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Diabolus Taschenbuch – 7. September 2007

3.1 von 5 Sternen 578 Kundenrezensionen

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Bestsellerautor Dan Brown bietet mit Diabolus erneut einen spannenden und intelligenten Thriller, der in die Welt der Chiffren und Geheimcodes entführt. Lesen Sie einen Textauszug aus den ersten Kapiteln (pdf-Download).

Susan Fletcher arbeitet als Kryptologin bei der NSA (National Security Agency), der geheimen Machtzentrale der amerikanischen Geheimdienste. Dort überwacht sie mit einem kleinen Team von Spezialisten TRANSLTR, ein Decodierungsprogramm, mit dem von einem Supercomputer aus weltweit alle Datenströme im Internet ausgespäht und dechiffriert werden. Eines Tages wird sie von ihrem Vorgesetzten, Commander Strathmore, in die Befehlszentrale gerufen. Dort muss sie erfahren, dass TRANSLTR auf einen Code gestoßen ist, den das Programm sogar nach mehreren Stunden nicht entschlüsseln konnte.

Zusammen mit Strathmore versucht Susan, zunächst alle möglichen Fehlerquellen auszuschließen, bevor die höchste Sicherheitsstufe ausgelöst wird. Die Situation wird kritisch, als sich die Hinweise verdichten, dass ein ehemaliger Mitarbeiter der NSA, der geniale Kryptologe Ensei Tankado, einen ultimativen Code entwickelt hat, um die Machenschaften der amerikanischen Geheimdienste bloßzustellen und auf ihren Machtmissbrauch hinzuweisen.

Nachdem Ensei Tankado unter mysteriösen Umständen in Sevilla ums Leben kommt, handelt Strathmore. Er überredet Susans Freund David Becker, als unverdächtiger Kundschafter nach Spanien zu reisen, um die Hinterlassenschaften des Toten nach eventuellen Hinweisen auf den Geheimcode zu untersuchen. Doch David ist nicht der einzige, der auf das Vermächtnis des Toten angesetzt wird ...

Dan Brown hat sich spätestens mit Sakrileg als phantasievoller und talentierter Erzähler hervorgetan. Seine Kunstfertigkeit ist auch schon in Diabolus erkennbar, seinem ersten, bereits 1998 unter dem englischen Titel Digital Fortress erschienenen Roman. Wie auch in seinen späteren Büchern legt er hier erneut einen actiongeladenen Thriller mit weltpolitischem oder welthistorischem Hintergrund vor. Man möchte frotzeln „drunter geht’s wohl nicht“, gleichwohl fesselt es den Leser, wie Brown seine Helden in üble Machenschaften im Maßstab von weltumspannenden Verschwörungen verstrickt. Denen zeigen sie sich zunächst natürlich nicht gewachsen, doch sie handeln klug, erfassen die Bedeutung ihrer Situation und wachsen über sich selbst hinaus.

Wissenschaftsthriller sind hierzulande spätestens seit Frank Schätzings Der Schwarm wieder populär. In der Art wie Dan Brown seine „großen“ Themen in spannende Thriller packt, trifft er zweifellos den Nerv der Zeit. Zudem bedient er die Erwartungen seiner Leser perfekt. Und so werden auch um Diabolus tausendfach die Nachttischlampen brennen, bis der Morgen graut und die Welt gerettet ist ... --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Dan Browns Thriller Digital Fortress, der bereits 1998 in den USA erschienen ist, liegt jetzt auch als deutsche Fassung, gelesen von Detlef Bierstedt, vor. Diabolus ist eine bunte Mischung aus Geheimdienststory um einen Supercomputer, komplizierten Beziehungen, Killerjagd und „Eliminierung von Zielpersonen“ und natürlich einer Liebesgeschichte. Das Thema, weltweite Überwachung des Internets und aller E-Mails, muss natürlich als vor dem 11 September geschrieben betrachtet werden. Nichts desto trotz handelt es sich um ein spannendes Hörbuch.

In Kürze die Story: Die amerikanische National Security Agency (NSA) kann mit ihrem geheim gehaltenen Translater jeden Code knacken, bis zu dem Zeitpunkt als ein ehemaliger Mitarbeiter, ein japanischer Programmierer, der sich als Pazifist für die Rechte der Bürger verantwortlich sieht, an der Kryptographischen Abteilung Rache nimmt. Sein Programm, dem „Brute Force“ nicht gewachsen ist, soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Verständlich, dass der Geheimdienst ins Schwitzen kommt…

Die Handlung ist grob gesprochen in zwei Stränge aufgeteilt: die Kryptographische Abteilung der NSA und Sevilla, wo David Becker auf der Suche nach dem Ring, in den vermeintlich der Code zum Code eingraviert ist, von einem Killer der anderen Seite gnadenlos gehetzt wird. Im Wechsel werden die Perspektiven der wichtigsten Personen vorgestellt. Delef Bierstedt, erfolgreicher Synchronsprecher u. a. für George Clooney und Jonathan Franks (Star Trek), schlüpft geschickt in die unterschiedlichen Rollen. Durch die relativ kurzen Szenen aus den Blickwickeln von Susan und dem Chef der Kryptographischen Abteilung und von David, der ahnungslos in Sevilla den Ring des ermordeten Tankado sucht, kann der Sprecher die Story übersichtlich halten. Immer auf dem dramatischen Höhepunkt wird ein Szenenwechsel vorgenommen und so die Spannung aufrecht gehalten. Weiteres Plus: Mit seiner klaren Stimme kann Bierstedt die teilweise klischeehaften Charakterisierungen der Figuren entschärfen!

Seit seinem Roman Diabolus ist für den ehemaligen Englischlehrer viel passiert. Dan Brown erklomm mit Illuminati (2000), seinem ersten in Deutschland veröffentlichten Roman, und mit Sakrileg die Bestsellerlisten. Das Thema Wissenschaft und Religion ist bereits in seiner Kindheit angelegt: Der Vater ist Mathematikprofessor, die Mutter eine bekannte Kirchenmusikerin. Dan Brown, der großes Interesse an europäischer Geschichte hat, lebt mit seiner Frau, einer Kunsthistorikern, in Neuengland.

Fazit: Spannende, kurzweilige Unterhaltung, vor allem auch dank der Lesung Detlef Bierstedts!

Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 445 Minuten, 6 CDs. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch im englischen Original gelesen und war eigentlich ganz zufrieden damit. Es kommt nicht annähernd an Illuminati oder Sakrileg ran aber es ist für mich als Computer und Technikfreak nicht uninteressant.
Warum das Buch in Deutschland unter dem Titel "Diabolus" in den Handel kommen soll weiss wohl auch nur der Verlag. Ich bezeichne sowas als Irreführung da das Buch nichts mit Mystizismus oder geheimen Riten und Bruderschaften etc. zu tun hat sondern als "Hightechthriller" einzustufen ist.
Auch das Cover soll ganz klar an Dan Browns Bestseller erinnern mit denen es fast nichts gemein hat.
Wer sich nicht für Computer, Datennetze und verschlüsselte Kommunikation interessiert sollte besser die Finger von diesem Buch lassen. PS: Robert Langdon ist auch nicht dabei ;-)
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Hmmm, als ich mir das Buch gekauft habe, wusste ich gar nicht, daß es das Erstlingswerk von Brown ist ... dafür ist es nicht übel. Alles in allem gibt's drei Sterne. Das Buch ist zwar spannend, kann aber seinen anderen Werken nicht das Wasser reichen. Ich habe es trotzdem an einem Wochenende durchgelesen. Die Figuren sind nett aufgebaut, die Handlung interessant und die Skrupellosigkeit einiger Geheimdienstmitarbeiter durchaus real. Das Ende kommt dann aber doch sehr plötzlich, die Lösung ist so banal, dass ich sie schon einige Seiten vor den Protagonisten rausgefunden hatte - so machte es dann doch keinen Spass. Weder bei Illuminati, noch beim Da Vinci Code hatte ich den Hauch einer Ahnung, wohin Brown steuert - bei Diabolus war das alles ein wenig zu durchschaubar...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Anders als viele andere Rezensenten muss ich sagen, dass mich das Buch auch beim erneuten Lesen nach vielen vielen Jahren und vor allem: nach der Kenntnis der späteren Werke von Dan Brown absolut überzeugt hat!
Die Story um die NSA-Codeknackerin Susan Fletcher und ihren Freund, den Universitätsprofessor David Becker entfaltet von Anfang die für die Bücher von Dan Brown so typische Spannung und macht das Buch zum absoluten ¨Pageturner¨!
Mit vielen Wendungen, Nebenschauplätzen und Verwicklungen geht es im Kern um ein Programm mit dem teitelgebeneden Namen ¨Diabolus¨, das Nachrichten unentschlüsselbar machen und damit die Arbeit des amerikanischen Nachrichtendienstes NSA massiv angreifen soll. Susan Fletcher versucht als Leiterin der Kryptographie-Abteilung der NSA gemeinsam mit ihren Kollegen den von dessen verstorbenen Programmierer angekündigten ¨Rollout¨ des Programmes zu verhindern. Zeitgleich arbeitet David Becker - beauftragt vom Chef seiner Freundin - an einem anderen Ort an eben dem selben Ziel, wobei er sich einem größeren Risiko aussetzt, als anfangs zu erwarten war...

Im Lichte der Enthüllungen von Edward Snowden scheint das Buch wie ein erster, zaghafter Blick hinter die Kulissen dieser Super-Behörde, die sämtliche weltweite Kommunikation filtert.

Aus meiner Sicht ist das aber nicht entscheidend:
Die oft geäußerte Kritik, die Story sei unrealistisch und gehe nicht weit genug ist aus meiner Sicht nicht schlagkräftig: Wer ein Sachbuch über die Arbeitsweise der NSA sucht, ist hier sicherlich an der falschen Stelle. Es handelt sich aber um einen Roman, sicherlich gespickt mit gewissen Hintergrundinformationen, aber seinem Wesen nach Fiktion.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch von Brown enttäuscht auf mehreren (nahezu allen) Ebenen.
1) Die Handlung ist relativ (jedenfalls im Vergleich zu Büchern wie Sakrileg oder Illuminati) eingleisig und nur in eine Richtung angelegt; auch "überraschende" Wendungen(die ich, wie viele andere Leser sicherlich auch, bereits kommen sah), zum Schluss gehäuft, lassen das fade Ende nicht spannender erscheinen.
2) Der Autor ist offensichtlich frei von jeglichem Crypto-Wissen.
Allen nicht-Cryptoanalytikern sei hier gesagt, dass das Szenario, das Brown entwirft, nicht nur phantastisch klingt, sondern ebendies ist: Ein Phantasieprodukt eines ahnungslosen Autors, der erkannt hat, dass die Verschlüsselungsthematik Interesse bei den Lesern weckt und man damit Geld machen kann, aber nicht bereit ist, sich in die Materie ein wenig einzuarbeiten - bei seinen besseren Werken hat Brown dies ja getan. Nicht nur ist das Werk in sich inkonsistent und voller innerer Fehler, die selbstgerechte Arroganz, mit der Brown sich über fundamentale mathematische Tatsachen hinwegsetzt erregte bei mir nur innere Wut auf den Autor - und führte dazu, dass ich diese Kritik schreibe.
3) Auch sprachlich weist - jedenfalls die englische Ausgabe - eine gewisse Arroganz auf. "perfect German" einem Fremden gegenüber ist das "Du" sicher nicht: "Ein ring," Becker said. "Du hast einen Ring. You have a ring." oder auch "Was tust du? What are you doing?" - p.136/137
4) Der Titel weist keinen Zusammenhang, weder personal, noch inhaltlich, noch strukturell, mit den - zu Recht! - erfolgreichen Bestsellern "Sakrileg/The DaVinci Code" und "Illuminati/Angels and Demons" auf. Dass der deutsche Verlag durch den Titel einen solchen Zusammenhang suggeriert, ist schlicht unseriös.
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