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Die 27ste Stadt Taschenbuch – 2. Oktober 2006

2.6 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Martin Probst lebt den amerikanischen Traum. Von den bescheidenen Anfängen im deutschen Viertel von St. Louis gelang dem Bauunternehmer mit Beharrlichkeit, Fleiß und Durchsetzungskraft der Aufstieg in die höchsten Kreise der Stadt im Mittelwesten der USA. Als Erbauer von "The Arch", dem monumentalen Wahrzeichen von St. Louis, genießt Probst höchstes Ansehen und wird von seinen Mitbürgern für seine Unbestechlichkeit, seine Integrität und seine Fairness ebenso bewundert wie für sein mustergültiges Familienleben. Erfolgreiche Typen wie Probst sind gefragt in St. Louis, denn die einst mächtige Metropole zehrt nur noch von den Träumen einer glorreichen Vergangenheit, während sie in der Gegenwart verzweifelt gegen den rasanten Niedergang und ihren zunehmenden Verfall ankämpft.

Eine schlagkräftige Waffe gegen steigende Kriminalität und urbane Verwahrlosung glaubt Probst in der neuen Polizeichefin S. Jammu gefunden zu haben, auch wenn eher konservative Kreise daran zweifeln, ob die junge Inderin, ebenso gut aussehend wie ehrgeizig, die Richtige für den schwierigen Job ist. Doch selbst ihre Kritiker ahnen nichts von S. Jammus geheimen Plänen, die Macht in der Stadt an sich zu reißen -- ein Ziel, für das ihr jedes Mittel recht ist, vom Psychoterror bis zu terroristischen Anschlägen. Hemmungslos bedient sich Jammu dabei der versteckten Begierden und Schwächen ihrer Widersacher, um deren Ansehen zu schädigen und sie gegen einander auszuspielen. Für Probst, der sich trotz seines wachsenden Misstrauens nicht der unheimlichen Faszination Jammus entziehen kann, beginnt ein Albtraum, der ihn und seine Familie zu zerstören droht.

Obwohl Jonathan Franzens erster Roman bereits 1988 in den USA erschien, wirkt Die 27ste Stadt irritierend aktuell und gegenwartsbezogen. Das hat einerseits sicher mit dem Thema Terrorismus zu tun, welches nicht nur Franzen bereits in den Achtzigern stark beschäftigte (man denke nur an Don DeLillos Mao II). Stärker noch beeindruckt Franzens rigorose Auseinandersetzung mit den Überfremdungsängsten der weißen amerikanischen Mittelklasse, die hier in beklemmender Form Realität annehmen. Fast schon exemplarisch führt der Autor vor, wie hinter der Fassade des schönen Scheins liberaler Normalität die ungebrochene Bereitschaft lauert, Macht und Besitz mit aller Gewalt zu erhalten. Die Angst vor den Fremden (die "indians" im Original sind bewusst doppelsinnig) erweist sich so als Spiegel der eigenen verdrängten Kolonialisierungsgeschichte: "the indians are coming (back)."

Begeisterte Leser von Franzens Die Korrekturen erwartet in Die 27ste Stadt ein spannungsvoller, sehr dynamischer Roman, der im Vergleich zu seinem Nachfolger zuweilen etwas undiszipliniert und unnötig komplex erscheint, aber dennoch überzeugend Franzens schriftstellerisches Können unter Beweis stellt. --Peter Schneck --This text refers to an out of print or unavailable edition of this title.

Pressestimmen

Man tut sich schwer, den Roman überhaupt einmal aus der Hand zu legen. (NZZ)

Hochspannung pur. (Welt am Sonntag)

Atemlos ist das zu lesen. Ein Roman von epischer Wucht. (FAZ)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
In seinem 1988 erschienenen Debut beschreibt Franzen vor dem Hintergrund typischer Motive der 80er Jahre wie Verschwörung, Überwachung und Verfall der Städte eine fiktive Verschwörung indischer Immigranten und deren Auswirkungen auf das Leben der führenden Familien in St. Louis.

Andere Leitmotive wie Terror und die Angst vor Überfremdung oder Doppelmoral gewinnen durch die Ereignisse im neuen Jahrtausend eine Aktualität, die sie vermutlich nicht einmal zu Zeiten der Entstehung dieses Romans hatten, was einen Großteil des durchaus vorhandenen Reizes ausmacht. Dennoch würde ich das Werk nicht dem Genre Gesellschaftsroman zuordnen, da die Schilderung von Milieus und Existenzen doch oberflächlich bleibt und kein ganzheitliches Zeitbild zeichnet.

Auffallend finde ich bereits hier Franzens Fähigkeit, große Zusammenhänge zu komponieren und einen farbigen, fast übervollen Rahmen für seine Geschichte zu erschaffen. Virtuos wechselt er zwischen Zeiten und Erzählperspektiven, auch wenn manche Wechsel arg ruckartig vonstatten gehen.

Leider weist Franzens Roman aber auch einige überraschend deutlichen Schwächen auf. So werden viele der Charaktere zwar ausführlich beschrieben, wirken aber seltsam blutleer und leblos, wie z.B. Jammu, die Polizeichefin, die ja eine zentrale Rolle spielt. Gerade auch die Motive, die die umtriebige Jammu und ihre indischen Freunde zu den intriganten Umtrieben veranlassen, bleiben letztendlich unklar, wenn man von sekundären Gründen (wie Gewinnen aus Immobilienhandel) absieht, die ja kaum der Grund für eine derart umfassende Verschwörung ausgerechnet in St. Louis sein können.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der mit seinen "Korrekturen" bei uns bekannt gewordene Franzen ist hierzulande nun auch mit seinem Erstling "Die 27ste Stadt" zu lesen. Schade, dass man ihm das auch anmerkt. Die nicht so ganz fiktive Stadt St. Louis ist einziger Erzählort. Eine Inder-Mafia, angeführt von der Polizeichefin Jammu, nimmt sich vor, die bestehende Ordnung zu stören, um aussergewöhnliche Gewinne aus Grundstücksgeschäften realisieren zu können. Das Spannende daran ist, dass die Unterwanderung der biederen, bürgerlichen Oberschicht nicht durch Attentate und Entführungen gelingen soll, sondern durch das Gift des Stachels "Krise". Auf fast hundert Seiten der insgesamt über sechshundert entwickelt sich schon so etwas wie Krise bei den örtlichen Unternehmern und deren Familien, die die Geschicke der Stadt bislang bestimmten. Nur einer widersteht allen untugendhaften Angriffen, der Bauunternehmer Martin Probst ist der gute Mensch von St. Louis - und bleibt es bis zum Schluss.
Das ist also die Umkehrung aller Werte: die Polizeichefin ist die Femme fatal, der Bauunternehmer der saubere, familienpflegende Gute. Am Ende geht doch alles schief. Es gibt viele Tode und die Moral siegt nicht. Wäre es anders, wäre der Roman noch mehr Märchen.
Teilweise verliert man den Überblick über die vielen auftretenden Figuren, man muss also schon zügig durchlesen. So lebendig beschrieben wie die Protagonisten bei den Korrekturen sind die Handelnden in der 27sten Stadt nicht. Das Subtile des Heraufbeschwörens einer Krise als Waffe, im Gegensatz zu Bomben und Gewehren, macht anfangs sehr neugierig und man sucht Parallelen in der hiesigen Stadt oder Landespolitik.
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Format: Gebundene Ausgabe
... die Jonathan Franzen da vollführt hat. Dabei ist gemeint, welchen Wechsel der Stile es von diesem ersten Buch bis zu "Die Korrekturen" gegeben hat.

Die Meinungen über "Die 27ste Stadt" gehen hier auf amazon.de weit auseinander - man muss aber klar feststellen, dass das Buch immerhin das Erstlingswerk des Autors ist, 1988 geschrieben wurde und 1984 handelt. So ist verständlich, dass andere Themen auf der Tagesordnung standen: die Lethargie der 80er, verwahrlosende Städte in weiten Teilen der USA, die allseits gefürchtete Atombombe, die aufkommende Globalisierung, etc.

Erst in seinem dritten Buch (Die Korrekturen) hat Franzen, der selbst in St. Louis aufgewachsen ist, dann den Faden wiederaufgenommen, und ein großartiges Portrait der USA und dem Verfall der Gesellschaft geschrieben. In "Die 27ste Stadt" übte er nur...

Oft habe ich mich beim Lesen, vor allen Dingen am Anfang, dabei ertappt, wie ich kurz auf den Einband geschielt habe, um zu prüfen, ob ich wirklich ein Buch von Franzen in der Hand habe. Das rührt wohl daher, weil ich, wie wahrscheinlich viele andere, zuerst "Die Korrekturen" gelesen habe. Jetzt erst dieses Buch zu lesen, ist wohl die falsche Reihenfolge. Rohwolt hat sich augenscheinlich nach dem Erfolg des letzten Buches entschieden, auch die Erstlingswerke zu veröffentlichen.

Die Handlung ist dann nämlich doch teils arg abstrus und an den Haaren herbeigezogen: Eine Inderin wird neue Polizeichefin in St. Louis und zieht in ihrem Sog eine ganze Heerschaar von weiteren Indern in die Stadt, die dieser nicht nur Gutes wollen. Das sie dabei selbst (fast) alle Fäden dunkler Machenschaften in der Hand hat, merkt der Leser erst nach und nach.
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