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Die Abgestellten: Ein Nachruf auf den festen Arbeitsplatz Gebundene Ausgabe – 3. September 2007
4,6 Millionen Erwerbstätige steckten 2006 in Teilzeitjobs.
Jeder zweite Büroarbeitsplatz ist akut gefährdet.
(Studie Hans-Böckler-Institut)
92% der befragten Angestellten vermissen ein festes Einkommen, 88% die Sicherheit des Arbeitsplatzes, 84% die Anerkennung durch ihre Vorgesetzten.
Die Angst der Mitarbeiter führt zu Minderleistungen von ca. 100 Milliarden Euro im Jahr.
Die Arbeitsorganisation der Wirtschaft ändert sich total. Tarifgehalt, Kündigungsschutz und soziale Absicherung sind Auslaufmodelle. Ein fester Job wird zur Mangelware. Nur noch jeder zweite Verdiener hat das, was die Gewerkschaften ein Normal-Arbeitsverhältnis nennen. Die anderen jobben in Teilzeit oder befristet, sind Leiharbeiter oder halten sich als Freelancer über Wasser. Welche Folgen das Verschwinden der Angestellten hat und wohin die deutsche Gesellschaft driftet – das steht in Günter Oggers brisantem Report aus einer unbekannten Arbeitswelt.
Der neue Enthüllungsreport von Günter Ogger: provokant, aufrüttelnd und thesenstark.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe288 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberC. Bertelsmann Verlag
- Erscheinungstermin3. September 2007
- Abmessungen14.4 x 3 x 22.4 cm
- ISBN-103570009602
- ISBN-13978-3570009604
Produktbeschreibungen
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Die Mittelschicht ist verunsichert: Qualifikation, Status, Arbeitsplatz scheinen bedroht von Globalisierung, Digitalisierung, Rationalisierung. Günter Ogger sieht dem unaufhaltsamen Rückgang von Festanstellungen, dem befürchteten Absturz ins Auge: "Wer künftig noch ein festes Beschäftigungsverhältnis hat, darf sich zur gesellschaftlichen Elite zählen." Die anderen erwartet ein Drama, das den Niedergang der Arbeiterklasse noch toppen könnte, meint Ogger: Mittlere Manager: abserviert durch Organisationsverschlankung; Buchhalter, Controller und Vertriebsleute: ersetzt durch Hard- und Software; Konstrukteure, Entwickler und andere Wissensarbeiter: ausgebootet von ausländischen Billigarbeitskräften und inländischen Praktikanten, Zeitarbeitern und Scheinselbständigen. "Zu besichtigen ist eine sterbende Kaste", dramatisiert Ogger. Der deutsche "Luxusangestellte" mit Rundum-sorglos-Paket aus Tarifgehalt, Kündigungsschutz und Betriebsrente habe sich sein Schicksal selbst eingebrockt, tatkräftig unterstützt durch politische Gutmenschen und nimmersatte Gewerkschaften.
Jammern oder Handeln? Die sinnvollste Möglichkeit, der Globalisierung zu begegnen, sieht Ogger in mehr Flexibilität und Anstrengung. In der Arbeitswelt der Zukunft werde "Leistung zum allumfassenden Gradmesser für Angestellte, Beamte und Selbständige", betont er. Die Bilanz, "dass auf jedem Beschäftigungsverhältnis ein Verfallsdatum klebt" und dass die Leistungsanforderungen immer mehr anziehen, sind die Ausgangslage. Oggers Nachruf auf den festen Arbeitsplatz malt den Ist-Zustand aus und skizziert künftige Entwicklungen. Wie der einzelne darauf reagiert, ob es ein Absturz aus durchgelegenen, aber vertraut gewordenen Betten oder ein Abflug aus dem goldenen Käfig einer vergangenen Epoche ist - bleibt eine offene Frage. Meistens jedoch sind Grabreden keine Mutmacher. -- Sascha Hellmann
Pressestimmen
Klappentext
Günter Ogger
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Meine kurze Karriere
Der Kanzler hieß Adenauer und der Golf war ein Käfer, als ich mich um einen Ausbildungsplatz bewarb. Ende der 1950er-Jahre hießen Azubis noch Lehrlinge, und mein erster Chef machte mir schnell klar, was sie darunter verstand: Herr im Haus der Buchhandlung J. Schmoldt in Schwäbisch Gmünd war nämlich Frau Jörg. Sie ließ mich Staub wischen, Pakete schleppen und ins Schaufenster kriechen. Ich war ihr dennoch dankbar für meinen ersten Job, der mir 60 Mark Monatslohn und 14 Tage Jahresurlaub einbrachte. Er war der Einstieg in meine Angestelltenkarriere.
