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Die Apothekerin von [Noll, Ingrid]

Die Apothekerin Kindle Edition

4.1 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 256 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

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Genial ist der Mord schon, den Ingrid Noll in ihrem Roman Die Apothekerin verüben lässt. Das Gift wird einem Herzkranken in sein Gebiss geschmuggelt, ein Zahn wird damit präpariert und die nächste Mahlzeit ist absolut tödlich. Der Hausarzt merkt nichts und der fröhlichen Erbschaft steht nichts mehr im Wege.

Die Geschichte erzählt die Apothekerin ihrer kranken Bettnachbarin, die den Ingrid-Noll-Fans wohl bekannt ist aus ihrem ersten Buch Der Hahn ist tot. Hier hat sie schon damals kompromisslos zugeschlagen. Natürlich lauscht sie nun interessiert der Lebensgeschichte ihrer Bettnachbarin.

Doch ganz so gemein mordet Ingrid Noll in ihrem Roman Die Apothekerin nicht mehr. Die Story verliert sich in Langeweile. Der Stoff hätte hier sicherlich mehr Möglichkeiten geboten, die sie einfach nicht wahrgenommen hat. Mit den letzten beiden Büchern ist ihr das glücklicherweise nicht passiert. Schade um die vergebene Chance. --Manuela Haselberger

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Apothekerin
OA 1994 Form Roman Epoche Moderne
In Die Apothekerin, Ingrid Nolls drittem Roman, erzählt die Schriftstellerin von den kriminellen Verwicklungen einer scheinbar gewöhnlichen Frau. Mord und Alltag werden von Noll mit viel schwarzem Humor in einen Zusammenhang gebracht, der den Leser nicht erschüttert, sondern schmunzeln lässt.
Inhalt: Die Heidelberger Apothekerin Hella Moormann erzählt in der Frauenklinik ihrer Bettnachbarin Rosemarie Hirte ihre abenteuerliche Lebensgeschichte. Hella, die schon in ihrer Kindheit unabsichtlich mordete, fühlt sich seit jeher zu kriminellen und gescheiterten Männern hingezogen. Mit 35 Jahren verliebte sie sich in den verkrachten Studenten Levin, durch den sie in einen Strudel mörderischer Verwicklungen geriet: Ein vergifteter Großvater, eine tödlich verunglückte Rivalin, eine ungeklärte Vaterschaft und die Liebschaft mit einem verheirateten Mann spielen in den Geschehnissen eine prominente Rolle. Durch den abschließenden Kommentar der »Beichtmutter« Rosemarie Hirte erhält der Roman eine überraschend makabere Wende.
Aufbau: Noll schildert die Geschichte aus der Perspektive der Apothekerin Hella. Dem im Text optisch kursiv dargestellten Geschehen in der Frauenklinik steht die quantitativ überwiegende, aus der Rückblende Hellas erzählte Geschichte gegenüber. Der Roman ist weniger ein klassischer Kriminalroman als ein Spiel mit kriminellen Energien des weiblichen Geschlechts. Wie auch in den anderen Romanen von Ingrid Noll sind Männer bevorzugte Opfer der Täterin. Die nahezu beiläufig begangenen Morde, die aus der Sicht der Erzählerin einer logischen Notwendigkeit entspringen, werden weder von einer auktorialen Instanz wertend kommentiert noch wird die Apothekerin für ihre Taten bestraft. Die Unmoral der Heldin erscheint dank Nolls psychologischem Einfühlungsvermögen auch dem Leser logisch und nachvollziehbar.
Typisch für die Kriminalromane von Noll ist die Wiederkehr von Figuren aus früheren Romanen. So kann der vertraute Leser durch die Figur der Rosemarie Hirte aus dem Roman Der Hahn ist tot (1991) inhaltliche Bezüge zu ihrem ersten Roman herstellen.
Wirkung: Bezeichnend für die Kriminalromane von Noll ist die Darstellung des Tötens als Konsequenz weiblichen Aufbegehrens. Dieses »emanzipatorische« Element erhält jedoch durch den schwarzen Humor der Erzählerin eine erfrischende Komponente, die ihr eine große Beliebtheit, vor allem beim weiblichen Publikum, gesichert hat. K.G.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1974 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B009T1J1QU
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #62.269 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Ingrid Noll schreibt virtuos, ironisch und spannend einen Kriminalroman, der
als Beichte in einem Krankenbett der Bettnachbarin erzählt wird.Die Hauptdarstellerin Hella Moormann ist Apothekerin, liegt in einem Krankenhaus und erzählt ihrer Bettnachbarin die abenteurlichsten Geschichten und ganz nebenbei fallen noch ein paar Tote an. Der rote Faden wird durch ihre Männergeschichten mit einem jüngeren, unreifen Studenten und mit weiteren potentiellen Vätern ihres ungeborenen Kindes gesponnen. Für mich ist es ein unterhaltsamer, spannender Kriminalroman mit viel psychologischem Gespür ironisch geschrieben, wo noch im letzten Satz ein potentielles Opfer auftaucht. Durch die Beschränkung auf 248 Seiten gab es für mich keine langweiligen Stellen, die häufig in umfangreicheren Romanen entstehen. Daher sind bei der Bewertung 5 Sterne gerechtfertigt.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Obwohl die Ich-Erzählerin Hella in einer Frauenklinik liegt, ist "Die Apothekerin" kein Arztroman, denn durch die Erzählende wird der Leser, sowie die Zuhörerin und Bettnachbarin Frau Hirte, die man getrost als langweilig und bieder, flach, bezeichnen könnte, weit weg geführt - in Gedanken Teilnehmer und Beobachter von Mord und Totschlag, von Familiendramen und unkonventionellen Lebensweisen und Umständen.
Hella ist Apothekerin, doch auch dies wird trotz sehr guter Recherche und Fachwissen, nur oberflächlich behandelt. Auf dem Boden geblieben, und trotzdem eine mitreißende, spannende Geschichte, die handwerklich und sprachlich gut aufgebaut und durchgeführt wurde, obwohl 1994/6 erschienen, ein zeitloses Meisterwerk, das immer noch aktuell ist, eine Mischung aus Tatort und Pilcher, aber auf Weltniveau.

