Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
  • Alle Preisangaben inkl. USt
Nur noch 7 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Diana: Die Biographie ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden

Lieferort:
Um Adressen zu sehen, bitte
Oder
Bitte tragen Sie eine deutsche PLZ ein.
Oder
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: 21,8 x 14,8 x 4,4 cm, Gebundene Ausgabe Droemer Verlag, 11.06.2007. 784 Seiten Gebrauchsspuren vorhanden aber noch ein gutes Exemplar! Anderer Einband als abgebildet. Knicke an einigen Seiten. Buch leicht schief gelesen. 61.641 Wir versenden werktäglich in neuem Luftpolsterumschlag. Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer papiersparend als PDF per eMail. Viel Vergnügen!
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Diana: Die Biographie Gebundene Ausgabe – Restexemplar, 11. Juni 2007

4.1 von 5 Sternen 29 Kundenrezensionen

Alle 5 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe, Restexemplar
"Bitte wiederholen"
EUR 19,90
EUR 13,90 EUR 7,69
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
EUR 5,94
4 neu ab EUR 13,90 6 gebraucht ab EUR 7,69
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken


Wird oft zusammen gekauft

  • Diana: Die Biographie
  • +
  • LADY DIANA - Ihr Leben - Ihr Tod
  • +
  • Diana
Gesamtpreis: EUR 32,92
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Star-Journalistin und Ex-Chefin von "Vanity Fair" und "New Yorker", Tina Brown, ist Britin (Lady Evans, geb. 1953 Maidenhead, England) und hat sich als freie Kolumnistin und Gastgeberin von Talkshows in den USA und weltweit einen Namen gemacht. Bei zahlreichen Gelegenheiten traf sie mit Diana zusammen, bereits in den 80er Jahren als Herausgeberin des "Tatler", später für NBCs "Today"-Show. Nach Dianas Tod begann sie mir ihren Recherchen und führte für dieses Buch über 200 Interviews.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Tunnel in Paris
»Hätte ich Diana an meiner Seite, ich würde mit ihr in den Dschungel gehen,
und nicht ins Ritz.«
Hassin Yassin, Dodi Al Fayeds Onkel, 2006

