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Die Anabole Diät: Ketogene Ernährung für Bodybuilder Taschenbuch – Oktober 2002

3.9 von 5 Sternen 51 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Zu schön, um wahr zu sein?
Als ich zum ersten Mal von dieser Diät hörte, war ich äußerst skeptisch. Das konnte einfach nicht wahr sein! Mein Freund und Geschäftspartner Stephan Korte kam von einem mehrwöchigen Trip aus den USA zurück. Am ersten Tag im Büro setzen wir uns, wie üblich, erst einmal zusammen, um die Ergebnisse zu besprechen. Doch diesmal lief es anders als sonst. Statt zunächst Geschäftliches zu diskutieren, kamen wir gleich auf seine neue Diät. Freunde aus Florida hatten ihn überzeugt: Der neue Weg, Körperfett dauerhaft zu verlieren und gleichzeitig schnell Muskeln aufzubauen, sei der, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Er würde jetzt endlich das essen, was ihm schmecke: Eier mit Speck zum Frühstück, mittags ein großes Steak und abends einige Hamburger. Zwischendurch könne er sich Nüsse, Käse und andere Snacks erlauben.

Ich zweifelte wirklich an seinem Verstand. Wenn man Kohlenhydrate wegläßt, wie sollen die fehlenden Kalorien ersetzt werden? Da bleibt ja nur noch Protein und Fett! Woher kommt die Energie für das Training? Wir wissen doch alle nur zu gut, daß ohne Kohlenhydrate „nichts läuft“ im Sport, oder? Aber weder meine Einwände noch der mitleidige Blick, mit dem ich ihn bedachte, konnten ihn aufhalten. Er würde es jetzt mit dieser „high fat diet“ versuchen.

Die Wochen vergingen und ich registrierte kopfschüttelnd, was Stephan alles verzehrte: Hackfleischbällchen, Brie-Käse, Makrelen, Sardinen, Hering oder Thunfisch (in Öl!), oder eine große Fleischwurst vom Metzger um die Ecke. Am Wochenende schnappte er völlig über: Cornflakes, Eis, literweise Cola, Pizza, Nudeln mit Sahnesoße, Pommes Frites und anderes Junk Food.

Ich blieb bei meiner bewährten Diät. Möglichst fettfrei, viel Reis und Nudeln - im Schnitt 2300 Kalorien pro Tag. Am Wochenende erlaubte ich mir an zwei Abenden ein Essen im Restaurant, wo ich die Kalorienzufuhr etwas großzügiger bemaß. Ich hielt mein Gewicht von 92 Kilo und ärgerte mich (wie gewöhnlich) über die hartnäckige „Rolle“ am Bauch. Aber mit einer Trainingseinheit pro Woche konnte ich wohl nicht mehr erwarten. Das wußte ich aus jahrelanger Erfahrung. Ohne reichlich aerobes Training war dem Fettansatz in der Taillenregion nicht endgültig beizukommen.

Stephan nahm in dieser Zeit von 102 auf 105 Kilo zu. Er hatte sein Training auf zweimal pro Woche reduziert; reines Krafttraining mit schwerem Gewicht, aerobes Training vernachlässigte er ganz. Jeden Morgen präsentierte er mir grinsend seinen Oberarm (47 cm). Die Konturen von Bizeps und Trizeps traten zunehmend deutlicher hervor. Was mich aber wirklich verblüffte: Auch am Bauch verlor er von Woche zu Woche mehr Fett. Dabei war er immer gut aufgelegt, während ich am späten Nachmittag (wie gewöhnlich) fast nur noch an das Abendessen denken konnte.

Nach sechs Wochen war Stephans Erfolg nicht mehr zu leugnen: Bei mittlerweile 107 Kilo Körpergewicht und neuen persönlichen Bestleistungen im Bankdrücken und Kniebeugen konnte er gut sichtbare Bauchmuskeln vorzeigen. Sein Körperfettanteil war merklich zurückgegangen. Bei mir hatte sich nichts verändert: Gewicht gehalten, Fettansatz am Bauch unverändert.

Ich mußte schließlich zugeben, daß ich mich geirrt hatte: Er war nicht „fetter“ geworden und sein Training lief ebenfalls sehr gut. Aber das konnte doch nicht gesund sein? Wenn jemand 50-60% Fett mit der Nahrung zuführt, dann muß sein Cholesterinspiegel himmelhoch steigen! Also beste Aussichten für Herzprobleme in naher Zukunft, da war ich sicher.

Ich sollte mich erneut irren. Stephan ließ in den folgenden Monaten im Abstand von einigen Wochen sein Blut auf Gesamtcholesterin, HDL-/LDL-Cholesterin und Triglyzeride untersuchen. Das Gesamtcholesterin war OK, das Verhältnis von (gutem) HDL-Cholesterin zu (schlechtem) LDL-Cholesterin hatte sich nachhaltig verbessert und die Triglyzerid-Werte lagen ebenfalls so niedrig wie bei einer streng kalorienreduzierten, herkömmlichen Diät. Vier Bluttests hintereinander ergaben stets das gleiche, positive Resultat: Keine Gefahr für Herz und Blutgefäße.

Da war ich endlich auch soweit: Ich verabschiedete mich von meiner gewohnten, wissenschaftlich abgesicherten, fettarmen Diät und wandte mich der „Anabolen Diät“ zu. Auf Eier, Butter, Olivenöl, fetten Fisch und reichlich Fleisch hatte ich so lange bewußt verzichtet, daß die Ernährungsumstellung einem Trip ins Schlaraffenland gleichkam. Ich langte richtig zu. Bei knapp viertausend Kalorien pro Tag und regelrechten „Freßorgien“ am Wochenende (5 Brötchen mit Butter, Sahnekäse oder Nutella zum Frühstück, mittags Burger und Pommes Frites von McDonalds, abends ein fürstliches Mahl mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert) wurde meine „Falte“ am Bauch zusehends kleiner, während mein Körpergewicht sich in vier Wochen auf 97 Kilo erhöhte.

Dabei fühlte ich mich so gut wie nie zuvor: Ich war energiegeladen, brauchte weniger Schlaf und fühlte mich den ganzen Tag über „topfit“. Das Beste aber war: Zwischen den Mahlzeiten hatte ich niemals Hunger! Es kam oft vor, daß mir um 14 Uhr plötzlich auffiel, daß ich noch nicht zu Mittag gegessen hatte! Und der schon als „normal“ empfundene Leistungsabfall am Nachmittag gehörte ebenfalls der Vergangenheit an. Wenn ich mein neues Lebensgefühl beschreiben sollte, so würde ich es am ehesten mit dem „feeling“ bei Einnahme geringer Dosen anaboler Steroide vergleichen: Niemals müde, immer gut gelaunt und eine fühlbare Anspannung in der gesamten Muskulatur.

Die Auswirkungen der „Anabolen Diät“ waren in der Tat so dramatisch, daß wir beide beschlossen, uns dem Thema verstärkt zu widmen und ein Buch darüber zu schreiben. Was wir taten, war offensichtlich gegen jede wissenschaftliche Vernunft, aber wir fühlten uns stärker und gesünder als je zuvor. Wie war das zu erklären? Hatten wir bislang noch nicht festgestellte Nebenwirkungen zu erwarten? Gab es bereits wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema? Lesen Sie weiter, und Sie werden es erfahren.

Im ersten Teil dieses Buches widmen wir uns zunächst den Auswirkungen der „Anabolen Diät“; wir gehen zurück in die Geschichte der kohlenhydratarmen Diät und beschäftigen uns mit den modernen Befürwortern dieser Ernährungsform. Im zweiten Teil werden Auswirkungen und Anwendung der „Anabolen Diät“ für den Bodybuilder eingehend untersucht.