Ich habe es an einem Stück gelesen, und war fasziniert von den ungewöhnlichen Wirrungen im Leben von Hella, die etwas älter als ich ist, und mitten im Berufsleben und der Familienplanung - trotz eines Mangels an Mann - steht.
Die Sprünge zwischen statischem Krankenhaus und Monotonie des Krankenhausalltags wird gebrochen durch die Achterbahnfahrt, die Hella in ihrem Leben mitmachte.
Die Bettnachbarin wird als "Beichtmutter" im Klappentext bezeichnet, doch Hella erzählt nicht für Frau Hirte - nicht ausschließlich - sondern letzten endes für sich selbst.

Fazit: Definitv wert, die Zeit zu investieren
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Von Ein Kunde am 1. Januar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Ingrid Noll erzählt die Geschichte der Apothekerin Hella Moormann, die während des Aufenthalts in der Heidelberger Frauenklinik ihrer Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse anvertraut. Ihre Geschichten lassen in einem zunächst normal erscheinenden Leben Abgründe erkennen, mit denen niemand gerechnet hat, denn auch vor heimtückischem Mord an ihr unliebsamen Personen schreckt die Apothekerin nicht zurück. Ingrid Noll beweist viel psychologisches Gespür für die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns. Sie hat nicht nur ein einfühlsames Psychogramm abgeliefert, sondern auch einen spannenden Kriminalroman, der zudem unterhaltsam und sehr ironisch geschrieben ist. Zu seinem eigenen erschrecken entdeckt der Leser eine große Sympathie und tiefstes Verständnis für die Morde und deren Motive. Ingrid Nolls mordende Frauen verbreiten beste Laune, wenn sie sich daranmachen, lästige und langweilige Störenfriede beiseite zu schaffen. Das Buch stellt von der ersten bis zur letzten Seite einen spannenden und unterhaltsamen Psychokrimi voll trockenem Humor dar. Ingrid Noll ist für mich derzeit eine der besten Krimi-Autorinnen Deutschlands (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Zwei Frauen sind Zimmernachbarn in einem Krankenhaus. Die eine erzählt dabei aus ihrer bewegten Vergangenheit, wobei Männergeschichten sowie eine Erbschaft die Hauptereignisse bilden. Der Lebenslauf verläuft dabei nicht so geradlinig wie erwartet. Insgesamt ein Roman welcher sich nahtlos in die Noll-Romane einreiht, wobei der normale Lebenslauf einer Person mit einer Prise Unvorhergesehenem (Mord oder Unfall) gewürzt ist. Dadurch entstehen Lebensgeschichten die obwohl manchmal schaurig, trotzdem bewegend sind. Persönlich finde ich Gefallen an dieser Art von Roman, welcher sich zudem mit einer gewissen Spannung liest. Einziger Kritikpunkt ist der Schluss des Romans, welcher etwas abgehackt endet.
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Format: Broschiert
Hella Moormann liegt im Krankenhaus und erzählt ihrer Bettnachbarin ihre Lebensgeschichte. Hella gerät immer an die falschen Männer, weil sie ein Helfersyndrom hat und sich jede Menge Schmarotzer auflädt. Irgendwann gerät die Apothekerin in Torschlußpanik, auch weil sie sich so dringend ein Kind wünscht (da kann sie ihr Syndrom auch so richtig austoben). Sie gerät an Levin, einen Studenten der Zahnmedizin, der irgendwann einmal seinen Großvater beerben wird. Der Opa muß also weg...
Die Erzähltechnik ist raffiniert, praktisch in Rückblenden mit Einschüben aus der Gegenwart, und mit Kommentaren der undurchsichtigen Zimmernachbarin gepaart. Zu Anfang ist man auch köstlich amüsiert über die treffenden Selbstbeobachtungen Hellas. Irgendwann driftet die Geschichte jedoch ins Seichte, es geht nur noch um die Frage, wer nun der Vater des Kindes ist und auch bleiben darf. Der Knalleffekt zum Schluß, der mich bei "Der Hahn ist tot" noch richtig begeistert hat, war hier eher fade. Deswegen nur drei Sterne.
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