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Die Abendröte im Westen Taschenbuch – 2. März 1998

4.1 von 5 Sternen 36 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

McCarthy erzählt so spannend wie Joseph Conrad und so elegant wie William Faulkner. (Der SPIEGEL)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cormac McCarthy wurde 1933 in Rhode Island geboren und wuchs in Knoxville, Tennessee auf. Für sein literarisches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Pulitzerpreis und dem National Book Award. Die amerikanische Kritik feierte seinen Roman «Die Straße» als «das dem Alten Testament am nächsten kommende Buch der Literaturgeschichte» (Publishers Weekly). Das Buch gelangte auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste und verkaufte sich weltweit mehr als eine Million Mal. Mehrere von McCarthys Büchern wurden bereits aufsehenerregend verfilmt, «Kein Land für alte Männer» von den Coen-Brüdern, «Der Anwalt» von Ridley Scott und «Ein Kind Gottes» von James Franco.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
McCarthy hat einen sehr eigenen Stil, den ich sehr schätze und mag. Bei diesem Roman gibt es von mir einen Punkt Abzug, weil sich die Geschichte im Wesentlichen ums Töten, Abschlachten, Martern und Foltern dreht. Natürlich will uns der Autor damit etwas sagen, aber das wusste ich auch schon vorher, ohne diese sehr drastischen und andauernden Gewaltorgien. Meine "Lieblingsszene" (und das meine ich natürlich nur ironisch): einem Mann wird die Haut an den Fußsohlen abgezogen und dann wird er in der Wüste allein gelassen. Unfähig zu laufen soll er dann langsam und sehr grausam sterben, nachdem er noch versucht, einige Tage auf Händen und Knien voranzukommen.

McCarthy ist kein Zeitzeuge des Geschehens, er trägt also keine Chronistenpflicht, so dass ich mich beim Lesen immer wieder gefragt habe, was ihn beim Schreiben des Romans bewegt und motiviert hat.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
„Seht das Kind. Der Junge ist blass und mager, trägt ein dünnes, zerschlissenes Leinenhemd. Er schürt das Feuer in der Spülküche.“ Mit diesem Satz beginnt eine der literarisch anspruchsvollsten Westernsagas der amerikanischen Literatur, die Geschichte eines „Jungen“, der aus seinem Heimatort in Tennessee flieht und gen Westen wandert, der Abendröte entgegen, nach Texas und Mexiko, deren Grenzen um 1850 noch nicht endgültig festgelegt waren. In einer geradezu aaltestamentarischen Sprachwucht ohne Schnörkel, aber mit genialem Timing, schildert McCarthy das Schicksal des „Jungen“ und seiner schrecklichen Gefährten, die eine Spur von Blut durch den amerikanischen Südwesten ziehen.

Irgendwo in Texas erschlägt der Junge einen Mexikaner in einer Bar, dann heuert er an bei einer Freischärlertruppe an, die nach Mexiko zum Plündern zieht. Unterwegs werden die meisten von Apachen massakriert, doch der Junge entkommt nach Chihuahua, wo er bei einer neuen Freischärlergruppe anheuert, die den Auftrag erhält, den Norden Mexikos auf Indianerjagd zu durchstreifen. Der Auftrag ist einfach, lukrativ, aber gefährlich. Jeder Indianer ist zu massakrieren, und für jeden Skalp, der am Ende der Reise dem Gouverneur vorgelegt wird, gibt es Bares. Und so ziehen die Skapljäger in schier unendlichen Märchen durch die Einöde, durch Wüsten und Gebirge, immer begleitet von den Großartigkeiten der Natur, die ihre Morde mit ihrer Grandiosität wie ein unpassendes Bühnenbild umrahmt.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Früher haben wir Karl May gelesen, Winnetou- Filme gesehen, später John Wayne- Western, dann Italowestern. Der Wilde Westen war für uns Kinder des Kalten Krieges Ausdruck des amerikanischem Freiheitstraum und urdeutscher Naturromantik. Ein Phänomen, dass sich sogar in der DDR bemerkbar machte, und nicht unterdrücken ließ.
Dass sich die tatsächlichen historischen Ereignisse während der weißen Eroberung und dem Exodus der roten Ureinwohner Amerikas mit unserem romantischen Bild des Wilden Westens nicht decken, ist nichts Neues; dass aber literarisch hochwertige Bücher aus den USA, die sich ernsthaft und schonungslos mit dem Völkermord an den Einwohnern Nord- und Mittelamerikas auseinander setzen, als "überzogen", "übertrieben", "langweilig" etc. abgetan werden, schon.

Cormac McCarthy ist ein großer Roman gelungen, der sich auf Tatsachen wie auch auf große literarische Vorbilder wie Conrad, Melville und London beruft. Die Zeichnung seiner Figuren ist zeitlos und deren Sprache und Handeln in einer Welt aus Blut, Schweiß und Tränen jederzeit nachvollziehbar, die Landschaftsbeschreibungen grandios und von einer wuchtigen Ästhetik.

Die Konzeption des Roman und seine moralische Intention ist wahrhaftig, realistisch, zynisch, brutal, abstoßend. Wer damit nicht klar kommt, mag bei Winnetou bleiben und seinen romantischen Traum gerne weiter träumen. Wer sich aber für die blutige Geschichte der heutigen Weltmacht USA interessiert, und seine auch heute oft rigorose und waffenstarrende Politik verstehen will, der lese Cormac McCarthy. Denn jeder Traum hat einmal ein Ende...
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Format: Taschenbuch
Die Handlung beginnt im Jahr 1849, ein namenloser Junge verlässt das verwahrloste Elternhaus in Tennessee. Er flieht in Richtung Westen, wo er sich einer Gruppe, bestehend aus ehemaligen Soldaten und Desperados, anschließt. Verfolgt von Hunger, Durst und Indianern ziehen sie nach Mexiko. Im Auftrag von Gouverneuren machen sie Jagd auf Indianer-Skalpe und sind eine Gefahr für jeden, der ihnen im Weg steht.

Als Leser könnte „Die Abendröte im Westen“ von Cormac McCarthy oberflächlich betrachtet durchaus als Zumutung wahrgenommen werden. Ein Großteil des Geschehens besteht aus sinnlosen Massakern, Habgier und extremer Gewalt. Auch vor Schilderungen davon, was mit den bereits Erschlagenen geschieht, macht der Roman keinen Halt. Der Mythos von „spannenden Abenteuern“ und „kultureller“ Erschließung des wilden Westens wird hier gnadenlos entzaubert. Was bleibt ist Blut, Staub, Gier und Tod. Der namenlose Junge (am Ende einfach nur „der Mann“) befindet sich in der Gruppe von Freischärlern, die Jagd auf Skalpe machen, dabei aber ohne Rücksicht die mexikanische Bevölkerung tyrannisieren und sich bereichern. Angeführt wird die Gruppe vom skrupellosen Glanton und einem Mann namens Holden, den alle nur den „Richter“ nennen, welcher von großer Körperstatur ist und vor allem ohne jegliche Körperbehaarung. Holden ist der einzige in der Gruppe, der über Bildung verfügt, abends macht er sich Notizen und Zeichnungen oder hält Vorträge über die Welt, in denen er das Böse als Teil der Weltschöpfung darstellt und den Krieg glorifiziert.

Und genau das ist das Wesen des Krieges, bei dem es zugleich um Spiel, Macht und Rechtfertigung geht.
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