Viel Spaß beim Lesen.
Klaus Arndt und Stephan Korte

P.S.: Nach drei Monaten war Stephans Gewicht auf 109 Kilogramm gestiegen; sein Körperfettanteil gleichzeitig von 16% auf 11% gefallen. Das entspricht einem realen Zuwachs an fettfreier Körpermasse (genauer: Muskeln, da bei einem 26-jährigen das Knochenwachstum abgeschlossen ist) von mehr als elf Kilo - allein durch eine Ernährungsumstellung!


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Dieses Buch in Kombination mit dem Neuen (Rezepte für die Anabole Diät) ist wirklich eines der Interessantesten Bücher über Fette und Ernährung ohne Kohlenhydrate.
Seitdem ich diese Bücher gelesen habe, baue ich jedes Jahr mindestens 4-5 Monate diese Ernährung in meinen Trainingsplan mit ein.
Ich habe in 2 Jahren fast 9 Kg Masse zugenommen und mein Körperfett von 16% auf 12% senken können...dh ein realer fettfreier Massezuwachs jenseits der 10 Kg Marke.
Eigentlich habe ich das für unmöglich gehalten, da jeder, der etwas Ahnung vom Bodybuilding hat, weiss das im schnitt nicht mehr als 3-4KG Muskeln pro Jahr möglich sind...
Zudem ist diese Ernährung sehr gesund. Habe mich alle paar Wochen untersuchen lassen, zwecks Cholesterin usw...die Werte wurden immer besser.
VORTEILE:
1. andauernder Gewichstverlust fast 90%Körperfett(habe kaum Muskelmasse verloren und auch keien Kraft eingebüsst)
2. man ernährt sich automatisch bewusster
3. man lernt bestimmte Fettsäuren zu nutzen und sich deshalb gesünder zu ernähren (keine gehärteten industriefette mehr...viel omega3,CLA,Laurinsäure usw.) (Rezepte für Anabole Diät)
4. Man fühlt sich super, etwas aufgedreht, braucht weniger Schlaf und ist allgemein fitter (liegt wohl an den nicht so starken Insulinschwankungen und dem steigen des Testosteronwertes)
NEGATIV:
1. Buch reicht oft nicht tief genug in die Materie, man muss sich zusätzlich noch informieren.
2. Die ersten Tage der Diät sind schrecklich, die umstellungsphase ohne KOhlenhydrate am Anfang lässt viele Leute schon nach 2-3 Tagen scheitern (Mich ebenfalls!! Habe mich aber dann nochmal dazu durchgerungen)
3.
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1 Kommentar 74 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch
.....man sollte beim Befolgen dieser Diät auf die Richtlinien achten. Die Autoren werden manchmal etwas zu euphorisch im Laufe des Buchs und genau da verliert sich dann etwas der rote Faden.
Das eigentlich beste Buch das ich zum Thema kenne ist "Natural Hormone Enhancement" von Rob Faigin. Es ist dreimal so lang wie dieses Buch und erklärt haargenau warum diese Diät funktioniert und was genau abläuft im Hormonhaushalt.
Leider enthält diese Buch nicht so viele Details und manche ANfänger werden schnell fehler machen.
Meine Vorschläge sind, dass man am Anfang wirklich die Kohlenhydrate auf fast 0% senkt um Ketose zu erreichen.
Ausserdem ist dies NICHT die Atkins Diät, am Wochenende MUSS man genug Kohlenhydrate verzehren. Man lebt also nicht OHNE KH sondern es gut nur darum WANN genau.
Robb Faigin empfiehlt unter anderem dass man als Anfänger die ertsen 7 Tage durchhält um zur Ketose zu gelangen.Es ist sozusagen die erste Hürde, die Feuerprobe.
Man sollte auch einige Dinge beachten. In den ersten Tagen kann sich Heisshunger auf Süssigkeiten einstellen aufgrund hormoneller Gewöhnung. Zwei Tips hätte ich.
Mate Tee, er beruhigt den Magen und der Hunger lässt nach, und Cola Light. Es hat zumindest mir geholfen.
Es gibt bessere Bücher zum Thema, da die Diät jedoch funktioniert habe ich dennoch fünf Sterne gegeben.
