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Die Abdankung: Wie Deutschlands gekrönte Häupter aus der Geschichte fielen Gebundene Ausgabe – 9. Oktober 2008

3.1 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Gebundene Ausgabe, 9. Oktober 2008
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

nd differenziert...Machtans Befund ist eindeutig, und er fällt nicht gerade schmeichelhaft für seine gekrönten Hauptfiguren aus: An Hybris grenzende Selbstgefälligkeit, notorische Reformunwilligkeit und Verschwendungssucht, Realitätsferne und Einfalt sowie ein hohes Maß an Ignoranz ..." (DIE WELT, 2008)

"Lothar Machtans glänzendes Buch über das Ende deutscher Monarchie ... Ein ebenso tiefenscharfes wie leicht, ja vergnüglich lesbares Buch." (Süddeutsche Zeitung, 2008)

"Lothar Machtans Buch über das Ende des deutschen Kaiserreichs ist überaus lesenswert. Mit seiner Untersuchung konnte der Bremer Historiker jetzt eine Forschungslücke schließen." (Das Parlament, 2009)

"Höchst anschaulich und in überzeugender Argumantation geschriebenes Buch" (NEUES DEUTSCHLAND, 2009)

"Der Bremer Historiker Lothar Machtan schreibt mit wunderbarer Ironie eine gut zu lesende, spannende Geschichte der Abdankung deutscher gekrönter Häupter." (LAUSITZER RUNDSCHAU, 2009)

Rezension

»Man versteht, wenn man dieses glänzend geschriebene, mit sarkastischem Witz gewürzte Buch aus der Hand legt, warum es in Deutschland nie wieder eine Chance gab, die Monarchie zu restaurieren. Deren Repräsentanten hatten sich einfach zu gründlich blamiert und diskreditiert.«

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Viele Leser werden sich vielleicht noch an den Geschichtsunterricht erinnern, in dem die Revolution des Herbstes 1918 in den einzelnen Ländern mehr oder weniger breit behandelt wurde. Voraussetzung für den Erfolg der Revolution war allerdings, daß der Kaiser zunächst sang- und klanglos ins holländische Exil ging und mit einiger zeitlicher Verzögerung am 28.11.1918 als Kaiser und preussischer König abdankte. Die übrigen Könige, Großherzöge und Fürsten gaben ebenso geräusch- und umstandslos die Macht auf und zogen sich auf ihre privaten Landsitze zurück. Wie der Bremer Historiker Lothar Machtan richtig feststellt, handelt es sich genaugenommen also nicht um einen revolutionären Sturz der Monarchie, sondern um deren Implosion. Um genau diesen Vorgang im Detail geht es in dem Buch Machtans, dem das Verdienst zukommt, eine bislang fehlende moderne zusammenfassende Darstellung auf der Basis eines überwältigenden Quellenmaterials versucht zu haben. Wissenschaftliche Vorarbeiten für dieses Buch wurden von der Gerda-Henkel-Stiftung, Düsseldorf gefördert.

Das Werk ist in drei große Kapitel gegliedert: "Vor dem Abgrund: War der deutsche Herrscherstand noch zu retten?" behandelt zunächst die unmittelbare Vorkriegszeit, das letzte Friedensjahr 1913 mit dem 25jährigen Thronjubiläum des deutschen Kaisers und dem hundertsten Gedenkjahr an die Befreiungskriege gegen Napoleon. Es folgt ein Abschnitt über die Aushöhlung des monarchischen Prinzips im Weltkrieg (79-130).
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Format: Gebundene Ausgabe
Zwischen Anspruch und Realität klaffen mitunter Welten. So schimmerte hinter der glänzenden Fassade der Paraden, Kronen und Uniformen größtenteils politische Unbedeutenheit, vom kaiserlichen "Elefanten im diplomatischen Porzellanladen" mal abgesehen.

Lothar Machtan unternimmt den Versuch, den Abtritt der deutschen Herrscher im Revolutionsjahr 1918 zu durchleuchten. Er begnügt sich dabei nicht mit einer chronischen Aufarbeitung oder einer Aneinanderreihung von Anekdoten, sondern analysiert das monarchische Prinzip in Deutschland im Allgemeinen und unterzieht die ehemaligen gekrönten Häupter einer Prüfung nach deren eigenen Maßstäben.
Das Urteil in seinen Augen: sämtliche Monarchen Deutschlands und der Bundesstaaten blieben unter ihren eigenen Erwartungen zurück und fielen im November 1918 samt und sonders glanzlos aus der Geschichte, nachdem ihnen bereits im August 1914 von den Generalen das Heft aus der Hand genommen wurde.

Ein durchaus interessantes Thema, vor allem, da Machtan auch die Herrscherkaste aus Württemberg, Oldenburg, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin beschreibt, auch wenn es natürlich in der Natur der Sache liegt, dass die kaiserliche Dynastie der Hohenzollern eine größere Berücksichtigung findet. Allerdings muss sich auch Machtans Werk die Kritik gefallen lassen, dass hier mehr Schein denn Wirklichkeit wiedergegeben wird.

Zum einen fällt ein sehr parteiischer Schreibstil auf, sprich, eine Voreingenommenheit gegenüber den von Machtan kritisierten Herrschern.
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Format: Gebundene Ausgabe
Lothar Machtan hat mit seinem Buch pünktlich zum 90. Jahrestag der Revolution in Deutschlands Staaten eine interessante Abhandlung in bezug auf das Ende des monarchischen Systems vorgelegt, die allerdings in großen Teilen durch ihre Einseitigkeit den Charakter einer Abrechnung trägt. Eine der Kernaussagen, daß nämlich längst andere Eliten in Gesellschaft und Wirtschaft das eigentliche Geschehen bestimmten, und die Monarchen vom deutschen Kaiser bis zum in beiden reussischen Staaten regierenden Fürsten, lediglich ein mehr oder weniger glanzvolles Dekorum lieferten, ist sicherlich zutreffend und zeigt umsomehr das Anachronistische, das den deutschen Monarchien anhaftete. Dennoch ist nicht zu verkennen, daß eben diese Monarchen Politik machten oder durch die von ihnen berufenen Politiker machen ließen - und wohl auch einen Begriff von dem hatten, was sie taten. Spätestens hier muß die Kritik an Machtans Werk ansetzen: Es scheint doch unwahrscheinlich, daß im November 1918 ausschließlich 19 (einige Fürstentümer wurden in Personalunion regiert) "'Vollidioten"' auf den Thronen saßen (Machtans Ausführungen legen dies durchaus nahe), die so unfähig waren, daß sie kaum wußten, was sie taten und nicht einmal mehr für ihre Throne zu kämpfen vermochten. Hier ist Machtans Wunsch zum verzerrenden Vater seiner Analyse geworden, er verkennt völlig, daß in dem kampflosen Rückzug der deutschen Monarchen in dieser schwärzesten Stunde der Monarchie auch etwas Positives lag - und zwar durchaus absichtlich: Die Fürsten verhinderten durch diesen lautlosen Abtritt einen blutigen Bürgerkrieg, denn wer hätte für sie kämpfen wollen?Lesen Sie weiter... ›
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