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Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär Taschenbuch – 1. Dezember 2002

4.7 von 5 Sternen 458 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie „Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers“, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.

Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen phantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär", "Die Stadt der träumenden Bücher", "Der Schrecksenmeister" und „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ waren Bestseller.

Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers auch so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem »Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung« von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller

Großer Wald, der: Der Große Wald verdankt seinen etwas einfallslosen Namen der Tatsache, daß sich niemand gerne mit ihm beschäftigt, nicht einmal in Gedanken. Grundsätzlich wird er einfach gemieden, man umgeht ihn weiträumig und rät jedem davon ab, ihn zu betreten. Die wenigen, die dieser Empfehlung nicht gefolgt sind und den Wald betraten, wurden nie wieder gesehen. Manche behaupten, der Wald sei von Pflanzengeistern und Blatthexen bewohnt, andere mutmaßen, daß er ein einziges zusammenhängendes bösartiges Wesen ist, dessen Wurzeln in die Hölle reichen und vom Gehörnten persönlich begossen werden. Woher diese Legenden stammen und auf welchem tatsächlichen Umstand sie beruhen, ist unbekannt. Die Bewohner von Zamonien haben sich einfach stillschweigend darauf geeinigt, den Großen Wald nicht zu betreten.

Es wurde gerade Nacht, als ich in den Wald hinein wanderte. Derlei Ammenmärchen lassen mich kalt, Wälder verursachen mir keine Furcht mehr, seitdem ich auf der Klabauterinsel gelebt habe, so etwas härtet ab. Im Gegenteil, ich genoß die kühle Stille und vor allen Dingen die frische Luft. Nach der langen Zeit in den muffigen Stollenlabyrinthen erschien mir Frischluft wie ein unerhörter Luxus. Das Gewitter hatte sich so rasch verzogen, wie es gekommen war, nur noch ein leichter Wind bog die Wipfel der Bäume, darunter war es still und kühl wie in einer Kathedrale. Wenn ich nach oben blickte, konnte ich durch das Blätterdach gelegentlich die schwarze Tiefe des Weltalls mit seinen funkelnden Sternen sehen. Soviel Raum über mir! Ich marschierte munter voran, immer tiefer hinein in den dichter werdenden Wald. Sollte hier ein Pflanzengeist oder eine Blatthexe wohnen: Ich hätte gegen etwas Gesellschaft nichts einzuwenden gehabt.
Wirklich bedenklich war nur die absolute Stille. Selbst im Klabauterwald hatte es Geräusche gegeben, Käuzchenrufe, Vogelgezwitscher und die Morsezeichen der Spechte, das Huschen der Eichhörnchen und das allgegenwärtige Knistern des Waldbodens, durch den sich die Insekten wühlten. Hier hörte man nichts davon, nur das Stapfen meiner Schritte auf dem weichen Blätterboden und gelegentlich ein morsches Knacken, wenn ich auf einen Ast trat. Der Ruf des Großen Waldes war tatsächlich so schlecht, daß selbst Würmer und Ameisen ihn mieden.
Als ich schließlich müde wurde vom Wandern und der vielen frischen Luft, rollte ich mich einfach auf dem Waldboden zusammen, deckte mich mit Blättern zu und schlief ein. Es war der erholsamste Schlaf, den ich seit langer Zeit gehabt hatte, vollkommen traumlos und ruhig wie der Große Wald.

Am nächsten Morgen erwachte ich spät, es war schon fast Mittag. Ich sammelte ein paar Beeren, Nüsse und Kastanien, mampfte dazu ein Büschel Löwenzahn und spülte alles mit frischem Quellwasser hinunter. Dann marschierte ich los, mit dem Ziel, den Wald so bald wie möglich hinter mir zu lassen und in die nächstbeste Zivilisation einzutreten. Ein kleines Dorf am Waldrand schwebte mir vor, in dem ich mit meinem in der Nachtschule erworbenen Wissen für eine begrenzte Zeit einen Beruf ausüben konnte. Ich könnte als Lehrer arbeiten und Astronomie unterrichten und Fossilienkunde, Nachtigallerismus, zamonische Archäologie und ferromagnetische Tiefsee-Botanik. Sie nennen den Beruf, und ich führe ihn aus. Spitzenklöppler gesucht? Ich bin Ihr Mann! Ich hätte als Schwammtaucher genauso arbeiten können wie als Geigenbauer, Winzer, Klavierstimmer oder Zahnarzt. Ich könnte als Übersetzer tätig sein und Bücher aus allen Sprachen der Welt ins Zamonische übertragen oder umgekehrt. Vielleicht wurde gerade ein Teleskoplinsenschleifer gesucht oder ein Fachmann für geodätische Schwingungen zwischen den Polkappen.
Vielleicht könnte ich sogar selbst eine kleine Privatschule eröffnen, um als Lehrkraft Nachtigallers Fackel der Weisheit weiterzureichen. Meine beruflichen Möglichkeiten waren dank der exzellenten Ausbildung an der Nachtakademie geradezu grenzenlos.

Der Wald war, ganz entgegen seinem schlechten Ruf, wunderschön. Das Schönste an ihm war, daß er ein ganz normaler Wald war. Es war kein lianendurchwucherter, kaum passierbarer Urwald wie auf der Klabauterinsel, auch kein unnatürliches Tropenparadies mit singenden Blumen und Pflanzen aus Glas wie auf der Gourmetica Insularis, es war einfach ein gesunder Wald, wie er in gemäßigten klimatischen Zonen wächst, mit hohen Tannen und dicken Eichen, schlanken Pappeln und besonders vielen weißgrauen Birken, die alle in so regelmäßigen Abständen wuchsen, als wären sie einzeln von Hand gepflanzt worden. Hier und da ein Beerengebüsch, alle naselang eine Wiesenlichtung mit Margeriten und Fliegenpilzen und einem dicken Klecks Sonnenlicht darauf und viele kleine glasklare Bäche und Tümpel.
Es war ein echtes Vergnügen, ihn zu durchwandern, nicht das geringste Hindernis stellte sich einem in den Weg, nicht einmal ein umgefallener Baum. Die chronischen Kopfschmerzen, der dauernde Reizhusten vom Eisenstaub, der schmerzende Rücken vom gebeugten Gehen, all das war vorbei. Ich marschierte fast ohne Unterbrechung einen ganzen Tag lang, aus reiner Begeisterung am Gehen in unvertunnelter Natur. Und schon fiel wieder die Dämmerung über den Wald. Bald würde ich mir ein Lager suchen müssen: An Schlafgelegenheiten herrschte kein Mangel, ich hatte die Qual der Wahl, mich für eines der zahlreichen malerischen Quartiere zu entscheiden. Ich war kurz vor einer Lichtung angekommen, als mir ein Gefühl die Nase hochstieg, das ich noch nie wahrgenommen hatte.
Nun wird man mit Recht einwerfen, daß man Gefühle nicht mit der Nase wahrnimmt, aber genau das war hier der Fall:
Ich roch das Gefühl, zu Hause zu sein.
Das war zwar seltsam, aber keineswegs beunruhigend. Und dann hörte ich die schönste Klangfolge meines bisherigen Lebens. Jemand summte ein Lied, so hell und makellos, daß mir Tränen der Ergriffenheit in die Augen schossen. Vorsichtig ging ich zum Rand der Lichtung, nahm Deckung hinter einer großen Eiche und spähte aus, woher der Gesang kam.
Auf der Lichtung saß, mitten in einem Margeritenmeer, von den letzten schräg einfallenden Sonnenstrahlen illuminiert wie eine Heilige auf einem alten Gemälde - ein Mädchen. Und es war nicht irgendein Mädchen: Es war ein Bärenmädchen, und es trug ein blaues Fell, genau wie ich.

Aus dem
»Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder,
Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung«
von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller

Großer Wald, der (Forts.): Es gibt eine Sage, die behauptet, der Große Wald sei vor vielen Jahren, in seinen bewohnten Tagen, von einer besonderen Sorte Bären bewohnt gewesen, einer Sorte mit farbigem Fell (#Buntbären, die). Sie sollen gutmütig und seßhaft gewesen sein, mit einer Begabung für die Bienenzucht. Eines Tages seien die Bären aus dem Wald verschwunden, berichtet die Sage noch, aber niemand weiß, warum und wohin sie gegangen sind.
Kein Wunder, daß ich mich hier heimisch fühlte. Vielleicht war dies der Wald meiner Urahnen. Irgend etwas mußte an dieser Legende dran sein, das sagte mir mein Gefühl, und die Existenz des Blaubärmädchens bewies es viel eindrücklicher.
Wenn ich im Überschwang der Gefühle glaubte, daß das Fell des Bärenmädchens die gleiche Farbe wie meines hatte, dann ist das nicht ganz richtig. Während meins von eher dunklem Marineblau ist, mit einem Stich Ultramarin, so wie das tiefe, wild bewegte Meer, war das ihre viel heller, wie das Blau des Himmels, der Kornblumen oder des Vergißmeinnichts.
Ich hatte noch nie in meinem Leben etwas Faszinierenderes gesehen. Ab jetzt, für alle Zeiten, war dieses Mädchen das Zentrum meines Daseins. Ich existierte nur aus dem einen Grunde, das Blaubärmädchen zu lieben. Ich wollte es gegen jede Gefahr, die es wagen würde, sich gegen unser Glück zu...


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