3 Kommentare 63 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch
Ich habe zu diesen Thema auch die Bücher von
Dr. Wolfgang Lutz: "Leben ohne Brot",
Dr. Robert Atkins: "Die neue Atkins Diät",
Dr. Barry Sears: "Das Optimum: Die Sears-Diät",
Dr. Nicolai Worm "Syndrom X" gelesen und
H. Leighton "Zucker - Knacker" gelesen.
In diesen Buch stehen die Fakten in komprimierter Form zum Thema "Kohlehydratarme Ernährung", zugeschnitten auf Sportler, in diesen Fall, eben speziell auf Bodybuilder.
Ich selbst ernähre mich nun schon 10 Monate kohlehydratarm.
Ich habe dadurch 25kg abgenommen, brauch keine Medikamente gegen Bluthochdruck mehr und fühle mich pudelwohl. Mein Arzt sagt: Ich hätte das beste Blutbild hier am Ort, und das mit 41Jahren!!
Natürlich versuch ich die KH-arme Ernährung möglichst vielen meiner Bekannten auch schmackhaft zu machen, aber vielfach ernte ich nur Kopfschüttel, weil ja KH so gesund seien und vor allen so gut schmecken.
Meine Schwägerin hat 60kg so abgespeckt mein Cousin bis jetzt 20kg, zwei die wie ich, begeistert von KH-armer Ernährung sind.
Den größten Vorteil hat man durch das überschiessende Wachstumshormon. Wie kommt das? Ich will es Ihnen hier grob vereinfacht aufzeichnen:
Jedesmal wenn Sie KH essen, steigt mehr oder weniger Ihr Insulinspiegel. Isulin und Wachstumshormon (HGH) gehören zur Gruppe der anabolen Hormone um ein Übermass an anabolen Hormonen zu vermeiden fährt der Körper nun das Wachstumshomon zurück. Pro Dekate an Lebensjahren geht die Produktion von Wachstumshormon ausserdem um 15% zurück. Das Wachstumshormon ist aber das mächtigste "Anti-Aging" Hormon im Organismus überhaupt. Eine "Anti-Aging" Wachstumshormonkur z.B. koste pro Woche 450Euro....
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3 Kommentare 149 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch
Vorab kann ich schon mal sagen, dass dieses Buch das Leben eines Bodybuilders und sicher auch jedes Menschen, der zumindest regelmäßig Sport treibt, vollkommen verändern wird. Ich kann das behaupten, da ich diese Ernährung jetzt schon viele Monate betreibe und eine so unglaubliche Veränderung am Körper und im allgemeinen Leben festgestellt habe, dass ich mich nur noch maßlos darüber ärgere, dass immer noch in sämtlichen Medien eine kohlenhydratreiche Ernährung propagiert wird. Mit dieser Ernährung ist es ohne Hungergefühle möglich, Körperfett abzunehmen und dabei gleichzeitig kaum Muskelmasse zu verlieren. Dieses mit einer Kohlenhydratreichen und gleichzeitig fettarmen Ernährung zu schaffen ist vollkommen unmöglich, da hierbei immer wieder die üblichen Symptome wie Hunger, Müdigkeit, Schlappheit, Masseverlust, Depressionen usw dafür sorgen, dass man die Diät abbricht oder meint, jetzt wieder "normal" essen zu können/müssen. Natürlich mit den unvermeidbaren Folgen - Man wird fetter als vor der Diät (siehe Jojo-Effekt).

Die Vorteile dieser Ernährung (Diät ist meiner Meinung nach das falsche Wort, da man diese Ernährung sinnvoller Weise sein Leben lang beibehalten sollte bzw. nach einer kurzen Umstellungsphase auch will).

Das für mich interessanteste an dieser Ernährung ist, dass man von Woche zu Woche immer leichter damit zurecht kommt und sich fragt, warum man nicht schon viel früher so gegessen hat bzw. warum sich nicht viel mehr Menschen so ernähren.

Lediglich am Anfang der Umgewöhnungsphase ist diese Ernährung sehr unangenehm.
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Kommentar 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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