Ich wollte Journalist werden, und in dem schwäbischen Provinzstädtchen, in dem ich aufwuchs, gab es zwei Zeitungen. Die Gmünder Tagespost hatte keinen Bedarf an einem Volontär, und bei der Rems-Zeitung sagten sie mir, mit meinen 17 Jahren und der Mittleren Reife sei ich zu jung und zu wenig gebildet. Das mit dem Alter erledigte sich im Lauf der Zeit von allein, und die Bildung verschaffte ich mir in der Buchhandlung, wo ich las, was an Gedrucktem ins Haus kam. Weil mich auch Bücher interessierten, für die es in Schwäbisch Gmünd keine Leser gab, erfand ich welche. Für meine fiktiven Kunden bestellte ich Werke von Hegel und Kant, Arno Schmidt und Enzensberger, Marx und Sartre, welche ich nach der Lektüre mit Bedauern an die Verlage zurücksandte.
Den Kontakt zur Redaktion hielt ich aufrecht, indem ich Berichte über Volkshochschulvorträge und Jazzkonzerte ablieferte, sodass sie mich schließlich, nachdem ich den Kaufmannsgehilfenbrief erworben hatte, im Frühjahr 1960 als Volontär anstellten. Von nun an hatte ich einen festen Platz in der Redaktion, verdiente 580 Mark im Monat, und schrieb fleißig Artikel über das weltbewegende Geschehen in unserer kleinen Stadt. Als ich nach einem Jahr zum Redakteur befördert wurde, hielt ich mich für den nach Augstein zweitbesten Journalisten des Landes und hatte keine Zweifel, eines Tages ganz oben anzukommen. Nach meinem damaligen Verständnis war das etwa das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen, die Chefredaktion der Zeit, zur Not auch eine Ressortleitung beim Spiegel.
Dreizehn Jahre und einige Verlage später war ich zwar Chefredakteur, verdiente satte 7000 Mark im Monat und hatte Anspruch auf einen Dienstwagen der oberen Mittelklasse, doch die Tücken des Angestelltendaseins blieben mir nicht verborgen. Die Willkür von Vorgesetzten habe ich ebenso zu spüren bekommen wie die Missgunst mancher Kollegen. Bei meinem vorletzten Job, in der Redaktion des Wirtschaftsmagazins Capital, wurde mir ein Boss vor die Nase gesetzt, der mir nicht passte, und mein Aufstieg in die Chefetage eines Offenburger Großverlags war eine Farce.
Das Blatt, das ich künftig leiten sollte, verschwand nach einem einsamen Entschluss des Seniorverlegers von der Bildfläche, noch ehe ich meine Talente unter Beweis stellen konnte. Seine alternativen Vorschläge – ich hätte entweder eine Programmzeitschrift machen oder gar für seine bunte Illustrierte arbeiten sollen – empfand ich als Zumutung. Also fasste ich mit 31 den folgenschweren Entschluss, auf Karriere und sicheres Einkommen zu verzichten und nie mehr im Leben eine abhängige Stelle anzutreten. Bis heute habe ich mich daran gehalten – und dies nie bereut.
München, im Juli 2007
Das Drama der Angestellten
Was mir vor 35 Jahren relativ leicht gelang, ist heute für viele Angestellte eine bittere Notwendigkeit. Nicht aus eigenem Antrieb, sondern weil ihnen keine andere Wahl bleibt, verabschieden sich immer mehr Deutsche aus dem, was die Arbeitsmarktstatistiker ein unbefristetes sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis nennen. Millionen halten sich bereits mit Mini- oder Midi-Jobs über Wasser, malochen als Teilzeitkräfte oder vorübergehend. Beschäftigungslose Zeiten überbrücken sie mit einer Ich-AG, und nicht wenige von ihnen hoffen, als Mikro-Unternehmer in freier Wildbahn überleben zu können. Flexibilität heißt das Gebot der Stunde, und wer nicht schnell genug den nächsten Auftrag an Land zieht, bleibt auf der Strecke.
