Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedEcho Autorip longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 23. August 2015
Ein Melodram befaßt sich laut Wikipedia "inhaltlich und formal schwerpunktmäßig mit emotionalen und innerseelischen Konflikten", im allgemeinen Sprachgebrauch und (Miss-)Verständnis werden darunter eher kitschige gefühlsduselige , auf die Tränendrüsen drückende Filme so bezeichnet.
Man kann es auch wie Wikipedia Liebesdrama nennen.
Der französische Originaltitel "Partir" bezeichnet korrekter, worum es bei dem Film geht.

Die beim Dreh 49jährige hochdekorierte und geadelte Kristin Scott Thomas spielt als Suzanne die Ehefrau eines Arztes, mit dem sie zwei halbwüchsige Kinder hat. Sie will wieder als Physiotherapeutin arbeiten, der Gatte finanziert ihr gönnerhaft den Praxisausbau, zu dem vom Bauunternehmer der spanische Schwarzarbeiter Ivan (Segi Lopez) geschickt wird. Als der sich nach einer Unachtsamkeit der Frau verletzt, ohne daß sie direkt Schuld hat, erklärt sie sich bereit, ihn zu einem ihm wichtigen Treffen mit seiner Tochter in Spanien zu fahren, da er selbst mit Knöchelbruch und fieser Hautverletzung darübernicht selber reisefähig ist. Ohne daß bei der Arbeit, als sie ihm beim Ausmisten half, die erotischen Funken geflogen wären, es geknistert hätte, sie waren sich sympathisch, und die schlechte Behandlung des Mannesund ihre "Schuld" machten ihr ein schlechtes Gewissen. Ivan hat gesessen, jobt, hat eine Wohnumg in einer Mietskaserne, er ist Proletarier, aber kein "Prolet", sie haben zum ersten und nicht zum letzten Male erfüllenden Sex, nicht in dem Sinne, daß sie einen "Hengst" braucht, sondern einvernehmlich heftig, aber einfühlsam.
Als sie es dem Ehemann mitteilt, weint dieser zuerst, vielleicht aus echter Trauer, aber als sie ihn verläßt, wird er rabiat und setzt alle Hebel in Bewegung, das Paar zu torpedieren, und dazu sind ihm die fiesesten Methoden recht. Er will, daß sie, sein Besitz, zu ihm zurückgekrochen kommt und verspricht "großmütig", alles sei dann wie vorher.
Anfangs kann sie noch als Vertretung im erlernten Beruf arbeiten, bald müssen sie und Ivan die härtesten Arbeiten zu einem Hungerlohn verrichten.
Ivan will die Verbindung, für die "Affäre" nun wirklich das unzutreffendste Wort ist, beenden, weil sie es nicht durchstehen werden und er ihr nur Unglück brächte, sie hört auf ihr Herz, ihre Gefühle sind stärker als die Angst vor sozialem Abstieg. Sie braucht ihn als Mann, den sie liebt, nicht als Sexspielzeug.
In ihrer Verzweiflung ist sie zu einem Eigentumsdelikt bereit, das sie sogar alleine durchziehen würde, nach einem Verrat wird Ivan , schon vorbestraft, gefaßt. Der Film endet Jahre später ......... mit einer Umarmungs-und Kussszene der beiden, der man die Verzweiflung über das tragische Ende der Geschichte, des Filmes durch die wilde Intensität der Szene hervorragend ansieht.

Ist die Geschichte glaubwürdig? Wie wahrscheinlich ist so eine Liebesgeschichte? Das ist völlig uninteressant. Die Geschichte ist so im wahren Leben denkbar. Ein Film muß nicht das Ungewöhnliche, vielleicht nicht so Wahrscheinliche zeigen, um interessant zu sein, aber er darf es.Der Film erfindet das Rad nicht neu, Filme ähnlichen Inhaltes mag es schon vorher gegeben haben, aber so ergreifend, insbesondere von Kristin Scott Thomas, dargestellt.? Wer den Film "So viele Jahre liebe ich dich, ein Jahr vorher gedreht, kennt, kann sich vorstellen, was nicht nur ich an ihrem Spiel schätze.

