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Die Abrechnung. Ein Neonazi steigt aus. Taschenbuch – 1. Februar 2001

4.0 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Als führendes Mitglied der Neonaziszene hat er Haß und Gewalt gepredigt, Straßenschlachten, Wehrlager und Kameradschaftsabende organisiert, bis er sich 1993 zum Ausstieg entschloß. Nach dem Ausstieg ist er immer noch auf der Flucht vor der Rache seiner ehemaligen Gesinnungsgenossen. Als Journalist engagiert er sich heute mit Artikeln und Projekten gegen die geistigen Brandstifter aus der rechen Szene.

Regisseur/Autor


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Gerade weil die Aufzeichnungen von Ingo Hasselbach über seine Zeit in der rechtsextremen Szene schon älter sind, finde ich persönlich sie besonders interessant und wertvoll, weil sie mit der Zeit kurz vor und nach der Wende genau den Zeitabschnitt abdecken, der zu einer dauerhaften Verwurzelung nationalsozialistischer Ideologie in bestimmten Teilen Ostdeutschland führte. Hasselbach ist somit ein direkter Zeitzeuge wichtiger zeitgeschichtlicher Entwicklungen.

Er beschreibt seine Kindheit und seine Jugend, die immer stärker von der Auflehnung gegen seinen Vater, seinen Stiefvater und vor allem auch gegen das herrschende SED-Regime gezeichnet war. Über diverse Subkulturen (Hippies, Punks, Skins) und nach diversen Haftstrafen rutscht er letztlich immer tiefer in die rechtsextreme Szene ab.
Gemeinsam mit Kadern aus dem Westen, nutzen Hasselbach und seine Mitstreiter nach dem Mauerfall das entstandene Machtvakuum, um ungestört zu agitieren und Mitglieder zu rekrutieren. Diese Entwicklung aus erster Hand geschildert zu kriegen, ist mehr als interessant und aufschlussreich.

Hasselbach stellt auch führende und prägende Köpfe der Szene vor, führt durch das Dickicht der vielen Gruppen und Organisationen in und im Dunstkreis der Szene und zeigt die damaligen Strukturen und Funktionsweise innerhalb der Szene sehr gut auf.
Wie der geschilderte Alltag aus Alkohol, Drogen, Diebstahl, Hehlerei und sonstiger Klein- und Schwerkriminalität mit der NS-Ideologie vereinbar sein sollte, bleibt wohl für immer das Geheimnis der selbst ernannten Avantgarde der weißen Rasse. An manchen Stellen werden die Widersprüche so groß, dass es unfreiwillig komisch wird.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der ehemalige Neonazi Hasselbach beschreibt seine Erfahrungen in der Szene und seinen Ausstieg. Für diesen Schritt und sein Engagement gebühren ihm Respekt. Der Stil des Buches ist aber flach, man kann sich in den Menschen Hasselbach und seine Beweggründe weder beim Ein- noch beim Ausstieg hineinversetzen und erfährt lediglich einiges über "Helden" der Szene. Zuück bleibt Schaudern darüber, wie machtlos die Polizei in den Neunzigern war und wie unsäglich dumm Neonazis sind: Hinschauen, hinhauen, sich beim Denken nicht das Hirn verrenken und dann noch kräftig saufen. Eine Schande für Deutschland und Österreich.
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Format: Taschenbuch
Interessant ist wie ehrlich er seine Zeit in der Naziszene aufarbeitet und erklärt wie es dazu gekommen ist. Geboren als behütetes Kind einer Linientreuen DDR Familie ging er seinen eigenen Weg. Was als Provokation anfing wurde eine - für sich und andere - lebensgefährliche Bedrohung.
Weiterhin beschreibt er mehrere der aktivsten Köpfe der Neonaziszene seiner Zeit, die Strukturen der Szene und ihre Absurditäten.

Fazit: Das Buch ist zwar nicht mehr aktuell, aber ein Stück Zeitgeschichte. Ostdeutschland nach der Wende.
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Von Ein Kunde am 30. November 2000
Format: Broschiert
Ingo Hasselbach schildert in seinem Buch "Die Abrechnung" seinen Lebenslauf in der Form eines Briefes an seinen Vater, den er niemals richtig kennengelernt hat. Er beschreibt, wie er von einem Hippie zu einem Skinhead und schließlich zu einem Neonazi wurde, bis er die rechtsradikale Szene spektakulär verließ. Ich las das Buch zum ersten Mal vor 3 Jahren, mit 15 und fand es schon, obwohl ich viele Dinge nicht richtig verstand, sehr eindrucksvoll. Die von Hasselbach geschilderten Ereignisse erlebte ich später selber und empfinde sein Buch als sehr autentisch. Das Buch verkörpert für mich Hasselbachs Suche nach seier Persönlichkeit und seinem eigenen Weg.
Ich finde, dieses Buch sollte jeder lesen, der meint, sich von der rechten Szene ein genaueres Bild machen zu müssen. Vor allem besticht das Buch durch Hasselbachs Gedanken zu seinen eigenen Taten und wie er sie später sah.
Sehr empfehlenswert!!!
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Format: Taschenbuch
Ingo Hasselbach schildert in sehr ansprechender Form seine Biographie, die in der DDR-Eintönigkeit mit Auflehnung und subkulturellen Protesten beginnt. Als er bemerkt, dass Hakenkreuze enorme Reaktionen der Machthaber hervorrufen, tendiert er mehr und mehr in die rechte Szene. Schließlich gelangt er in führende Kreise (Kontakte mit Kühnen, Worch, ...) und wird einer der medienwirksamsten Ost-Nazis. Durch die Darstellung seiner Erfahrungen und letztlich seines Ausstiegs ist sein Buch ein authentischer Bericht, der in der Auseinandersetzung mit den Wirkungsmechanismen rechter Subkultur nicht fehlen darf. Für Jugendliche liest sich das Buch ebenso inhaltsreich wie spannend. Anders als Verfassungsschutzberichte und übermäßig erklärende Literatur aus Soziologie und Psychologie.
Hasselbachs Projekt EXIT für aussteigewillige Neo-Nazis ist einer der Gründe, warum er auch Jahre nach seinem Ausstieg aus der rechten Szene noch auf der Abschußliste der Rechten steht.
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Von Oehler VINE-PRODUKTTESTER am 14. April 2016
Format: Taschenbuch
Im Rahmen der NSU- Filme die gerade im TV liefen, kramte ich noch mal dieses Buch vor, welches ich vor vielen Jahren schon mal gelesen hatte. Auch dieser Tatsachenbericht gibt einen sehr interessanten und aus meiner Sicht auch authentischen Einblick in die rechte Szene und wird mit entsprechenden Fotos noch zusätzlich untermalt.

Ingo Hasselbach ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Aussteiger aus der Neonazi- Szene, in welcher er in seiner aktiven Zeit auch eine ziemlich wichtige Rolle gespielt hat. Mich persönlich interessierten aber weniger die Strukturen innerhalb der Szene. Interessant fand ich viel mehr die Lebensläufe der einzelnen Personen und speziell den Werdegang von Hasselbach, dessen Eltern ja in der DDR beruflich, wie auch von ihrer kommunistischen Überzeugung her eine gewisse gehobene Stellung genossen hatten.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, im Gegensatz zu dem Nachfolgewerk „Die Bedrohung – mein Leben nach dem Ausstieg aus der rechten Terrorszene“, welches ich zwar auch angefangen, aber dann nur noch oberflächlich durchgeblättert habe.

Kleiner Tipp am Rande, der Film „Führer Ex“ basiert so weit ich weiß auf dem Leben Hasselbachs und bei YouTube gibt es auch noch eine recht interessante Dokumentation mit dem Titel „Wir sind wieder da“ über ihn.
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