Die Kündigungswelle, die derzeit durchs Land rollt, ist deswegen so erschreckend, weil sie unsere Gesellschaft grundlegend verändern wird. Die Jobs, die jetzt wegrationalisiert werden, kommen in dieser Qualität nicht wieder. Ersetzt werden sie allenfalls durch flexible Beschäftigungsverhältnisse, die schlechter bezahlt, weniger geschützt und jederzeit kündbar sind. Als Krupp das Stahlwerk Rheinhausen dichtmachte, Opel Tausende von Autobauern nach Hause schickte und im Osten die Industriekombinate der DDR abgewickelt wurden, da war das für die Betroffenen zwar eine Katastrophe, aber Deutschland blieb, was es war – ein Wohlfahrtsstaat, der auch unter der Last von fünf Millionen Arbeitslosen nicht zusammenbrach. Was ihn zusammenhielt, war jene staatstragende Schicht der gut verdienenden Angestellten, die sich jetzt allmählich aufzulösen beginnt.
Der Niedergang der Arbeiterklasse erscheint harmlos im Vergleich zu dem Drama, das die rund 18 Millionen Angestellten der Nation erfasst hat. Eliminiert, ersetzt oder ausgelagert werden jetzt nicht mehr die Muskeln der deutschen Wirtschaft, sondern ihr Gehirn. Optimierte Betriebsabläufe und verschlankte Organisationsstrukturen machen einen Großteil des bisherigen Middlemanagements überflüssig. Moderne Informationstechnik ersetzt in immer schnellerem Tempo Entwickler und Konstrukteure, Buchhalter und Controller, Produktionsplaner und Vertriebsleute. Und was sich nicht automatisieren lässt, wird dort erledigt, wo die Kosten gering sind. Im früheren Ostblock wie in China, auf dem indischen Subkontinent wie in Südostasien warten Millionen gut ausgebildeter Ersatzleute auf ihre Chance, für einen Bruchteil der deutschen Gehälter Daten einzugeben und auszuwerten, Rechnungen zu kontieren oder Computerprogramme zu schreiben. Jeder zweite Büroarbeitsplatz ist, nach einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, akut gefährdet.
Entlassungen mit Kursgewinnen belohnt
»Büroflächen zu vermieten« – die Plakate zieren Neubauten in bester Zentrumslage ebenso wie leer gefegte Industriedenkmäler am Rande der Stadt. Wohin sind wohl all die Menschen verschwunden, die hier einst den Schriftverkehr abwickelten, Tabellen tippten, Kalkulationen erstellten oder Angebote verfassten? Und wo sind die, die hier einziehen sollten? Sitzen sie vielleicht irgendwo in Ungarn, wo Audi Motoren bauen, Lufthansa Tickets abrechnen und SAP Software entwickeln lässt? In Rumänien, wo Hunderte von Ingenieuren für Conti an Steuerungssystemen für Fahrwerke tüfteln? Oder gar in Indien, wo die Deutsche Bank zuletzt drei Milliarden investierte und 4000 Mitarbeiter einstellte? Jedenfalls sind sie nicht mehr da, wo sie eigentlich hingehörten, und das ist das Thema dieses Buches.
Es ist noch nicht lang her, da wurde Deutschlands Mittelklasse in der ganzen Welt bewundert und beneidet. Nirgendwo sonst verdienten abhängig Beschäftigte so viel Geld für so wenig Arbeit. Selbst die saturierten Schweizer oder die ölreichen Norweger mussten fürs gleiche Gehalt länger malochen als die Bewohner des Angestelltenparadieses zwischen Füssen und Flensburg. Die Privilegien deutscher Arbeitnehmer, vom Kündigungsschutz über die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis hin zum Weihnachtsgeld, waren ebenso sprichwörtlich wie ihr in Blech gestanzter Wohlstand. Mit ihren Urlaubsbudgets finanzierten sie halb Südeuropa, und ihr Hunger nach immer teureren Autos machten Daimler & Co zur mächtigsten Industrie des Kontinents. Sie selbst hielten ihre sozialen Besitzstände für selbstverständlich und Kanzler Helmut Kohl, als er über den »kollektiven Freizeitpark Deutschland« lästerte, für einen Spielverderber.
Inzwischen hat sich, jeder weiß es, das Blatt gewendet. Maßen die Bosse der Wirtschaft ihre Bedeutung einst an der Zahl der Leute, die sie beschäftigten, so gilt in ihren Kreisen heute jeder, der noch viele Leute...
Produktinformation
- Herausgeber : C. Bertelsmann Verlag; 1. Auflage (3. September 2007)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 288 Seiten
- ISBN-10 : 3570009602
- ISBN-13 : 978-3570009604
- Abmessungen : 14.4 x 3 x 22.4 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.577.796 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 302.027 in Business & Karriere (Bücher)
- Nr. 538.719 in Politik & Geschichte (Bücher)
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Spitzenrezensionen
Spitzenrezensionen aus Deutschland
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Folgt man Oggers Argumentation, hat man den Eindruck, uns bliebe künftig nichts anderes übrig als uns aufzuhängen. So düster beschreibt er unsere Zukunftsaussichten.
Alle öffentlichen Einrichtungen würden kostenpflichtig werden, an den privatisierten Bundesstraßen und Autobahnen werde Maut erhoben und Strom, Gas und Wasser gäbe es bald nur noch gegen Vorkasse.
Neben den Angestellten seien auch die Selbständigen kaum besser dran und zur Selbstausbeutung verdammt. Zur Abrundung gibt es natürlich wieder die üblichen Schimpfkanonen auf Manager, Gewerkschaften und Politiker sowie die aktuellen Korruptionsskandale.
Nebenbei kommt Ogger auf das öknomische Prinzip (Minimal-/ Maximalprinzip der Betriebswirtschaftslehre) zu sprechen, doch bei ihm heisst es „...maximaler Erträge bei minimalem Aufwand“, was natürlich Unsinn ist. Jeder Wirtschaftswissenschaftler weiß, dass beides gleichzeitig nicht möglich ist. Entweder ist der Ertrag vorgegeben und ich versuche ihn mit minimalem Aufwand zu erreichen, oder aber ich will aus einem bestimmten Aufwand das Maximale herausholen. Beide Größen, Aufwand und Ertrag, gleichzeitig zu optimieren, ist nicht möglich.
Ogger möchte den Teufel nicht an die Wand malen oder Panikmachen, sondern er beschreibt die Realität, vor der sich noch zu viele verschließen. Begriffe wie Entlassungen, Outsourcing, Flexibilität definieren die aktuelle Arbeitswelt, d.h. die wegrationalisierten Arbeitsplätze werden durchaus ersetzt, aber eben flexibel. Die Zeitarbeit boomt und bietet das, was gewünscht wird. Lieber zahlt eine Firma den doppelten Preis für einen Mitarbeiter, kann ihn aber in Krisenzeiten "abmelden". Das Angestelltenprinzip kehrt sich somit ins Gegenteil.
Neben den "neuen" Flexiblen sieht Ogger aber noch eine weitere Entwicklung: Der Niedergang der Angestelltenkaste weckte die Existenzgründer. Auch diese haben Konjunktur und bereichern das Dienstleistungsangebot auf vielfältige Weise. Leider scheitern dabei viele an bürokratischen und finanziellen Hürden. Dennoch geht der Weg hin in Richtung Dienstleistung, Kreativität, Self-Management und Eigenverantwortung und Ogger füllt diese Thesen mit originellen Praxis-Beispielen, die tatsächlich Lust auf diesen Weg machen.
Ogger zeichnet ein Szenario, auf das sich Deutschland zubewegt und das unserer Gesellschaft ein neues Gesicht gibt, an das wir uns gewöhnen müssen: Selbständige als prägende Schicht, wachsende Klassenunterschiede, eventuell "Aufstände" der Unselbständigen... "...der feste Arbeitsplatz wird zur Beute einer qualifizierten Minderheit..."
Ogger appelliert an die abgestellten Angestellten, sich zusammenzuschließen und den Konkurrenzkampf anzutreten. Das Glück selbst in die Hand nehmen... wie wahr! Ogger schaut genau hin, zeigt uns schonungslos, was mit uns passiert ist und was wir tun können. Ein wichtiges Buch, das leider wahrscheinlich nicht jene erreicht, die es unbedingt lesen sollten. Aber vielleicht können zumindest wir Leser darüber reden.
Der Autor füttert seinen Leser mit einer Vielzahl von Informationen, Zahlen und Problemen.
Wie immer wird hier Dunkel-scharz gemalt. Die positiven Ansätze, Strömungen und auch Success-Stories werden m.E. nicht angemessen aufbereitet und dargestellt.
Was völlig fehlt, ist die Darstellung, wie wir den Tornaround in Deutschland/Europa nachhaltig realisieren könnten.
Fehlen hier Ideen, Visionen oder auch Fantasie?
Ich bin mir sicher, dass dieses mein letzte Buch gewesen ist, dass ich von Herrn Ogger gelesen habe, da es mich nicht positiv voranbringt sonder versucht, den Leser in tiefe Depression zu stürzen.