Natürlich mag es der Film uns leicht machen, Sympathie für die Liebenden zu empfinden, weil der Ehemann Samuel (Yvan Attal) ein Unsympath par excellence ist. Grausam, seine Frau als seinen Besitz begreifend und sie demütigend, daß sie ohne ihn ein Nichts wäre, die ganze Klaviatur des Herunterputzens, des Versuchs, ihr Selbstbewußtsein zu untergaben und sie als unfähiges Anhängsel des Erfolgsmenschen darzustellen und sie so zur Rückkehr zu veranlassen, kommt zum Einsatz.
Ivan wird als fleißiger Arbeiter, zurückhaltend , nicht als Macho, als liebevoller Vater seiner kleinen Tochter dargestellt, gemeinsame Unternehmungen der Drei zeigen eine harmonische, glückliche Familie.
Und wer Kristin Scott Thomas schätzt, ergreift mit hoher Wahrscheinlichkeit Partei für diese attraktive Frau, bei der schon vor der "Affäre" ihre Berufstätigkeit als Hobby einer Frau dargestellt wird, das der Ehemann ihr Gönnerhaft finanziert, das er duldet, aber nicht mitträgt. Und sicher helfen der sehr schlanken, für Manchen schon zu mageren Darstellerin ihre etwas eingesunkenen Augen dabei, Dramatik, tiefe Trauer und Verzweiflung mimisch herüberzubringen.
Der Film ist von seiner Handlung her kein Novum, man kann auch von Klischees sprechen, nicht so gewöhnlich ist die Tatsache, daß hier die Frau die dominante Rolle in der Beziehung zu dem Mann ihres Herzens spielt, sie hält "gegen jede Vernunft" aus Liebe, nicht aus Triebhaftigkeit, an der Beziehung fest, die tragisch endet.
Der Film ist nicht genial, das Spiel von Kristin Scott THomas ist es, der Film ist kein Meisterwerk, aber Kristins Spiel brennt sich trotz nachvollziebarer Kritik an der Handlung, von manchen Vorrezensenten gut begründet geschrieben, für lange Zeit ins Gedächtnis ein: er hat mir sehr gut gefallen.

Doc Halliday
22 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2010
Beim Schauen des Films "Die Affäre" mit Kristin Scott Thomas war ich gespalten: ein genial gespielter Film, aber ein Grenzgänger. Wieder einmal ist Ehe nur Fassade, der Ehemann nur Fessel und hinterhältig, die Kinder und Familie nachrangig, es zählt nur die erotische leidenschaftliche rasende Liebe als exzessives Gefühl. Die Gegensätze sind stärker ausgearbeitet als die Überschneidungen. Also kein bürgerlicher Film. Warum kann jemand eine gelingende Ehe nicht mal gut verfilmen? Kann das wirklich nur langweilig sein?

Stattdessen zieht natürlich das Scheitern magisch an. Und da ist der Film wirklich genial. Eine Frau zwischen zwei Männern, eine Liebe die alle Barrieren durchbricht und wahrhaft biblische Ausmaße hat: rettungslos in den einen Mann verliebt, nur den einen und keinen anderen, den materiellen Absturz nicht scheuend, ohne Acht auf Scham und Demütigung, nur der eine Mann wird gesucht. Ob er gefunden wird, ob diese Liebe als Selbsthingabe zum Selbstgenuß führt oder nicht vielmehr das Sich-Verlassen auf den Anderen zum Verlassen-sein führt, zur Preisgabe an das Gesuchte (und ist das eigentlich nur/noch der geliebte Mann?), sollte jeder selbst bedenken, der sich diesen Film anschaut. Lieben ist bitter, nicht süß. Das vergessen wir heute allzuoft.

Der Film ist genial in Szene gesetzt, bis in die Nebenrollen glaubhaft besetzt und durch das Spiel der wunderbaren Kristin Scott Thomas berührend und ansprechend. Vielleicht sogar paradoxerweise ein Film für die Ehe, denn wer würde den Part des Ehemanns selbst nicht gern anders ausfüllen, insofern er selbst diese Rolle im eigenen Leben innehat...
33 Kommentare| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2014
Der Film besticht dadurch, dass man ihn auch im Eilverfahren gucken kann, indem man immer mal wieder 10 Minuten überspringt. Die Handlung ist recht langweilig und wäre ohne Todesfall gleich vollkommen nichtssagend. Insbesondere die Charaktäre sind sehr unrealistisch. Die Hauptdarstellerin wirkt von Anfang an psychopathisch. Die Tochter die Krönung. Ne, das war nichts. Das der echt im Kino lief... unglaublich.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. August 2010
Gleich vorweg,die Leistung der Schauspieler in dem Film ist grandios,der Regisseur hat gekonnt auf schwarz-weiss Malerei verzichtet und das Verhalten der einzelnen Personen psychologisch aufs Feinste beobachtet:Der Sohn,der sich auf die Seite der Mutter stellt, das Mädchen,das mehr zum Vater hält,als die Affäre der Mutter mit einem anderen Mann zu Tage kommt.Leider auch typisch die Reaktion des Ehemanns:wenn auch verständlich während der ersten Momente nach dem ehrlichen Bekenntnis seiner Frau,reagiert er doch weiterhin kleinlich,hasserfüllt und rachsüchtig,indem er der Ehefrau alle finanziellen Ressourcen entzieht, damit sie in ihrer Not zu ihm zurückkehrt.Die Ehefrau zu zwingen,ihre "ehelichen Pflichten" gegen ihren Willen zu erfüllen-welchen Sinn sollte das haben,ausser den, "Macht" über den anderen auszuüben und den Hass-nicht die Liebe- in ihm bis zum Siedepunkt zu schüren? Leider verstehen das nur zu viele Männer nicht,wie die Chronik jeden Tag beweist.
Aber,und damit bin ich beim aber:auch das Verhalten der Ehefrau ist für mich nicht ganz nachvollziehbar: Es stimmt,eine Ehe ist nach zig Jahren sicher kein Feuerwerk mehr,Kinder und Ehemann sind nicht immer aufmerksam,liebevoll und feinfühlig,aber berechtigt das jemanden dazu, bis ans tragische Ende zu gehen,einem Ende,in dem es nur Verlierer gibt?Jeder muss darauf selbst die Antwort finden.Ein Film,der nachdenklich stimmt und in seiner Thematik nur zu aktuell ist.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Dezember 2016
Gleich vorweg,die Leistung der Schauspieler in dem Film ist grandios,der Regisseur hat gekonnt auf schwarz-weiss Malerei verzichtet und das Verhalten der einzelnen Personen psychologisch aufs Feinste beobachtet:Der Sohn,der sich auf die Seite der Mutter stellt, das Mädchen,das mehr zum Vater hält,als die Affäre der Mutter mit einem anderen Mann zu Tage kommt.Leider auch typisch die Reaktion des Ehemanns:wenn auch verständlich während der ersten Momente nach dem ehrlichen Bekenntnis seiner Frau,reagiert er doch weiterhin kleinlich,hasserfüllt und rachsüchtig,indem er der Ehefrau alle finanziellen Ressourcen entzieht, damit sie in ihrer Not zu ihm zurückkehrt.Die Ehefrau zu zwingen,ihre "ehelichen Pflichten" gegen ihren Willen zu erfüllen-welchen Sinn sollte das haben,ausser den, "Macht" über den anderen auszuüben und den Hass-nicht die Liebe- in ihm bis zum Siedepunkt zu schüren? Leider verstehen das nur zu viele Männer nicht,wie die Chronik jeden Tag beweist.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2011
vorweg: das beste an dem film ist die großartige darstellung der hauptdarstellerin, auch wenn man sich inhaltlich oft fragt, warum sie das alles notwendig hat. aber wie das leben so spielt gibt es eben alle facetten der liebe. der verlauf der handlung scheint absehbar, entwickelt sich dann aber doch sehr einfallsreich und spannend. die verknüpfung von anfang und ende mit der überraschung ist sehr gelungen. allein bei der auswahl des jungen geliebten hätte ein fescher, knackiger kerl besser gepasst. und für zusätzliche spannung hatte gesorgt, wenn auch er noch mit anderen frauen flirtet und die jäh entflammte liebe sowieso hoffnungslos ist. trotzdem ist der film sehr sehenswert, für mich vielleicht auch gerade deshalb weil ich ihn so stark hinterfragt habe und mir andere szenarien überlegt habe.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 2010
Die ehemalige Physiotherapeutin Suzanne ist glücklich verheiratet und hat zwei heranwachsende Kinder. Alle vier leben auf einem schönen Anwesen in Südfrankreich. Suzanne möchte wieder in ihrem alten Beruf arbeiten. Dazu lässt ihr Mann Samuel das Haus entsprechend umbauen.

