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Kundenrezensionen

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am 10. August 2007
Ingrid Noll schreibt virtuos, ironisch und spannend einen Kriminalroman, der
als Beichte in einem Krankenbett der Bettnachbarin erzählt wird.Die Hauptdarstellerin Hella Moormann ist Apothekerin, liegt in einem Krankenhaus und erzählt ihrer Bettnachbarin die abenteurlichsten Geschichten und ganz nebenbei fallen noch ein paar Tote an. Der rote Faden wird durch ihre Männergeschichten mit einem jüngeren, unreifen Studenten und mit weiteren potentiellen Vätern ihres ungeborenen Kindes gesponnen. Für mich ist es ein unterhaltsamer, spannender Kriminalroman mit viel psychologischem Gespür ironisch geschrieben, wo noch im letzten Satz ein potentielles Opfer auftaucht. Durch die Beschränkung auf 248 Seiten gab es für mich keine langweiligen Stellen, die häufig in umfangreicheren Romanen entstehen. Daher sind bei der Bewertung 5 Sterne gerechtfertigt.
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am 8. Dezember 2015
Obwohl die Ich-Erzählerin Hella in einer Frauenklinik liegt, ist "Die Apothekerin" kein Arztroman, denn durch die Erzählende wird der Leser, sowie die Zuhörerin und Bettnachbarin Frau Hirte, die man getrost als langweilig und bieder, flach, bezeichnen könnte, weit weg geführt - in Gedanken Teilnehmer und Beobachter von Mord und Totschlag, von Familiendramen und unkonventionellen Lebensweisen und Umständen.
Hella ist Apothekerin, doch auch dies wird trotz sehr guter Recherche und Fachwissen, nur oberflächlich behandelt. Auf dem Boden geblieben, und trotzdem eine mitreißende, spannende Geschichte, die handwerklich und sprachlich gut aufgebaut und durchgeführt wurde, obwohl 1994/6 erschienen, ein zeitloses Meisterwerk, das immer noch aktuell ist, eine Mischung aus Tatort und Pilcher, aber auf Weltniveau.

Ich habe es an einem Stück gelesen, und war fasziniert von den ungewöhnlichen Wirrungen im Leben von Hella, die etwas älter als ich ist, und mitten im Berufsleben und der Familienplanung - trotz eines Mangels an Mann - steht.
Die Sprünge zwischen statischem Krankenhaus und Monotonie des Krankenhausalltags wird gebrochen durch die Achterbahnfahrt, die Hella in ihrem Leben mitmachte.
Die Bettnachbarin wird als "Beichtmutter" im Klappentext bezeichnet, doch Hella erzählt nicht für Frau Hirte - nicht ausschließlich - sondern letzten endes für sich selbst.

Fazit: Definitv wert, die Zeit zu investieren
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am 1. Januar 2000
Ingrid Noll erzählt die Geschichte der Apothekerin Hella Moormann, die während des Aufenthalts in der Heidelberger Frauenklinik ihrer Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse anvertraut. Ihre Geschichten lassen in einem zunächst normal erscheinenden Leben Abgründe erkennen, mit denen niemand gerechnet hat, denn auch vor heimtückischem Mord an ihr unliebsamen Personen schreckt die Apothekerin nicht zurück. Ingrid Noll beweist viel psychologisches Gespür für die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns. Sie hat nicht nur ein einfühlsames Psychogramm abgeliefert, sondern auch einen spannenden Kriminalroman, der zudem unterhaltsam und sehr ironisch geschrieben ist. Zu seinem eigenen erschrecken entdeckt der Leser eine große Sympathie und tiefstes Verständnis für die Morde und deren Motive. Ingrid Nolls mordende Frauen verbreiten beste Laune, wenn sie sich daranmachen, lästige und langweilige Störenfriede beiseite zu schaffen. Das Buch stellt von der ersten bis zur letzten Seite einen spannenden und unterhaltsamen Psychokrimi voll trockenem Humor dar. Ingrid Noll ist für mich derzeit eine der besten Krimi-Autorinnen Deutschlands (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Dezember 2013
Zwei Frauen sind Zimmernachbarn in einem Krankenhaus. Die eine erzählt dabei aus ihrer bewegten Vergangenheit, wobei Männergeschichten sowie eine Erbschaft die Hauptereignisse bilden. Der Lebenslauf verläuft dabei nicht so geradlinig wie erwartet. Insgesamt ein Roman welcher sich nahtlos in die Noll-Romane einreiht, wobei der normale Lebenslauf einer Person mit einer Prise Unvorhergesehenem (Mord oder Unfall) gewürzt ist. Dadurch entstehen Lebensgeschichten die obwohl manchmal schaurig, trotzdem bewegend sind. Persönlich finde ich Gefallen an dieser Art von Roman, welcher sich zudem mit einer gewissen Spannung liest. Einziger Kritikpunkt ist der Schluss des Romans, welcher etwas abgehackt endet.
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am 24. Dezember 2005
Hella Moormann liegt im Krankenhaus und erzählt ihrer Bettnachbarin ihre Lebensgeschichte. Hella gerät immer an die falschen Männer, weil sie ein Helfersyndrom hat und sich jede Menge Schmarotzer auflädt. Irgendwann gerät die Apothekerin in Torschlußpanik, auch weil sie sich so dringend ein Kind wünscht (da kann sie ihr Syndrom auch so richtig austoben). Sie gerät an Levin, einen Studenten der Zahnmedizin, der irgendwann einmal seinen Großvater beerben wird. Der Opa muß also weg...
Die Erzähltechnik ist raffiniert, praktisch in Rückblenden mit Einschüben aus der Gegenwart, und mit Kommentaren der undurchsichtigen Zimmernachbarin gepaart. Zu Anfang ist man auch köstlich amüsiert über die treffenden Selbstbeobachtungen Hellas. Irgendwann driftet die Geschichte jedoch ins Seichte, es geht nur noch um die Frage, wer nun der Vater des Kindes ist und auch bleiben darf. Der Knalleffekt zum Schluß, der mich bei "Der Hahn ist tot" noch richtig begeistert hat, war hier eher fade. Deswegen nur drei Sterne.
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am 18. Mai 2015
Habe dieses Hörbuch gebraucht bei Amazon gekauft. Artikel kam in sehr gutem Zustand hier an . Keine Schrammen kein Kratzer. Es handelt sich hier um ein älteres Hörbuch von Ingrid Noll ,was für meinen Geschmack mit dem Film überhaupt nicht zu vergleichen ist. Mir hat es sehr gut gefallen.
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am 2. Januar 2010
Ich habe dieses Buch schnell gelesen, und dabei am Anfang mit einem gewissen Interesse.
Dann ging es aber ziemlich langweilig.
Es gibt sicher kein wow-effect.
Die Hauptperson wirkt für mich etwas künstlich dargestellt. Ich begreife, ehrlich gesagt, einfach nicht wie die gewachsene Frau, angeblich aus guter Familie, mit Ausbidung und Stelle, kann sich so verhalten, wie es im Buch dargestellt ist. Das ist irgendwie schwer zu glauben, wenn man die beschreibene Lage sanft betrachtet.
Kein Master-Piece für mich, wie aber alle andere Bücher der Schriftstellerin, die ich gelesen habe.
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am 28. Januar 2005
Mir hat das Bucg einfach ausgezeichnet gefallen. Es war ein Genuss das Buch zu lesen und es fiel mir immer schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Ingrid Noll beherrscht es wirklich einen spannenden Kriminalroman zu schreiben und sie fesselt ihre Leser.
Hella Moormann, von Beruf Apothekerin liegt im Krankenhaus. Vor lauter Langeweile beginnt sie ihrer Bettnachbarin Frau Hirte, einer ältlichen Jungfer, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Hella ist der Meinung, dass Frau Hirte ihr überhaupt nicht richtig zuhört und erzählt in ihren vermeintlichen nächtlichen Monologen auch Dinge, die besser niemand erfahren sollte. Hella hält dies für eine Art Therapie, die nichts kostet.
Schon sehr früh lernt sie, dass die elterliche Liebe nur durch Leis-tung erkauft werden kann und versucht den Vorstellungen der Eltern in jeder Weise zu entsprechen. Ihr leistungsorientiertes Verhalten in der Schule macht sie nicht gerade beliebt bei ihren Mitschülern und sie ist häufiges Ziel ihrer Streiche und Hänseleien.
Als sie beginnt sich für Männer zu interessieren tut sie es in einer Form, die ihrem Vater fast das Herz bricht, sie interessiert sich nur für Männer denen es noch schlechter geht als ihr. Genauso wie sie früher ihren Puppen die Beine verdreht hat, um sie dann später zu verarzten, sucht sie sich kranke Männerseelen, um sie zu heilen. Mit der Zeit legt sie sich eine ansehnliche Sammlung von Junkies, Depressiven, chronisch Kranken, geretteten Selbstmördern und tätowierten Ex-Knackis zu.
Aber eigentlich träumt sie davon, ein Familie zu gründen, mit Kind und einem zuverlässigen, seriösen Partner. Hella ist mittlerweile 35 Jahre alt, arbeitet in einer Apotheke und schreibt an ihrer Doktorar-beit, da lernt sie bei einem Autokauf Levin kennen, einen Studenten der Zahnmedizin, der trotz seines nicht einfachen Lebens nicht gleich kriminell geworden ist oder zu saufen und zu fixen angefangen hat, glaubt Hella! Eine gewisse Unreife und Oberflächlichkeit fällt ihr zwar auf, aber Lewin ist schließlich 7 Jahre jünger als Hella, da kann man so was schon einmal in Kauf nehmen.
Der vermeintliche Heiratskandidat entpuppt sich aber immer mehr als kriminelles, skrupelloses und geldgieriges Schwein. Lewin, der unter chronischem Geldmangel leidet, macht Hella schließlich zur Mitwisserin an einem Mord an seinem schwerreichen Großvater. Der Großvater, ein mürrischer alter Mann, kennt aber den fiesen Charakter seines Enkels. Er vererbt Hella den Löwenanteil seines Vermögens unter der Bedingung das sie und Lewin heiraten.
Hella geht nach einigen Bedenken und ausgiebigen Schmeicheleien von Lewin auf die Sache ein. Die Beiden ziehen, nach einer Renovierung, in die Villa des Großvaters ein, allerdings wohnt da noch Margot, die ehemalige Haushälterin von Opa Graber. Hella Mohrmann muss nun erfahren daß Margot eine alte Schulfreundin von Levin ist und ihr Mann Dieter ein Freund von Levin. Dieter ist damals, nach einem misslungen Drogendeal praktisch für Lewin in den Knast ge-gangen, deshalb ist Lewin Dieter etwas schuldig. Nicht das Lewin irgendwelche Ehrgefühle hat, aber er hat panische Angst vor dem gewalttätigen und unberechenbaren Dieter.
Das Ende vom Lied, oder Leid für Hella, ist das am Ende alle vier unter einem Dach wohnen. Als Hella bemerkt das Lewin und Margot ein Verhältnis haben lässt sie sich mit Dieter ein, der ihr eigentlich gar nicht so schlimm erscheint wie von Lewin geschildert.
Hella wird schwanger und ist sich nicht sicher von wem das Kind ist, sie fühlt sich zwar zuerst zu Dieter hingezogen aber das ändert sich als der cholerische, gemeingefährliche Charakter von Dieter allzu offenbar wird.
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am 14. August 2007
Man muß nicht immer bis Schweden oder Island reisen, um ausgefeilte Kriminalliteratur in die Hände zu bekommen. Ingrid Nolls Krimis handeln von starken Frauen, die meistens mehr so aus versehen morden, Ihre Taten dann jedoch kaltblütig zum Abschluß bringen und jedesmal professionell Ihre Spuren beseitigen. Meistens geht es hierbei nicht um niedere Tatmotive sondern um gefährdetes Famillienglück. Immer jedoch ist eine satte Ladung schwarzen Humors mit am Tatort. Die Apothekerin ist ein gutes Buch wenn auch in meinen Augen nicht das beste. Bemerkenswert ist jedoch, dass Hella Moormann - besagte Apothekerin mit einer älteren Dame namens Rosemarie Hirte auf dem Zimmer liegt. Eine weitere Heldin aus Nolls Kriminalwelt, die schon in "Der Hahn ist tot" den einen oder anderen Widersacher aus dem Weg geräumt hat. Eine nette Idee von Frau Noll. Ingrid Nolls Bücher machen immer wieder Lust auf mehr. Die Apothekerin ist unbedingt empfehlenswert.
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am 6. Juni 2014
Auf solche Ideen muss man erst einmal kommen, um eine derartige Story zu entwickeln. Der Film mit Katjy Riemann und Jürgen Vogel ist spitze, aber das Buch noch besser. Über den Inhalt braucht man, glaube ich, nicht viel sagen. Ingrid Noll-Fans werden ihn alleine durch den Film kennen.
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