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Dichterhandschriften: Von Martin Luther bis Sarah Kirsch Gebundene Ausgabe – März 2003

5.0 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Jedes Stück ist auf seine eigene Art sprechend und gibt - ausschnitthaft - einen anderen Blick in die Literaturgeschichte frei als den, der durch die gedruckten oder nunmehr im Internet oder auf CD-ROM digitalisierten Bücher geboten wird. Und während man die Seiten umschlägt und sich in die Faksimiles versenkt, meint man das leise Echo des Kratzens auf dem Papier zu hören." -- Frankfurter Rundschau "Das Buch ist gut, liest man gern, ist sogar preiswert und kann gekauft werden." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung "Das Ziel dieser ansehnlichen Sammlung scheint erreicht, und es gefällt: Diese notgedrungen bruchstückhaften Zeugnisse aus den Dichterklausen zu entziffern macht Spaß - obwohl manche Texte schier unleserlich, andere bis zur Unlesbarkeit verklausuliert sind. Sei es drum: Gerade die Lektüre von überlieferten Notizen, Entwürfen und Briefen erfordert mehr Einsatz und wirkt nachhaltiger als das Lesen einer sterblichen E-Mail, die willkürlich auf Knopfdruck gelöscht und vergessen werden kann." -- Berliner Morgenpost "Es gibt Bücher zum Lesen. Und es gibt Bücher zum Blättern. Und das Blättern in so einem Buch verschafft einen milden Rausch, genau wie es Gottfried Benn beschrieben hat. Also dies ist eine kleine deutsche Literaturgeschichte der anschaulichsten Art, die verblüffende Entdeckungen bereithält: Lessings Trinklied - ganz in der Manier Robert Gernhardts. Wieland - von attischer Anmut. Herder - von republikanischem Schneid. Jean Paul - von gründlicher Konfusion. E. T. A. Hoffmann - von überwältigender Schönheit (...). Ein Wunderbuch." -- Die Woche "Bei Reclam erschien jetzt ein echter Prachtband: 'Dichterhandschriften - Von Martin Luther bis Sarah Kirsch'. Eine wundervolle Brücke zum Leser! Ein Buch für Literaturverliebte. Und einmal mehr sieht man beim Durchblättern, dass Handschriften, sogenannte Autographen, selbst im Computer-Zeitalter von enormem Reiz sind. Viel direkter als das gedruckte Wort knüpfen handgeschriebene Seiten ein sehr persönliches Band zwischen Dichter und Leser (...). Ein Glücks-Buch für Literaturfreunde." -- Berliner Kurier" -- Liebe Frau Luthe, "ohne Zweifel werden Sie bereits bemerkt haben, dies sei eine Postkarte; wenn ich ergebenst darauf hinweisen darf: as you like ist. Mitzuteilen habe ich Ihnen lediglich, daß ich Ihnen nichts mitzuteilen habe (.....). Schamvoll errötend gestehe ich, einer Postkarte würdige und angemessene Dinge weiter nicht aufzählen zu können und grüße Sie: U. "So kann man es freilich auch machen - so wie Uwe Johnson in der Korrespondenz mit Charlotte Luthe. Der junge Dichter, der in Rostock sein Studium begonnen hatte, schickte am 3. März 1953 seiner ehemaligen, mittlerweile nach Eisenach umgezogenen Lehrerin diese ironischen Zeilen, um ihr seine neue Adresse in Rostock mitzuteilen. Dort nämlich war er im Souterrain ein großbürgerlichen Hauses untergekommen. "Solche und andere wunderbare Fundstücke vereint der von Jochen Meyer herausgegebene Band 'Dichterhandschriften von Martin Luther bis Sarah Kirsch', der bei Reclam in einer Sonderausgabe erschienen ist. Und nicht nur die Inhalte der glänzenden Faksimiles - seien sie nun poetisch, seien sie rein privat - überraschen. Auch die Form lohnt der Betrachtung. Denn nicht jeder hatte eine so edle Feder wie Friedrich von Hardenberg (Novalis) in seinem Brief an Gottfried August Bürger oder hielt so genau Buch über seine Gedichte wie Ludwig Uhland, der sie in einem Sammelband eintrug. Man betrachte nur die hingeschlurrte Notiz von Heiner Müller zur Arbeit an 'Horaz' auf einem zerknüllten, nachträglich geglätteten Blatt Papier, Thomas Bernhards Buchstabenwirrwarr im Brief an Hilde Spiel aus dem Jahre 1971 oder Sarah Kirschs Entwurf eines Gedichts aus dem elfteiligen Zyklus 'Wiepersdorf'. "Ach, Sie wollen wissen, ob Uwe Johnson nun zu den Schönschreibern oder den Schmierfinken gehört hat? Eher zu den Ersteren." -- Fuldaer Zeitung "Wer heute in dem Band 'Dichterhandschriften' blättert, wird eher ins Träumen, Schwärmen und Sinnieren geraten als ins Analysieren. Wird sich über die gestochen scharfen Zeilen Friedrich Hebbels wundern und Theodor Fontanes Ehefrau Mete bewundern, die das wirre Geschreibsel ihres Mannes ... ins Reine brachte. Ergriffenheit und Ehrfurcht bleiben nicht aus, wenn man das mehrfach gefaltete, offenbar vielfach vorgezeigte Stück Papier betrachtet, auf dem Hölderlin, der 'Dichter im Turm', sein Gedicht 'Frühling' notiert hat; oder einen Dialog aus dem 'Rosenkavalier', den Hofmannsthal schon zerknüllt und in den Papierkorb geworfen, dann aber wieder herausgefischt und säuberlich glatt gestrichen hatte; oder die Bruchstücke von Büchners 'Woyzeck', deren Schrift schon verblasst war und nur mit chemischer Nachhilfe wieder lesbar gemacht werden konnte." -- Tages-Anzeiger Zürich

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Herausgeber Jochen Meyer, geboren 1941, war Leiter der Handschriftenabteilung im Deutschen Literaturarchiv, Marbach am Neckar.


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Top-Kundenrezensionen

am 18. November 2012
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2014
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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