Bei den Umbauarbeiten lernt Suzanne Ivan, einen spanischen Gelegenheitsarbeiter kennen. Suzanne verliebt sich in Ivan und gesteht ihr Verhältnis Samuel. Ein Versuch, die Ehe zu retten, scheitert. Suzanne verlässt Samuel und ihre Kinder und zieht zu Ivan.

Daraufhin unternimmt Samuel alles um seiner Frau und Ivan zu schaden. Als renommierter Arzt und Mitglied im Stadtrat untergräbt er jede Möglichkeit der beiden, durch Arbeit ihr Auskommen zu sichern. Nach einem Diebstahl in ihrem Haus hat Samuel die nötigen Druckmittel, Ivan zu verbannen. Suzanne kommt zu Samuel zurück.

Die Geschichte beginnt und endet zwar mit einem lauten Knall, wird aber ansonsten leise erzählt. Schlüssige Handlungen und filigrane Dialoge feilen an den Profilen der Protagonisten. Gefangen in ihren Sachzwängen, agieren die Figuren wie Marionetten in einer griechischen Tragödie. Überraschende Eingriffe sorgen für Spannungsschübe. Gut gewählte Szenarien, ganz besonders das luxuriöse und gefühlskalte Familienhaus spiegelt die Stimmungslage überdeutlich wieder.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2010
Kristin Scott Thomas' Spiel ist ungeheuer intensiv! Wer hätte gedacht, dass das bekannte Motiv, dass sich eine wohlsituierte, verheiratete Frau in eine Affäre stürzt, und damit die Konventionen zu Gunsten ihrer individuellen Erfüllung verwirft, noch mal so frisch und einfühlsam interpretiert wird? Der schöne und emotionale Soundtrack unterstreicht nochmal ein Filmerlebnis, dass man so schnell nicht vergessen wird. Der Film wirft Fragen auf, denen sich jeder mal stellen muss, der auf der Suche ist nach einem glücklichen und erfüllten, aufrichtigen Leben! Dass diese Fragen auch in diesem Film nicht leicht zu beantworten sind, versteht sich von selbst. Schließlich eröffnet auch das Leben selbst für jede Antwort die es gibt eine Reihe neuer Fragen...
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2015
Unglaubwürdige belanglose Geschichte. Die Bildqualität der DVD ist gut. Habe den Film hier gebraucht wegen der mehrheitlich positiven Bewertungen gekauft. Das war leider ein Fehlgriff, aber das passiert halt mal(auch im Kino). Jeder Fernsehfilm oder Serie ist interessanter! Konnte den Film nicht durchgängig ganz zu Ende schauen, da die Geschichte einfach zu unlogisch und absurd ist. So einen Schrott-film stell ich nicht ins Regal, der wandert leider in den Müll! Schade ums Geld!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2010
Ein bewegender Film, der mit beeindruckender Feinfühligkeit beobachtet, wie guter Wein zu Essig wird.
Suzanne lebt - oberflächlich betrachtet - ein gutes Leben. Sie ist gesellschaftlich etabliert, seit Jahren mit einem erfolgreichen Arzt verheiratet, wohlhabend, hat zwei wohlgeratene Kinder,die aus dem Gröbsten heraus sind und das Familiendomizil in Südfrankreich entpuppt sich als ein echter Traum.
Die Affäre portraitiert das Seelenleben einer Frau um die 40, die ihrer inneren Leere zu entfliehen sucht, indem sie sich heftigst und ohne Vorwarnung verliebt. Gepaart wird das von einem giftig-eifersüchtigen Ehemann, dem keine Taktik zu niederträchtig ist, um den Schein einer glücklichen Ehe doch noch zu retten, was letztlich in einer Katastrophe enden wird. Bewegend, dramatisch, und sicher nicht neu.
Ein Gedankenexperiment über eine hässliche - aber auch menschliche - Angelegenheit.
Trotzdem oder gerade deshalb auch ein Liebesfilm, weil er zeigt, wie die andere Seite der Liebe aussehen kann. Und das auf erschreckende Weise real, wie ich finde.
33 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

2,99 €
2,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken