr die Frage heraus, welche Eigenschaften dafür nötig sind. So regt die Autorin in mehrfacher Hinsicht zum Nachdenken an.

Der Schreibstil der Autorin ist nüchtern, klar. Sie setzt nicht viel auf eine besondere Atmosphäre sondern auf Handlung, Aktion und Reaktion, was sehr gut zur gewählten Perspektive aus der Sicht der hyperintelligenten Protagonistin passt. Actionreiche oder auch brutale Szenen wurden ebenso beobachtend geschildert wie emotionale Momente zwischen den Charakteren, was auf mich eine unglaubliche Sog-Wirkung hatte, die Protagonistin aber bei Gefühlsausbrüchen nicht ganz glaubhaft wirken ließ. Vielleicht waren aber auch die Nervosität und das Bangen ums Überleben von Cia schuld daran.

Ich war mitten in der Prüfung, Teil der Auslese. Jede Tat oder jede Reaktion – vorhanden oder nicht – brachte mich zum Überlegen, wie man diese bewerten könnte. Ich analysierte, fieberte, zweifelte, hoffte und wurde überrascht: von der Kaltblütigkeit mancher Charaktere, von Lügen und Vertrauensmissbrauch.
So war die Spannung gleich nach der kurzen Einleitungsphase dermaßen hoch, dass ich keine Erholung finden konnte. Ich musste weiterlesen und suchte vergeblich nach einem Punkt, der mir eine Unterbrechung gönnte. Doch dieser kam nicht und ich war gezwungen zu lesen, bis mir weit nach Mitternacht die Augen zugefallen sind. Denn es wurde immer noch spannender, die Gefahren immer noch größer, ehe ich so etwas wie Entspannung finden konnte. Der Abschluss des Buches war für mich einfach perfekt und lässt mich auf eine baldige Fortsetzung hoffen.

Urteil:
„Die Auslese“ besitzt alles, was ich von einer Dystopie erwarte: einen gut durchdachten Weltenentwurf und Charaktere zum Mitfiebern. Doch Joelle Charbonneaus Geschichte bietet weit mehr: Grenzenlose Spannung, einen mitreißenden Plot, der keine Zeit für Entspannung bietet. Einen Lesezwang auf diesem Niveau hatte ich lange nicht. 5 Bücher für „die Auslese“.

Eine Warnung: Wer kalte Brutalität, Leistungsdruck, den Kampf ums Überleben, ein hohes Maß an Spannung, überraschende Wendungen, nicht einschätzbare Charaktere und den Verlust einiger davon NICHT liebt, wird dem Druck der Auslese nicht standhalten.

Ein absolutes Must-Read für alle Fans spannender Dystopien.

Die Serie:

©his-and-her-books.blogspot.de
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