31. August 1997. In dem Auto, das dreiundzwanzig Minuten nach Mitternacht
in den Pariser Pont de lZAlma-Tunnel raste, saß die berühmteste Frau der
Welt. Die blonde Ikone, die ihre langen Beine auf dem Rücksitz des
schwarzen Mercedes übereinandergeschlagen hatte, war am Ende einer
chaotischen Nacht angelangt und schlechter Laune. Wie missmutig sie war,
konnte man an ihrem angespannten Gesichtsausdruck sehen, den die
Überwachungskameras am Hinterausgang des Hotel Ritz in der Rue Cambon
festgehalten hatten.
Arthur Edwards, der Doyen der auf die Königsfamilie spezialisierten
Fotografen, kannte diese Miene gut. Allein der Gedanke daran macht ihm noch
heute zu schaffen. Sechzehn Jahre hatte es keine Stimmung der Prinzessin
gegeben, die nicht eingefangen, aufgezeichnet, studiert, vergrößert und
jeder Presseagentur auf diesem Planeten übermittelt worden war. Und in den
meisten Fällen war Edwards vor Ort, der zerknittert aussehende, Cockney
sprechende Reporter der Boulevardzeitung Sun mit dem gelichteten Haupthaar.
Er hatte ein Jahr vor ihrer Hochzeit mit Prinz Charles das erste heimliche
Bild von Lady Diana Spencer bei einem Polospiel in Sussex aufgenommen, und
er war einer der ersten britischen Bildreporter, der vor den Toren des
Krankenhauses Pitié-Salpêtrière in Paris eintraf, in dem sie starb. Edwards
sagt, er habe diesen beunruhigten Gesichtsausdruck bei ihr zuletzt im
Februar 1992 während eines Besuchs im Kinderkrankenhaus Great Ormond Street
gesehen. Dianas niedergeschlagene Stimmung hatte sich damals auf die
wartende Pressemeute übertragen: Als sie herauskam, weigerte sie sich, in
die Kameras zu schauen.
Edwards und seine Kollegen wurden erst belohnt, als sie auf den Pfiff eines
Bauarbeiters hin reflexartig den Kopf hob.
Klick. Wie jeder andere Fotograf in der Fleet Street lebte Edwards während
der ganzen achtziger und neunziger Jahre für und von Dianas Lächeln.
In dieser letzten Nacht mit Dodi Al Fayed in Paris wusste die Prinzessin,
dass die Dinge aus dem Ruder gelaufen waren. Daran erinnert sich Edwards
heute in einer Londoner Bar. Er war einer von Dianas Lieblingsfotografen
gewesen. Sein onkelhaftes Gesicht legt sich in Falten vor Bedauern, als
hätte er etwas daran ändern können, wäre er nur dabei gewesen. »Sie wollte
nach Hause fahren. Sie wollte ihre Jungs sehen. Sie war kein Popstar. Sie
war eine Prinzessin. Sie war an den Vordereingang, an einen roten Teppich
gewöhnt. Diese ganze Sache mit DodiZs Zweitautos als Lockvögel, die
Hintereingänge das war nicht Dianas Stil.«
Hier irrt sich Edwards. Seit der Scheidung entsprach das Chaos, das in
ihrem letzten Abend gipfelte, immer mehr Dianas Stil. Sie hatte sich von
der abgeschirmten Prinzessin in einen ungebundenen internationalen Star
verwandelt. Die Tatsache, dass sie Ende August mit einem sprunghaften
Playboy wie Dodi durch Paris hastete, war nur ein weiterer Beweis dafür.
Nicht einmal der britische Botschafter wusste, dass sie sich in der Stadt
aufhielt. Ebenso wenig waren die französischen Behörden informiert worden.
Im August reisen die meisten Angehörigen der Pariser Hautevolee nach
Norden, nach Deauville, wegen der Poloturniere und der Pferderennen, oder
in die kühlen Wälder ihrer Landsitze an der Loire oder bei Bordeaux.
In einem der Häuser, die seinem Vater gehörten, hatte Dodi eine großzügige
Wohnung in der Rue Arsène Houssaye mit Blick auf die Champs Elysées zu
seiner Verfügung.
Warum brauchten die beiden dann überhaupt eine Hotelsuite? Sie waren an
diesem Abend nur im Ritz, weil Dodi entschlossen war, Diana jede einzelne
Trophäe zu zeigen, die sein Vater mit seinem ungeheuren Reichtum erworben
hatte. Kein Mensch, der von Paparazzi verfolgt wird, würde sich sonst
ausgerechnet diesen Ort als Versteck aussuchen. Das renommierteste Hotel
von Paris wimmelt zu dieser Zeit des Jahres nur so von Touristen mit Kamera
vor dem Bauch und Schaulustigen. Gegen Ende des sommerlichen Exodus aus der
Stadt strahlen selbst die exklusiveren Bereiche des Hotels - wie etwa das
Restaurant L`Espadon - ein seltenes Flair extravaganten Nomadenlebens aus.
Dann kann man südamerikanische Callgirls und stark behaarte Unternehmer aus
prosperierenden Schwellenländern oder reiche alte Damen mit ihren gierigen
Neffen unter dem Trompe-lZOEil der opulent gestalteten Decke über der
Weinkarte brüten sehen. Für ein Abendessen zu zweit muss man gut und gern
siebenhundert Dollar hinblättern. Genau die Art von Ambiente also, wie
Diana es nicht ausstehen konnte. Zum Beweis dafür hatte sie soeben all die
prächtigen und glitzernden Kleider ihres früheren Lebens bei ChristiZs in
New York für wohltätige Zwecke versteigern lassen.
Als sie im Juni 1997 anlässlich der Eröffnung der Vorbesichtigung den
Atlantik überquerte, gingen Anna Wintour, die Chefredakteurin der Vogue,
und ich mit ihr im Four Seasons zum Lunch; dieses an der Park Avenue
gelegene Restaurant diente den leitenden Angestellten von Condé Nast als
inoffizielle Dependance. »Ein paar Sachen habe ich behalten«, sagte Diana
über die bevorstehende Auktion. »Aber kennen Sie dieses Zeug von Catherine
Walker mit den vielen Stiftperlen? In England trägt keiner mehr so was.«
Was mir beim Mittagessen auffiel, war, wie sehr die Starexistenz Dianas
äußere Erscheinung verändert hatte. Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung
gelangt, dass die Tatsache, ständig von Unbekannten angegafft zu werden,
die Proportionen von Gesicht und Körper verändert. Und ich meine damit
nicht nur die offensichtlichen Veränderungen - ein gesteigertes
Modebewusstsein oder neue Tricks in Sachen Charme und Selbstbeherrschung,
sondern die schiere Illusion von Größe. Die Köpfe globaler Berühmtheiten
scheinen sich buchstäblich aufzublähen.
So ist beispielsweise Hillary Clintons Kopf seit der Zeit, als sie nur die
Ehefrau des Gouverneurs von Arkansas war, enorm gewachsen. Er nickt, wenn
sie mit einem spricht, wie ein gasgefüllter Luftballon. Die Jahre im
Rampenlicht hatten auch den Umfang von Jackie O.s Schädel dermaßen
vergrößert, dass es den Anschein hatte, als müsse ihr wahres Gesicht hinter
einer überdimensionalen Halloween-Maske versteckt sein. Wenn man ihr in die
Augen blickte, konnte man sie irgendwo da drinnen förmlich schreien hören.
Im Fall von Diana hatte man den Eindruck, alles wäre in die Länge gezogen
und handkoloriert worden. Die hochgewachsene englische Rose mit den zarten
Wangen, die ich zum ersten Mal 1981 in der amerikanischen Botschaft als
Frischvermählte getroffen hatte, schillerte wie eine Cartoonfigur. Als sie
auf ihren Acht-Zentimeter-Stöckeln den Hauptspeisesaal des Four Seasons
durchquerte, wirkte sie unter der hohen Decke wie eine überdimensionale
Barbarella. Ihr Chanel-Kostüm war in leuchtendem Mintgrün gehalten und die
Bräunung ihrer Haut so makellos wie mit der Spritzpistole aufgetragen. Ihr
leicht geröteter Teint erinnerte nicht nur an einen Pfirsich; die Haut war
weicher als das Kuscheltier eines Babys. Kein Wunder, dass sie an der
Bettkante kranker Kinder stets einen so tiefen Eindruck hinterließ. Wenn
sie im blitzenden Kegel eines Scheinwerferlichts auftauchte, muss sie ihnen
wie ein schimmernder Engel erschienen sein, der gekommen war, um hienieden
die Leiden zu lindern. Ihr Instinkt, der sie nach Amerika zog, war
goldrichtig. Sie würde sich jetzt nur noch in jener Kultur zu Hause fühlen,
in der man den Starrummel erfunden hatte. »Man spürt die Energie
regelrecht, wenn im Juli die Amerikaner wegen...


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Es ist meine erste Biographie über Diana und ich habe auch sonst nie besonders viel über sie gelesen, ausser das was man damals so in der Presse sah. Ihre Ausstrahlung hat mich dennoch erreicht, deshalb habe ich ihre Biographie gekauft und gelesen. Der Autorin ist es gelungen eine ausgeglichene und spannende Biographie zu schreiben über eine aussergewöhnliche Frau, aussergewöhnlich in ihrer Stärke und Liebenskraft; eine Frau, die dennoch oder gerade wegen ihrer psychischen Schwächen so normal und menschlich erscheint. Ich konnte sehr gut nachfühlen wie schwierig Diana's Leben nach der Eheschliessung mit Prinz Charles war, der sie wohl nie zu 100 % geliebt und begehrt hat. Unglaubliches Schicksal einer so schönen und strahlenden Frau, von der sicher viele Männer geträumt haben. Nachvollziehbar wird der prägende Weg der scheuen Prinzessin Diana zur charismatischen Medienbotschafterin beschrieben. Eine glaubhafte Biographie, die psychologische Hintergründe nicht ausser Acht lässt und Diana auf ihrem Weg begleitet. Auch wenn nicht alles schmeichelhaft ist, bleibe ich positiv beeindruckt.
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein sehr informatives Buch über Lady Diana. Allerdings hat man manchmal den Eindruck man liest eine überdimensionale Klatsch-Tratsch-Zeitschrift. Was dazu führt, dass man es ab und an mal zur Seite legen muss. Am Schreibstil merkt man deutlich, dass dieses Buch von einer Journalisten geschrieben wurde... Für meinen Geschmack wird manchmal auch zu detailliert über andere Personen aus Dianas Umfeld berichtet.

Im Großen und Ganzen aber gut. Man erfährt vieles über Diana, was man vorher so noch nicht unbedingt wusste.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein tolles Buch zur Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Frau. Das Buch lässt sich aufgrund des angenehmen Schreibstils sehr flüssig und zügig durchlesen. Man erfährt sehr viele Details. Ich selbst bin niemand, der sich jetzt total für die Royals interessiert oder so und kenne deswegen die Geschichten eher weniger. Ich habe mich einfach nur so für die Geschichte Dianas interessiert und mir deswegen spontan das Buch gekauft. Ich bin sehr zufrieden mit dem Informationsgehalt und der Art, wie das Buch geschrieben ist. Interessant und kurzweilig.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Walter Lisa am 7. Oktober 2014
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Finde das der Buch nicht die wirklichkeit spiegelt.
Da vieles nur wenig mit Diana zu tun hat.
Das Königshaus hat viel zu wenig bei Ihenen fehler gesucht,
aber bei Diana sehr viele.
Finde ich sehr blöd.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Dies ist eine fundierte, gründlichst recherchierte und glänzend geschriebene Biographie einer zwiespältigen Frau. Sie zeigt, daß Diana, Prinzessin von Wales nicht nur Opfer, sondern auch Täterin war. Dabei geht es nicht nur um ihre zahlreichen - mit wenig Geschmack und Gespür ausgewählten - Liebhaber. Die Schattenseiten der von den Medien so gern zur Lichtgestalt hochstilisierten Ex-Kronprinzessin waren mannigfaltig. Der Leser begegnet einer rachsüchtigen, manipulativen, berechnenden, intriganten und rücksichtslosen Frau, einer neurotischen, zerrissenen Persönlichkeit, die es jedoch stets versteht, sich vor der Öffentlichkeit als das arme Opfer darzustellen - wer ihre Auftritte z. B. in der BBC erlebte, konnte eine Schauspielerin von Oscar-reifen Graden bewundern.

Es ist nicht davon auszugehen, daß diese Biographie den hard-core Diana-Verehrern Stoff zum Nachdenken gibt, da diesen jeden Kritik an ihrem Idol, das schon fast den Status einer Heiligen genießt, als Blasphemie gelten wird. Für den unvoreingenommenen Leser, der eine objektive Darstellung des Lebens der Lady Diana Spencer sucht, und den die übliche Hagiographie abstößt, ein enorm lesenswertes Werk, das Maßstäbe setzt.
Kommentar 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
An kaum einer Person der Zeitgeschichte scheiden sich die Geister derart wie an der von Diana, Prinzessin von Wales - hier glühend-sentimentale Anhänger, dort erbitterte Gegner. Jenseits von sentimentalem Gossenblatt-Kitsch und Rechtfertigungsversuchen in eigener Sache nähert sich Tina Brown diesem Thema, indem sie einfach nur, gestützt auf Quellen und Zeitzeugen, zu erzählen versucht, was passiert ist - wie aus "einem Stoff, aus dem Märchen gemacht sind" (so der Erzbischof von Canterbury, Robert Runcie, in seiner Hochzeitspredigt) ein Albtraum für alle Beteiligten wurde. Dank der vielseitigen Darstellung gewinnt der Leser einen relativ objektiven Eindruck der Geschehnisse. Trotzdem ist das Buch flott und packend erzählt, angereichert mit der einen oder anderen amüsanten Anmerkung der Autorin. Schonungslos wird außerdem offen gelegt, mit welcher Rücksichtlosigkeit vor allem die Printmedien das Privatleben aller Beteiligten, ohne Rücksicht auf Verluste, aus reiner Profitgier förmlich zu Markte getragen haben und was für zweifelhafte Gestalten da im Trüben fischen ...

Alles in allem, ein gelungenes und lesenswertes Buch, auch für diejenigen, die ein zeitgeschichtlich motiviertes Interesse an der Person "Diana" haben und nicht im süßlichen Schmalz ersaufen wollen.
Kommentar 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen